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Julia Senficon Reda
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[Alex] "Europa, wo geht es hin? Ein Interview mit +Julia Senficon Reda"
Zum Thema "Europa - wo geht es hin" hat Stefan Schimanowski ein Interview mit Julia "@Senficon" Reda geführt. 
Julia ist 26 Jahre jung, seit 2009 Mitglied in der Piratenpartei und ist Vorsitzende der Jungen Piraten Europa. Außerhalb der Partei steht Julia kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Politikwissenschaft. Europa ist ihr Steckenpferd und sie arbeitet in der AG Europa am Europapolitischen Programm der Piraten mit. 

Hallo Julia. Welche Rolle spielt Europa in der Weltpolitik?

Die EU ist gemessen an ihrem Bruttoinlandsprodukt der größte Wirtschaftsraum der Welt. Gleichzeitig ist sie ein Vorbild für die friedliche Überwindung von Konflikten mit demokratischen Mitteln. Dieses Gewicht international für die Verteidigung und den Ausbau von Grundrechten zu nutzen, wird eine der großen Aufgaben der nächsten Jahre sein. Problemen wie der flächendeckenden Kommunikationsüberwachung durch Geheimdienste oder dem Klimawandel wird durch nationalstaatliche Reaktionen nicht beizukommen sein. Wir müssen also dafür sorgen, dass die EU hier Teil der Lösung und nicht Teil des Problems ist.

Lest hier das komplette Interview:
http://www.piratenpartei-frankfurt.de/content/europa-wo-geht-es-hin-ein-interview-mit-julia-reda

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Habe soeben das Programm der openmind-Konferenz #om12  veröffentlicht:  http://12.openmind-konferenz.de/?page_id=167

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Der openmind #om12 Call for Papers ist da! Yours truly wird sich wieder um die Auswahl der Beiträge kümmern, ich bin gespannt, was Ihr für Ideen habt.

http://12.openmind-konferenz.de/?p=30

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Für alle, denen ACTA zuviel Paragraphengeschwurbel ist, habe ich mit zwei, drei Gleichgesinnten einen lesbaren Gegenentwurf verfasst: ContrACTA!

http://contracta.info/

Feedback erwünscht!

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tl;dr: Wer Aufmerksamkeit generiert um Nachdenken zu erreichen, verursacht in erster Linie einen Shitstorm, der gerade dazu führen kann, das kein freiwilliges Nachdenken über die Position mehr stattfindet.

Ich habe mir gerade ein paar Gedanken zu #Esogate gemacht, wie die Massen damit umgegangen sind und wie die #15Piraten damit umgehen.
Danke an +Christopher Lauer der diesen Gedankengang durch sein Twitterverhalten und dem Beitrag dort ( http://goo.gl/LvOVJ ) angestoßen hat.

Das Problem ist folgendes.

Wir vertreten alle Partikularinteressen.

Das führt dazu, das Jeder einzelne verschiedenste Dinge verfolgt und sich für verschiedenste Dinge einsetzt.
Früher hieß das, Öffentlichkeit herstellen, Aufmerksamkeit auf diese Situation rund um das Theme zu erzeugen. Aus einem Minderheitenthema ein Mehrheitsthema zu machen. Der Weg dahin war lang und die benötigte Lautstärke um auch nur einen Teil davon in die "Entscheiderkreise" zu befördern war anstrengend.

Bei den Piraten ist das nun aber zumindest aus der Selbstsicht heraus anders. Man nimmt für sich an, offen für konstruktive Kritik zu sein.
"Sagt was, warum für euch falsch läuft, begründet es ordentlich und geht davon aus, das ich zumindest darüber nachdenke."

Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit sind im Netz schnell hergestellt.

Die Wege zur Kommunikation mit Piraten sind ebenfalls kurz.
Trotzdem bleibt für jeden einzelnen intuitiv der erste Schritt Aufmerksamkeit zu generieren. Ich gebe zu, mir ging es nicht anders, wenn man meine Äußerungen der letzten Tage verfolgte.

Aber im Netz heißt Aufmerksamkeit generieren in erster Linie Menschen zu motivieren, die vllt. den Kern des Standpunktes garnicht verstanden haben. Je höher das Thema Wellen schlägt, desto mehr Trolle zieht man an.
Da ist kein Gatekeeper, der dieses Meinungstaccato kanalisiert und einschrumpft.

Was man also eigentlich macht, obwohl man mit seinem Verhalten Aufmerksamkeit und Nachdenken provozieren will, ist einen riesen Eimer Scheiße über die betreffenden Menschen auszuschütten mit ein paar Meinungsnüsschen darin.

Dann erwartet man, das die betreffenden Personen masochistisch genug sind, das Ganze zu sieben und einen nachdenklichen Abend mit Knabberkram zu haben.

Das geht auf Dauer nicht gut

Damit züchtet man sich genau jene Politiker heran, für die man diese ermüdende Verhalten mal angelegt hat.

Shitstormen ist kein Mittel zum Diskurs, es ist das Mittel ihn zu verhindern.

Wenn Ihr ein Problem habt, versucht die betreffenden Personen direkt anzuschreiben, versucht wenn möglich den involvierten Kreis klein zu halten.
Das muss nicht geheim sein, aber solange ihr auf offene Ohren damit stoßt, versucht um Himmels/Hölles/Rahmenswillen nicht gleich direkt das halbe Internet aufzuscheuchen.

Und hört auf, auf bestehenden Shitstürme aufzuspringen, weil ihr meint da irgendwo ein Nüsschen gefunden zu haben, das euch richtig und wichtig erscheint. Im Schlimmsten Fall macht ihr jede zukünftige konstruktive Diskussion damit nur schwieriger oder ändert einfach garnichts.

Danke für eure Aufmerksamkeit.
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