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Thomas Gatzemeier
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Das Unmögliche wollen um das Mögliche zu erreichen
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06.04.17
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First painting in 2017
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Filmische Führung durch die aktuelle Ausstellung Jüngster Friede. Politische Arbeiten von 1980 bis heute.

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Sehr geehrte Damen und Herren - Freundinnen der schönen Künste, hier die Einladung zu meiner Ausstellung...

Thomas Gatzemeier
Jüngster Friede
September bis 13. November 2016


Kunstverein Siegen im Haus Seel
Kornmarkt 20, 57072 Siegen
Di.-Sa. 14-18 Uhr, So. und feiertags 11-13 und 14-18 Uhr

Der Kunstverein Siegen e.V. wird ab dem 29. September 2016 unter dem Titel „Jüngster Friede“ Malerei und Plastiken des in Karlsruhe lebenden Künstlers Thomas Gatzemeier im Haus Seel auf zwei Etagen in Siegen präsentieren.

Text Kunstverein:

Thomas Gatzemeier, geboren 1954 in Döbeln/Sachsen, studierte von 1975 bis 1980 Malerei in Leipzig und lebt und arbeitet nach seiner Ausbürgerung seit 1986 vorwiegend in Karlsruhe mit längeren Aufenthalten in Zürich, in der Region Worpswede und auch seit 1989 wieder in Leipzig. In der Ausstellung wird das ewige Thema von Eros und Thanatos aufgegriffen. Erstmals werden seine wichtigsten Werke mit einem dezidiert politischen Bezug in einer großen Ausstellung zusammengefasst.

Auch wenn aktuelle Gegebenheiten oft den Anstoß zu seinen künstlerischen Äußerungen gaben – DDR-Diktatur, Krieg in Jugoslawien oder die rechtsradikalen Morde der 90er Jahre in Deutschland – so sind seine Werke doch keine flüchtigen Illustrationen des Zeitgeschehens, sondern von hoher Brisanz und Allgemeingültigkeit.

In seinem Roman „Der Sekretär“ schlägt Thomas Gatzemeier einen erschütternden Bogen über zwei deutsche Diktaturen.

Literarisch greift er sein Bild von 1980 „Die Hitler kommen und gehen“ – welches das früheste seiner Werke in der Ausstellung sein wird – auf und entwickelt das Thema des ewigen Opportunismus in einer drängend-bildhaften Sprache weiter.
Im Zentrum der Ausstellung steht sein Skulpturenprojekt „17 Plastiken“, das sich auf Gewalt und rechtsextremistische Morde in Deutschland des Jahres 1992 bezieht und erstmals 1994 im Berliner Reichstagsgebäude gezeigt wurde.

Es sind 17 Figuren, von denen keiner komplett und unver-letzt ist. Jede Figur ist ein Individuum, denkmalshaft auf eine Standplatte gestellt. Die Körperform ist rau und weist viele Verletzungen auf. Beim Betrachter breitet sich beim Anblick der Figurengruppe Beklemmung aus. Der Künstler hat damit eine Arbeit wider das Vergessen geschaffen.

Es ist an der Zeit, dass Thomas Gatzemeiers frühe politische Arbeiten, die auch heute noch den Zeitgeist treffen, in einer Ausstellung von überregionaler Bedeutung vereint präsentiert werden, denn sie sind so zeitlos wie aktuell.
Zur Eröffnung spricht Christoph Tannert vom Künstlerhaus Bethanien in Berlin.

Die Ausstellung findet auch im Rahmen des KunstSommers 2016 statt.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Kulturreferat des Kreises Siegen-Wittgenstein für die Unterstützung dieses Ausstellungsprojektes.

In der Sonderveranstaltung „… abends in der Galerie“ am 13. Oktober 2016 um 19.00 Uhr gibt es eine Diskussionsrunde zum Thema:
„Kunst zwischen Markt und politischer Provokation“
Ist der Künstler unserer Zeit autonom oder lediglich ein Zulieferer des Kunstbetriebs?
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23.09.16
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Es gibt immer Idealfälle im Leben. Davon sollte man jedoch nicht ausgehen. Oft wird es nötig, eine Entscheidung oder eine ganze Reihe dieser zu revidieren.

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Ich male was ich will. Ich schreibe was ich will. Ich habe nicht so viel Erfolg wie ich will.
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