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Hochschularchiv der RWTH Aachen
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Das Gedächtnis der Aachener Technischen Hochschule
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Bilderfreitag vom 22.09.2017:

Der heutige Bilderfreitag (Signatur: 2.6.2._d) zeigt passend zum Herbstanfang ein paar kahle Bäume. Das Foto ist im Jahre 1987 entstanden und hat das Uniklinikum Aachen mit einer Brücke davor abgelichtet. Diese Brücke, auch "El Puente" (Spanisch: Die Brücke) genannt, wurde als ein Mahnmal für alle Leprakranken errichtet. Sie wurde im Jahre 1986 von den ehemaligen Mitarbeitern der DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.: https://www.dahw.de) erbaut. In unserem letzten Bilderfreitag könnt ihr über das Seuchenhospital in Gut Melaten nachlesen, wo auch Leprakranke gelebt haben.
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Paläographie ist langweilig? Von wegen!
Unsere zwei ehemaligen Praktikantinnen haben inmitten einer scheinbar gewöhnlichen Sachakte einen handschriftlichen Beschwerdebrief aus dem Jahr 1933 gefunden. In dem Brief schildert eine Frau ihre Sicht zu einem Nachbarschaftsstreit mit einem damaligen Dozenten. Unter dem Link (http://www.archiv.rwth-aachen.de/2017/09/18/hoellische-nachbarn-im-hochschularchiv-der-rwth-das-modul-palaeographie/) könnt ihr das Drama transkribiert nachlesen und euch Bilder des Originaltextes anschauen.

Für die kommenden zwei Wochen (18.09.-29.09.) gelten folgende Öffnungszeiten:

Montag: 9:00 – 13:30
Dienstag: 11:30 – 16:00
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9:00 – 13:30
Freitag: 11:30 – 16:00

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Bilderfreitag vom 15.09.2017:

Unser heutiger Bilderfreitag ist eine Lithographie um 1848 (Signatur: Straßenfront-Leprosorium-Festschrift-Med.Fak,S.2). Die Lithographie ist das älteste bekannte Flachdruckverfahren (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lithografie). Darauf abgebildet ist das Leprosorium am Schneebergweg, das heutige „Gut Melaten“. Rechts auf dem Bild ist die Kapelle zu erkennen und links die Toreinfahrt. Das Spital für Lepröse oder auch Leprosenspital, wie das Leprosorium auch genannt wurde, war ein Seuchenhospital. Es war eine Auffangstation für Leprakranke und Aussätzige und existierte bereits seit dem 13. Jahrhundert. Das Wort Melaten leitet sich von dem französischen Wort „malade“ ab, was krank bedeutet. Die kranken Bewohner bewirtschafteten und verwalteten das Spital selbst, so war es damals die Art bei den geistlichen Hospitalbruderschaften. Seit letztem Jahr gehört Gut Melaten, die Geburtsstätte des Krankenhauswesens in Aachen, nun offiziell zum Universitätsklinikum und ist auch nur gute 100 Meter von diesem entfernt (http://www.aachener-nachrichten.de/…/gut-melaten-steht-vor-…). Das Bild ist aus einem Buch aus unserer archiveigenen Bibliothek (Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen; Signatur: Gd Med). Unsere Bücher könnt ihr auch gerne ausleihen oder ihr könnt einfach mal vorbeikommen und unsere Bestände durchstöbern.
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Nun hat uns leider auch die vorerst letzte Praktikantin verlassen. Alinas Bericht haben wir wie üblich auf unserem Weblog veröffentlicht:
http://www.archiv.rwth-aachen.de/2017/09/12/verstaubt-und-droege-von-wegen-mein-praktikum-im-hochschularchiv/

Ab Oktober empfangen wir wieder neue Praktikanten und sind somit für den Rest des Jahres "ausgebucht". Für das Jahr 2018 suchen wir aber noch Praktikanten. Falls sich jemand angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der jemanden kennt usw., würden wir uns über eine Bewerbung sehr freuen!

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Es ist vollbracht! Der diesjährige Tag des offenen Denkmals ist nun auch zu Ende und wir bedanken uns herzlich für die vielen Interessierten, die heute an unserer Führung teilgenommen haben. :)
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10.09.17
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Bilderfreitag vom 08.09.2017:

Bei dem Bild (Akte Signatur 12056) des heutigen Bilderfreitags handelt es sich um einen von mehreren Entwürfen, die der Rektor Wilhelm Fucks 1951 zur Fertigung einer neuen Ehrenbürger- und Ehrensenator-Medaille bei Anton Wendling in Auftrag gab. Dieser hatte die Professur für Freihandzeichnen und Aquarellieren an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen inne. Es scheint jedoch, als seien die Bemühungen um die neue Medaille vor Fertigstellung niedergelegt worden. Erst auf einer Senatssitzung im Dezember 1955 wurde eine Wiederaufnahme der Neugestaltung jener Medaille vorgeschlagen. Der Entwurf des Herrn Wendling zeigt auf der einen Medaillenseite das Hauptgebäude der RWTH und die Aufschrift „Mens agitat molem“, was auf Lateinisch „Der Geist bewegt die Materie“ bedeutet. Dieser Satz stammt von dem römischen Dichter Vergil, der 70-19 v. Chr. gelebt hat. Es ist dem römischen Heldengesang entnommen und steht sinnbildlich für das Selbstverständnis der RWTH: der Geist steht über allem. Die andere Medaillenseite mit der Gravur „Civis academicus honorarius aquensis“ steht für Ehrenbürger der Stadt Aachen.
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Diesen Sonntag ist es soweit: Um 17 Uhr begrüßen wir alle Interessierten zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals! Für unsere Führung ist keine Voranmeldung nötig, einfach vorbeikommen - wir freuen uns auf alle Besucher!
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Praktikantin Sarah verlässt das Archiv nach spannenden und lehrreichen neun Wochen. Es hat ihr so gut bei uns gefallen, dass wir sie ab Oktober als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei uns begrüßen dürfen. Falls euch interessiert, wie Sarah das Praktikum erlebt hat, schaut doch mal auf unserer Website vorbei!

http://www.archiv.rwth-aachen.de/2017/09/04/meine-zeit-im-hochschularchiv-mehr-als-nur-ein-pflichtpraktikum/
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