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Hochschularchiv der RWTH Aachen
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Das Gedächtnis der Aachener Technischen Hochschule
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Unser heutiger Bilderfreitag ist zugleich auch das Kalenderbild des Monats Oktober.

Zu sehen ist die Vorderseite eines handgeschriebenen Briefes, welche mit einer Stadtansicht der Stadt Aachen in schwarz-weiß verziert ist. Der Briefkopf ist ein Abdruck eines Kupferstiches des Künstlers Matthäus Merian der Ältere und zeigt detailliert die Stadt Aachen und ihre Umgebung.

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf unserer Website unter http://www.archiv.rwth-aachen.de/…/kalenderbild-zum-oktobe…/

Dies ist der letzte Bilderfreitag von uns auf Google+. Sie finden uns und unsere Beiträge weiterhin auf Facebook https://www.facebook.com/ArchivRWTH/
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Kommt diese Woche unser letzter Bilderfreitag auf Google+?

Wegen dem Ausbau unserer Social-Media-Präsenz würden wir gerne in Erfahrung bringen, ob unser Kanal auf Google+ verfolgt wird. Wir würden uns sehr freuen von euch ein Feedback zu bekommen, ob ihr weiterhin Interesse an unseren Beiträgen habt. Unten könnt ihr darüber abstimmen, ob wir weiterhin aktiv bleiben sollen oder ob wir unsere Präsenz hier einstellen sollen.

Auf Facebook werdet ihr uns weiterhin antreffen
( https://www.facebook.com/ArchivRWTH/ ), sowie natürlich auf unserer Homepage ( http://www.archiv.rwth-aachen.de/ ).
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Das Hochschularchiv bleibt am morgigen Feiertag, den 03.10.2018, geschlossen.

Bei dringenden Anfragen schreibt uns bitte eine Email. Wir werden uns schnellstmöglich um euer Anliegen kümmern.

Wir wünschen euch einen schönen Feiertag!
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Bilderfreitag vom 28.09.2018:

„Kluge Leute zeigten bedenkliche Gesichter oder rieten ganz ab,“ ist ein Satz, den man öfter lesen möchte, denn etwas scheinbar Dummes zu tun, sollte wohl bedacht sein. Manchmal muss man aber auch sagen ‚Dumm oder nicht, es ist das Richtige‘.
Als Deutscher eine Fahrt nach Paris zu unternehmen, hat noch heute einen gewissen Beigeschmack von Invasion, haben wir es doch immerhin zweimal versucht. Wir, als Menschen unserer Zeit, kennen den Krieg mit Frankreich nur noch aus dem Unterricht, Gesprächen mit Großeltern oder dummen Witzeleien.
Nur wenige Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen und Grausamkeiten eine Reise nach Paris zu machen, muss ein enormes Wagnis gewesen sein.
Wie wird man als geschlagener Eroberer empfangen? Wie sollte man jemanden empfangen, der als Stellvertreter seines Volkes vor einen tritt – eines Volkes wohlgemerkt, dessen untergegangenes Regime einst ein Schlagwort für Faschismus, Völkermord und Rassenideologien werden sollte? Wie tritt man Menschen gegenüber, die jeden Grund haben, einen zu verdammen? Menschen, die die letzten 300 Jahre hindurch stets Erbfeinde (https://de.wikipedia.org/…/Deutsch-franz%C3%B6sische_Erbfei…) waren? Keine leichten Fragen.
Otto Hohagen, damals Student, ist das Wagnis eingegangen und berichtet uns von seinen Erlebnissen. Von Ablehnung keine Spur, viel eher Gastfreundschaft und Offenheit. Von Dorf zu Dorf zieht er bis nach Paris, immer wieder freundlich aufgenommen und begrüßt.
Perl, Metz, Verdun, Meaux, Paris (Hier auf einer Karte nachverfolgbar: https://www.google.de/…/Perl,+Metz…/@49.1385462,3.8016933,8z) sind Stationen auf seinem Weg. Ehemaliges Kriegsgebiet, Schauplatz von zwei Weltkriegen und Heimat von Millionen Gräbern.
„Die Jungens müssen begreifen, daß der Haß alles zerstört und dahin kommen, den anderen als Menschen zu verstehen,“ spricht der Gastgeber. Eine Aussage, die wir auch heute noch sehr gut gebrauchen können.
Heute sind Frankreich und Deutschland enge Verbündete und Freunde. Auf die 300 Jahre der Feindschaft folgen inzwischen bereits mehr als siebzig Jahre der Kooperation und des Austausches.
Lasst uns alle ein wenig mehr die richtigen Dummheiten begehen.
„Au revoir, monsieur et bonne chance.“ – Auf Wiedersehen, und viel Glück.

Erklärungen:
Duaumont: Fort nahe Verdun (https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Douaumont)

Quelle: Aus der deutschen Universitätszeitung, 4. Jahrgang, Nr. 23, 2. Dezember 1949, Seite 15.
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Bilderfreitag vom 21.09.18

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs unterstanden im Rahmen der Entnazifizierung Deutschlands die öffentlichen Einrichtungen den eingesetzten Militärregierungen der Siegermächte. Alle wichtigen Entscheidungen der RWTH mussten der britischen Militärregierung zur Genehmigung vorgelegt werden. So finden sich in unserem Archiv Fragebögen, in denen das Ausmaß der NS-Vergangenheit von Angehörigen der Universität geprüft wurde.

Das vorliegende Dokument ist dem Anhang eines solchen ausgefüllten Fragebogens zu entnehmen, das der britischen Militärregierung zusammen mit weiteren Zeugenaussagen vorgelegt wurde. Der Betroffene gab in seinem Bogen die Mitgliedschaft in der NSDAP von 1937 bis 1945 an sowie in weiteren nationalsozialistisch beeinflussten Vereinigungen wie dem Deutschen Studentenbund. Zur Erklärung seiner Parteimitgliedschaft fügte er unter anderem die hier gezeigte Befürwortung der Antifaschistischen Liga Deutschlands bei, die ihm bescheinigt, politisch nicht vorbelastet gewesen zu sein. Die Mitgliedschaft in der Partei begründete er im Fragebogen damit, dass sie Voraussetzung für eine Laufbahn an der RWTH gewesen sei.
Die Dissertation, deren Genehmigung er beantragte, wurde durch die Militärregierung zugelassen.

(Quelle: Hochschularchiv RWTH, Sig. 137.)
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Am Donnerstag, den 20.09., bleibt das Archiv leider geschlossen. Bei dringenden Anliegen können Sie uns jedoch jederzeit per Email erreichen.
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Unsere Bibliothek hat Zuwachs bekommen:

Das Buch „Wilhelm Branco(1844-1928)- Geologe- Paläontologe- Darwinist. Eine Biografie“ von Winfried Mogge ist ab sofort bei uns erhältlich. Wer immer schon etwas über Wilhelm Branco wissen wollte, ist mit diesem Buch gut beraten. Wie der Titel schon verspricht, war Branco ein vielseitig interessierter und engagierter Wissenschaftler. Winfried Mogge beleuchtet dabei sowohl sein Privatleben als auch seine verschiedenen wissenschaftlichen Einsatzfelder. Auf dem Foto ist außerdem unsere Karteikarte zu ihm abgebildet und ein Vorlesungsverzeichnis, wo erwähnt wird, dass er 1881 an unsere Universität berufen wurde. Unter folgendem Link könnt ihr euch schon mal einen Überblick über ihn und seinen Werdegang verschaffen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Branca .

Seid ihr auch auf der Suche nach Informationen? Wir helfen euch gerne weiter. Dazu könnt ihr uns jederzeit kontaktieren und auf unserer Homepage recherchieren! (http://www.archiv.rwth-aachen.de/ )
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Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern unserer Führung zum Tag des offenen Denkmals. Gestern Nachmittag durften wir, wie jedes Jahr, einen Beitrag zum Tag des offenen Denkmals leisten. Unter dem Motto „Entdecken was uns verbindet“ informierten wir über die Geschichte des Gebäudes und das Archivwesen mit all seinen Facetten.
Wir haben für euch einige Eindrücke zusammengestellt, die ihr euch gerne anschauen könnt.

Bei Interesse könnt ihr gerne nächstes Jahr dabei sein!
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10.09.18
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Bilderfreitag vom 07.09.2018:

Den heutigen Bilderfreitag möchten wir zugleich dazu nutzen, auf den Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag aufmerksam zu machen, der auch im alten Regierungsgebäude stattfinden wird.

Anhand der Geschehnisse, die das alte Regierungsgebäude im Zentrum Aachens seit seiner Erbauung durch Johann Peter Cremer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts prägten, lässt sich die Geschichte Aachens und des umliegenden Rheinlandes nachzeichnen. Die klassizistische Bauweise des Gebäudes und die Erhellung der wichtigsten epochalen Ereignisse anhand mehrerer Denkmäler machen das Gebäude am Tag des offenen Denkmals zu einem Erlebnis für alle Geschichtsinteressierte.

Die Mitarbeiter des Hochschularchivs können Ihnen so in einem informativen Rundgang anhand der Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes, Einblicke in die Zeit des Ersten Weltkriegs und der Separatistenbewegung 1923 sowie des Nationalsozialismus und Zweiten Weltkriegs geben. Darüber hinaus können Sie die Räumlichkeiten des Archivs kennenlernen, das im alten Regierungsgebäude beheimatet ist.

Die Führung beginnt am Sonntag, den 09.09.18 um 17 Uhr im Eingangsbereich, Theaterplatz 14. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

P.S.: Es gibt Kekse!
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Leider muss das Hochschularchiv morgen, am 06.09.2018, geschlossen bleiben. Bei dringenden Fragen wenden Sie sich bitte per Email an uns. Wir werden Ihnen schnellstmöglich antworten.
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