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Vertrauenspädagogik
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Die wichtigsten Dinge im Leben kann man weder einfordern, noch erzwingen: das Vertrauen, die Liebe, den Respekt und letztlich auch nicht den Gehorsam!
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In unserem aktuellen Infobrief gehen wir der Frage nach: "Ist dein Kind undankbar?"
Wenn ja, dann mache dir bewusst, wie frustrierend das für dich im Grunde ist. Wenn jemand deine Dienste, deine Zuwendung oder auch Dinge von dir entgegennimmt ohne ein Zeichen der Dankbarkeit, dann fühlst du dich zu Recht irgendwie beraubt. Vielleicht schüttelst du jetzt den Kopf. Wir haben uns daran gewöhnt, und es gilt als ausgemacht, dass Kinder ja das Recht haben auf Zuwendung, Schutz, Nahrung und Obdach. Ähnlich wie wir selber ja selber wenig dankbar sind für all die Segnungen, die uns zuteil werden. Manchmal schauen wir neidvoll auf Menschen anderer Kulturen, die fröhlicher und dankbarer sind als wir und deshalb wohl glücklicher trotz allen Mangels.
Ich lade dich ein darüber nachzudenken, woran das liegen könnte.
Was meinst du zu dieser These? "Kinder - ja, alle Menschen - haben dann Zugang zur Dankbarkeit und damit zu einem Stück Glück, wenn sie einen Mangel als Bedürfnis wahrnehmen und nicht als ein vorenthaltenes Recht." Wie aber kommen wir dahin? Ein Recht zu haben, ist zwar etwas Schönes. Wichtig wäre es, dankbar dafür zu sein, dass uns dieses Recht zugestanden wird. Es war ja nicht immer so!
Zentral aber ist es, dass wir die Bedürfnislage im Auge behalten. Sie steuert nicht nur die Hierarchie, sondern auch die Gefühle der Dankbarkeit. Wieso soll ein Kind dankbar sein, wenn man ihm eine Frage beantwortet, die es gar nicht gestellt hat? Wieso soll es dankbar sein für das elterliche Coaching, wenn es dieses als Kritik und Gängelei erlebt und die Aufgabenhilfe als mütterlichen Kontrollzwang? Oft ist es deshalb hilfreich zu warten, bis dem Kind ein Bedürfnis bewusst wird, als ihm vorschnell alles Ungemach aus dem Weg räumen zu wollen.Du kennst unseren Leitspruch: “Die wichtigsten Dinge im Leben kann man weder einfordern noch erzwingen: das Vertrauen, die Liebe, den Respekt und letztlich auch nicht den Gehorsam - nur hässliche Kopien davon.” Die Dankbarkeit würde auch in diese Liste gehören, und die “Dankbarkeitspflicht” wäre dann die hässliche Kopie.
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Ruedi Josuran, Moderator vom Fenster zum Sonntag schreibt im Vorwort zum neuen Buch "Lernen und Reifen im Vertrauen": Heinz Etter ist mir ein Freund geworden. Einer dieser Männer, die mich in einen Raum mitnehmen, in dem ich so sein darf, wie ich bin: ohne Maske, ohne den Stress, meine Unvollkommenheit könnte entdeckt und abgelehnt werden. Er ist aus «gleichem Holz» wie ich. Er versteht Menschen wie mich, nimmt sie an und hilft ihnen, sich selbst anzunehmen, so wie Gott es tut. Deswegen finde ich seinen Beitrag in der «Vertrauenspädagogik» so wertvoll. Die Rückbesinnung auf eine Join-up-Beziehung, die geprägt ist von Vertrauen und bedingungsloser Annahme, ist befreiend und erlaubt Eltern und Kindern, sich aufs Leben einzulassen, ganz ins Leben einzutauchen. Ich bin wertvoll - muss nicht ein Leben lang um Erlaubnis betteln, Wert zu haben. Das habe ich bei Heinz Etter neu gelernt – Gott sei Dank!"
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Mobbing, leider immer wieder ein Thema, hier ein lesenswerter Artikel von Jesper Juul dazu:
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"Was wichtiger ist als das Gerede über «Grenzen setzen»: die Grenzen von Kindern kennen und respektieren."
Ein wunderbar genialer Artikel
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Kinder machen nicht das, was wir sagen, sondern das, was wir tun. Jesper Juul
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