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Anette Gräfe
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Freiheit heißt nicht, dass ich machen darf, was ich will. Freiheit heißt, dass ich unterlassen kann, was ich nicht will. Jean-Jacques Rousseau

Diesen Spruch wende ich recht häufig an und ich ernte oft ein Stirnrunzeln der Unverständnis. Ich werde gefragt, wo denn da der Unterschied sei?
Wenn ich machen kann, was ich will, dann haben die elementarsten Gesetze keinerlei Bedeutung für mich. Wie zum Beispiel: Du sollst nicht töten. Aber: Wenn ich mich der Eigenverantwortung in der Gemeinschaft, in der ich lebe, nicht unterstelle, dann grenzt sie mich, in gerechter Weise, schnell aus.
Nun sehen wir uns einmal einen armen Sklaven an. Der muss genau das machen, was ihm gesagt wird. Ob er krank ist, ob ihm die Arbeit viel zu gefährlich ist, dass ist seinem Herrn völlig egal. Der Sklave muss das machen, was ihm gesagt wird. Er muss das essen, was ihm vorgesetzt wird. Er muss dort schlafen, wo er sein Quartier zugewiesen bekommt. Das alles können wir uns aussuchen, wenn wir in Freiheit leben. Geben wir diese Wahlmöglichkeiten nicht auf!
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Tausende Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn die geteilt wird. (Prinz Siddharta, später Buddha)

Erinnerst du dich an den Physikunterricht? Ich habe dieses Fach immer geliebt, bis mein Lehrer behauptete, Energie ginge nicht verloren, sie bestehe immer fort, wenn auch in veränderter Form. Spontan rief ich, was für ein Schwachsinn das sei, ich konnte diese These nicht für mich annehmen. Seit damals sind einige Jahre vergangen und ich denke manchmal über das nach, was mich damals ungläubig den Kopf schütteln ließ. Wie zum Beispiel: „Wut und Aggression haben ihren Ursprung immer in der Angst“, oder „der Körper kann nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden“. Mit den Jahren und den darin gesammelten Erfahrungen haben sich diese Thesen aber als recht Wahr erwiesen. Vor allem habe ich gelernt, dass alles, was ich den Menschen antue, zu mir zurückkehrt. Wenn ich ihnen Gutes tue, widerfährt mir etwas Gutes. Wenn ich sie mies behandele, werde wiederum ich schlecht behandelt. Und das Verrückteste ist, dieses Prinzip gilt nicht nur für Taten und Worte, auch wenn ich es nur denke, passiert diese Rückzahlung.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Energie nicht verloren geht, erst recht nicht die Energie, die ich mit meinen Mitmenschen teile. Das gilt vor allem für die guten Empfindungen wie Freude, Liebe, Mitleid, Glück. Sie werden nicht weniger, wenn ich diese Gefühle auf der Zunge trage und mit ihnen die Herzen meiner Mitmenschen entflamme. Wenn du demnächst eine Kerze anzündest, denke an meine lieben Wünsche für dich und dann denke an einen anderen Menschen, den du gerne hast und diese liebevollen Wünsche senden willst. Vielleicht gehen diese lieben Gedanken um die Welt, machen sie ein Stückchen besser und vielleicht... nur vielleicht, kehren sie auch zu dir und mir zurück.
Ich wünsche dir eine liebevolle und heilige Zeit zu Weihnachten!
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Was ihr nicht tut mit Lust, gedeiht euch nicht
(W. Shakespeare)

Zu diesem zugegebenermaßen recht sperrigen Spruch fällt mir als erstes ein, worauf ich jetzt Lust habe: Schwimmen im warmen Meer, in der Sonne liegen und lesen, mit den Kindern ihre Begeisterung für neue Spiele teilen. Für eine solche Liste muss ich mich nicht anstrengen und ich denke, dir geht es genauso. Sofort fällt uns ein, worauf wir jetzt mehr Lust hätten, als diesen Text zu schreiben, die Küche aufzuräumen, zum Unterricht zu gehen, die Kinder zum Lernen zu motivieren... die Liste ist recht lang. Wir haben heute unglaublich viele Möglichkeiten, uns zu zerstreuen. Aber befriedigt dich ein Tag mit angenehmer Ablenkung? Gehst du nach einem Fernsehsessel-Sonntag wirklich zufrieden ins Bett?
Ich nicht.
Aber meistens habe ich auch nicht so richtig Lust, die Liste der anstehenden Arbeiten anzugehen. Ich mache es einfach. Ich rufe mein Textprogramm auf, oder ich lasse Wasser in den Eimer, um den Hausputz zu machen und fange einfach an, ohne zu murren. Nach kurzer Zeit kommt die Lust dann wie von selbst, wenn ich sehe, wie sich die leere Seite füllt oder die Küchenschränke wieder glänzen, oder die Kinder gute Noten schreiben.
Nur, wenn ich am Abend die Werke meiner Kreativität und meiner Hände betrachte, kann ich zufrieden ins Bett gehen. Dann habe ich auch nicht das Gefühl, die Zeit rase nur so dahin. Dann habe ich Lust, mit mir in meiner eigenen Gegenwart und in meiner eigenen Zeit zu leben.
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Bürgerpaar in Festtracht a.D. 1538
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Der ist wirklich lecker!
Johannisbeer- pfannkuchen
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