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Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH
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M&A für den deutschen Mittelstand: Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf, Unternehmensnachfolge
M&A für den deutschen Mittelstand: Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf, Unternehmensnachfolge

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Unternehmensverkauf: Die richtige Strategie kann den Preis verdoppeln

Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen
Industrie: Unternehmertum, Familienprägung und regionale Verankerung zeichnen sie aus. Diese mittelständischen Erfolgsfaktoren müssen gerade beim Unternehmensverkauf und der -nachfolge besonders berücksichtigt werden. Die Deutsche Mittelstandsfinanz ist genau hierauf fokussiert.
Bei einem Unternehmensverkauf im Mittelstand sind neben dem
Verkaufserlös auch die Sicherung des Lebenswerks und der
Arbeitsplätze von zentraler Bedeutung. Zudem ist der "richtige"
Käufer diskret zu finden. Diese Quadratur des Kreises erfordert einen maßgeschneiderten, mittelstandstauglichen Verkaufsprozess. Der von der Deutschen Mittelstandsfinanz entwickelte modulare Transaktionsprozess gewährleistet, dass die Veräußerungsziele ausgewogen erreicht werden. Um dabei zum optimalen Ergebnis zu kommen, ist der Aufbau einer Wettbewerbssituation erforderlich. Die Deutsche Mittelstandsfinanz entwickelt die Positionierung des
Unternehmens im Verkaufsprozess und identifiziert gezielt geeignete Käufer. Darunter auch solche, die zunächst nicht im Blick des Verkäufers stehen.
Durch den modularen Transaktionsprozess der Deutschen
Mittelstandsfinanz werden besonders kompetitive Angebote erzielt: Zum Beispiel, wenn ein strategischer Unternehmenskäufer mit einem Finanzinvestor konkurriert. Ein eingespieltes Managementteam, das für einen Management-Buy-Out zur Verfügung steht, wird den Unternehmenswert für Finanzinvestoren zusätzlich positiv beeinflussen. So kann der Unternehmer sicher sein, das für ihn bestmögliche Angebot zu erhalten. Die Erfahrung zeigt, dass Kaufpreisangebote im modularen Transaktionsprozess bis zu 100 Prozent
auseinander liegen.
Die geschäftsführenden Gesellschafter der Deutschen
Mittelstandsfinanz, Dr. Patrick Schmidl und Michael Dirkes und ihr Team beraten Unternehmensverkäufe kompetent mit Fingerspitzengefühl und unternehmerischer Erfahrung.
Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH, www.dmfin.com
Pressekontakt:
Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH
Dr. Patrick Schmidl
Michael Dirkes
Eysseneckstr. 4
60322 Frankfurt
Tel. 069-9542-1264
www.dmfin.com
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Deutsche Mittelstandsfinanz berät Veräußerung von Walz Verpackungen an die österreichische Ganahl AG

Die auf Unternehmensverkäufe und Nachfolgeregelungen im Mittelstand spezialisierte Deutsche Mittelstandsfinanz (www.dmfin.com) hat Walz Verpackungen im Rahmen eines durchgeführten strukturierten Verkaufsprozesses exklusiv beraten. Im Zuge dieses Verkaufsprozesses erfolgte die
Veräußerung von Walz Verpackungen an die österreichische Ganahl AG.
Walz Verpackungen erzielt mit hochinnovativen Verpackungslösungen und ca. 120 Mitarbeitern am Standort Langenenslingen (Schwäbische Alb) einen Umsatz von EUR 22 Mio. Seit dem Eintritt in den Wellpapierverarbeitungsmarkt im Jahr 1986 ist Walz Verpackungen kontinuierlich weit überdurchschnittlich gewachsen. Durch mehrwertschaffende neue Produkte wie der selbstentwickelten MC-Box wird Walz Verpackungen zunehmend zum Systemanbieter großer deutscher Konzerne. Mit der wellpappbasierten Walz MC-Box als Holzkistenersatz können mehrere Tonnen schwere Anlagen transportiert werden. Darüber hinaus ist Walz bei seinen Kunden einerseits als Spezialist für Individuallösungen und andererseits als Komplettanbieter von Verpackungsmaterialien bekannt.
Die Ganahl AG aus Frastanz in Vorarlberg ist ein traditionsreiches österreichisches Familienunternehmen mit Wurzeln im Jahr 1797. Heute werden mit 1.200 Mitarbeitern an sieben Standorten in Österreich, Osteuropa und der Türkei 279.000 Tonnen Wellpappe und 125.000 Tonnen Papier produziert. Dabei beträgt der Gruppenumsatz EUR 330 Mio.
Für beide Unternehmen ergeben sich aus der Übernahme Synergien: Rondo Ganahl erweitert mit der Übernahme das eigene Produktangebot und Walz Verpackungen erhält durch die Eingliederung in die Rondo-Gruppe Zugang zu einem internationalen Kundenkreis. Das neu gegründete Unternehmen Walz Verpackungen GmbH wird vom bisherigen Eigentümer Bernd Walz als Geschäftsführer und dem bestehenden Management weiter geführt. Von Rondo wird Ing. Udo Nachbaur (Vorstand der Ganahl AG) in die Geschäftsführung der Gesellschaft entsandt, wo er sich gemeinsam mit Bernd Walz im Wesentlichen um die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die Koordination der Geschäftsaktivitäten kümmern wird.
„Wir freuen uns, dass unser Haus dazu beitragen hat, dass mit der Ganahl AG der richtige Partner für die nächste Wachstumsstufe von Walz Verpackungen und eine mittelfristige Nachfolgeregelung gefunden wurde“, so die beiden Geschäftsführer der Deutschen Mittelstandsfinanz GmbH, Dr. Patrick Schmidl und Michael Dirkes.
Über die Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH:
Die Deutsche Mittelstandsfinanz (www.dmfin.com) ist ein führendes Beratungsunternehmen für mittelständische Unternehmen mit Sitz in Frankfurt. Zu den Schwerpunkten der Deutschen Mittelstandsfinanz gehört die Beratung bei Unternehmenskäufen und –verkäufen („M&A-Beratung“) sowie die Beratung bei der Unternehmensnachfolge. Deutsche Mittelstandsfinanz ist Teil der DMF Group, zu welcher mit der DMF Capital GmbH auch ein mittelständisches Beteiligungshaus gehört. Näheres zur DMF Group unter: www.dmf-group.de
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Deutsche Mittelstandsfinanz berät Veräußerung des Weltmarktführers für tribologische Materialprüfung

Frankfurt am Main, 02.02.2017
Die Deutsche Mittelstandsfinanz hat die Gesellschafter der Optimol Instruments Prüftechnik GmbH, München exklusiv bei der Veräußerung des Unternehmens beraten.
Optimol Instruments Prüftechnik ist der weltweit führende Hersteller von tribologischen Testsystemen, die bei der Verschleissmessung aufeinander einwirkender Oberflächen unter Einbeziehung von Schmierstoffen eingesetzt werden. Bereits seit 1964 werden SRV-Testgeräte, mittlerweile in der 5. Generation, hergestellt. SRV-5 stellt den uneingeschränkten technologischen Marktstandard in der tribologischen Materialprüfung dar. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der SRV-Testgeräte werden zunehmend neue technologische Einsatzgebiete erschlossen.
Zu den Kunden von Optimol Instruments gehören weltweit nahezu alle bedeutenden Schmierstoff- und Additivproduzenten, global führende Automobilunternehmen (Hersteller und Zulieferer), Industriekonzerne sowie führende Forschungsinstitute. Zahlreiche Industrienormen (u.a. DIN, ISO, ASTM) und mehrere hundert wissenschaftliche Fachartikel nehmen Bezug auf das Optimol Prüfgerät SRV®. Optimol Instruments ist damit ein Hidden Champion des deutschen Mittelstands.
Im Zuge eines von der Deutschen Mittelstandsfinanz international durchgeführten Verkaufsprozess hat sich Virthos Partners schließlich als erfolgversprechendster Käufer herauskristallisiert. Virthos Partners investiert das Kapital namhafter deutscher und Schweizer Unternehmerfamilien und hat sich auf industrielle Nischenanbieter im deutschsprachigen Mittelstand spezialisiert. „Virthos ist bereits Eigentümer des Weltmarktführers für Kolbenprüfsysteme, der Feinwerktechnik Otto Harrandt GmbH aus Waiblingen, und konnte sich damit zügig in das Geschäftsmodell von Optimol Instruments einarbeiten. Zudem hat Virthos den Gesellschaftern von Optimol Instruments mit der positiven Weiterentwicklung von Otto Harrandt aufgezeigt, dass man als aktiv engagierter Eigentümer mit einem industriellen Investitionsansatz stark wachsende mittelständische Unternehmen erfolgreich begleiten kann. Wir freuen uns entsprechend, dass wir mit Virthos den richtigen Partner für die Fortschreibung der Erfolgsgeschichte von Optimol Instruments identifizieren konnten“, so die beiden Geschäftsführer der Deutschen Mittelstandsfinanz GmbH, Dr. Patrick Schmidl und Michael Dirkes.
Über die Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH:
Die Deutsche Mittelstandsfinanz (www.dmfin.com) ist ein führendes Beratungsunternehmen für mittelständische Unternehmen mit Sitz in Frankfurt. Zu den Schwerpunkten der Deutschen Mittelstandsfinanz gehört die Beratung bei Unternehmenskäufen und –verkäufen („M&A-Beratung“) sowie die Beratung bei der Unternehmensnachfolge. Deutsche Mittelstandsfinanz ist Teil der DMF Group, zu welcher mit der DMF Capital GmbH auch ein mittelständisches Beteiligungshaus gehört. Näheres zur DMF Group finden Sie unter: www.dmf-group.de

Kontakt:

DMF Group
Eysseneckstr. 4
60322 Frankfurt
Tel. 069-9542-1264

patrick.schmidl(at)dmfin.com
michael.dirkes(at)dmfin.com
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Neues aus der Deutschen Mittelstandsfinanz

Der wirtschaftlichen Erfolg der Deutschen Mittelstandsfinanz ist uns Anlass, unsere Strukturen strategisch und organisatorisch anzupassen und damit die Basis für weiteres fokussiertes Wachstum zu legen.

Parallel zur Deutschen Mittelstandsfinanz (www.dmfin.com) haben wir die DMF Capital GmbH (www.dmf-capital.com) als Schwesterfirma gegründet und beide Firmen unter dem Dach der DMF Group (www.dmf-group.de) zusammengefasst. Während die Deutsche Mittelstandsfinanz weiterhin die Beratung bei Unternehmenskäufen und –verkäufen als Kerngeschäft durchführt, ist die DMF Capital GmbH ein Beteiligungshaus, das Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen eingehen kann, bei denen die Deutsche Mittelstandsfinanz nicht beratend tätig ist. Hier haben wir bereits eine erste vielversprechende Beteiligung im Logistiksektor vorgenommen.

Bei der Deutschen Mittelstandsfinanz beraten wir aktuell mehrere erfolgreiche mittelständische Unternehmen im Zuge der Unternehmensnachfolge. Wir hoffen Ihnen hierüber in Kürze mehr berichten zu können. Personell haben wir uns bei der Deutschen Mittelstandsfinanz mit einem Beirat verstärkt, für den wir mit Klaus J. Heinz, Gerhard Schempp und Dr. Nikolaus Schumacher drei ausgewiesene Experten aus den Branchen Logistik, Sicherheitstechnik und der Gesundheitsindustrie gewinnen konnten.

Klaus J. Heinz hat über die letzten Jahrzehnte den deutschen Logistikmarkt entscheidend geprägt. Er gehörte u.a. als Vorstandsvorsitzender der Denkhaus AG zu den Gründern des DPD und war Sprecher der Geschäftsführung die trans-o-flex GmbH.

Gerhard Schempp verfügt über ein umfangreiches Netzwerk in den Bereichen IT und Sicherheitstechnik. Er war Geschäftsführer CSC Deutschland GmbH und Generalbevollmächtigter der CSC Ploenzke AG sowie langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, die er zu einem führenden Software- und Systemhaus für Elektronik und Logistik in den Bereichen Verteidigung, Luftfahrt und Automotive mit Tochtergesellschaften u.a. in US, China und Frankreich ausbaute. Heute tätig als Senior Advisor „Strategie und Software“ für Technologiefirmen aus Aerospace- und Automotive-Sektor und Präsident der Deutschen Wehrtechnischen Gesellschaft e. V. (DWT e.V.)

Nikolaus Schumacher ist Arzt, Unternehmensberater und Investor im Gesundheitswesen. Derzeit ist er als CEO von LIFEPATCH, einem Telemedizin-Unternehmen tätig. Dr. Schumacher stärkt das Branchen-Know-how der Deutsche Mittelstandsfinanz im Gesundheitsbereich, einem Sektor in welchem die Deutsche Mittelstandsfinanz u.a. die Veräußerung der Tomed GmbH, einem führenden Hersteller von Schnarchschienen an ASF Medical und des Arzneimittels Gracia Novo mono an Dr. Theiss Naturwaren beraten hat.

Operativ haben sich mit Dr. Frieder Belle und Dieter Kastenhuber zwei Direktoren der Deutschen Mittelstandsfinanz angeschlossen. Frieder Belle verfügt als ehemaliger Bankvorstand über ein umfangreiches Netzwerk im süddeutschen Mittelstand. Mit Dieter Kastenhuber, einem langjährigen Unternehmensberater mit Sitz in der Schweiz, verstärkt die Deutsche Mittelstandsfinanz international sowie in der IT-Branche, in welcher das Team der Deutschen Mittelstandfinanz bereits mehrere Transaktionen begleitet hat.
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Stärkung des internationalen IT-Netzwerkes durch Kooperation mit Beratungsgesellschaft Impact 51

Mit der Beratungsgesellschaft Impact 51 (www.impact51.com) haben wir unser Netzwerk international verstärkt.

Impact 51 ist ein Zusammenschluss ehemaliger Vorstände führender internationaler IT-Konzerne, die heute beratend und als Investoren tätig sind. Impact 51 ist mit Standorten in den USA und Europa vertreten.

Die Kooperation mit Impact 51 erweitert unsere Beratungserfahrung aus mehreren erfolgreich begleiteten Transaktionen in der IT-Branche um eine wichtige internationale Komponente.
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Deutsche Mittelstandsfinanz setzt auf Nachfolgelösungen

6. September 2016

Die Unternehmensnachfolge im Mittelstand sollte frühzeitig angegangen werden. Empfehlungen und Hilfestellungen bei der Nachfolgeregelung bzw. dem Unternehmensverkauf.

Frankfurt am Main (06. September 2016). Im Mittelstand besteht nach Einschätzung der Deutschen Mittelstandsfinanz ein großer Bedarf an der Bewältigung der Nachfolgelösung. Nach einer Studie der KfW sind davon bis 2018 620.000 Firmen betroffen. Gleichzeitig besteht nach den Erfahrungen der Deutschen Mittelstandsfinanz vor allem bei mittelständischen Unternehmen eine große Verunsicherung über die Vorgehensweise.

"Wir werden vor dem Hintergrund einer weiter steigenden Nachfrage nach Beratung bei Unternehmensnachfolgelösungen auch im Jahr 2016 deutlich wachsen", erläutert Patrick Schmidl, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mittelstandsfinanz.

Die Deutsche Mittelstandsfinanz hat unter dem Motto "Nachfolgelösungen rechtzeitig und optimal regeln" eine Vielzahl von Empfehlungen aufgestellt, die mittelständischen Unternehmen bei der Lösung der Unternehmensnachfolge helfen können. Die Deutsche Mittelstandsfinanz empfiehlt dabei vor allem auf eine ausreichende Vorlaufzeit, die nach Unternehmen und Branche verschieden lang sein kann zu achten und die Zielsetzung der Nachfolgelösung (z.B. Unternehmenssicherung, Sicherung des Familienvermögens oder geräuschlose Umsetzung) frühzeitig zu definieren.

Die Präsentation "Nachfolgelösungen rechtzeitig und optimal regeln" kann kostenlos bei der Deutschen Mittelstandsfinanz (info@dmfin.com) angefordert werden.

Über:

Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH
Herr Patrick Schmidl
Eysseneckstr. 4
60322 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 06995421264
web ..: http://www.dmfin.com
email : Patrick.Schmidl@dmfin.com
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Industrie 4.0 – Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle mittelständischer Unternehmen und den Markt für Unternehmenstransaktionen

Kaum ein Thema erfreut sich in den Medien einer derart großen Beliebtheit wie das Thema „Industrie 4.0“. Eine Vielzahl von Artikeln in den einschlägigen Wirtschaftszeitungen unterstreicht die Hohe Aktualität der Thematik. Die Experten der Deutschen Mittelstandsfinanz haben die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf mittelständische Unternehmen und die Folgen für den Markt für Unternehmenskäufe und –verkäufe im Mittelstand eingehend untersucht.

Industrie 4.0 ist die vierte Industrielle Revolution. Nach den mechanischen Produktionsanlagen, die von Wasser und Dampfkraft angetrieben wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts (1. Industrielle Revolution) , der Einführung der arbeitsteiligen Massenproduktion (2. Industrielle Revolution, Fordismus, Taylorismus) , die von elektrischer Energie angetrieben wurde, führte die Entwicklung in den 1970er Jahren in die bis heute andauernde dritte industrielle Revolution: die Automatisierung durch den Einsatz von Elektronik und IT.

Die vierte industrielle Revolution hingegen wird autonome, sich selbststeuernde und vor allen Dingen wissensbasierte Produktions- und Vermarktungssysteme hervorbringen. Dabei wird sich das Thema nach Einschätzung der Deutschen Mittelstandsfinanz nicht nur auf Effizienzsteigerung in den einzelnen Prozessen reduzieren lassen, wie in vielen Fällen heute noch angenommen wird. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wird sich vielmehr ein vollkommener Umbruch in den allermeisten Geschäftsmodellen einstellen. Alle wesentlichen Branchen werden ganz neue Formen der Kooperation erleben; die bisher hierarchisch gegliederte Unternehmensstruktur hat in der neuen „Industrie 4.0 - Welt“ keine Zukunft mehr.

Deutsche Industrie beansprucht digitale Führungsrolle
Auf einer der Hannover Messe vorgelagerten Podiumsdiskussion des Bundesverbandes der Deutschen Industrie erhoben Vertreter aus Politik und Wirtschaft nichts weniger als den Anspruch, dass Deutschland im Rennen um die Vorherrschaft bei Industrie 4.0 eine führende Position weltweit einnehmen müsse. So sagte etwa Ulrich Grillo, BDI-Präsident, „Die deutsche Industrie hat das Rennen um Industrie 4.0 nicht verloren. Wenn Politik, Gesellschaft und Unternehmen jetzt entschlossen vorgehen bei der Erledigung der Hausaufgaben, hat Deutschland große Chancen“

Übereinstimmend wurden zwischen Politik und Wirtschaft mehrere Felder identifiziert, die vorrangig anzugehen sind: ein zügiger Ausbau des Breitbandkabels, die Etablierung von Standards für die digitale Vernetzung, die Definition neuer Berufsfelder und Ausbildungswege und eine bevorzugte steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, die Schaffung eines europaweiten digitalen Binnenmarktes sowie die Entwicklung und Förderung von Unternehmensgründungen.

Aktuell investieren jedoch amerikanische Unternehmen doppelt so viel in Industrie 4.0 Innovationen wie deutsche Unternehmen. Wesentlich pragmatischer haben die USA das Industrial Internet Consortium (IIC) gegründet, nicht um Standards zu setzen, sondern als Innovationstreiber, der Fallstudien erstellt, Testumgebungen schafft und eine Referenzarchitektur für das Zusammenschalten von Internet und Industrieproduktion erarbeiten will.

Viele deutsche Mittelständler erkennen Chancen und Risiken der Industrie 4.0 noch nicht
Es ist nicht so, dass im deutschen Mittelstand das große Zittern ausgebrochen ist – und doch wird im Thema Industrie 4.0 eine Gefahr gesehen. Gespräche der Deutschen Mittelstandsfinanz mit mittelständischen Unternehmen zeigen, dass die Zurückhaltung gegenüber dem Thema groß ist und die meisten Unternehmen noch nicht wissen, ob die Digitalisierung der Produktionsprozesse und ihre Vernetzung untereinander nicht doch eine Bedrohung darstellen. Nur 18 Prozent der Unternehmen verbinden mit Industrie 4.0 größere geschäftliche Chancen, viele gehen aber heute fälschlicherweise noch davon aus, dass neue Geschäftsmodelle erst in relativ ferner Zukunft möglich werden.

Die Standardsetzung hat indes bereits begonnen. So hat beispielsweise die Fa. Trumpf eine komplett vernetzte Pilotfabrik aufgebaut, um den Kunden das Thema näherzubringen. Das Familienunternehmen mit 11.000 MA sieht ein neues Geschäftsfeld: Trumpf bleibt nicht nur Maschinenlieferant, sondern übernimmt die Digitalisierung der Fertigung. Noch ist das ein kleines Pflänzchen, aber Mathias Kammüller macht deutlich: „Wir können es schaffen, die Produktivität in den nächsten Jahren um bis zu 30% zu steigern“. Als Grundlage für solches Verbesserungspotential hat Trumpf die Plattform „Axoom“ geschaffen, über die alle Schritte in einer Wertschöpfungskette vernetzt werden können. Namhafte Unternehmen - ca. 270 Interessenten branchenübergreifend - haben Axoom seit dem Start im Oktober begutachtet und zum Teil gemeinsam weiterentwickelt. Trumpf rechnet intern mit 5 Jahren, bis die eigene Produktion komplett vernetzt ist. Sind die Standards der Industrie 4.0 jedoch erst einmal etabliert, werden viele Mittelständler den Marktanschluss verlieren.

Industrie 4.0 als Treiber von M&A – Aktivitäten
Der deutsche Mittelstand muss sich dem Thema Industrie 4.0 stellen. Bereits in den vergangenen drei Jahren haben sich die M&A – Aktivitäten, die ursächlich mit der Thematik Industrie 4.0 zusammenhängen, deutlich gesteigert. Zwar ist das Gros der Transaktionen noch auf einem verhältnismäßig niedrigen Transaktionswert (< EUR 50 Mio.) und inhaltlich noch sehr stark auf den Zukauf von fehlenden Kompetenzen (z.B. Hardware/Software, Smart Logistics, Smart Grid, Smart Factory) fokussiert; es ist jedoch in Zukunft vermehrt davon auszugehen, dass eine große Anzahl mittelständischer Unternehmen die Geschwindigkeit und den technologischen Transformationsdruck, der von Industrie 4.0 erzeugt wird, nicht mehr mitgehen kann und will.

Auch die finanziellen Aspekte der erforderlichen Investitionen in die Industrie 4.0 wird nach Einschätzung der Deutschen Mittelstandsfinanz zahlreiche Unternehmen davon abhalten, die eigentlich erforderliche Entwicklung für das eigene Unternehmen voranzutreiben. Hierdurch werden viele, gerade mittelständische Unternehmen, langfristig ihre Zukunftsfähigkeit verlieren.

Die Experten der Deutschen Mittelstandsfinanz kommen daher zu der Einschätzung, dass die M&A – Aktivitäten durch Industrie 4.0 in den nächsten Jahren signifikant ansteigen werden. Gerade mittelständische (Familien-)Unternehmen, die die kritische Größenordnung nicht besitzen und / oder über keine geregelte Unternehmensnachfolge verfügen, werden sich frühzeitig Gedanken machen müssen, wie sie den Fortbestand des Unternehmens in größeren Einheiten eventuell besser sichern können. Dabei ist sicherzustellen, dass eine solche Unternehmensveräußerung noch rechtzeitig angegangen wird, bevor neue Industrie 4.0-Standards das eigene Geschäftsmodell allzu offensichtlich angreifen.

Die Deutsche Mittelstandsfinanz hat in zahlreichen Gesprächen mit mittelständischen Unternehmen vier kritische Erfolgsfaktoren im Umgang mit der Industrie 4.0 herausgearbeitet:

Industrie 4.0 ist heute - Entwicklungen, die früher Jahre in Anspruch nahmen, dauern heute wenige Monate. Selten hat eine technische Entwicklung so schnell um sich gegriffen; diese zunehmende Entwicklungsgeschwindigkeit ist Teil der neuen industriellen Welt. Was in den vergangenen Jahren Vision war und sich dann in ersten Einzelprojekten andeutete, ist heute in einsetzbaren Anlagen Realität.
Mut zur Kooperation - Die beschriebenen Entwicklungen sind immer seltener von Einzelunternehmen zu bewältigen, daher sind neue Produkte und Prozesse zunehmend auch das Ergebnis von Kooperationen und Unternehmenszusammenschlüssen, auch solchen über traditionelle Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg.
Über den deutschen Tellerrand hinausschauen – Informationstechnik und Maschinen- und Anlagenbau werden noch stärker zusammenwachsen, künftig ist keine Maschine mehr ohne vernetzte Programmierung. Die großen Internetunternehmen haben dies erkannt und kaufen Hersteller von Roboter, Drohnen und haustechnischen Anlagen. Dabei sind Google und Co. weniger an den Produkten als an den Daten interessiert, die sich aus den Produkten generieren lassen. Marktmacht wird künftig derjenige erreichen, der Daten erhebt, auswertet und aus ihnen neue Geschäftsideen generiert.
Industrie 4.0 in die Unternehmensstrategie einplanen – Industrie 4.0 wird mit zunehmender Geschwindigkeit Realität, eine realistische Einschätzung der strategischen Implikationen auf die eigene Unternehmensentwicklung ist zwingende Aufgabe für jeden verantwortungsvoll handelnde Führungskraft. Die strategischen Optionen sollten auch vor dem Gedanken eines rechtzeitig gestarteten Unternehmensverkaufs nicht Halt machen. So sollte zum Beispiel im Rahmen der Nachfolgeregelung das Thema Industrie 4.0 frühzeitig als „Show-Stopper“ erkannt werden und im Sinne der Ergreifung von frühzeitigen Chancen proaktiv aufgegriffen werden.
Die Experten der Deutschen Mittelstandsfinanz stehen für weitergehende Überlegungen zur Positionierung des eigenen Unternehmens im Umfeld der Industrie 4.0 z.B. durch strategische Zukäufe oder die Einbindung des eigenen Unternehmens in eine größere Unternehmensgruppe gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH
Michael Dirkes
Dr. Patrick Schmidl
Eysseneckstr. 4
60322 Frankfurt
Tel. 069/9542-1264
www.dmfin.com
info@dmfin.com
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Pharmazie: Deutsche Mittelstandsfinanz betreut die Veräußerung des Abnehmmedikaments Gracia Novo mono



Hamburg/Frankfurt am Main, 24. Mai 2016

Deutsche Mittelstandsfinanz (www.dmfin.com) führte für das Hamburger Pharmaunternehmen figura PHARMA (www.figurapharma.com) exklusiv den Verkaufsprozess für das Abnehmmedikament Gracia Novo mono durch. Als Ergebnis einer strukturierten Marktansprache durch Deutsche Mittelstandsfinanz zeigte sich, dass Dr. Theiss Naturwaren aus Homburg (www.naturwaren-theiss.de) als Erwerber des Besitzstands an Gracia Novo mono die Anforderungen zur Weiterentwicklung von Gracia Novo mono am Markt am besten erfüllt.

Gracia Novo mono basiert auf dem homöopathischen Wirkstoff „Fucus vesiculosus“, bekannt als Blasentang. Das Medikament unterstützt dabei den menschlichen Stoffwechsel und aktiviert die Fettverbrennung. Gracia Novo mono war lange Zeit eines der umsatzstärksten verschreibungsfreien Anti-Adipositas Medikamente im deutschen Arzneimittelmarkt.

Dr. Theiss Naturwaren ist einer der führenden Hersteller von Naturheilmitteln in Deutschland und verfügt über umfangreiche Vertriebskanäle und umfassende Marketingerfahrungen für renommierte Marken wie Dr. Theis (Grippale Infekte, Dermatologie), Dr. Theiss Heilquellenkosmetik, Lacalut (Zahnhygiene), medipharma cosmetics (Hautpflege) und Allgäuer Latschenkiefer (Muskelschmerzen, Verspannungen).

Winfried Prior, geschäftsführender Gesellschafter der figura PHARMA stellt fest: „Wir freuen uns sehr, dass wir nach der erfolgreichen Reetablierung von Gracia Novo mono in den letzten Jahren durch figura PHARMA mit Dr. Theis Naturwaren einen Partner finden konnten, der durch seine umfangreiche Marktpräsenz die nächste Wachstumsphase von Gracia Novo mono nochmals deutlich beschleunigen wird.“

Michael Dirkes und Dr. Patrick Schmidl, die die Transaktion für figura PHARMA betreut haben, sind überzeugt davon, dass es in Zukunft weitere Produktportfolioabrundungen bei mittelständischen Arzneimittelherstellern geben wird: „Für jede Lebensphase eines Arzneimittels gibt es besonders geeignetes Eigentümerprofil. Durch die Weiterveräußerung von Medikamentenzulassungen zum richtigen Zeitpunkt profitieren sowohl der Verkäufer als auch der Käufer. Gerade bei mittelständischen Pharmaunternehmen gibt es heute noch zahlreiche Arzneimittelzulassungen, bei denen durch eine Veräußerung ein erheblicher Mehrwert geschaffen werden kann.“, so die beiden Geschäftsführer der Deutschen Mittelstandsfinanz.

Die Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen, das auf Fragen rund um den Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen und die Unternehmensfinanzierung spezialisiert ist. Deutsche Mittelstandsfinanz gehört mit ihrer Schwesterfirma DMF Capital GmbH, die sich direkt an Unternehmen beteiligt, zur DMF Group in Frankfurt.

Deutsche Mittelstandsfinanz GmbH

Dr. Patrick Schmidl
geschäftsführender Gesellschafter

Michael Dirkes
geschäftsführender Gesellschafter

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Deutsche Mittelstandsfinanz hat den Gesellschafter der TOMED Dr. Toussaint GmbH, Bensheim, im Rahmen des durchgeführten Verkaufsprozesses beraten. http://dmfin.com/portfolios/transaktionen/
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VentureCapital Magazin berichtet über Michael Dirkes als neuem Managing Director der Deutschen Mittelstandsfinanz (VC-Magazin 12/14, S. 58)
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