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Gilbert Dietrich
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Eudaimonist, reader and writer, happy man
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"In den Worten [sich selbst finden] verbirgt sich die Idee einer bereits existierenden Entität, das Selbst wie eine platonische Idee, in einem mystischen Raum jenseits von Zeit und Wandel. [...] Das ist die essentielle Passivität, das Glück ohne eigenes Zutun. Und es ist ebenso eine absolute Absurdität, denn das 'Selbst' kann niemals gefunden, sondern muss aktiv geschaffen werden, es ist nicht der glückliche Zufall in Passivität, sondern das Produkt Tausender Handlungen, großer wie kleiner, bewusster und unbewusster und eben nicht im Rückzug von der Welt, sondern in ihrem Angesicht, im Guten wie im Schlechten, in der Arbeit und Muße eher als im Nichtstun." (Warren, Democracy and Poetry, S. 88 f., Übersetzung von mir)

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In den letzten US-Präsidentschaftswahlen ist ja genau das passiert. Die vergessene und marginalisierte Arbeiterklasse (freilich nicht nur die) hat sich versammelt und jemanden gewählt, der versprochen hat, den Sumpf trocken zu legen, der angeblich oder auch tatsächlich für ihre Marginalisierung verantwortlich ist. Damit das klar ist: Die Politik hat diesen Zynismus auch verdient, nur ist die Zerstörung der Politik nicht die Lösung. Dass es dann sowieso ganz anders kommt und dass eine infantile Marionette wie Trump letztlich die Bereicherung einiger ganz weniger und die Marginalisierung der ganz vielen noch vorantreibt (siehe "Donald Trump setzt den Rotstift an - bei Bedürftigen und Behinderte"), scheint ebenso eine Regelmäßigkeit der Geschichte zu sein. +Martin Bartonitz http://www.geistundgegenwart.de/2017/05/von-demokratie-zur-tyrannei.html

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Sara brennt für die wissenschaftliche Untersuchung der positiven Aspekte des menschlichen Erlebens und Verhaltens und arbeitet deswegen an einer Studie, die Zusammenhänge zwischen Glückserleben und Handynutzung aufdecken möchte. Und ihr könnt dabei mitmachen und nach Ausfüllen des kurzen Tests sofort eure Auswertung lesen! Ich hab das getan und fand es faszinierend. Aber lest erst einmal selbst:

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Wir dürfen uns das Denken nicht von irgendwelchen Prozessen (und Prozessoren) abnehmen lassen. Wer nicht denkt, kann keine ethische Position einnehmen. Insofern ist Denken eine Voraussetzung für ein moralisches Fühlen. Dieses moralische Verhalten und Entscheiden, das Verhalten von uns Bürgern ist das, was für unsere Demokratie den Ausschlag geben wird.

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Welcher Blog rund um Psychologie, Coaching, Erfolg in Arbeit und Leben wartet heutzutage nicht mit E-Books auf, die uns mit vermeintlich einfachen Schritten helfen wollen, unsere innere Ruhe durch Meditation und Yoga zu finden, die uns sagen, wie wir erfolgreiche Gründer unserer kleinen Unternehmen werden oder wie wir uns anderweitig durch spezielle Ernährung, Achtsamkeit und Selbstmanagement optimieren können. Im Internet nerven uns die massenhaften Kärtchen mit kurzen Weisheiten, die dann massenhaft "geteilt" und "gemocht" werden und doch in niemandem die kleinste Veränderung hervorrufen. Wie originell: Man holt sich per Copy und Paste von einer der Millionen Zitatseiten irgend etwas motivierendes, knallt es auf ein Bildchen mit einem Mönch und stellt es bei Facebook rein. Wen soll das zu wirklicher Veränderung inspirieren?

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