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Hochschularchiv der RWTH Aachen
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Das Gedächtnis der Aachener Technischen Hochschule
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Hochschularchiv der RWTH Aachen's posts

Unter folgendem Link findet Ihr den neuen Praktikumsbericht von einer unserer Praktikantinnen:

http://www.archiv.rwth-aachen.de/?p=8955&preview=true&preview_id=8955&preview_nonce=232bd6b95c


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Bilderfreitag vom 21.07.17:

Es ist kaum eine Woche her, dass sich viele darüber beklagt haben wie fürchterlich kompliziert die Anmeldung zum Master sei – dabei musste man nur zwei Seiten ausfüllen, ausdrucken und abgeben. Die Bilder des heutigen Bilderfreitags zeigen hingegen auf, wie wenig man sich zu beschweren hat.

Exemplarisch für die Bürokratie der 1930er Jahre an unserer Hochschule sehen sie hier das Anmeldebuch des Herrn Johannes Böcking, einem Student der Ingenieurswissenschaften von 1930-1936. In diesem Anmeldebuch musste jeder Kurs jedes Semesters eingetragen werden. Dazu musste der Student noch die Erlaubnis des Dozenten einholen, diese zu besuchen – eine Menge bürokratischer Arbeit und das jedes Semester!

Doch besonders interessant ist hierbei der genaue Vermerk der Stundenzahl. Denn bezahlt wurde nach Stunden – für 2 Mark 50 Pfennig konnte man sich eine Vorlesungsstunde die Woche anhören! Für uns hört sich das befremdlich an, immer mehr Professoren beschweren sich seit dem Wegfallen der Anwesenheitspflicht über leere Hörsäle. Ein Problem, was in den 30er Jahren sicher nicht vorgekommen wäre, wo man den „Preis der Bildung“ viel mehr vor Augen hatte.

Durch die verschiedenen Stundenzahlen, die man im Semester belegen konnte, unterscheiden sich auch die Studiengebühren von Herrn Böcking von Semester zu Semester, so lagen sie zwischen 50 und 132,50 Mark.

Quelle: Archivbestände (SP 4 a)


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21.07.17
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Bis zum Tag des offenen Denkmals am 10. September sind es nicht mal mehr zwei Monate! Als kleiner Vorgeschmack auf das diesjährige Thema Macht und Pracht haben wir schon einmal passende Bilder aus unserer Fotosammlung herausgesucht.

Ganz links ist das Hauptgebäude zusammen mit dem Chemischen Laboratorium noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen (Sig.: 2.1.1._e). Es folgen ein Bild des Besuchs vom US-amerikanischen Botschafter James Bryant Conant am 5.12.1956 (Sig.: 3.3.4.a_a) und ein Foto einer unbekannten akademischen Feier (11.2._g). Schließlich zeigen wir noch ein Bild der Karlsmedaille (Sig.: 8.4.1._m).

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden sich hier: https://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/plakat.html
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18.07.17
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Bilderfreitag vom 14.07.2017:

"Und knurrt der Magen noch so sehr, heute bleibt die Mensa leer!" - Auf dem heutigen Bild des Bilderfreitags sieht man die Studierendenvereinigung "Akademischer Kohldampf", die sich im Juni des Jahres 1960 für mehr Qualität und Quantiät in Sachen Mensaessen einsetzte. Dafür demonstrierten sie mit Plakaten und Boykottversuchen, jedoch ohne Gewalt, gegen das Studierendenwerk und die Mensa. Auch Mensaleiter Engels stimmte in einem Interview mit der Aachener Zeitung am 23. Juni des Jahres den Vorwürfen zu und sah den akuten Bedarf an Zuschussgeldern des Kulturministeriums NRW. Der Hungerstreik sollte bereits im Juli Früchte zeigen, denn der damalige Kulturminister sagte den Studierenden schnell eine Verdreifachung der Zuschüsse zum kommenden Wintersemester zu.

Quelle: Archivbestände (1575), Foto der NRZ vom 24.06.1960
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Bei der Sichtung eines unserer Magazine ist unseren Praktikantinnen diese Akte aufgefallen. In solchen Fällen muss die schimmelbefallene Akte sofort von den restlichen Unterlagen separiert werden. Zum Glück handelt es sich hier nur um eine von wenigen Ausnahmen!
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11.07.17
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Wir haben momentan die seltene Freude von vier Praktikantinnen gleichzeitig unterstützt zu werden.
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Bilderfreitag vom 07.07.2017:

Heute präsentiert das Hochschularchiv die „Zeichnung einer Unbekannten Stadt (1909)“ (Sig. Sammlung Confeld von Felbert) des Aachener Architekten Eugen Confeld von Felbert. Genauso rätselhaft wie die Zeichnung ist auch das Leben des Gestalters. Neben den wenigen Quellen zu seinem Lebenslauf sind nur die von ihm erschaffenen Villen in Berlin verblieben. Mehr erfahrt ihr unter http://www.archiv.rwth-aachen.de/2017/07/07/kalenderbild-juli-der-mysteriase-architekt/ .

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Bilderfreitag vom 30.06.2017:

Das Bild des heutigen Bilderfreitages zeigt das Titelblatt der 11. Ausgabe des Aachener Prismas aus dem Jahre 1977 (Sign. 10210), welches von Klaus Endrikat gestaltet wurde.
Das Aachener Prisma war von 1953 bis 1982 die Zeitschrift des AStA und befasste sich hauptsächlich mit hochschulinternen Themen. Die Zeitschrift wurde - wie die jetzige Zeitschrift des Asta „relatif“ auch - kostenlos an den Aachener Hochschulen verteilt. Der redaktionelle Sitz der Zeitschrift befand sich in der Turmstraße, herausgegeben wurde das Aachener Prisma vom „aachener prisma e.V.“. Thema der vorliegenden Auflage war das Leseverhalten der Studierenden. Dabei wurde der Wandel der Lesebedürfnisse thematisiert: Aus Umfragen von Studierenden aller Fachbereiche und Semester an deutschen Universitäten und Hochschulen ging hervor, dass sich die Studierenden 1977 mehr studien- und berufsbezogene Informationen wünschten. 
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Bilderfreitag vom 23.06.2017:

Das Bild des heutigen Bilderfreitages zeigt das Gebäude des Institutes für Eisenhüttenkunde (Sign. 2.4.31_a), welches noch heute der Stammsitz der Hüttenkunde ist. Während der Jahrhundertwende zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert wurde das Eisenhüttenwesen zu einer Leittechnologie seiner Zeit. Die Königliche Technische Hochschule erkannte daher, dass ein Ausbau des Faches in Aachen immer dringlicher wurde und bewilligte daraufhin im Jahre 1903 die Mittel zum Bau eines Institutes für Eisenhüttenkunde. Die Grundsteinlegung des Institutes fand schließlich am 28.06.1906 in der heutigen Intzestraße statt. Nach der Fertigstellung des Gebäudes zählte das Institut zu den modernsten überhaupt. Im Jahre 1920 wurden die Institute für Eisenhüttenwesen und die übrigen Metallhüttenwesen in Naumann-Institute nach dem Namensgeber D.-Ing. E.h. Otto Naumann umbenannt.
Heute forscht und lehrt das Institut für Eisenhüttenkunde (IEHK) auf den Gebieten der Anwendung metallischer Werkstoffe, sowie der Stahlherstellung und Verarbeitung. Jetziger Leiter des Institutes ist Prof. Wolfgang Bleck.
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Bilderfreitag vom 16.06.2017:

Der heutige Bilderfreitag zeigt ein Bild des Ehrenbürgers Prof. Dr. Hermann Starke (Sign. 1.2.2._STA). Geboren wurde er am 16.12.1874 in Posen und studierte von 1892 bis 1896 an den Universitäten in Berlin und Göttingen. Mit 22 Jahren schloss er sein Studium schließlich mit der Promotion ab. Von 1917 bis 1940 war Hermann Starke ordentlicher Professor für Physik an der RWTH Aachen. Seine wissenschaftlichen Tätigkeiten umfassten dabei fast alle Bereiche der Physik, einen Schwerpunkt bildete dabei die Elektrizitätslehre und ihre Anwendung. Im Jahre 1919/20 wurde er in den Senat der RWTH Aachen gewählt, im Amtsjahr 1926/27 dann schließlich auch zum neuen Dekan der Fakultät für Allgemeine Wissenschaften. Starke plante den Bau des Physikalischen Institutes, welches schließlich in den Jahren 1927 bis 1930 auf Grundlage seiner Pläne errichtet wurde. Ab dem Wintersemester 1928 war er leitender Direktor des Institutes und der Sammlung für Experimentalphysik und ab dem Sommerhalbjahr 1929 Direktor des Physikalischen Institutes. Im Jahre 1940 wurde er wegen der Erreichung der Altersgrenze von seinen amtlichen Pflichten als ordentlicher Professor entbunden, woraufhin er von 1941 bis 1960 emeritierter Professor der RWTH Aachen war. Im Dezember 1954 wurde Hermann Starke zum Ehrenbürger der RWTH Aachen ernannt. Damit erkannte man seine wissenschaftlichen Arbeiten und seinen dauerhaften persönlichen Einsatz für die Hochschule, insbesondere beim Bau des Physikalischen Institutes, an. Hermann Starke verstarb schließlich am 13.10.1960.

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