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Renate Rave-Schneider
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Seit Jahrzehnten produziere ich-als Autorin-unter anderem auch Bürgerfunk-Sendungen im Medienforum Münster und lerne dabei stetig weiter. Ich lade wechselnde Studiogäste zu Stadtkulturthemen, zu diversen Storytellern in Musik und Prosatexten ein, lese eigene Werke.
Seit Jahrzehnten produziere ich-als Autorin-unter anderem auch Bürgerfunk-Sendungen im Medienforum Münster und lerne dabei stetig weiter. Ich lade wechselnde Studiogäste zu Stadtkulturthemen, zu diversen Storytellern in Musik und Prosatexten ein, lese eigene Werke.

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Drei Ängste und wie ich versuche diesen zu begegnen:( auch mit passender Musik).

1. Dass ich entweder irgendwann keine Muße mehr zum Philosophieren,
Schreiben, Diskutieren und für die Radio-Arbeit im Bürgerfunk habe
oder dass irgendwann die Kraft nachlässt.

Dagegen setze ich mir Ziele in naher Zukunft und hoffe jeden Tag auf sturmfreies,
Starkregen-freies Wetter , um mich im Wald zu erden.
Musik, die hilft: 1. Pe Werner/ Weibsbilder
2. A. R. /Eisenpferde (CD: Autovision)
3. Mike Oldfield/ Songs from distant earth

2. Dass ein nahe stehender Mensch (Prostata-)Krebs haben könnte, ist auch so eine fixe Idee.

Ich bete dafür, dass es nicht so ist und dass er in seiner Kraft bleibt.

Musik, die hilft: 1. Peter Green/ In the skies
2. Otis Redding/That`s how strong my love is


3. Dass wir / ich irgendwann verarme(n)

Ach, ich sage mir: 66 angenehme Jahre habe ich gehabt, für die ich sehr dankbar bin, mit Familie ,Mann, Kindern und seit fünf Jahren Enkeln. Mit guten Freunden, tiefer Freude an Kultur-Arbeit, schönen Reisen, einer angenehmen Wohnstadt u.v.m. Irgendwie wird es, wenn auch vielleicht eingeschränkter, schon so weiter gehen.

Musik, die da hilft, weil es so arg ja nun nicht ist, wie dort beschrieben: Achim Reichel /Vom Reichtum und der Not
CD: Wilder Wassermann
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Vielen herzlichen Dank für Eure ausführlichen Feedbacks zur Jazzmaniac-Sendung in meinem Gästebuch! Das ist ja schon fast wie ein vorweg genommenes Geburtstagsgeschenk wenige Wochen vor dem Wiegenfest.
Sieben Tage ist es am morgigen Montag her, dass ich im TIDE-RADIO HH in der Sendung
mit Gabi Helbig Studiogast war.. Es ging in dem literarischen Beitrag um das Leben in drei Städten, um Münster, Stuttgart, Hamburg und verschiedene Magnete dort, zum Beispiel um die Elbphilharmonie.

Zunächst jedoch stellte ich in der Tradition meines Lehrmeisters John vom Poetry Cafe im Schnabel/ Heinrich Heine-Haus vier bedeutende Dichter und Denker vor: Verneigung in Demut und Freude vor ihren Werken.... (das eigene Ego nicht zu groß werden lassen), das ist die Botschaft. Die Musik des Florian Peters Trio berührte mich auf angenehme Art und Weise, ich sage mal so:
Es lohnt sich durchaus sich diesen anspruchsvollen Musik- Titeln mit großer Bandbreite mal anzunähern.
Das kann ich jedem empfehlen, der an unterschiedlichen Musikstilen interessiert ist. Man ist ja nicht immer sofort total geflasht, aber man spitzt die Ohren und lernt dazu. Es sind durchaus sehr schöne Arrangements dabei.. aus meiner Sicht. Zum Beispiel: Mantra steps!
Nachhören kann man die Sendung auch-sogar noch einige Tage lang- und das geht so:

Den Community-Sender Tide-Radio anklicken, da auf NACHHÖREN gehen und dann nur noch den Tag eingeben, in diesem Fall den 17.10.2017 und die Sendung von 20 bis 20.58 Uhr , Jazzmaniac eben.
Nau! Die von mir erwähnten Musiktitel in den Stories sind
von Ghostpoet der "Immigrant Boogie" und von Santana "Jingo", des weiteren von Kraan "Sarahs Ritt durch den Schwarzwald" als auch "Arabia". So long!

Inzwischen erreichten mich einige Mails als Feedback zu dieser Radio-Sendung. Eine davon fasst es ganz gut zusammen, was auch andere so formulierten,
hier ist es :

Liebe Renate!
Habe gerade mit großem Interesse und viel Spannung deinen Beitrag im Tide -Radio HH angehört. Alle Achtung!!
Deine gelesenen Ausschnitte von Künstlern waren sehr gut und auch mir als nicht literatur-aktiver Zuhörer verständlich.
Deine eigenen Beiträge waren gut ausgesucht und etwas Besonderes.
Du hast echt eine Begabung Menschen zu sehen und zu charakterisieren mit passenden Worten, auch Situationen wieder zu geben.
Insgesamt ein wirklich lohnender Beitrag zu HH, aber auch zu Münster und Stuttgart. G.
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Mit Worten jonglieren oder Bilder durch Worte transportieren?

Heute morgen bekam ich ein begeistertes Feedback einer befreundeten Musikerin, die sich über Verse von mir freute und mir eine ausgeprägte Begabung zu schrieb mit Worten zu jonglieren.
Ich nehme diese Aussage, die ich öfter mal höre, mit Freude, aber auch Demut zur Kenntnis.
Als spirituell empfänglicher Mensch, weiß ich unter anderem durch die Astrologie, die ich gründlich bereits Anfang der achtziger Jahre kennen lernen durfte, dass wir
alle unseren speziellen Auftrag und Platz im Gefüge haben, da bleibt kaum Raum für Egozentrik. Egomanie und Spiritualität passen nicht zusammen.
Deshalb arbeite ich dagegen an - ganz anders verhält es sich mit der Selbstliebe.
Und ich danke für die "Blumen", liebe Freundin.

Es ist allerdings so: Worte -für sich genommen-sind nichts als leere Hülsen.
Sie werden belebt durch die Visionen und Bilder, die man mit ihnen transportieren
kann. So wie die eine Saxophon spielt und damit ein Feuerwerk an Bildern und Tönen freisetzt, so malt ein anderer mit Ölfarben oder Kreiden und ein Dritter halt
mit Worten. Natürlich braucht es Talent und Übung, um so mit der Sprache umzugehen, aber noch wichtiger ist es die Bilder und Visionen, die Dinge, Natur, Fauna , Flora, Geschöpfe ausstrahlen, erst einmal auf sich wirken zu lassen, um es dann mittels der Worte weiterzugeben:In freier Rede, in einer Lesung vom Blatt,wie es beliebt und wie die Situation es erfordert. Es braucht da die Qualitäten eines Mediums.
Siehe auch Einführung auf meiner Homepage: story-schatzkiste...
Ich gehe da mit der Dichter-Seele Hermann-Hesse dàccord.
Nicht die Worte für sich allein genommen liebe ich, sondern den Fluss der Energie im Leben -in beseelten und auch unbeseelten Dingen, die sich zum Leben erwecken lassen und durch wortreiche Dichtung sichtbar werden können.
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ETWAS ÜBER DAS SCHREIBEN


Nach der Einschätzung von Jorge Luis Borges wird sich der Roman eines Tages
überleben, die Geschichte / Story hingegen nie!
Diese kann man erzählen oder singen und es gibt kaum einen Menschen, der
nicht an spannenden oder herzzerreißenden oder den Atem nehmenden Geschichten interessiert ist.... so Borges! Er geht soweit zu sagen-prophezeiend
fast - , dass der Poet eines Tages wieder ein Macher sein wird und dass es keinen
Unterschied mehr machen wird, ob die Geschichte erzählt oder gesungen wird.
Wem neben dem Lausch-Genuss auch noch zusätzlich das Vergnügen der
Würde von Versen zuteil wird, der wird- laut Borges-Großartiges erlebt haben!

Irgendwie ist es ja interessant, dass es etliche Autoren gibt, die das Schreiben eines Romans nie angestrebt haben, zu dieser Spezies zähle ich mich ganz bescheiden auch. Denn die Begegnung mit immer neuen Situationen, Orten und
Menschen ist mir wichtiger als stundenlang am Schreibtisch zu sitzen.Ich weiß, dass es schreibenden Freundinnen und Kollegen ähnlich geht. Für eine erfüllende, mich selbst zufrieden stellende Story stürze ich mich gerne hinein in die Schreibtisch-Arbeit. Ich denke darüber nach meine Autobiographie in Form von circa sieben Stories heraus zu bringen. Eine sehr ehrliche Lebens- und Schreib-Geschichte über das literarische Schaffen und die Lese-Bühnen soll es werden und da werde ich auch die Scheu, die Scham , die eigene Schwäche nicht außen vor lassen! Hier habe ich zusätzlich aus der Lektüre eines guten Romanes,
in dem ein alternder Mann Bilanz zieht, gelernt.

Habe ich den Plot für eine Geschichte, so bin ich dermaßen mit Kopfkino beschäftigt, dass ich mir Notizen machen muss, wo ich gehe und stehe, Spickzettel auf den Nachtisch lege-direkt neben Stift und Wasserflasche, denn oft bringen ja auch Träume Erkenntnisse für den Fortgang der Geschichte.
Spannend wird es, wenn gleich Erzähl-Stränge für zwei verschiedene Stories
im Kopf sind. Kennt Ihr das ? Eure Erfahrungen interessieren mich!
Dann gibt es aber auch Phasen mit Schreib-Blockaden oder
Durchhängen, wo gar nichts geht. Oh, wie begrüße ich dann dieses belebende
Ideen-Sprudeln, diese Wiedergeburt der Kreativität nach öden Dekaden.
Manchmal lese ich Ausschnitte der neu entstandenen Werke den besten Freundinnen vor, sogar am Telefon. Das sind dann besonders freudige Momente!
Es gibt aber auch geheime Materialien.... die bleiben lange in Schubladen!
copyright..... Renate Rave-Schneider am 2.05.2017
( siehe auch an dieser Stelle meine Bibliographie)
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Tut gut der Radio hörenden
Öffentlichkeit von solchen innovativen Entwicklungen wie der B-Side an Münsters Stadthafen zu berichten!
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