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Stefan “‫زردشت‬‎” Plank
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Hochwald, Wood, mixed media on canvas, 40 x 60 cm.
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Uterodizee, pigments, collage of graffity, paint colors on canvas, 160 x 120 cm.

Das Bild beschreibt in seiner flüchtigen Form den Uterus, als die archaische Urform des Lebens, gewissermaßen als Späre der interutrinären Geborgenheit. Mit der Geburt kam es notwendiger Weise zu dem radikalen Bruch der Einheit mit der Mutter. Die erste schützende Sphäre, der Uterus ist uns abhanden gekommen, und wir sind somit zum Exodus in die Außenwelt verdammt. Dies stellt gewissermaßen den ersten Verlust dar. Den Verlust der Einheit und den Verlust der Placenta als lebensstiftendes Organ. Es kam zu einem radikalen Phasenübergang, zu einem radikalen Sphärenwechsel, seitdem die allesumfassende Einheit mit der Mutter verloren gegangen ist. Ein Teil unserer selbst, die Placenta, die Nachgeburt wurde entsorgt, so wurden wir das erste mal verstümmelt und haben diesen Verlust auf uns zu nehmen.  Wir träumen von nun an,  an den Fluchtcharakter in die geschichtslose Idylle. Diese präexistentielle Sehnsucht, der Wille nach den paradiesischen, bewusstlosen Zuständen, diese „Uterodizee“, kann sich gewissermaßen als maskierter Todeswunsch entlarven, wo das Erste, mit dem Letzten zusammenzufallen scheint. Was übrig bleibt ist das Trauma der Verstümmelung durch den Verlust unserer lebensstiftenden Placenta sowie das in die Welt geworfen sein, mit dem unersättlichen Prinzip von Dualität. Die Einheit scheint nicht wiedererlangbar zu sein, der Verlust zu groß.
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The drama of knowledge (Das Drama der Erkenntnis), Acryl and wax on Wood, 80 x 80 cm.
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Biblischer Freibrief für grenzenlose Ausbeutung: Machet euch die Erde untertan. ( 1. rape bid), Mixed Media, synthetic resin om canvas, 100 x 60 cm.
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Cerebral shift of the earth (Zerebralverschiebung der Erde), Mixed Media on carton, 60 x 80 cm.
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Study I, beeswax, travertines, lack paintings on canvas, 60 x 60 cm.
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Einhornstele (Monocerus),  travertines, soap, wax, tiles, jute, pills on convex curved wooden plate, 137 x 75 cm. 


Überspannt wie ein Bogen, soll dieses Werk als devotionalistischer Nachruf auf das Einhorn sein, das ausgestorben ist. Mit der metaphysischen Obdachlosigkeit des Menschen kam es zur Profanierung des Mythischen und die Aufklärung mit ihrem schonungslosem Kriegszug begann die Welt zu entzaubern. Dieser Feststellung entgegen steht der postmoderne Mensch in seiner Klage über das ausgestorbene Einhorn mit all seinen Konsequenzen. Das Einhorn war, da es mythologische Relevanz erlangte und innerhalb eines soziologischen Kontextes eingebettet war real:
Lass alte Mythen und Legenden

die Deutung des Vogelfluges

Verlorene Lippen im Feld

des Klatschmohns haben

dort neue Sprachen

gefunden und ins

anflutende Nichts

expiriert sich

ein atmendes Klarsein
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Se il pesce fosse terra (If the fish were ground), Bornite, Copper, iron oxide, bitumen, wax, hydrochloric acid on calcareous plates, 135 x 90 cm.


"se il pesce fosse terra", ein Satz der etwas Konditionales anmuten lässt, aber dennoch ohne Beistrich "dann" und "aber" auf sich selbst zu beruhen scheint. Die Frage "was wäre dann" wird nicht einmal ansatzweise gestellt. Er schwebt gewissermaßen in der Luft, so wie der Fisch in seinem flüssigen Habitat in einem unendlichen Schwebezustand verweilt. Der aus Bitumen gegossene Fisch an der rechten unteren Bildseite gilt als einziger gegenständlicher Bezugspunkt, der seinem Medium, dem Wasser entrissen worden ist. Der Phasenübergang zwischen dem absolutem Fluidum des Fisches mit dem nun nicht mehr schwerelosen Schwerefeld der Erde ist eine Metarmophose die sich vollzieht.  Diese Metarmorphose ähnelt einer Integration in ein neues Medium und erfordert Assimilation. Assimilation bezüglich des Schwerefeldes der Erde, Erdung. Diese Erdung bedeutet gleichzeitig ein Kampf gegen die fundamentalexistentialistische Entropie, entgegen der Auflösung und Verwässerung ins Nichts. Obgleich die Schwerkraft uns offensichtlich die Affinität zum Boden aufzeigt, müssen wir daran ankämpfen. Erdung bedeutet die Gegenkraft der zu Boden zwingenden Kraft aufrechtzuerhalten. Der Fisch scheint diesbezüglich als Metapher durch den immerwährenden Auftrieb in der Mitte zwischen Boden und Wasserspiegel vollkommener den Schwebezustand zu realisieren, als ein Vogel der gezwungen wird seinen Flug des öfteren zu erden. Der Fisch scheint vollkommen von seinem homogenen Kontinuum umfasst niemals sein Medium wechseln zu müssen. Umso mehr scheint die Verbindung des Fisches mit der Erde als radikale Diskrepanz, als Phasenübergang. Dies schließt eine Neugeburt eine Metarmophose ins Komplementäre mit ein, dessen Ungewissheit in völlige Unangepasstheit und Sinnwidrigkeit führt. Eine Neugeburt in die Sinnlosigkeit, eine Fehlgeburt.
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1. Vergewaltigungsgebot: Machet euch die Erde Untertan. Mixed Media on steel plate, 60 x 50 cm.

Der Weltbezug des Menschen zu seiner Erde vermag jene archtetypische Ursehnsucht darzustellen, die ihn in Einheit als Aggregation mit "Mutter" Erde existieren lässt. Die Erde als Singularität, als Ausgangspunkt und Endpunkt des Lebens die die Verbindung zwischen anorganischem und organischem zu vereinen sucht. Diese Beziehung ist jedoch im vorhinein eine einseitige und der Doppelnamen des Menschen vermag per se schon überheblich klingen. Der existentielle Hilfeschrei des Menschen scheint ohne Beachtung an der profanen metamorphen Geologie als Gefühlslosigkeit der Erde wiederzuhallen. Die Menschliche Existenz wird disqualifiziert als strukturelle, rostig ausgefallenes Granulat an der Oberflächlichkeit. Das Bedürnis nach Geborgenheit richtet sich gegen die Erde, so erwartet man nicht viel vom Leben selbst, doch erwartet man mehr. Mehr steht jedoch als Synonym für Unbestimmtheit, im Gegensatz zu definierter Klarheit. - Eine ontologische Grundsätzlichkeit. Das Zurückgeworfen sein auf sich selbst und der lieblose Hass gegen die stumme Mutter. So schneiden sich tiefe monotone Furchen in die steinige Landschaft, ohne schlechtes Gewissen und ohne Mitgefühl, als gleichgültige Agrikultur, dessen scheinheilige Erdbezogenheit sich nur oberflächlich an den Magerböden abzeichnet, obgleich der Grund dahinter (blankes Stahl) hervorzublitzen vermag. Leben als flechtenhafte Strukturierung und Überformung durch Erdbewegung der Erde; Faust der das Urbarmachen von Brachland als höchstes Glück empfindet. - Oder Philemon und Baucis, deren Hütte abends in Flammen steht, wo morgens bereits ein Damm die Landschaft ziert. Die Landschaft verfließt in gewissenloser architektonischer Industrie mit dem granularen Grau des indifferenten Himmels und der zweifelhaften aprikosenfarbenen Scheibe dessen Licht sich wie Milch über die Landschaft legt: "Die Integrität dieser Beziehung scheint verloren gegangen zu sein."
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Agony of bees I  (Agonie der Bienen I), paint color, beeswax, mortar on  canvas, 100 x 60 cm.
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Dialysis III, Tryptichon, Bornite on plasterboard, each 35 x 35 cm.
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Portrait I & II, Mixed Media on Canvas, each 40 x 60 cm.
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