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Kemet
Kemet - die Zeitschrift für Ägyptenfreunde
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Die Synagoge von Jacob Menasce auf die Antiquitätenliste

Das MCA (Supreme Council of Antiquities) hat zugestimmt, die Synagoge von Jacob Menasce, die sich auf dem Elmanshiya-Platz in Alexandria befindet, in die Liste der schützenswerten islamischen, koptischen und jüdischen Denkmäler Ägyptens aufzunehmen.

Die Synagoge wurde von Baron Jacob de Menasce (1807 1887) erbaut.

Quelle: MoA

Foto © MoA
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„Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)“???!!!

Es liegen nur wenige Tage zwischen den terroristischen Anschlägen im englischen Manchester und El Minja in Oberägypten. Vergeblich sucht man beim Auswärtigen Amt nach einer Reisewarnung für Großbritannien, aber man findet nur: „Großbritannien und Nordirland/Vereinigtes Königreich: Reise- und Sicherheitshinweise“!!! Für Ägypten dagegen besteht nach wie vor eine Reisewarnung. Ist Großbritannien wirklich sicherer als Ägypten?

Attentat auf einen mit koptischen Christen besetzten Bus

Am 26. Mai 2017 erfolgte ein Terrorangriff auf einen mit koptischen Christen besetzten Bus, der sich auf dem Weg zum St.-Samuel-Kloster bei El Minja befand. Der Anschlag forderte 28 Todesopfer und 25 Verletzte.
10 Terroristen in drei Fahrzeugen stoppten den Bus, feuerten mit Maschinenpistolen auf die Insassen sowie auf einen Transporter mit Kloster-Arbeitern, der hinter dem Bus fuhr.
Präsident El Sissi hat Vergeltungsschläge gegen das IS-Ausbildungscamp in Libyen durchgeführt. Er drohte mit weiteren Maßnahmen und forderte von allen Ländern der Welt, die Frieden lieben, dass sie die Länder, die Terroristen unterstützen, bestraften.

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Transport eines Bettes und Streitwagens von Tutanchamun in das Grand Egyptian Museum (GEM)

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zwischen dem ägyptischen Ministerium für Altertümer und der japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA) wurden ein Bett und ein Streitwagen, die zum Grabschatz des Tutanchamun gehören und bisher im Ägyptischen Museum am Kairoer Tahrir-Platz ausgestellt waren, in das neue Grand Egyptian Museum (GEM) in Giza transportiert.
Bis zur geplanten Eröffnung des neuen Museums im Jahr 2018 soll der gesamte unermesslich wertvolle Schatz des Königs dorthin überführt werden.
Quelle: MoA

© MoA
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Neue Entdeckung in Dahshur

Im vorherigen Monat hat die ägyptische archäologische Mission nördlich der Knickpyramide des Snofru in Dahshur, etwa 600m entfernt von der Pyramide von Ameni Qemau. die Überreste einer Pyramide aus der 13. Dynastie entdeckt, die sich in einem guten Zustand befinden.
Die freigelegten Reste der Pyramide stellen einen Teil seiner inneren Struktur dar, bestehend aus einem Korridor, der zum Inneren der Pyramide führt und in einen Raum mündet.
Ein 15x17 cm großes Alabaster-Fragment mit hieroglyphischen Inschriften wie z.B. eine Kartusche des Königs Ameni Qemau sowie ein Granit-Sturz und Steinblöcke gehören ebenfalls zu den Entdeckungen.

Aktuell wurde auch die Grabkammer entdeckt. Dort fand man einen hölzernen Kanopenkasten, der wahrscheinlich der Tochter oder einem Verwandten des Königs Ameni Qemau gehört. Im Innern der Box hat die Mission Leber, Darm, Magen und Lunge des Verstorbenen gefunden. Auch die schlecht erhaltenen Überreste eines anthropoiden Sarkophags gehören zu den Funden.

Quelle: MoA

© MoA
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12.05.17
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Islamistische Attentate auf koptische Kirchen am Palmsonntag

Gestern, den 9.4.2017, haben während der Messe des Palmsonntag zwei islamistische Selbstmordattentäter einen Anschlag auf zwei koptische Kirchen verübt. Es gab schreckliche Bilder von Toten und Verletzten, Kinder, Frauen und Männer, überall Blut und Zerstörung.
In Tanta – im Nordwest-Delta drang ein Selbstmordattentäter in die St. Georg Kirche ein und zündete die Bombe. 27 Kirchenbesucher sind gestorben, 78 wurden verletzt.
In Alexandria, in der St. Markus Kirche, war Papst Tawadros mit einer großen Anzahl von Bischöfen anwesend. Ziel des dortigen Anschlags sollte der Papst sein. Ein Selbstmordattentäter versuchte, in die Kirche einzudringen, was er nicht wusste, war, dass der Papst die Kirche nach dem Ende der Messe schon verlassen hatte. Als die Sicherheitskräfte versuchten, ihn am Betreten der Kirche zu hindern, zündete er die Bombe. Das Ergebnis waren 20 Tote, darunter 7 Polizisten und Polizistinnen sowie 48 Verletzte.
Eines der Ziele solcher Attentate ist es, einen Keil zwischen die Kopten und die Regierung zu treiben, da die Kopten El Sisi gegen das islamistische System der Moslembrüder unterstützten. Außerdem bezwecken die Islamisten, das Land wirtschaftlich zu zerstören und Unruhe zu stiften, um so wieder die Macht übernehmen zu können.
Präsident El Sisi hat drei Tage Staatstrauer angeordnet. Außerdem hat er eine „leichte“ Form des Ausnahmezustands für drei Monate verhängt. Dies wurde in den westlichen Medien kritisiert! Hatte nicht Präsident Hollande nach dem Attentat in Paris sogar von „Kriegszustand“ gesprochen? Auch nach dem 11. September 2001 wurden in den USA „willkürliche“ Maßnahmen ergriffen!

Es ist nicht zu begreifen, dass das Auswärtige Amt sofort die Reisewarnung nach Ägypten „aktualisiert“ hat. Warum gibt es keine Reisewarnungen nach Frankreich, Belgien oder Schweden oder sogar nach Deutschland selbst? Ist Ägypten wirklich gefährlicher als Europa?

Kolossalstatue aus Matariya identifiziert

Laut des Ministeriums für Altertümer gehört der königliche Koloss, der letzte Woche im Bezirk Matariya, Kairo (das alte Heliopolis), entdeckt wurde, dem König Psammetich aus der 26-Dynastie I (664-610 v.Chr.). Auf der Rückseite der Statue steht der Name Neb-Aa, einer der fünf Königsnamen.
Die entdeckten Statuenfragmente befinden sich jetzt im ägyptischen Museum in Kairo.

Zwei Königsstatuen in Matariya bei Kairo entdeckt

In Souq el Khamis (Donnerstagsmarkt) in Matariya bei Kairo hat die deutsch-ägyptische Grabungsmission am 9.3.2017 Teile zweier königlicher Statuen aus der 19. Dynastie entdeckt. Die Statuen befinden sich im Arial der Reste des Tempels Ramses’ II. in Heliopolis.
Es handelt sich um das Oberteil einer Statue, etwa 80 cm groß, von Sethos II. aus Kalkstein. Die zweite Entdeckung sind Fragmente einer Kolossalstatue, etwa 8 m groß, aus Quarzit, die vermutlich Ramses II. darstellt.

Quelle: MoA

Neue Entdeckungen im Tempel Amenhoteps III. in Theben-West im Jahr 2017

Im Rahmen des „Colossi of Memnon & Amenhotep III Temple Conservation Project“ hat die deutsche Mission in der Ausgrabungssaison 2017 Teile von 66 Statuen entdeckt.
Sie stellen die Göttin Sechmet sitzend oder stehend dar und betehen alle aus Dioritstein.
Die Statuen wurden zwischen dem Hof und dem Säulensaal entdeckt.

Quelle MoA

Eröffnung des Stoppelaëre Haus in Luxor

Am Freitag, dem 17.2.2017, wurde das Stoppelaëre Haus nach der Restaurierung wieder eröffnet.
Das Haus ist ein Meisterwerk der Architektur des 20. Jahrhunderts von dem großen ägyptischen Architekten Hassan Fathy. Das Haus ist ein Beispiel für Hassan Fathys berühmter Lehmziegel-Architektur. Es wurde 1950 für Alexander Stoppelaëre gebaut.
Die Wiederherstellung des Stoppelaëre-Hauses ist Teil der Initiative zur Erhaltung der thebanischen Nekropole, eine Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Altertümer, der Universität Basel und der Factum Stiftung für Digital Technology in Conservation sowie dem Waly Zentrum für Architektur und Kulturerbe in Kairo.

Quelle: MoA
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