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Ingo Bading
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Am vorletzten Tag des Zweiten Weltkrieges gefallen
Am 7. Mai 1945 gefallen - In  einer Kreisstadt im Elb-Havel-Winkel - Gibt es einen auch noch aus heutiger Perspektive nachvollziehbaren "Sinn" für den  Tod von Soldaten in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges östlich der Elbe? Der
Großvater einer Berl...

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Im Fernen Osten Russlands leben viele eingeborene ("indigene") Völker. Am bekanntesten sind die Ewenen und Ewenken in Sibirien, Rentierzüchter. Aber es gibt weiter südlich und nördlich der Grenze zu China noch viele andere kleine Völker. Im Amur-Tal im Norden der Grenze zu China und nördlich von Wladiwostok lebt auch das Volk der Ultschen (engl. Ulch people). Zu ihm gehören nur noch etwas über 2000 Menschen.

Und nun wurde herausgefunden, dass ihre genetischen Vorfahren schon 5.700 v. Ztr. wenige hundert Kilometer weiter südlich lebten. Jene Völker, die 5.700 v. Ztr. in Mittel- und Nordeuropa lebten (Ertebolle-Kultur an der Ostsee, Mesolithiker in Mitteleuropa, Bandkeramiker), sind heute schon lange ausgestorben! (Wie in den letzten Jahren ebenfalls durch ancient-DNA-Forschung herausgekommen ist.)

Dort aber, in einer abgelegenen Region am Amur-Fluss, hat sich ein so altes Volk in direkter genetischer Kontinuität erhalten.

Natürlich: Die Buschleute in Südafrika, die Andamanen auf den nach ihnen benannten Inseln und die australischen Ureinwohner sind noch ältere Völker. Aber allmählich erhalten wir ein plastisches Bild von dem Werden der heutigen Völker: Inmitten alter und sehr alter Völker entstanden - plötzlich - neue und breiteten sich aus. Von diesen übernahmen übrigens die Ultschen auch den Ackerbau.

Auch eine solche bloß kulturelle Ausbreitung einer neuen Lebensform wurde für Europa früher angenommen, ist aber inzwischen widerlegt. Das heißt aber nicht, dass eine rein kulturelle Ausbreitung einer neuen Lebensform bei Aufrechterhaltung genetischer Kontinuität völlig unmöglich ist.

("Ancient women found in Russian cave were close relatives of today’s indigenous population" - Science Magazine)

http://www.sciencemag.org/news/2017/02/ancient-women-found-russian-cave-were-close-relatives-today-s-indigenous-population

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Das neueste Heft von "Spektrum der Wissenschaft", es titelt mit der Frage "Hängt das Universum von uns ab?"

Und es wird erläutert: "Prominente Wissenschaftler propagieren neue Versionen der alten Idee, die Menschheit stehe im Mittelpunkt der Realität".
In dieser Ausgabe widmen wir uns der Wissenschaft, dem Bewusstsein und der Migräne. #jetztneu

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Diese Lehrfilm-Serie, die unglaublich viele Teile hat, ist ideal, um sich zum genetischen Berater weiter zu bilden, um sich selbst und andere auf der Grundlage von Gensequenzdaten (kosten nur noch 100 Euro) sinnvoll zu beraten. Es gibt auch viele deutschsprachige Teile.

Aus diesem Teil lerne ich, wie ich durch Ernährungsumstellung meiner erhöhten Wahrscheinlichkeit, an Prostata-Krebs zu erkranken, vorbeugen kann. Weniger Fleisch- und Milchprodukte, sowie Alkohol konsumieren, mehr Bewegung, mehr Vitamin D.

Da ich zusätzlich von mehreren Onkel weiß, die es bekommen haben, ist das nichts bloß "Hypothetisches".

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Zur Evolution des weiblichen Hinterns
Ein Interview für "Radio Fritz" zur Frage: Warum finden Männer den Po von Frauen attraktiv? Abb. 1: Venus Kallipygos ( Wiki ) - Die "Schönhintrige" Letzte Woche half ich ein wenig, den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erfüllen. Ich li...

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Das ist wirklich wunderlich: Wolfgang Eggert sieht KEINEN katholischen Geheimvatikan
"Astroturfing" in der deutschen alternativen Öffentlichkeit? - Jedenfalls: Dies und andere Fröhlichkeiten hier in Ihrem wolkig-fröhlichen Frühstücks-Fernsehn auf "Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!" Schauen Sie doch mal wieder rein!!! ... :) Eine freundli...

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Mein Genom: Begabungen, Neigungen, Körperreaktionen, Erbkrankheiten
Die Gene, die Begabungen, Neigungen, Körperreaktionen und Erbkrankheiten bestimmen, kann inzwischen jeder für sich ablesen lassen - Hier als Beispiel ein Ausschnitt meiner eigenen Vor zwei Wochen war er endlich da, der "Ancestry Report", mein Vorfahren-Beri...

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Schwertwale haben in überraschendem Umfang gelernte und in Populationen weitergegebene, unterschiedliche Kulturen weltweit. Wie die Menschen. Darüber wurde vor allerhand Monaten berichtet.

Nun wird berichtet, dass Schwertwale und Kurzflossen-Grindwale die einzigen Lebewesen außer dem Menschen sind, die eine Menopause kennen, also das gesetzmäßige Aufhören der Fruchtbarkeit bei weiblichen Lebewesen ab einem bestimmten Alter.

Das ist vorteilhaft, so meinen die Forscher, weil die Sterblichkeit der Nachkommen älterer Tiere fast doppelt so hoch ist wie die Sterblichkeit der Nachkommen jüngerer Schwertwale. Aufgrund der Menopause leben alte Leittiere noch Jahrzehnte lang nach der Menopause weiter (Schwertwale können über 100 Jahre alt werden).

Und von ihrer Unterstützung und Erfahrung können die Töchter noch Jahre lang profitieren.

("Study suggests surprising reason killer whales go through menopause")

http://www.sciencemag.org/news/2017/01/study-suggests-surprising-reason-killer-whales-go-through-menopause
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