Profile

Cover photo
Joachim Wassmann
Worked at Joachim Waßmann GmbH
Lives in Berlin, Deutschland
24 followers|90,227 views
AboutPostsPhotosYouTube+1's

Stream

Joachim Wassmann

Shared publicly  - 
 
fertig
Keep your Chrome bookmarks on Windows up to date with the Safari bookmarks on your iPhone, iPad, and Mac.
1
Add a comment...
Story
Tagline
Sardinien - mein Leben, meine Leidenschaft!
Introduction
Vieles hat eine kuriose Vorgeschichte, und oft sind es die scheinbar unbedeutenden Nebensächlichkeiten, die dem Lebensweg entscheidende Wendungen geben. Ein solches Ereignis hat mich nach Sardinien verschlagen.

Das war 1967. Da war ich im 2. Semester meines Pädagogik-Studiums und musste für das Geografie-Seminar ein Relief erstellen. Mein Freund riet mir, Sardinien zu nehmen. Das sei überschaubar und relativ leicht herzustellen. Also erstellte ich das Oberflächenrelief einer mir bis dahin völlig unbekannten Insel.

Bei der Urlaubsplanung für 1968 erinnerte ich mich an mein Sardinien-Relief und daran, dass mich diese Arbeit neugierig gemacht hatte: Eine vom Tourismus vergessene Insel, ohne Hotels, ohne Bettenburgen, mit irrsinnig schönen Stränden und noch besseren Schnorchelrevieren. Das wollte ich sehen!  Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Bei Weitem! (Einen ausführlichen Bericht werde ich nachliefern.)

Dass ich nicht auf Dauer Urlauberstatus behielt, verdanke ich dem Aga Khan. Der entwickelte in den 60-er Jahren das umweltverträgliche Konzept der “Costa Smeralda”. Was da im Nordosten der Insel entstand, imponierte mir. Ganz anders als ich es von der spanischen Mittelmeerküste kannte, entstanden hier nicht riesige Hotels und Hochhäuser für Touristen, sondern es wurden kleine, einfühlsam der Landschaft angepasste  Tourismus-Strukturen erschaffen. Ich fand, dass Aga Khans Costa Smeralda keine Störung, sondern eher eine Bereicherung der Natur war. Allerdings hatte das Konzept zwei für mich inakzeptable Fehler: Es entwickelte Strände und Landschaften ohne die Sarden. Die hatten mit all dem, nachdem sie dem Khan Land verkauft hatten, rein gar nichts mehr zu tun. Und: Es wendete sich nur an Reiche und Superreiche.

Sollte “meine” schöne Insel nur den “Kapitalisten” vorbehalten bleiben? Sollte für die Bewohner kein bleibender Mehrwert entstehen? Das hatten die Sarden nicht verdient!

Ohne das eigentlich geplant zu haben,  setzte ich 1974 – auf kleiner Flamme – einen ähnlichen Prozess in Gang, allerdings mit anderen Akzenten: Strandurlaub ja, aber nicht abgeschirmt in Hotels und hinter hohen Mauern,  sondern in engem Kontakt mit den Bewohnern der Insel. All das ergab sich fast folgerichtig so:

1973 – 1978 arbeitete ich als Lehrer an der Deutschen Schule in Rom. Meine dreimonatigen Sommerferien verbrachte ich, wie sollte es anders sein, auf meiner Lieblingsinsel. Die lag ja quasi vor der Haustür meines damaligen Wohnsitzes. Drei Monate Ferien, das muss man sich vorstellen! Was macht man damit? Keine Frage: Nach Sardinien! – Um “meine” Insel richtig genießen zu können, kaufte ich 1974 ein verfallenes Hirtenhaus im Hinterland von Budoni und renovierte es liebevoll. Allerdings erwiesen sich diese Arbeiten als weit teurer als das für ein Lehrergehalt zuträglich war. (Warum das so war, ist eine lustige Geschichte, die ich mir für später aufhebe.)

Es blieb mir daher nichts anderes übrig, als mein erstes Eigenheim zu vermieten. Das war nicht schwer, blieb aber auch nicht unbemerkt. Eines Abends sprach mich mein Nachbar an. Ob ich sein Haus nicht auch vermieten könne. Da könnten wir doch beide profitieren … Nach kurzem Nachdenken gefiel mir der Vorschlag. Warum eigentlich nicht?

Schon bald war es nicht ein Nachbar, der mir sein Haus anvertraute. Es wurden immer mehr und mehr. Denn es sprach sich schnell herum, dass der „Tedesco“ für jedes Haus Mieter finden könne.

Was als Verlegenheitsgeschäft begann, wurde 1987 zum Hauptberuf. Bald vermittelte ich zunehmend mehr Immobilien und überzeugte immer mehr Urlauber von diesem Konzept. Im Jahr 2000 wurde von Hauseigentümern die Sardafit mit der Zielsetzung gegründet, bei der Vermarktung ihrer Immobilien die Hand am Puls zu haben: Das war für mich eine willkommene Hilfe, denn so bekam ich wieder Zeit, mich meinem Hobby Sardinien zu widmen. Ich verbringe seitdem wieder mehr Zeit auf Sardinien. Ich genieße Land und Leute und habe viele gute Freunde. Heute, nach einigen Jahrzehnten engen Kontakts zu Land und Leuten, darf ich mich als Kenner der Szene betrachten. In meinem Blog inside-sardinien.com berichte ich über meine langjährigen und sehr intensiven Erfahrungen mit Sardinien und den Sarden.
Places
Map of the places this user has livedMap of the places this user has livedMap of the places this user has lived
Currently
Berlin, Deutschland
Contact Information
Work
Phone
+49 (0)5563 1000
Email
Address
Postfach 1209, 31159 Bad Salzdetfurth
Work
Occupation
Ferienhausvermittler Sardinien
Skills
Fachmann für Fragen zum Urlaubsland Sardinien
Employment
  • Joachim Waßmann GmbH
    Geschäftsführer
    Joachim Waßmann GmbH vermittelt Ferienhäuser auf Sardinien für die Sardafit AG. Ziel der AG ist es, die Immobilien der Verbandsmitglieder ausländischen Gästen vorzustellen. Im Angebot finden sich private Villen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Residenz-Anlagen. Die Unterkünfte können wochen- bzw. tageweise gemietet werden. Es gibt keine festen An- und Abreisetage. Für die Beratung und Betreuung seiner Gäste hat Sardafit AG unabhängige Agenturen beauftragt. Joachim Waßmann GmbH ist Mitglied im Branchenverband asr und bearbeitet den deutschsprachigen Raum. Joachim Waßmann ist Ferienhaus-Spezialist für Sardinien.
Basic Information
Gender
Male
Joachim Wassmann's +1's are the things they like, agree with, or want to recommend.