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Hochschularchiv der RWTH Aachen
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Das Gedächtnis der Aachener Technischen Hochschule
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Der Countdown zum Tag des offenen Denkmals 2017 läuft: Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, am 10. September vorbeizuschauen!
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Bilderfreitag vom 11.08.2017:

Bei dem Bild des heutigen Bilderfreitags handelt es sich vermutlich um ein Cover eines Informationsheftes für das Studium des Eisenhüttenwesens. An der damals noch Königlichen Technischen Hochschule wurde um diese Zeit ein neues Institut für Eisenhüttenkunde errichtet.

Zuvor hatte eine gewaltige Umwälzung der Produktionsmethoden im Eisenhüttenwesen stattgefunden. Das neue Ziel der Hütten war es größere Massen zu produzieren, was einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Arbeitsvorgänge erforderte. Die Hochofenwerke wurden somit durch moderne Hüttenwerke ersetzt, die aus Hochofen-, Stahl-, und Walzwerk bestanden.

Der Hüttenmann stand vor einer neuen Herausforderung, denn für die neue Herstellungsmethode wurden neue maschinelle Kenntnisse benötigt, um die Herstellung von Stahl aus Eisen zu sichern.

Zudem wurde nun eine Vielzahl der zuvor von Menschen ausgeführten Arbeiten von Maschinen durchgeführt.
Die Ausbildung der Eisenhüttenleute wurde lange vernachlässigt und nicht an die neuen Produktionsbedingungen angepasst, obwohl die Hüttenkunde damals eine große und wichtige Industrie in Deutschland darstellte, die nicht nur Arbeitsplätze schuf, sondern auch hohe Steuereinnahmen für den Staat brachte. (Signatur: 934_StahlUndEisen)
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Schon gesehen? Gerne fertigen wir für alle Archivbenutzer Scans von gewünschten Dokumenten an. Sollte es doch mal ein wenig mehr sein, dürfen Benutzer die Seiten selbstverständlich auch abfotografieren. Weitere Auskünfte zur Benutzung im Hochschularchiv der RWTH bietet unsere Benutzerordnung.
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10.08.17
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Bilderfreitag vom 04.08.2017:
Der heutige Bilderfreitag stellt das Kalenderbild für August dar. Zu sehen ist eine Postkarte mit dem Foto des Chemischen Laboratoriums (Signatur: 9.3.bh).
Mehr erfahrt ihr unter: http://www.archiv.rwth-aachen.de/2017/08/04/kalenderbild-august-vom-chemischen-laboratorium-zu-talsperren/

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BIlderfreitag vom 28.07.17:

Das Bild des heutigen Bilderfreitags zeigt eine der 48 geplanten Notkirchen, die das „Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland“ nach dem Zweiten Weltkrieg in allen vier Besatzungszonen bauen ließ. Dabei wurden behelfsmäßige Kirchen mit geringsten Mitteln gebaut, sodass trotz des großen Finanzierungsproblems von Wohn- und Kirchenbauten eine Art kirchliche Grundversorgung geschaffen wurde. Maßgeblich daran beteiligt war Otto Bartning, der als Architekt den Bau der Kirchen ermöglichte. Aufgrund seiner herausragenden baumeisterlichen Leistung in diesem Vorhaben wurde ihm von der RWTH im Jahre 1951 der akademische Grad eines Doktor-Ingenieurs verliehen. Er gilt als der bedeutendste deutsch-protestantische Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts. Nach ihm wurde auch die 2003 gegründete OBAK benannt, die Otto Bartning Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. Er gab zudem mit Herbert Krimm im Heidelberger Lambert Schneider Verlag eine Broschüre heraus, in der er den Bau der Notkirchen erklärte und dokumentierte. Aus dieser ist auch unser Bild entnommen.
Zu sehen sind auf der Fotografie die Flügelbauten mit dem Gemeindesaal und die Küsterwohnung einer dieser Notkirchen in Köln-Mühlheim. Die Einfachheit und Schmucklosigkeit dieser Kirchen sind „Bekenntnis der äußeren Not.“ (Bartning, Otto: Die 48 Notkirchen. Entwurf u. Leitung: Hilfswerk der Ev. Kirchen in Deutschland, Bauabteilung Neckarsteinach. Heidelberg: Schneider 1949, Sig. 989.) 41 dieser Bauwerke stehen bis heute. Diese Kirchen könnten in naher Zukunft möglicherweise mit einem Antrag der OBAK als wichtiges Denkmal der Kirchengeschichte der Nachkriegszeit zum Weltkulturerbe erklärt werden.
Mehr zu dem Thema erfahrt ihr in diesem Artikel der ikz-online (https://www.ikz-online.de/region/sauer-und-siegerland/notkirchen-von-otto-bartning-gotteshaus-aus-dem-baukasten-id209494161.html), auf der Website der OBAK (http://www.otto-bartning.de/) und auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bartning-Notkirche).
Quelle: Archivbestand (Sig. 989)
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Unter folgendem Link findet Ihr den neuen Praktikumsbericht von einer unserer Praktikantinnen:

http://www.archiv.rwth-aachen.de/?p=8955&preview=true&preview_id=8955&preview_nonce=232bd6b95c

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Bilderfreitag vom 21.07.17:

Es ist kaum eine Woche her, dass sich viele darüber beklagt haben wie fürchterlich kompliziert die Anmeldung zum Master sei – dabei musste man nur zwei Seiten ausfüllen, ausdrucken und abgeben. Die Bilder des heutigen Bilderfreitags zeigen hingegen auf, wie wenig man sich zu beschweren hat.

Exemplarisch für die Bürokratie der 1930er Jahre an unserer Hochschule sehen sie hier das Anmeldebuch des Herrn Johannes Böcking, einem Student der Ingenieurswissenschaften von 1930-1936. In diesem Anmeldebuch musste jeder Kurs jedes Semesters eingetragen werden. Dazu musste der Student noch die Erlaubnis des Dozenten einholen, diese zu besuchen – eine Menge bürokratischer Arbeit und das jedes Semester!

Doch besonders interessant ist hierbei der genaue Vermerk der Stundenzahl. Denn bezahlt wurde nach Stunden – für 2 Mark 50 Pfennig konnte man sich eine Vorlesungsstunde die Woche anhören! Für uns hört sich das befremdlich an, immer mehr Professoren beschweren sich seit dem Wegfallen der Anwesenheitspflicht über leere Hörsäle. Ein Problem, was in den 30er Jahren sicher nicht vorgekommen wäre, wo man den „Preis der Bildung“ viel mehr vor Augen hatte.

Durch die verschiedenen Stundenzahlen, die man im Semester belegen konnte, unterscheiden sich auch die Studiengebühren von Herrn Böcking von Semester zu Semester, so lagen sie zwischen 50 und 132,50 Mark.

Quelle: Archivbestände (SP 4 a)

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21.07.17
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Bis zum Tag des offenen Denkmals am 10. September sind es nicht mal mehr zwei Monate! Als kleiner Vorgeschmack auf das diesjährige Thema Macht und Pracht haben wir schon einmal passende Bilder aus unserer Fotosammlung herausgesucht.

Ganz links ist das Hauptgebäude zusammen mit dem Chemischen Laboratorium noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen (Sig.: 2.1.1._e). Es folgen ein Bild des Besuchs vom US-amerikanischen Botschafter James Bryant Conant am 5.12.1956 (Sig.: 3.3.4.a_a) und ein Foto einer unbekannten akademischen Feier (11.2._g). Schließlich zeigen wir noch ein Bild der Karlsmedaille (Sig.: 8.4.1._m).

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden sich hier: https://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/plakat.html
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18.07.17
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Bilderfreitag vom 14.07.2017:

"Und knurrt der Magen noch so sehr, heute bleibt die Mensa leer!" - Auf dem heutigen Bild des Bilderfreitags sieht man die Studierendenvereinigung "Akademischer Kohldampf", die sich im Juni des Jahres 1960 für mehr Qualität und Quantiät in Sachen Mensaessen einsetzte. Dafür demonstrierten sie mit Plakaten und Boykottversuchen, jedoch ohne Gewalt, gegen das Studierendenwerk und die Mensa. Auch Mensaleiter Engels stimmte in einem Interview mit der Aachener Zeitung am 23. Juni des Jahres den Vorwürfen zu und sah den akuten Bedarf an Zuschussgeldern des Kulturministeriums NRW. Der Hungerstreik sollte bereits im Juli Früchte zeigen, denn der damalige Kulturminister sagte den Studierenden schnell eine Verdreifachung der Zuschüsse zum kommenden Wintersemester zu.

Quelle: Archivbestände (1575), Foto der NRZ vom 24.06.1960
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