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Markus Müller-Faßbender
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Straßen aus Zucker
Themen:  #Ausbildung , #Schule  und #Uni  im #Kapitalismus .

Das Humboldt’sche Bildungsideal von Bildung als Selbstzweck, dem oft nachgetrauert wird, hat immer nur für eine kleine Elite gegolten. Deshalb nützt kein wehmütiger Blick zurück, sondern nur die Anstrengung, den Kapitalismus endlich abzuschaffen, damit Bildung sich nicht mehr den Anforderungen vermeintlicher Nützlichkeit unterordnen muss.
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„Na, auch schon wach?“ „Wo sind Deine Hausaufgaben?“ „Kann ja sein, dass es bei Dir zuhause so läuft, aber hier gelten nunmal andere Regeln.“ Kein Tag ohne tu-dies-und-tu-das. Mach Dich besser, bück Dich hoch, burn dich aus: Was in der Schule schon nervt, wird danach nicht besser und hilft nur ...
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"Braunschweiger Karnevalsumzug wegen Terrorverdacht abgesagt" - müsste man da nicht alle Terrorumzüge in ganz Deutschland absagen?
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Bayern ist angeblich ein "sicheres Herkunftsland". Trotzdem würde ich lieber in ein Asylantenheim in Brandenburg gehen als mich dahin zurückschicken zu lassen.
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Familie Weizsäcker - zwischen politischer Korrektheit und Beihilfe zum Massenmord

"Ein Feature über die Familie Weizsäcker in der deutschen Geschichte: Der verstorbene Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat der deutschen Politik beigebracht, wie man korrekt über die deutsche Vergangenheit redet. Das war gar nicht so leicht und auch nicht unwichtig. Doch die Konfrontation mit der Vergangenheit, die Weizsäcker einforderte, hat er in bezug auf seine Familie entschieden abgewehrt. Das Feature zeigt die Weizsäckers im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, bei den Nazis und in der Bundesrepublik immer ganz oben und mit einer erstaunlichen Fähigkeit über alle politischen Wechsel immer als Vorbilder wahrgenommen zu werden, ohne vorher gegen das alte Regime von Außen erkennbar Widerstand geleistet zu haben." (Text, MP3 & Quelle: http://www.freie-radios.net/68639 )

Interessant hierzu auch die "Galerie des Grauens":
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F02%2F04%2Fa0227

#Weizsäcker   #Kritik  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Ein Beitrag zur Moral
Der Unterhaltungskonzern Apple hat im vergangenen Quartal mehr als 18 Milliarden Dollar verdient, wozu der Morgenzeitung immerhin diese eine gescheite Zeile eingefallen ist: „Das ist mehr, als dem deutschen Gesundheits- oder Bildungsministerium in einem ganzen Jahr zur Verfügung steht.“ Alles andere, ich nehme es vorweg, war dann der bewährte freiheitlich-demokratisch kritische Quatsch, in dem’s mal wieder um die unternehmerische „Verantwortung“ ging: „Nun ist es nicht so, daß sich die Technologiekonzerne dieser Verantwortung völlig verweigern würden. Apple versucht, die Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken zu verbessern; Google investiert in Solarparks; Intel setzt auf Rohstoffe aus dem Kongo, an denen keine Bürgerkriegspartei verdient. Aber die Konzerne tun dies nicht, weil sie menschenwürdige Arbeit, die Schonung der Umwelt oder Frieden für einen Wert an sich erachten. Sie tun es, weil China ein wichtiger Absatzmarkt ist und sie somit dafür sorgen müssen, daß sich die Menschen dort all das glitzernde Technikspielzeug auch leisten können. Sie tun es, weil der Datenaustausch in einer vernetzten Welt viel Strom frißt. Und weil sie verläßliche Rohstoffquellen brauchen. Kurzum: Sie engagieren sich aus strategischem Kalkül, nicht aus einer moralischen und gesellschaftlichen Verantwortung heraus.“

„Ach, der Tugend schöne Werke,/ Gerne möcht ich sie erwischen./ Doch ich merke, doch ich merke,/ Immer kommt mir was dazwischen.“ Wilhelm Busch, 1874

Es hat, so darf man annehmen, die Kollegin viele Jahre Studium gekostet, die zeitgenössische „Wirtschaftswelt“ (Thomas Gsella) derart zu durchschauen, weshalb die Erkenntnisse auch mit einem Gestus vorgetragen werden dürfen, als werde hier das Ei des Kolumbus verspeist, was eine Leserschaft, deren Bedarf an Moral die Einsichtswilligkeit in kapitalistische Axiome jederzeit übersteigt, allemal ästimiert. Deren erstes (und am stursten ignoriertes) ist, daß es sich mit Staat und Wirtschaft eben nicht so verhält, daß die Wirtschaft irgendwie für Staat und Gesellschaft da ist und sich also auch einmal erkenntlich zeigen oder wenigstens Fairneß walten lassen müsse. Umgekehrt ist der (kapitalistische) Staat für die Wirtschaft da, mehr noch, er ist recht eigentlich die Wirtschaft, nämlich das Kapital, das sich seinen Staat hält: die „Diktatur der Bourgeoisie“ (Gremliza). Diese diktatorische Bourgeoisie subventioniert, zum Beispiel, aus Steuermitteln, zu welchen Unternehmensgewinne immer weniger beitragen, eine Handyfabrik, damit Nokia „Arbeitsplätze schafft“, und kaum hat Nokia die Subvention bilanzenfreundlich verfrühstückt, schließt Nokia das Werk wieder, und die Arbeitsplätze gehen zum Teufel, und während sozialliberale Preßbeauftrage jammern, das habe mit Moral nichts mehr zu tun, schreibt eine Frankfurter Angestellte der Bourgeoisie ins bourgeoise Blatt, so gehe nun einmal Marktwirtschaft, und da hat sie freilich recht.

Und rechter jedenfalls als ihre süddeutsche Kollegin. „Müßten die Unternehmen der Gesellschaft, in der sie ihr Geld verdienen, nicht etwas zurückgeben?“ Die beste aller dummen (und verdummenden) Fragen, wo eine kapitalistische Gesellschaft den Unternehmen, die in ihr Geld verdienen, doch nun einmal ausgeliefert ist und wo die Frage doch eigentlich wäre, wie pervers es sei, daß Gesellschaft bei der Ökonomie um Suppe anstehen muß. „Es wäre naiv, darauf zu hoffen, daß die Unternehmen von sich aus jenen gesellschaftlichen Beitrag leisten, den ihre üppigen Gewinne eigentlich erfordern. Man muß ihnen diesen Beitrag abverlangen.“ Was, den von derselben Zeitung erst neulich verteidigten weltweiten Steuerwettbewerb unterstellt, evtl. noch ein Stückchen naiver ist. Wo nicht gar so dämlich wie das Sprüchlein vom kritischen Kunden, vor dem Apple bekanntlich quartalsweise zittert.

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Moral   #Kapitalismus  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Werte? Ordnung!
Der Islam, sagt die Kanzlerin, soll jetzt also mal in sich gehen und sein Verhältnis zur Gewalt klären, denn Islam und Islamismus, steht in der Zeit (und vielerorts sonst), haben eben doch mehr miteinander zu tun, als die moderaten Muselmanen uns weiszumachen versuchen. Der frische Focus hat „dementsprechend“ (Matthias Sammer, FC Bayern) dies auf dem Titel: „‚Das hat nichts mit dem Islam zu tun’ – Doch! Glaube und Gewalt: Warum Muslime ihre Religion jetzt erneuern müssen – und wie die Freiheit zu verteidigen ist“. Denn: „Über unsere Werteordnung können wir nicht verhandeln“ (Wolfgang Bosbach, CDU). Schön.

Andererseits berichtet die Frankfurter Allgemeine wie folgt (Hervorhebungen von mir): „In Dreux bei Paris boykottierten 60 Schüler die Gedenkzeremonie. Sie verlangten eine Schweigeminute ,für Palästina’. Ihre Familien sind den Ordnungskräften als Besucher einer salafistischen Moschee bekannt. In der zum Schulbezirk der Sozialwohnbausiedlung La Grande-Borne zugehörigen Schule ertönten während der Schweigeminute ,Allahu Akbar’-Rufe. Der Terrorist Amedy Coulibaly wuchs in diesem Hochhausviertel bei Paris auf … Die Stimmung ist so aufgeheizt, daß es auch zu Auseinandersetzungen zwischen Schülern kommt. ,Le Figaro’ schreibt, daß eine Gruppe von Jugendlichen von einer Berufsschule in Senlis auf Schüler des benachbarten Gymnasiums mit dem Kampfschrei ,Wir legen noch mehr ,Charlie Hebdos‘ um’ zustürmte und diese zu verprügeln versuchte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt … ,Mit ein paar Unterrichtsstunden mehr in Staatsbürgerkunde wird diesen Zwischenfällen nicht beizukommen sein’, sagte der frühere Bildungsminister Jack Lang“, der als guter Bourgeois auch weiß warum: weil es nämlich seinen schlechten Grund hat, daß Terroristen mehrheitlich aus Hochhausvierteln kommen, „Allahu Akbar“ vornehmlich in Sozialbausiedlungen gerufen wird und muslimische Berufsschüler auf (nichtmuslimische) Gymnasiasten losgehen und nicht umgekehrt.

„Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“ Marx, 1844

Daß kein Riß durch die Gesellschaft gehen dürfe, davor warnen alle, die Kommentatoren und Wohlmeinenden und Abendlandbesitzer, und es kommt ihnen sehr zupaß, lauthals einen Kulturkampf annoncieren zu können, wo es sich doch ganz offensichtlich ein kleines bißchen auch um Klassenkampf handelt, und zwar einen von der schmutzigen, bewußtlosen, religiös verdummten Sorte. „Die drei Attentäter von Paris und ihre mutmaßliche Komplizin wurden in eine feindliche Welt aus Beton geboren. Aber sie hatten Chancen, ihren Platz im Leben zu finden“ (Süddeutsche) – so kann es gehen, und so geht es immer wieder, und kaum ist, man weiß nicht wie, eine Chance futsch, steht schon der Islam mit der Kalaschnikow bereit und gefährdet unsere Werteordnung.

Und während darum noch alle ganz Charlie sind, hat der saudi-arabische Blogger Raif Badawi für „Beleidigung des Islams“ die ersten 50 von 1000 Peitschenhieben erhalten, was den Ruf des Islams als Gewaltreligion nicht eben erschüttert: „Badawi hatte den ägyptischen Aufstand gegen Präsident Hosni Mubarak 2011 bejubelt – ein Alptraum für den Hof in Riad … Er trat für die Trennung von Religion und Staat ein – und dies unter der Herrschaft einer Königsfamilie, die ihre schiere Existenz der Koalition mit dem rückwärtsgewandten islamischen Wahhabismus verdankt“ (SZ). Religion ist Opium des Volks, und über die Qualität des Rauschgifts zu lamentieren verdeckt die eigentliche Frage, die in Dreux so gestellt gehört wie in Riad und aber von FAZ bis Zeit allenfalls mal angedeutet wird, weil die Antwort nicht genehm sein kann: warum das Volk denn überhaupt Opium braucht.

(Für die Antwort braucht es keine halbe Stunde Staatsbürgerkunde.)

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Islam   #Klassenkampf   #Religion  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Zum Geleit
Daß alles immer schlimmer wird, versteht sich auch im neuen Jahr von selbst und hat noch immer nichts mit Verschwörung zu tun, sondern mit allen, die ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichten: „Doch auch die Reaktion darauf“, auf den Pariser Anschlag, „kennt jetzt oft kein Maß mehr. Alles wird in einen Topf geworfen und zu einer großen Verschwörung von Politik und Medien verkocht, deren Ziel es sei, ,das Volk’ dumm und devot zu halten. Das ist nicht nur eine Beleidigung des ,dummen’ Volkes und der vielen Journalisten, die ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichten, selbstverständlich ohne Weisungen aus Washington oder dem Kanzleramt zu erhalten.“

Es ist freilich mißlich, dem Berthold Kohler (FAZ) mal recht geben zu müssen, aber allein deshalb angezeigt, damit die gängige kritisch-theoretische Linksanalyse, das Volk sei keins aus mündigen Bürgern, sondern aus devoten Kunden von Springer und Jauch, nicht mit einer verwechselt wird, die verkennt, daß der Pegida-Hammel, der sie vorträgt, Fleisch vom Fleische ist. Selbstverständlich kriegt der Kohler keine Weisung aus dem Kanzleramt, z.B. den Mindestlohn nicht schön zu finden, den findet er eh nicht schön, weil es sein Klasseninteresse ist, und wenn überhaupt einer Weisungen erhält, dann umgekehrt das Kanzleramt von der FAZ, „eine Art reziproker Prawda“ (Gremliza).

Das hatten wir aber schon, und wenn ich es hier noch mal notiere, dann wegen des Schocks, der mich ankam, als das ZDF auf seinen „Event-Dreiteiler“ titels „Tannbach“ aufmerksam machte: „Tannbach – das Schicksal eines Dorfes, das Schicksal einer Nation“ und so nämlich zu der Erkenntnis zwang, daß derlei braune Soße nicht einmal mehr aus manipulativer Überlegung angerührt wird, sondern dem nächstbesten Werbe- oder Fernsehesel einfach so aus der Rübe rinnt. Weil, man redet und denkt wieder so, und man denkt sich nichts dabei, denn Nation ist super, und was ein Schicksal ist, ein nämlich unverdientes, das weiß kein Arsch.

„Tannbach“, eigentlich das von der Staatsgrenze West der DDR geteilte Mödlareuth, also ein Schicksalsort, weil das Schicksal der deutschen Nation darin bestand, 30 Millionen Menschen nach bestem Wissen und Gewissen massakriert zu haben, um dann auch noch 800 Volksgenossen an einer widernatürlichen, vom Bolschewisten grundlos verordneten Demarkationslinie zu verlieren.

„Und wir wissen: Vor uns liegt Deutschland, in uns marschiert Deutschland, und hinter uns kommt Deutschland!“ Hitler, 1934   

Und niemand sagt nein. Der dumme Heiner Lauterbach natürlich eh nicht, aber auch Martina Gedeck, der wir ein wenigstens resthaft linksliberales Bewußtsein zugetraut hätten, vollrohr dabei, Nadja Uhl und Natalia Wörner sowieso, vom jungen Darstellervolk zu schweigen, den Ludwig Trepte und die Henriette Confurius kennen wir ja schon aus „Unsere Mütter, unsere Väter“, und das ist die gute alte Zeit aus Ludwig und Henriette und Viktoria und Heinrich, und sie marschiert und kräht und grunzt und brunzt, und wieder hält sie keiner auf.

Stimmt zum Glück nicht. „Dreiteiler in der Kritik“, meldet focus.de. „Trotz Top-Quote: Dialekt-Debakel in ZDFs ,Tannbach’“. Weil Mödlareuth fränkisch ist, Tannbach aber bayerisch sprach. Was dann wiederum ein so schändlicher Verrat an Heimat und Scholle ist, daß ein notabene aus Akademiker- oder wenigstens Abiturientenhand stammender, agrammatischer Dummsatzhammer wie „Dialekt-Debakel in ZDFs ,Tannbach’“ gottlob nicht auffällt. Denn daß alles immer schlimmer wird, versteht sich auch im neuen Jahr von selbst.

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Nation   #Tannbach  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Alle Wege des Imperialismus führen nach Moskau
Daß es sei, wie es sei, und zwar fürchterlich, war dem alten Thomas Bernhard schon ein Aperçu wert gewesen, und von der Katastrophe des Immer-so-weiter hatte bekanntlich bereits W. Benjamin zu raunen sich verstanden; und auferstünden beide von den Toten, sie müßten sich nicht grämen, etwa zu früh gestorben zu sein und die schließliche Vernünftigwerdung der Menschheit verpaßt zu haben:

„Angesichts des Krieges im Osten der Ukraine hat ein hochrangiger Nato-General davor gewarnt, daß Rußland Gebiete erobern könnte, die zu Ländern des Verteidigungsbündnisses zählen. Der Vize-Kommandeur der Nato für Europa, Adrian Bradshaw, sagte am Freitag in einer Rede im Londoner Royal United Services Institute, in der umkämpften Ostukraine seien russische Soldaten stationiert, und dies sei eine gefährliche Situation für die Nato. ,Rußland könnte denken, daß die riesigen konventionellen Truppen, die es in so kurzer Zeit mobilisieren konnte, ... in Zukunft genutzt werden könnten, nicht nur um einzuschüchtern und zu nötigen, sondern auch um Gebiete der Nato zu erobern’, warnte Bradshaw. Rußland bestreitet allerdings nach wie vor, daß es die prorussischen Rebellen in der Ostukraine mit seinen Truppen unterstützt. Vor kurzem hatte der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen der britischen Zeitung Daily Telegraph gesagt, Rußland könne ohne weiteres in die baltischen Staaten einmarschieren, um die Reaktionsfähigkeit der Nato zu testen“ (FAZ).

„Alles, was ich unternehme, ist gegen Rußland gerichtet.“ Hitler, 1939

Freilich könnten die USA ihrerseits eine Bombe auf Moskau werfen, um die nukleare Gegenschlagsfähigkeit Rußlands zu testen, und wenn ich meine Zahnzusatzversicherung testen will, lass ich im Puff die Rechnung unbezahlt. Daß im Osten der Ukraine Freischärler mit russischer Unterstützung agieren, die es offiziell sowenig gibt, wie es offiziell eine Einmischung der CIA bei Regierungswechseln in Santiago de Chile, Managua oder Kiew gegeben hat, ist vielleicht so zynisch, wie es Großmachtpolitik nun mal ist, aber doch eher ein Beweis fürs russische Desinteresse am Dritten Weltkrieg. Denn Rußland ist ja gerade nicht ohne weiteres mit seinen riesigen konventionellen Truppen in die Ukraine einmarschiert, obwohl das die Nato nicht einmal etwas angegangen wäre.

„Unterdessen haben die Vereinigten Staaten Rußlands Haltung im Ukraine-Konflikt abermals scharf kritisiert. Die russische Regierung halte sich nicht an ihre Zusagen, sei für den Bruch der Waffenruhe mitverantwortlich und verletze internationales Recht, indem sie im Nachbarland ,illegal interveniert’, sagte Außenamtssprecherin Jen Psaki.“ Natürlich sind derart grobe Heucheleien gängig – die Nato hat sich, was Rußland betrifft, seit einem Vierteljahrhundert an keine Absprache mehr gehalten, und über illegale Interventionen dürfte ein US-amerikanischer Außenpolitiker schon gar nicht reden –, und ein europäischer Nato-Vize-Kommandeur (oder sonst ein Vertreter des militärisch-industriellen Komplexes) nimmt gern die Gelegenheit war, sich als durchaus von Bedeutung ins Rampenlicht zu setzen. Ermüdend gleichwohl, mit welcher Sturheit seit einem Jahrhundert das Lied von der russischen/sowjetischen Aggression, die das Abendland bedrohe, gesungen und die Möglichkeit eines russischen Defensivinteresses nicht zur Kenntnis genommen, ja propagandistisch umgelogen wird, wobei es der sog. freie Westen, der aus viel schlechteren, nämlich strikt imperialistischen Gründen in Bagdad, Belgrad, Grenada war, ja nun wirklich nötig hat.

Aber vielleicht braucht es diese eiserne Rechtschaffenheit, wenn die Heimat nicht drauf kommen soll, sich eher vorm BDI als vor Putin zu fürchten: „Mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht, so viele wie nie zuvor seit der Wende“ (SZ). Da kommt der böse Russe (wie der faule Grieche) halt schon zupaß, immer noch und immer wieder, und sei’s um den Preis des Weltuntergangs, der, wenn die Empirie irgendwas besagt, garantiert nicht in Moskau befohlen würde.

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Ukraine   #CIA  
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Pegida – böse und gute Patrioten im Clinch (Peter Decker, GegenStandpunkt)
Eine Kritik am Patriotismus der PEGIDA und an dem ihrer Gegner.
Vortragsgliederung: http://www.sozialistischegruppe.de/do...
Audiomitschnitt: http://www.argudiss.de/node/314

1. „Wir sind das Volk!“ 00:17:56
2. „Solange es nur einem Dresdner Bürger schlechter geht als jedem Zuzügler aus dem Ausland, solange hat sich die Dresdner Politik um Dresdner Bürger zu bemühen.“ (Kathrin Oertel) 00:42:07
3. Verteidigung der Heimat: „PEGIDA ist FÜR die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!“ „Schweinefleisch statt Döner!“ 00:55:22
4. Anti-Pegida-Demonstranten 01:29:40

PEGIDA – böse und gute Patrioten im Clinch

Im vorweihnachtlichen Deutschland lassen sich Nullkommanichts zehntausende „europäische Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ mobilisieren. Im eher atheistischen Dresden und anderswo bekennen sie sich mit dem massenhaften Absingen von Weihnachtsliedern zur christlichen Leitkultur und wehren die Ausbreitung der falschen Religion oder gleich die Machtübernahme durch Imame und Scharia-Gerichte ab. Was geht diesen Leuten eigentlich verloren, wenn Ausländer wie sie auch ihre Arbeit tun, wohnen, leben und dabei nicht an den christlichen Gott glauben, sondern zu Allah beten?

Die politischen Parteien sind aufgescheucht: Da meldet sich ein Massenbedürfnis, das sich im Spektrum der politischen Angebote nicht untergebracht und durch Wahlen nicht bedient findet und das den Verwaltern des Volkswillens aus dem Ruder zu laufen droht. Über den Streit, ob sie die Demonstranten in die rechte Ecke stellen und aus dem Kreis respektabler Meinungen ausgrenzen, oder sie als Fälle irrationaler Phobien (Xenophobie, Islamophobie etc.) abtun sollen, arbeiten sie sich zur dritten Option vor: Um „die Menschen“ wieder einzufangen und sie von ihren zwielichtigen Anführern zu trennen, wollen Politiker die „Sorgen der Demonstranten ernst nehmen“. Eine Schwierigkeit, die Angst vor Islamisierung und entsprechende „Wehret den Anfängen!“-Rufe ernst zu nehmen, kennen sie nicht. Politiker und Medien wälzen zwar die Rätselfrage: „Was wollen die Pegida-Anhänger wirklich?“ Im Grunde aber wissen sie immer schon die Antwort – und nur die wenigsten von ihnen machen sich die Mühe, den Demonstranten ernsthaft zu versichern, dass eine Islamisierung des Abendlands aktuell nicht zu befürchten sei. Schnurstraks übersetzen sich die politischen Volksbetreuer die demonstrierte Islamophobie in „soziale Bedrohungsängste von Modernisierungsverlierern“, „Globalisierungsgegnern“ und „Euroskeptikern“. Ihrem fachkundigen Urteil zufolge leiden solche Leute an der „Unübersichtlichkeit“ der Weltlage, am Verlust konservativer Werte, ja der Heimat. Warum verstehen die Politiker den Übergang der Pegida-Demonstranten von Unzufriedenheit aller Art zur Diagnose der Überfremdung, zum Gefühl, dass das Volk daheim nicht mehr daheim sei und seine nationale Identität nichts mehr gelte, sowie zum Bedürfnis nach nationaler Selbstbehauptung? Warum nehmen sie ausgerechnet dieses Bedürfnis ihrer Wähler so ernst, dass sie ihre anfängliche Pegida-Demonstran­ten-Beschimpfung größtenteils wieder zurücknehmen?

Die Gegendemonstranten mit ihren Lichterketten halten die fremdenfeindliche Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft für eine Schande. Sie haben eine andere Vorstellung von dem Gemeinwesen, dem sie angehören, und machen sich mit ihrem Fremdschämen zu Repräsentanten eines besseren, weltoffenen und humanen Deutschlands, das Zuwanderer und Hilfsbedürftige nicht ausgrenzt. Dem „christlichen Abendland“ setzen sie wahrhaft christliche Mitmenschlichkeit und Solidarität entgegen und möchten diese Werte für Deutschland und seine Bürger verbindlich machen.

Drei Fragen wirft diese immer wieder aufflammende nationale Erregung auf:

— Wie kommen deutsche Bürger, die mit einigem zurechtkommen und manches Unerfreuliche schlucken müssen, darauf, sich ausgerechnet vor der Islamisierung ihrer Heimat zu fürchten?

— Warum verurteilen die Politiker den Protest der Pegida und grenzen ihn aus, haben aber zugleich für dessen Anliegen Verständnis?

— Was ist das für eine Kritik, wenn die Gegendemonstranten Pegida alternative Werte und Pflichten vorhalten, die sich für die Deutschen viel besser ziemen würden?

Der Vortrag soll Antworten hierzu liefern.

Ein Vortrag mit Redakteuren der Politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt.

~

Audio-Mitschnitte von GegenStandpunkt-Vorträgen:
http://www.argudiss.de

Termine kommender Veranstaltungen in vielen deutschen Städten: 
http://www.gegenstandpunkt.de/jourfix...
https://www.facebook.com/GegenStandpunkt

http://www.gegenstandpunkt.com
http://www.sozialistischegruppe.de

~

Fotos:
https://www.flickr.com/photos/strasse... (CC BY-NC 2.0)
https://www.flickr.com/photos/1109311... (CC BY-NC 2.0)

#PEGIDA   #Patriotismus   #Kritik   #Gegenstandpunkt  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Die Freiheit, die sie meinen
An einem solchen Tag, wo man unausgeschlafen ist, Zahnweh hat und lustlos in die Gegend (und in die Zeitung) blickt, soll man sich auch mal freuen dürfen über Meldungen aus dem Vermischten, in welchen ja oftmals auch nicht weniger steckt als in den üblich hochbedeutsamen Strecken aus Politik und Feuilleton.

Im bayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen fährt im Frühjahr 2014 ein Notarzt mit seinem Notarztfahrzeug zu einem Notfall: Ein kleines Kind kriegt keine Luft mehr. Also fährt der Notarzt mit Blaulicht und Sirene, Abblend- und Nebellicht sowie Lichthupe zügig zu dem evtl. erstickenden Kind. Im Januar 2015 erhält der Notarzt dann einen Strafbefehl über 4500 Euro und sechs Monate Führerscheinentzug, weil ein Autofahrer ihn nach der Einsatzfahrt angezeigt hatte, wegen nämlich „Nötigung“. Laut Strafbefehl, berichtet der Bayerische Rundfunk, habe der Arzt „zwei entgegenkommende Fahrzeuge zum scharfen Abbremsen und Ausweichen aufs Bankett genötigt. Das sei als Straßenverkehrsgefährdung eingestuft worden, sagt die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt.“

„Sie halten für individuelle Freiheit, was eigentlich nur asoziales Verhalten ist.“ Rühmkorf, 2008

Selbst wenn wir annehmen, ich muß an meinem Backenzahn nicht sterben und werde so alt wie meine Oma, nämlich 95 Jahre alt, und wenn wir weiter annehmen, ich wäre gegen Ende auch so verwirrt, wie Oma es war, fällt es mir doch schwer zu glauben, ich käme irgendwann, in irgendeinem körperlichen oder geistigen Zustand, mit oder ohne Zahnschmerzen, auf die Idee oder auch nur die Vorstufe zu der Idee oder auch nur die Ahnung einer Vorstufe zu der Idee, einen Notarzt im Einsatz anzuzeigen. Weil ich bremsen und auf den Seitenstreifen muß, wo man bekanntlich eh hingehört, wenn es hinter einem notärztlich bimmelt. Kein Unfall. Ich muß nur bremsen, meinethalben: in die Eisen. Nötigung. Anzeige.

„Die Schamferne ist eine äußerste“ (Eckhard Henscheid in anderem Zusammenhang), und selbst wenn ich mir als motorisierter Verkehrsteilnehmer resigniert die Frage sparen will, mit welchem Klammerbeutel der deutsche Autofahrer eigentlich gepudert ist, muß ich es doch mit dem Anwalt des Beklagten „für völlig unverständlich“ halten, „wenn ein Vertreter einer Staatsanwaltschaft und ein Richter ein solches Verfahren nicht sofort einstellen“, wegen Unbegründetheit und der barbarischen Idiotie marktkonformer Egozentrik, wo alles Gesellschaftliche, Rettende, Barmherzige sich rigoros dem eigenen Vorankommen (sic!) unterzuordnen hat, mit staatlicher Billigung noch im kleinen. 

Von einer „Welle der Solidarität“ und 100 000 Online-Petitenten wußte der BR zu berichten, und trotzdem wollen wir den Fall, so wunderhübsch allegorisch er nämlich ist, einmal so stehen lassen, schon deshalb, weil es tags drauf in der Zeitung um Chr. Lindner und die mögliche Rückkehr seiner FDP ging, denn die Liberalen, rekapitulierte die SZ deren Programmatik, „kümmern sich um Erhaltung und Ausbau größtmöglicher Freiheit, die der einzelne für sich dann bestmöglich nutzen möge“.

Daß es dafür noch eine Partei braucht, ich will es mal bezweifeln.

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Notarzt   #Freiheit   #FDP  
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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Schon auch rechtsradikal
Ich verfolge ja weißgott (gottlob) nicht alles, und vielleicht war einer ja noch schneller als der Dresdner Professor Werner J. Patzelt in der FAZ, auf den unbedingt nötigen Gedanken zu kommen, daß Protest gehen Pegida auch bloß wieder diese leidige Politkorrektheit wär’: „Woher kommt jenes Triumphieren, wenn ein Pegida-Zug durch Straßenblockaden gestoppt, eine Pegida-Kundgebung durch Trillerpfeifen übertönt, eine Pegida-Versammlung durch schiere Übermacht der Gegner verhindert wurde? … Und was macht die anderen so zornig über ihre Deutung durch Gegner und Medien, so wütend über das Verhalten gegen sie, daß ihr lautes ,Wir sind das Volk!’ vor allem nach Trotz, kaum nach Stolz klingt? … Man selbst gehört natürlich zu den Anständigen, sonst zöge man ja nicht in den Kampf … Derlei Selbstempfinden scheint nach besonders klarem Ausdruck zu verlangen. Wohl deshalb sind, wo immer sie aufeinandertreffen, Antipegidisten viel lauter als die Pegidianer. Zudem wird bei No-Pegida stilvoll ,gerufen’, bei Pegida aber stillos ,gebrüllt’. So wenigstens liest man es anderntags in der Zeitung.“

Denn das legendäre linke Meinungskartell, das gibt es nach wie vor: „Die Macht zu deuten, was rechts wäre, haben wir denen überlassen, die sich links oder mittig geben. Was einmal als ,rechts von der Mitte’ gilt, sehen wir schon in Rechtspopulismus, Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus, Faschismus abrutschen … Gut ist hingegen, wer – und was – den Faschismus bekämpft. So entstand ein gefühlt klarer Kanon dessen, was an Betrachtungsweisen, Begriffen, Sprachformeln und Argumenten in Deutschland ,geht’ oder eben ,nicht geht’. Wer sich daran hält, darf am öffentlichen Diskurs teilnehmen. Wer sich gegen diesen Kanon vergeht, ist auszugrenzen – und sei es als ein ,Latenznazi’, der einfach nicht weiß, was er wirklich ist.“

Es ist also wieder mal die politische Korrektheit, die aus einer ganz normalen Meinung eine rechte Meinung macht, und die politische Korrektheit, sie wohnt in der Tagesschau und im Leitartikel, wo man tatsächlich darauf achtet, daß die Exportnation Deutschland immer dann offiziell den Kopf schüttelt, wenn rechts von der Mitte Asylbewerberheime belagert werden. Viel linker wird es dann aber nicht, und wenn es stimmen mag, daß „Journalisten eine im Durchschnitt linkere Einstellung als die Bevölkerung“ haben, dann hat das nichts mehr mit früheren Rotfunkhäusern wie dem Hessischen Rundfunk vor 1990 zu tun; wer auf Youtube sieht, wie Väterchen Degenhardt einst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die kommunistische Klampfe schlug, der darf zu dem Schluß kommen, daß der linke Medien-Mainstream, der den Leuten so konsequent das Maul verbietet, höchstens noch bedeutet, daß man Schwarze nicht Neger nennen soll.

„Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.“ Körner, 1813  

In Dresden, so erfahren wir, laufen „schon auch Rechtsradikale“, im übrigen aber „Arbeiter und Angestellte“, mithin „ganz normales Volk“, dessen Überzeugungen sich aber nicht gegen Springer, Stern und ZDF gebildet haben, sondern, bei allem Furor gegen die sog. Lügenpresse, mit ihnen, und sei es nur in der sommermärchenhaften Sitte, „Fahnen [zu] tragen, mit denen wohl auch die Leute von links und aus der Mitte bei Fußballturnieren zum Public Viewing gehen. Und die um Schwarz-Rot-Gold Versammelten rufen nichts Schlimmeres als ,Wir sind das Volk!’“. Und das Volk, dies die Quintessenz, ist der Souverän, und der Souverän hat seine Meinung, einfach so, unvermittelt, aus sich heraus, und wer diese Meinung für rechts hält, der denunziert den „Volkswillen“ (Patzelt), der dann eben, als „Magma unrepräsentierten Volksempfindens“, zum Ausbruch drängt: „Unterdrücken wird sich solcher Vulkanismus auf Dauer nicht lassen.“

Der Patzelt versteht’s als gutgemeinten Rat „zum Wohl unseres Landes“ und „unserer pluralistischen, repräsentativen Demokratie“. Mir klingt es eher wie eine kleine faschistische Phantasie, die an genau jenem Diskurs teilnehmen darf, der derlei doch, dachte ich, so streng verbietet.

#kritisches   #Sonntagsfrühstück   #Pegida   #Patzelt   #Faschismus  
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Bitte keine Vorurteile
Ein Gastkommentar von Pegida-Initiator Lutz Bachmann

Deutsche! In Dresden ist am Montagabend ein zwanzigjähriger Asylbetrüger Asylbewerber tot aufgefunden worden – freilich: Dies ist sehr bedauerlich. Außer, daß er durch Stichwunden zu Tode kam, ist nichts bekannt, doch die Medien besitzen die Unverfrorenheit, in ihren Hetzartikeln eine Verbindung zu den friedlichen (!) Märschen der Pegida-Bewegung herzustellen, die sich unter Dresdens Bürgern einer großen Beliebtheit erfreuen. Wissen Sie, liebe Mitdeutsche, was eine anständige Beerdigung kostet? Gut 8000 D-Mark. Kein besorgter Europäer kann es im Sinn haben, den deutschen Steuerzahler durch den Mord an einem mittellosen Bittsteller mit einer derartigen Summe zu belasten. Und überhaupt: Warum Mord? Haben wir von unseren deutschen Müttern nicht alle gelernt: "Mit spitzen Gegenständen läuft man nicht"? Wer kann ausschließen, daß der saubere Herr Asylant nicht mit einem Messer einem Dresdner Großmütterchen hinterhergejagt ist, um ihr die Handtasche zu entwenden? Eben. Die Vorverurteilung durch gleichgeschaltete Presseorgane trifft mich wie ein Stich ins Herz. Bitte seien Sie klüger. Heil Hitler und einen schönen Tag.

#Pegida   #Dresden   #Bachmann   #toter   #Khaled   #Bahray  
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Ein Gastkommentar von Pegida-Initiator Lutz Bachmann. Deutsche! In Dresden ist am Montagabend ein zwanzigjähriger Asylbetrüger Asylbewerber tot aufgefunden worden – freilich: Dies ist sehr bedauerlich. Außer, daß er durch Stichwunden zu Tode kam, ist nichts bekannt, doch die Medien besitzen die ...
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Sehr gut. DIESER Lutz Bachmann spricht endlich aus, worin die eigentlichen Beweggründe dieser PEGIDA-Bande besteht. :D
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