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Jürgen Kuri
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Digitaler Rumtreiber. Nicht nur bei c't und heise online
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Der nächste Teil in der Serie auf +heise online zu den Hintergründen und den einzelnen Ligen beim Robocup:

https://heise.de/-3726502

Ich finde es jedes Jahr faszinierend, wie weit das mittlerweile geht - und wie kompliziert und herausfordernd die Roboterentwicklung weiterhin ist.

#robocup 

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Frühsommer in Hannover
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Musik zum Start ins Wochenende: Cool Europa

https://youtu.be/7da4WkFqE2g
https://youtu.be/8U3I8dJdbsk
https://youtu.be/Gao7bEAfC-Y
https://youtu.be/1B0tDPvIycY
https://youtu.be/EYolhwfB0tM
https://youtu.be/j_cwel8JUUc
https://youtu.be/iMclC49VtAE?list=PLMQFNT7WgU9nmCDtLQaVzl5GgqnxWSlq_

Europa ist cool. Wieder, hoffentlich. War es auch schon mal, so richtig mit Aufbruchstimmung. Oscar Pettiford letzte Woche
https://plus.google.com/+J%C3%BCrgenKuri/posts/gDvjHZn53aU
hat mich wieder zu den europäischen Jazzmusikern Ende der 50er Jahre bis in die Mitte der 60er Jahre geführt. Eine coole Zeit. Echt jetzt? Es gab ja nicht nur den Adernauerschen Biedermeier. Europäische Jazzmusiker taten sich zusammen - viele Namen kennt man heute kaum mehr: Barney Wilen, Hans Koller, Attila Zoller, Eslie Bianchi, Helmut Brandt, Roland Kovac, ... Amerikanische Musiker kamen nach Europa, da sie in den französischen und deutschen Kellern die Anerkennung fanden, die ihnen zu der Zeit in den USA meist verwehrt blieb.

Die Grundlagen für ein vereintes Europa wurden gelegt. Mit schwarzen Rollkragenpullis gewandete Jünglinge becircten die Mädels mit Sprüchen über das Geworfensein in die Freiheit. Camus hatte bereits das Glücklichsein von Sisyphos entdeckt, Sartre fand immer wieder aufs neue die Freiheit - und ihre Verwerfungen. Und de Beauvoir beanspruchte diese Freiheit auch für alle Frauen. Es gab Rosen für den Staatsanwalt
https://youtu.be/1tR1ol2Negw
und Fahrraddiebe
https://youtu.be/Myo2vOIGvLQ
und das Lied der Straße.
https://youtu.be/rR-JvfjXS9M
https://youtu.be/CQyB-cP9HjQ
Arno Schmidt zog nach Bargfeld. Miles Davis spielte den Soundtrack zu Louis Malles Ascenseur pour l'echafaud.
https://youtu.be/Wc4tT-55ZzI
Welche andere Musik hätte auch zur durch das nächtliche Paris irrenden Jeanne Moreau gepasst.
https://youtu.be/saG7EELIfMM
Und Thelonious Monk spielte den Soundtrack für Les Liaisons Dangereuses von Roger Vadim ein - bislang wurden nur die Teile mit Art Blakey veröffentlicht, nun kommt auch der Monk'sche Soundtrack heraus.
https://youtu.be/YVT2zHeHjlc
https://youtu.be/5F3uUPh7uvA
https://youtu.be/-oKLfjxTp3s
https://www.allaboutjazz.com/les-liaisons-dangereuses-ost-by-nenad-georgievski.php
http://www.zeit.de/kultur/musik/2017-04/thelonious-monk-jazz-liaisons-dangereuses/seite-2
Coolness, ja. Immer verbunden mit der ihr innewohnenden Melancholie.

Auf Sonorama, die sich schon seit einiger Zeit sehr verdient um Re-Issues und Veröffentlichung bislang nicht publizierter Aufnahmen der 50er und 60er Jahre machen, ist gerade eine Kompilation mit einigen Bands dieser Zeit erscheinen: Cool Europa. Sehr hörenswert.
http://www.sonorama.de/index.php?section=VARIOUS_ARTISTS_Cool_Europa
https://www.emusic.com/album/61771863/Various-Artists/Cool-Europa
https://play.google.com/music/listen#/album/Bt6tpcifvl3sxnrknyiosu26fwi/Various+Artists/Cool+Europa
https://open.spotify.com/album/1LUNwT0T78IxKo8qpDIeE4

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Auch Frau Mahlzahn macht sich langsam mit dem Gedanken an Urlaub vertraut.
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22.05.17
3 Photos - View album

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Musik zum Start ins Wochenende: Oscar Pettiford & Friends, Blues in my Mind

https://youtu.be/7KyhkLGLMb0
https://youtu.be/ifRiptHPnmI
https://youtu.be/nEg1OUEblpg

Oscar Pettiford ist ja leider etwas in Vergessenheit geraten. Ganz zu Unrecht - ist er doch für die Entwicklung des Basses u.a. als Instrument, dass auch den Lead-Part übernimmt, genauso bedeutend wie etwa Charles Mingus. Und er war einer der wichtigsten Musiker bei der Entwicklung des Bebop. Ich verbinde mit ihm auch immer meine Lieblingsversion von "The Man I Love", aufgenommen von Coleman Hawkins und seiner Band - in der Oscar Pettiford eine bedeutende Rolle spielte und auch diese Aufnahme des Songs mit seinem Bass entscheidend prägte.

https://youtu.be/jHZzkcC63tQ

Umso besser, dass auf dem Label Sonorama jetzt einige seiner Live-Sachen aus Europa Ende der 50er Jahre erschienen sind, bei denen er mit europäischen Jazzmusikern (unter anderem Attila Zoller und und Hans Koller) fantastische Konzerte bestreitet.

"This is timeless music that is a balm for the ears."
http://www.jazzweekly.com/2017/01/legendary-bassistoscar-pettiford-friends-blues-in-my-mind/

https://www.emusic.com/album/4285729/Oscar-Pettiford--Friends/Blues-in-My-Mind-Live-in-Hamburg-1958
https://play.google.com/music/listen#/album/Bt4w5s6f3ykm4ffnreek3xnaekq/Oscar+Pettiford+%26+Friends/Blues+in+My+Mind+(Live+in+Hamburg+1958)
https://open.spotify.com/album/3eqeLHQWJL3KCjWCtsK7R6
https://itunes.apple.com/de/album/blues-in-my-mind-live-in-hamburg/id1068443320

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"Der namenlose Terror des Universums landet als Bettvorleger für Soziologiestudenten." Kollege Briegleb ist ja nicht wirklich überzeugt von "Alien: Covenant". Angucken werd ich ihn mir aber wohl trotzdem im Kino. Denn seine Bilderstrecke sagt mir: UNBEDINGT GROSSE LEINWAND...

https://heise.de/-3715381

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Fake News? Am Samstag bin ich da auf ner Podiumsdiskussion beim niedersächsischen Journalistentag, zum Thema "Journalismus zwischen Social Bots und Fake News". https://twitter.com/DJVNieders/status/855334183400374273
https://www.djv-niedersachsen.de/no_cache/en/startseite/info/aktuell/termine/termin/datum/06/05/2017/lastview/view-month%7Cpage_id-5218/kalenderview/events/event_details/niedersaechsischer-journalistentag-4.html

+Vassili Golod moderiert, @raeuberhose von @hoaxmap und ich dürfen das Thema debattieren...

Wobei ich ja schon de Begriff Fake News für äußerst schwammig und sowohl bei den ins Gespräch kommenden Faktencheckern für Social Media als auch esonders für eine Diskussion über etwaige rechtliche Vorgaben (siehe das Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Heiko Maas) für eher gefährlich halte. Das hatten wir ja in der heiseshow vergangene Woche auch schon diskutiert.

https://heise.de/-3695993

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Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken und miese Kopfhörer zu benutzen: Ich schwöre ja eigentlich auf meinen Bowers & Wilkins P5 für unterwegs. https://plus.google.com/+J%C3%BCrgenKuri/posts/H3EG2zjJ754

Aber Over-Ears mit Kabel sind auf dem Fahrrad und beim Sport dann doch etwas unpraktisch. Also: In-Ears. Und dann gleich noch mit Bluetooth. Weia, das kann doch nur schiefgehen.

Ich hab den Move BT von +Teufel Audio genommen. Und es ging nicht schief. Vor allem: Guter, klarer Sound - mit Bassbetonung, aber nicht so übertrieben wie bei Beats, beispielsweise. Auch die Höhen sauber, klare Mitten. Die Lautstärke am Google Nexus 6 ist auch hinreichend. (Zur Beurteilung von Klang und Lautstärke nehm ich immer zum einen die erste Return-to-Forever-Platte von Chick Corea
https://www.youtube.com/watch?v=0TcSK6MYkpU
und zum anderen Rage against the Machine
https://www.youtube.com/watch?v=Be3BuBzRJSo )

Obwohl die Dinger recht groß (aber nicht schwer) sind, sitzen sie ausgezeichnet im Ohr, mit auswechselbaren Einsätzen kann man das anpassen; ein Nackenkabel verhindert das Verlieren, sollten die Ohrlautsprecher doch einmal herausrutschen. Am Nackenkabel ist eine kleine Fernbedienung angebracht, die auch unter Android Musikplayer und Telefon einfach steuert (das intergrierte Mikrofon reicht völlig zum Telefonieren).

Bei der Akkulaufzeit hat Teufel auch einiges geleistet: 20 Stunden versprechen sie - bislang hatte ich noch keine leeren Akkus, wobei zwischen dem Laden jeweils ca. 5 bis 7 Stunden Einsatz lagen, die jeweils auch mit mehrmaligem Ein- und Ausschalten und Pairing verbunden waren.

Die P5 sind immer noch die erste Wahl - ich mag Over-Ears einfach lieber als In-Ears. Und der Klang des P5 entspricht meinem Geschmack noch etwas besser als der des Teufel Move BT. Die sind aber wirklich eine überzeugende Alternative für mich, wenn Over-Ears mit Kabel einfach unpraktisch sind.
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