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Das Körner Projekt
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Wer hier nicht lachen kann, soll hier nicht lesen!
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Bundesstiftung Aufarbeitung:
Meldung über Das Land aller Übel
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+Thomas Körner
Sommerglosse

In der Welt gibt es Gutes und Böses und beides kämpft miteinander
ausgerechnet um ihn, hört der Mensch sagen, und den Widerspruch
reinlich bedenkend, scheidet er erstens Gott und den Teufel sauber
voneinander, denn das Prinzipien ineinander nicht enthalten sind,
ist ihm geläufig...
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Lese- und Schauspiele im Archiv
Thesen von Stephan Köhler,
zusammengefasst von +Ute Iris Fischer

Stephan Köhler behandelt in seiner Masterarbeit Lese- und Schau-Spiele im Archiv. Raumwelten aus Bild und Schrift in den Werken von: Georges Adéagbo, Alice Creischer und Thomas Körner (Manuskript Fernuniversität Hagen 2015) die Arbeiten zweier bildender Künstler sowie Thomas Körners Fragmentroman. Er zeigt, wie diese durch bildnerische und literarische Verschränkung neue ›Raumwelten‹ erschaffen, die den Betrachter/Leser zu einer nicht-linearen Lektüre einladen...
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Das Land aller Übel. Vom Wir zum Ich und Wuz zum WUlb. Einmal ein anderer sein und sei's nur ein Leben lang
Lüdenscheider Gespräch vom 10.12.2014 mit Arthur Schlegelmich und Ulrich Schödlbauer

Veranstalter:
Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen

#LüdenscheiderGespräche   #FernUniversität #DasLandallerÜbel  
+Das Land aller Übel +Thomas Körner 
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M. Nagel, P.-G. Schwidurski u.a.
Thomas Körners 'Fragment vom Wort. DDR - eine Sprachanstalt'

Die DDR als Sprachanstalt zu begreifen kann (mindestens) zweierlei bedeuten: Sie als eine Institution zu fassen, die Worten Quartier gibt insofern sie sich objektiver Worte dienlich macht und sie subjektiviert. In Form eines ritualisierten Repetierens von Worten setzt sich eine Institutionalisierung in Kraft, durch welche sich die DDR identifiziert und definiert. Oder zweitens: Als Wortindustrie, deren Wortneuschöpfungen noch bis ins Jetzt hineinragen.

#Sprachanstalt #DasLandallerÜbel  
+Das Land aller Übel +Thomas Körner 
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Kristina Maria Eisermann
Orte und Un-Orte in Körners Fragmentroman. – Eine „Topologie“ des „Landes aller Übel“

Alexanderplatz, Brandenburger Tor, die Straße Unter den Linden: Drei Orte, die Deutschland und die Welt mit Berlin und dessen Rolle in Geschichte sowie Politik assoziieren. Seit einigen Jahrhunderten sind es dies, Anlangen wie auch Gebäude, die durch ihren repräsentativen Charakter Medien verschiedentlicher Botschaften wurden...

#DasLandallerÜbel  

+Das Land aller Übel +Thomas Körner 
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Anja Beisiegel
Versuch zu Thomas Körner, Das Grab des Novalis

Klingsohr ist eine der schillernden Gestalten der deutschen Mythologie. In Wolfram von Eschenbachs Parzival ist er ein so listiger wie mächtiger Zauberer. Als Klinsor von Ungerland tritt er im Sängerkrieg auf der Wartburg gegen historisch verbürgte Kollegen wie Walther von der Vogelweide und Wolfram aber auch gegen fiktive Konkurrenz (Heinrich von Ofterdingen) auf. Klingsohr ist Zauberer, Sänger und Dichter. Und er ist in Novalis Romanfragment Heinrich von Ofterdingen der Erzähler eines rätselhaften Märchens...

Begreift Körner sich im Geiste Klingsohrs als magischen Erzähler oder in der Nachfolge Novalis, des immer jungen Frühromantikers? Ich meine: Nein. Thomas Körner, als Autoren-Ich ist Regisseur und Verfasser eines Drehbuchs seines eigenen Klingsohr-Projekts. So dicht er sich teilweise entlang der Novalis-Textgrundlage bewegt (oft übernimmt er Sequenzen wörtlich), so autonom verändert und verfremdet er das romantische Kunstmärchen zu einem satirischen (in Körners Orthografie „satyrischen“) Abgesang auf eine Weltanschauung. Eine Weltanschauung, die sich als Vakuole präsentiert, ein riesiger Luftballon, der zerplatzend den Blick auf einen kugelrunden Zellkern aus Beton freigibt...

#DasLandallerÜbel   #Novalis  
+Das Land aller Übel +Thomas Körner 
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Angesichts der Fülle existierender DDR-Romane verdient festgehalten zu werden, dass Das Land aller Übel kein Roman über die DDR ist. Das liegt zum einen daran, dass die Bezeichnung 'Fragmentroman' nicht umstandslos auf einen Roman deutet, jedenfalls nicht in dem Sinn, in dem sie in der Regel gebraucht wird. Ein Roman besteht aus Wörtern, Sätzen, Kapiteln, gelegentlich Bänden oder Büchern (wie Goethes Wilhelm Meister), er bedient sich einer linearen Erzählweise (gelegentlich auch nicht, dann handelt es sich um einen sogenannten experimentellen Roman), vor allem besitzt er einen Plot und einen, gelegentlich mehrere Erzähler als unerlässliche Vermittlungsinstanz zwischen Leser und Erzähltem. Nichts dergleichen findet sich in Körners Roman aus Fragmenten, neun an der Zahl, deren fragmentarischer Charakter wiederum weder auf ein liegengelassenes noch aus dem einen oder anderen Grund bewusst unvollendetes Werk deutet. Wenn die neun Bestandteile des Fragmentromans als Bruchstücke eines Romans begriffen werden müssen, dann kann damit wohl nur ein ungeschriebener Roman gemeint sein. Um was handelt es sich dann?

#Roman   #Fragmentroman   #DasLandallerÜbel   #ThomasKörner  
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Das Körner Projekt begann im Jahre 2009 mit der Verabredung zwischen Autor und Herausgeber, Thomas Körners zu diesem Zeitpunkt noch unvollendetes Werk Das Land aller Übel im World Wide Web öffentlich zugänglich zu machen. Die Publikation sollte sich weder an existierenden digitalen Formaten wie Ebook, Archiv etc. noch an den Experimenten der sogenannten Netzliteratur orientieren. Körners Fragmentroman ist von Beginn an, also seit den Sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, auch als eine mediale Recherche angelegt, als Roman auf der Suche nach einer nicht mehr buchförmigen Präsentationsform, sei es als Happening, sei es als Fernseh-Ereignis und -Utopie, als Verzettelungsapparat oder als Lesespiel auf erst zu realisierenden Apparaturen. Der Netzpublikation fällt die Aufgabe zu, diese in ihrem jeweiligen historischen Umfeld utopisch anmutenden Präsentationsphantasien im virtuellen Medium abzubilden und damit - und zwar zum ersten Mal - zu realisieren. Sparsamer Einsatz der digitalen Mittel und Verzicht auf Netzdesign in einem dem Werk äußerlichen Sinn gehören zu den Grundvereinbarungen des Projekts. 

+Ulrich Schödlbauer Das Projekt

#DasKörnerProjekt   #DasLandallerÜbel  
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Das Land aller Übel. Vom Wir zum Ich und Wuz zum WUlb. Einmal ein anderer sein und sei's nur ein Leben lang
Lüdenscheider Gespräch vom 10.12.2014 mit Arthur Schlegelmich und Ulrich Schödlbauer

Veranstalter:
Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen

#LüdenscheiderGespräche   #FernUniversität #DasLandallerÜbel  
+Das Land aller Übel +Thomas Körner 
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