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Rittner Sommerspiele
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seit 1973 Freilichttheater im Hof der Kommende
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Der eingebildete Kranke
von Moliere
Regie Alexander Kratzer

Eine gelungene Komödie, in der gelogen, betrogen, getäuscht und gespielt wird, dass es eine Freude ist. Wer meint es ehrlich? Auf wen ist Verlass? Im Mittelpunkt der reiche Argan, dessen Hauptbeschäftigung darin besteht, seine Tabletten zu zählen und seine Klistiere zu verlangen. Er glaubt die Fäden in der Hand zu haben und wird dennoch zum Opfer dieses bizarren Spiels, in dem keiner mit offenen Karten agiert und jeder jeden manipuliert.

Bühnenbild: Zita Pichler,
Kostüme: Katia Botegal,
Licht: Julian Marmsoler,
Musik: Martin Niedermair

Aufführungen im Hof der Kommende Lengmoos am Ritten:
Termine: - Freitag, 21. Juli, Premiere
Dienstag, 25. Juli (mit Stückeinführung*),
Donnerstag, 27. Juli (mit Stückeinführung*),
Freitag, 28. Juli (mit Stückeinführung*),
Dienstag, 1.August,
Mittwoch, 2. August,
Freitag, 4. August,
Montag, 7. August
Mittwoch, 9. August jeweils um 21:00 Uhr.
(*Stückeinführung ab 20:00 Uhr )

Auf der Freilichtbühne stehen dieses Jahr: Hannes Perkmann (Bozen/Innsbruck), Liz Marmsoler (Bozen), Christine Lasta (Bruneck), Alexa Brunner (Deutschnofen), Antonia Tinkhauser (Girlan), Markus Soppelsa (Bozen), Magdalena Lun (Ritten), Anna Rottensteiner (Ritten), Werner Hohenegger (Ritten), Josef Niederstätter (Ritten), Julian Pichler (Ritten), Peter Watschinger (Ritten).


Kartenreservierung ab 10. Juli, Montag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr unter der Servicenummer: 346 148 99 71
(24h SMS/WhatsApp)
oder online auf der Homepage www.rittnersommerspiele.com
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Eine Posse über Vorurteile und Freundschaft
"Der Talisman" ist eines von Nestroys besten und humorvollsten Stücken, dass die Wahl auf den "Talisman" fiel, liegt auch an der Botschaft des 175 Jahre alten Stücks. Die Aktualität ist auch heute noch erschreckend gegeben. Hier geht es um die Ausgrenzung von Rothaarigen. Die steht stellvertretend für die Ausgrenzung andersartiger.
Zum Inhalt: Titus Feuerfuchs, ein rothaariger Geselle, kommt aufs Land, um mit knurrendem Magen sein Berufsglück zu suchen. Doch das Vorurteil wiegt schwerer als das Mitgefühl für einen, der ganz unten ist. Titus' feuerroter Schopf löst bei seinen Mitmenschen Abscheu und Antipathien aus, lediglich die ebenfalls rothaarige und gleichsam ins Außen gedrängte Salome hat einen Laib Brot für den armen Kerl übrig. Wie es das Glück so will, rettet Titus Monsieur Marquis vor einem Unfall und bekommt anstelle ersehnter Almosen in Form von Barem einen Talisman, der sich schon bald als viel wertvoller entpuppt: Marquis schenkt Titus eine seiner rabenschwarzen Perücken und fortan mogelt sich der wortgewandte Titus binnen Rekordzeit nach oben. Von der Gärtnerin zur Kammerfrau, von der Kammerfrau zur Fürstin - eine Frau nach der anderen wickelt der plötzlich allseits Begehrte um den Finger und bekommt als Dank jeweils die Kleidung deren verstorbener Ehemänner. Der Schwindel, klar, fliegt auf, doch am Ende kommt der Vetter vorbei und bereichert Titus um eine beträchtliche Summe. Titus entscheidet sich schließlich, Salome zu heiraten. Ende.
Das Vorurteil ist eine Mauer, von der sich noch alle Köpf', die gegen sie ang'rennt sind, mit blutige Köpf' zurückgezogen haben.
Nestroys Posse übt dezidiert politisch motivierte Zeitkritik, und ist gegen einen damals wie heute weit verbreiteten Opportunismus, gegen Geldgier und die Diskriminierung von Minderheiten. In der Inszenierung von Alexander Kratzer wird das ernste Thema kabarettistisch erhöht, und die Nestroy typischen Polit-Couplets werden von der Rittner Hip-Hop-Formation Homies4Life performt.
Bühnenbild: Zita Pichler, Kostüme: Katia Botegal, Licht: Julian Marmsoler.
Auf der Freilichtbühne stehen dieses Jahr: Markus Oberrauch (Ritten), Liz Marmsoler (Bozen), Christine Lasta (Bruneck), Alexa Brunner (Deutschnofen), Cornelia Brugger (Bruneck), Markus Soppelsa (Bozen), Magdalena Lun (Ritten), Werner Hohenegger (Ritten), Stefan Drassl (Eppan), Josef Niederstätter (Ritten), Julian Pichler (Ritten), Andreas Niedermair (Ritten), Christiane Haller (Ritten), Willy Lun (Ritten).
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Liliom
eine Vorstadtlegende von Ferenc Molnár
Regie: Claus Tröger

Der Liliom, der polizeibekannte Hallodri, der Hutschenschleuderer im Ringelspiel der Frau Muskat, er kann sie alle haben. Die Dienstmädchen, die Stubenmädchen, die Gouvernanten, sogar die Französinnen. Sie verfallen seinem rauen Charme. Er nimmt die Julie. Beide verlieren wegen dieser Beziehung ihre Anstellungen. Aus Frust und Kummer schlägt er sie schon mal ins Gesicht und auf den Kopf. Er bleibt stur, auch wenn ihm von allen Seiten Hilfe angeboten wird, um seine mittlerweile schwangere Julie und sich selbst ernähren zu können. Den Hausmeisterposten, den Julies Freundin Marie ihm vermitteln kann, schlägt er aus. Er ist schließlich wer. Ebenso lehnt er die Wiedereinstellung im Ringelspiel der Frau Muskat ab, die ihn persönlich sehr und seine Strahlkraft fürs Geschäft vermisst. Von seinem vermeintlichen Freund Ficsur lässt er sich schließlich zu einem Raubüberfall überreden, der allerdings kläglich scheitert. Er meint sich selbst zu helfen, indem er sich noch am Tatort das Leben nimmt. Weit gefehlt. Er kommt vor das himmlische Selbstmördergericht und soll sich verantworten. Reue liegt dem stolzen Liliom, der meint das Schicksal treibe es böse mit ihm, fern. Nach 16 Jahren im Fegefeuer bekommt er eine letzte Chance auf Erden etwas Gutes zu tun. Es kommt zu einem Treffen mit denen, die er, obschon er es nie sagen konnte, tief im Herzen trägt. Aus Zuneigung und Liebe werden aber hilflose Schläge, die sich wie ein Streicheln anfühlen können. Diesem Liliom scheint nicht zu helfen zu sein.

«Ins Gesicht schlagen muss nicht wehtun. Es kann wie Streicheln sein»

Auf der Freilichtbühne stehen dieses Jahr:
Markus Oberrauch (Ritten), Brigitte Knapp (Bozen), Petra Rohregger (Bruneck), Alexa Brunner (Deutschnofen), Cornelia Brugger (Bruneck), Liz Marmsoler (Bozen), Markus Soppelsa (Bozen), Julian Pichler (Ritten), Werner Hohenegger (Ritten), Stefan Drassl (Eppan), Andreas Niedermair (Ritten), Stefan Kaserer (Ritten), Manuel Schweigkofler (Ritten), Jonas Prieth (Ritten), Peter Watschinger (Ritten), Hanspeter Mayr (Ritten), Josef Niederstätter (Ritten) und Willy Lun (Ritten).
Musik: Lorenz Bozzetta (Ritten)

Termine:
im Juli: 21./ 24./28./29./31.
im August: 01./03./05./06./07./11./12.
jeweils um 21.00 Uhr im Hof der Kommende Lengmoos

Kartenreservierung
ab 14. Juli 2015
Montag - Freitag, von 15.00-19.00 Uhr
www.rittnersommerspiele.com
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Rittner Sommerspiele 2014
Das Fest
von Thomas Vinterberg / Mogens Rukov
Bühnenfassung von Bo Hr Hansen

Regie: Gerd Weigel

Zum Inhalt:
Helge, erfolgreicher Geschäftsmann und Oberhaupt einer Großfamilie feiert seinen Geburtstag mit einem Fest. Familie und Freunde treffen sich in dem abgelegenen Landhotel. Trotzdes Selbstmords der Tochter Linda, der nur kurze Zeit zurückliegt, beginnt der Abend wie wahrscheinlich die meisten Familienfeste: mit Begrüßungen, Smalltalk und Scherzen. Doch dann hält Christian, der älteste Sohn, an der feierlichen Tafel die traditonelle Eröffnungsrede und deckt völlig unerwartet ein düsteres Kapitel in der Familiengeschichte auf. Die meisten Familien hüten ein meist schreckliches Geheimnis, das von allen Beteiligten, meist schweigend, mit durchs Leben getragen wird. Das Geheimnis dieser Familie, die große Lebenslüge, auf der das Leben der Kinden fußen muss, kommt bei diesem großen Festes ans Licht.

"Das Fest" kam 1997 zunächst als Film in der Regie von Thomas Vinterberg heraus und ist ein Klassiker des "Dogma 95" - Kollektivs, einer Gruppe von dänischen Filmregisseuren, die mit ihrem gleichnamigen Manifest eine neue Filmästhetik begründeten.

Auf der Bühne dieses Jahr zu sehen: Markus Soppelsa, Cornelia Brugger, Markus Oberrauch, Werner Hohenegger, Giada Vesentini, Alexa Brunner, Magdalena Lun, Stefan Drassl, Martha Rabanser-Gurschler, Ogo Erikume, Doris Lang, Jonas Prieth, Andreas Niedermair, Willi Lun, Josef Niederstätter, Astrid Treibenreif, Leon Spechtenhauser, Sara Niedermair.
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WAS IHR WOLLT Komödie von William ShakespeareRegie OLIVER KARBUS Shakespeares Volkstheater in seinem besten, ursprünglichen Sinne. Shakespeares Figuren sprechen immer wieder direkt mit dem Publikum. Dieses klassische Mittel des Volkstheaters hat er bis zur Perfektion gesteigert. Jedes seiner Stücke beschreibt einen Kosmos, der für die Welt steht. – „Die ganze Welt ist eine Bühne / und Frau´n wie Männer nichts als Spieler.“ Diese Worte sind Programm. Shakespeares WAS IHR WOLLT ist mit Sicherheit eine der irrwitzigsten, lustigsten und im Laufe des Abends auch berührendsten Komödien der gesamten Theatergeschichte. Es ist sowohl ein Pointenfeuerwerk als auch ein Feuerwerk an funkelnden Sprachbildern. Es ist eine Geschichte rund um alle Spielarten der Liebe, der Jugend aber auch ihrer Vergänglichkeit, und bei allem Humor eine tiefsinnige Betrachtung des Lebens. „Die Narrheit wandert wie die Erde um die Sonne, sie scheint überall“ Im Kern der Handlung geht es um Viola, eine junge, schöne Frau, fast noch ein Mädchen, aber wie alle zentralen Shakespeare-Frauen eine starke, kämpferische, kluge Frau, die am Ende auch erreicht, was sie sich vorgenommen hat. Kaum ist sie in der Welt von WAS IHR WOLLT gestrandet, der Insel Illyrien, verkleidet sie sich als Mann, um in den Dienst Herzog Orsinos zu treten. Sie verliebt sich auf den ersten Blick in ihn, darf sich aber nicht als Frau zu erkennen geben. Haarsträubende und auch Mitleid erregende Situationen sind die Folge. Zu allem Überfluss schickt Orsino sie mit einer Liebesbotschaft zur Gräfin Olivia, die sich prompt Hals über Kopf in diesen „schönen Jüngling“ verliebt. Jetzt ist Viola in einem wahrhaft shakespearischen Dilemma, dessen Spannung nicht zu überbieten ist… Alle Figuren, die dieses Stück bevölkern, sind prallvoll mit Leben. Ein Fest für Schauspieler, mit diesen Figuren ein Spiel zu entfesseln, bei dem kein Auge trocken bleibt. Auf der Freilichtbühne werden bekannte Südtiroler Schauspieler zu sehen sein: Markus Oberrauch, Karl-Heinz Macek, Hannes Holzer, Martin Radecke, Stefan Ghedina, Antonia Tinkhauser, Magdalena Lun, Werner Hohenegger, Cornelia Brugger, Oliver Pezzi, Markus Soppelsa und Christian Sparber. Aufführungen im Hof der Kommende Lengmoos am Ritten: Premiere findet am Mittwoch, 25. Juli um 21.00 Uhr statt. Weitere Aufführungen: Mo. 30. Juli, Di. 31. Juli, Mi. 01. August, Do. 02. August, Fr. 03. August, Mo. 06. August, Di. 07. August, Do. 09. August, Fr. 10. August, Mo. 13. August, Di. 14. August jeweils um 21.00 Uhr. Karten-Reservierung : telefonisch ab 16. Juli, Montag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr unter der Servicenummer 346 148 99 71 (kein SMS) oder online: www.rittnersommerspiele.com
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