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Klaus Jaschinski
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Geschichtsforschung über den Nahen und Mitteleren Ostens (Orientreise Kaiser Wilhelm II, Bagdadbahn, islamische Revolution), CEFE-Training für klein- und mittelständische Unternehmen für Entwicklungszusammenarbeit
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Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg: Hatte sich die Sozialdemokratie allen früheren Bekenntnissen zum Trotz einfach überrumpeln lassen und war mit in den Ersten Weltkrieg „getaumelt“? In der Tat schien sich in ihren Reihen ein Zustand von Apathie auszubreiten, obwohl die schreckliche Wirklichkeit des Krieges kaum noch etwas von der anfänglichen Siegeszuversicht übrig gelassen hatte. Und doch gab es sie; jene Sozialdemokraten, die gegen diesen verhängnisvollen Zustand von Apathie aufbegehrten und auf aktives Handeln zur Durchsetzung von Frieden drängten. Es war zunächst ein kleiner Kreise von 38 Personen, der dazu Anfang September 1915 in der kleinen Schweizer Ortschaft Zimmerwald einen kräftigen Anstoß lieferte. Wer sie waren und was ihnen dahingehend als Lösungen vorschwebte, erfährt man aus einem beim Chronos-Verlag in Zürich unlängst veröffentlichten Sammelband: goo.gl/Ed2Qam

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Die Sozialdemokratie und der Kampf für den Frieden – damals wie heute ein Thema, das die Gemüter zu bewegen vermag. An vollmundigen Bekenntnissen und Beteuerungen herrschte schon früher kaum Mangel. Doch was blieb vom dem, wenn es ums konkrete politische Handeln ging? Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges ließ dieses Dilemma quasi mit Brachialgewalt vor Augen treten und einen Zustand nationalistischer Schockstarre um sich greifen. Anläufe, die Sozialdemokratie als Ernst zu nehmende Friedenskraft auf die politische Bühne zurück zu bringen, gab es einige. Einen ersten echten Achtungserfolg hierbei erzielte die Zimmerwalder Konferenz Anfang September 1915.
http://www.dailymotion.com/video/x4sbom0_zimmerwalder-konferenz-und-der-grose-krieg-360p_people

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Wolffskeel-Legende und der Völkermord an Armeniern: Auch hundert Jahre nach dem vom Jungtürken-Regime in Istanbul im Frühjahr 1915 in Gang gesetzten Völkermord an Armeniern bewegt dieses Geschehen die Gemüter und liefert politischen Zündstoff. Mit im Blickpunkt stehen dabei das deutsche Kaiserreich als Verbündeter des Osmanischen Reiches und dorthin beorderte deutsche Militärangehörige, um die sich mancherlei Legenden ranken, so auch um Major Eberhard Graf Wolffskeel zu Reichenberg und Uettingen, der an der Niederschlagung armenischen Widerstands aktiv mitgewirkt haben soll. In seinem Beitrag „Die Wolffskeel-Legende, der Genozid an den Armeniern, Wahrheit gegen Unwahrheit“ nimmt sich Professor Heinz Odermann dieser Thematik an und stellt einige dieser an Deutschen festgemachten Legenden auf den Prüfstand.
https://historyretros.wordpress.com/2015/10/31/wolffskeel-legende-und-der-voelkermord-an-armeniern/

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Wolffskeel-Legende und der Völkermord an Armeniern: Geht es darum, Deutsche zu präsentieren, die dem Jungtürken-Regime in Istanbul zu Diensten waren und an dessen im Frühjahr 1915 gestarteter Armenierverfolgung und -bekämpfung aktiv Anteil nahmen, dann wird ein Name bestimmt genannt; Major Eberhard Graf Wolffskeel zu Reichenberg und Uettingen, der unter anderem den armenischen Widerstand auf dem Musa Dagh intensiv unter Feuer genommen haben soll. Doch ist das, was die auf ihn abgestellte und so hergerichtete Legende besagt, auch das, was wirklich geschah?
 http://www.dailymotion.com/video/x3b8jqz_wolffskeel-legende-und-der-volkermord-an-armeniern_people

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König Fuad in Berlin: Mit dem Vertrag von Versailles waren Deutschland nach dem Ende des ersten Weltkrieges zahlreiche Lasten und Beschränkungen auferlegt worden, um das Land auf der internationalen Bühne an den Rand zu verbannen und klein zu halten. Darin inbegriffen war, gekrönten Häuptern von offiziellen Besuchen auf deutschem Boden abzuraten. Zu den wenigen, die es dennoch wagten, zählte Ägyptens Herrscher, König Fuad. Im Juni 1929 gleichsam zum Ende der „goldenen“ zwanziger Jahre kam er in offizieller Eigenschaft nach Berlin und spendete sogar für die Armen unter der Bevölkerung der Stadt. Anders als heutzutage, wenn man den letzten G7-Gipfel denkt, für den der deutsche Steuerzahler eigentlich nur reichlich löhnen durfte.
http://geschichte-orient-okzident.de/koenig-fuad-in-berlin/

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König Fuad in Berlin: Zum Ausgang der „goldenen“ zwanziger Jahre beehrte Ägyptens Herrscher, König Fuad, Berlin mit einem offiziellen Besuch. Sein Aufenthalt im Juni 1929 verschaffte der im System der Versailler Nachkriegsordnung massiv benachteiligten Weimarer Republik einen außenpolitischen Erfolg, denn auf drängen der Entente-Mächte waren offizielle Besuche gekrönter Häupter auf deutschem Boden mittlerweile zur Seltenheit geworden. 
http://www.dailymotion.com/video/x2sp8nf_konig-fuad-in-berlin_people

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Das ungezügelte Wettrüsten auf See war sicher einer der Gründe, die das Abdriften in den Ersten Weltkrieg beförderten. Hätte es durch Abschluss eines deutsch-britischen Flottenabkommens verhindert werden können? Die Haldane Mission in Berlin 1912, die auf ein solches Flottenabkommen hinauslief, wird in einem Beitrag von Prof. Heinz Odermann dahingehend genauer unter die Lupe genommen: http://historyretros.tumblr.com/post/105702480759/haldane-mission-in-berlin

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Hätte die „Urkatastrophe“ - der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – abgewendet werden können? Die Haldane Mission in Berlin 1912 steht im Mittelpunkt eines Beitrags von Prof. Heinz Odermann, der diese Fragestellung aufgreift und unter dem Blickwinkel möglicher Kriegsverhinderung beleuchtet: http://historyretros.wordpress.com/2014/12/14/haldane-mission-in-berlin/

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Wäre die Haldane Mission in Berlin 1912 mit dem Abschluss eines deutsch-britischen Flottenabkommens gekrönt worden, hätte dies dann den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindern können? Sicher eine berechtigte Frage, auch wenn mittlerweile hundert Jahre vergangen sind, zumal es auch heutzutage den politischen Eliten immer noch zu fallen scheint, mit dem Säbel zu rasseln, als damit aufzuhören.
http://www.dailymotion.com/video/x2c8zx2_haldane-mission-in-berlin_people

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Deutscher Rundfunk und Radio Berlin International bilden das Thema eines neuen Beitrags, der mit dem Auslandsrundfunk der DDR befasst ist und ein eigens dazu verfasstes Buch einer genaueren Betrachtung unterzieht:
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