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Gunnar Sohn
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Wirtschaftsjournalist, Blogger, Wanderer zwischen den Welten
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Die meisten ökonomischen Aktivitäten bestehen aus Überzeugungsarbeit. Realitäten werden über Dynamiken in Netzwerken erzeugt. Das kann man in tradierten Modellen nicht präzise abbilden und vorhersagen. Die Berechnungen der Ökonomik sind systematisch ungenau, weil die Methoden den narrativen Faktor mehr oder weniger ignorieren. Auf dieser Grundlage könne man ermessen, welchen Bullshit die Ökonomik erzählt, wenn sie uns suggerieren möchte, dass in die Zukunft hineingerechnet werden kann. Einbildungen – also Imaginationen – werden für die Entwicklung der Wirtschaft unterschätzt. „Die Wirkung der Imagination beruht auf der Plausibilität ihrer Erzählung, so dass der Rezipient guten Glaubens werden kann, fortan die Welt aus der Perspektive der Erzählung neu zu betrachten“, so Priddat. Das Wirkliche sei letztlich nichts anderes als das, was verwirklicht wird. Die Poesie der Ökonomie sei eine Produktion von Bedeutungen. Das kann positive und auch negative Wirkungen erzielen.
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Ohne Durchblick im Datenwust lässt sich die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, die im Mai 2018 finale Rechtskraft erlangt, nicht erfüllen.

“Nur wer weiß, welche Informationen er wo speichert, verarbeitet oder an Dritte weiterleitet, kann seinen Kunden oder Mitarbeitern Auskunft geben – egal, ob es um die Genehmigung zur Verwendung persönlicher Angaben geht oder die Warnung vor Missbrauch nach einem Hackerangriff. Nur wer seinen Datenbestand kennt, merkt, ob überhaupt Material gestohlen wurde”, schreibt das Manager Magazin.
Eigentlich eine profane Erkenntnis. In fast allen Unternehmen wuchern die IT-Systeme mit dem Wachstum des Geschäfts. ciokurator.com hat darüber schon oft berichtet. Stichworte: Schatten-IT, mangelhafte Abstimmung mit der IT-Abteilung und die Beschaffung von Anwendungen jenseits des CIOs. Neue Funktionalitäten werden an bestehende Software angeflanscht, Standardprogramme an interne Abläufe angepasst. “Tech-affine Mitarbeiter basteln sich zu den offiziellen IT-Prozessen gern praktische Zusatzlösungen, deponieren Daten in Dropbox oder legen Excel-Tabellen auf ihren Privatrechner. Häufig sind 30 bis 40 unterschiedliche Systeme an einem einzigen Vorgang beteiligt”, führt das Manager Magazin aus.

Ein solches Chaos zu durchdringen und auch noch perfekt abzusichern scheine nahezu unmöglich.

“Im Schnitt dauert es mehr als 200 Tage, bis ein Hackerangriff entdeckt wird”, erklärt Christian Nern, der bei IBM Deutschland das Security-Geschäft leitet.
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Originally posted on Ich sag mal: Versuch und Irrtum – Format speziell für die Plattform LinkedIn
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Versuch und Irrtum – Format speziell für die Plattform LinkedIn
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Das Vermittlungsproblem bei Wirtschaftsthemen sollten Unternehmen selbst in die Hand nehmen und stärker in Corporate Publishing investieren, fordert der Berater Klemens Skibicki. Schließlich werde auch die Berichterstattung immer mehr von der Crowd im Netz geleistet, wie man an den Enthüllungen zu den akademischen Plagiaten von Politikern ablesen kann. Die klassischen Medien seien keine Gatekeeper mehr, auch hier sei das Netzwerk nach allen Seiten offen. Unternehmen können diese Storys selbst erzählen.

Ähnlich sieht das WDR-Mann Westerhoff. Er habe auf den Tutzinger Radiotagen ein Pfeifkonzert geerntet mit der Bemerkung, die Zukunft des Radios sei Corporate Radio. Konzerne wie RWE brauchen nur ein paar TV-Werbespots weniger schalten, um eigene Redaktionen zu finanzieren. Wenn Firmen eigene publizistische Einheiten aufbauen, dann sollten sie allerdings aufhören, den so genannten Content als blutleere Befüllung zu definieren.

Zur Zeit führe ich dazu einige Interviews für die Märzausgabe des prmagazins. Hier geht es vor allem um die zunehmende Relevanz von LinkedIn für die Unternehmenskommunikation. Wer dazu Statements via Livestreaming-Interviews abgeben möchte, sollte mich kontaktieren.
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17/01/18 kmjan Wenige Titel seit der Jahrtausendwende hatten einen solchen Nachhall wie The Rise of the Creative Class (2002) von Richard Florida.  Wann immer von Kultur- oder Kreativwirtschaft, von Strukturwandel, Stadtentwicklung,  Standortpolitik und…
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