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Benedikt Zacher
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Es gibt mal wieder Neues von der #Pflegereform: Neue Zahlen zeigen auf, dass auch mit dem neuen Modell spätestens ab 2030 eine große Finanzierungslücke entstehen wird, davon gehen jedenfalls Experten des Institutes der deutschen Wirtschaft (#IW) aus. Bis 2050 würden demnach 15,7 Milliarden Euro fehlen. Um diese Lücke zu schließen solle die #Pflegeversicherung teilweise über private Vorsorge laufen; durchschnittlich elf Euro im Monat würde das kosten, für ältere allerdings mehr als für jüngere, so der Vorschlag aus dem IW. Auch wenn erste Reaktionen von empört bis vernichtend reichen, möglich wäre es, dass wir eines Tages vielleicht nicht mehr um eine solche Lösung herum kommen. Es lohnt sich jedenfalls, darüber nachzudenken.
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Zukünftig soll der Dokumentationsaufwand in der #Pflege deutlich reduziert werden. Die Umsetzung der flächendeckenden Entbürokratisierung beschloss eine bereite Gruppe unterschiedlicher Interessenvertretungen. Die eingesparte Zeit kann somit einer verbesserten Versorgung der Pflegebedürftigen zugute kommen.
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Aufgrund des Mangels an Pflegefachkräften in Deutschland wird verstärkt nach ausländischen Fachkräften gesucht. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahme ist jedoch anzuzweifeln, denn viele ausländische #Pflegekräfte kehren nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland in ihre Heimat zurück. Oftmals scheitern sie an mangelnden Sprachkenntnissen oder an Unzufriedenheit über die unattraktiven Arbeitsbedingungen.
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Den Ruhestand haben sie sich wahrscheinlich anders vorgestellt: Mehr als 829.000 #Rentner sind derzeit bundesweit in #Minijobs beschäftigt. Entweder weil die #Rente nicht reicht, oder weil ihnen die Arbeit dann doch gefehlt hat. Damit sind es 270.000 mehr als noch im Jahr 2003, auch wenn man natürlich bedenken muss, dass die Zahl der über 65jährigen seitdem gestiegen ist. Diese Zahlen zeigen zwar, dass das aktuelle System durchaus eine Reform vertragen könnte, geben den Gegnern der sogenannten Nahles-Rente ab 63 Jahren aber dennoch weitere Nahrung. Es wird spannend sein, zu beobachten, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen wird.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Gutscheinplattform Vouchercloud, unter 1658 #Senioren der Generation 60 Plus, widersprechen dem gängigen Vorurteil, dass Senioren Technikmuffel sind. Laut der Studie nutzen 62% aller Befragten regelmäßig elektronische Geräte und Gadgets. 63% davon nutzen ein Smartphone, 61% einen Rechner, 37% einen Laptop und sogar 31% ein Tablet sowie 22% einen E-Reader. Auch die sozialen Netzwerke sind unter den Senioren beliebt, denn immerhin 28% der Befragten sind mit mindestens einem Profil in einem Social Media Netzwerk angemeldet, wobei Facebook mit 45% am beliebtesten ist. Besonders für Händler bilden die Über-60-Jährigen somit eine begehrte Zielgruppe, denn die Umfrage ergab auch, dass unter den Befragten in den letzten zwölf Monaten pro Person im Durschnitt 130 Euro für elektronische Geräte und Gadgets ausgegeben wurden.
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Es wurde bereits viel über fehlende #Pflegekräfte geschrieben, aber meistens geht es dabei um geringe Gehälter oder schlechte Arbeitsbedingungen. Ein weiterer Grund sind allerdings auch die fehlenden Ausbildungsplätze. Bisher zahlen im Endeffekt meistens die Bewohner selbst mit ihren Heimbeträgen für die Ausbildung, was das Ganze für viele Einrichtungen unattraktiv macht. Jetzt soll ein bundesweiter Ausbildungsfonds Abhilfe leisten, zumindest wenn es nach dem Vorschlag von Bayerns #Gesundheitsministerin Melanie #Huml geht. Ein solcher Fonds würde den nicht ausbildenden Einrichtungen jede Ausrede nehmen und zusätzliche Anreize schaffen. Ein interessanter Vorschlag, wobei man natürlich auch das Finanzierungskonzept und die Höhe der Summen abwarten muss, um die es gehen soll.
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Aufgrund der hohen Kosten für einen Heimplatz sind Alleinstehende ohne hinreichende Altersvorsorge schnell auf die Hilfe des Sozialamtes angewiesen. Im Zuge der #Pflegereform erhalten vor allem Menschen für die häusliche #Pflege verbesserte Leistungen, dennoch können auch Alleinstehende von der Reform profitieren, denn  besonders Wohngemeinschaften erhalten in Zukunft eine umfangreichere Förderung. Wohngemeinschaften von mindestens drei Pflegebedürftigen erhalten einen monatlichen Zuschlag von 205 Euro pro Person, wenn sie eine Pflegekraft beschäftigen. Zudem können sie eine gemeinsame Anschubfinanzierung von 10.000 Euro für ihre Wohngemeinschaft erhalten sowie bis zu 16.000 Euro für seniorengerechte Umbauten.
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Die letzten Wochen und Monate wurde viel über die kommende #Pflegereform diskutiert und berichtet, nun ist der Entwurf der Reform vom #Bundeskabinett beschlossen worden. Wie vorher bekannt wird es in Zukunft anstelle der bisherigen drei Pflegestufen fünf geben. Die Beiträge zur Pflegeversicherung erhöhen sich um bis zu 0,5 Prozentpunkte, was jährlich 2,5 Milliarden Euro mehr in die Kassen spülen wird. Im Ergebnis sollen damit unter anderem pflegende Angehörige finanziell besser unterstützt und Haus- und Badumbauten stärker subventioniert werden. Über den Entwurf müssen jetzt noch #Bundestag und Bundesrat abstimmen, mit der Verabschiedung ist aber zu rechnen.
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Moderne Technik erleichtert unser Leben mittlerweile an allen Ecken und Enden. Entsprechend konsequent versucht das EU-geförderte Projekt „Vernetztes Wohnen im Quartier“ mit Hilfe neuester Elektronik eine #Zukunftsvision für Wohnen im Alter zu realisieren. So erinnern Lichter daran, den Haustürschlüssel mitzunehmen oder den Herd auszumachen, Tablets und Fernbedienungen erlauben die vollautomatische Steuerung von Fenstern, Vorhängen oder Lampen und ein Sensor löst Alarm aus, wenn er einen Sturz auf den Boden registriert. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Vernetzung der verschiedenen Bewohner und die Förderung des sozialen Lebens durch verschiedene Apps. Ein spannendes Projekt bei dem #Senioren auch endlich einmal als kompetente Technik-User betrachtet werden!
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#Senioren sind die Zielgruppe der Zukunft, zu dieser Feststellung kommt man bei Betrachtung der demographischen Entwicklung schnell. Nach neuen Studien sind Senioren allerdings auch heute schon die besten Käufer, das zumindest zeigen Ergebnisse des Marktforschungsinstituts „forum! Marktforschung“. So achten ältere Kunden mehr auf Qualität, Marke und guten Service als auf den Preis. Zudem sind sie durch lange Erfahrung sehr viel öfter emotional an bestimmte Marken gebunden. Über alle Branchen hinweg sind 22% der Kunden ab 60 Jahren sogenannte „Fans“ einer Marke, das heißt sie sind bereit, für die entsprechenden Produkte viel Geld auszugeben und empfehlen sie im Schnitt neun Mal im Jahr an Freunde und Bekannte weiter. Unter den 18- bis 29-jährigen liegt der Anteil der „Fans“ im Vergleich dazu bloß bei 13%. Senioren und ihre Konsumgewohnheiten werden entsprechend in Zukunft immer mehr ins Zentrum von Marketing und Werbung rücken.
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