zusammengefasst: diese beiden Dokumente, gleichsam die Essenz des rot-schwarzen Mauerpark-Staatsstreichs im Sommer 2012, sollen es ermöglichen den Weddinger Mauerpark massivst mit 600 Luxuswohnungen oder mehr zu bebauen - von einem dritten, noch geheimen, wird gegen Ende noch die Rede sein... :
http://www.welt-buerger-park.de/fileadmin/user_upload/pdf/Dringlichkeitsantrag_A_0397-IV_zu_Naechste_Schritte_fuer_den_Mauerpark_aus_BVV_14.6.12.pdf
http://www.welt-buerger-park.de/fileadmin/user_upload/pdf/Bezirsamt-Mitte-Beschluss-mauerpark__1_.pdf

im Dringlichkeitsantrag erkennen wir einen Fehler bei der Berechnung der Brutto-Grundfläche (BGF) - die wird nämlich die 58000 qm noch deutlich übersteigen: bei einer GFZ von 1,7 = 1,7*35.000qm=59.500!
es fehlt auch der hinweis der GRZ, nämlich wieviel die Fläche überbaut werden darf. Das ist nämlich elementar, um zu wissen wieviel Grünfläche bleibt (beispiel Marthashof, eigentlich nichts, weil die Tiefgarage komplett unter dem Hof ist!).

Der Flächennutzungsplan von 1958 sieht nur im verdichteten Innenstadtraum eine GFZ über 1,5 vor. Liegt hier Vorteilsnahme vor?  1,7 ist ja ein Bonbon und Geschenk in Millionenhöhe!
in diesem Neubauquartier droht also dichtere Bebauung als in den finstersten Hinterhöfen im Prenzlauer Berg: ein wahrlicher MEGA-MARTHASHOF!
zu diesem Thema wurde übrigens heut vor eineinhalb Jahren dieser sich nun immer mehr aktualisierende Artikel im Horizont von BIN-Berlin veröffentlicht:
http://marthashofblog.blogspot.de/2011/02/ver-dichtung-und-wahrheit-mauerpark.html

Aber es gibt weitere Ungereimtheiten in den Inhalten der Geheimverträge, die die Spatzen bereits von den Dächern des Gleimviertels pfeifen (bzw leaken):
Der Artikel "Wird die Kopenhagener zur Baustellenzufahrt?" vom 8/8/12 ( http://www.gleimviertel.de/archives/3886 ) endet mit der Frage:"Womöglich befindet sich der Streifen hinter dem „Kletterfelsen“, unmittelbar am Gleiskörper, wo sich ein Stellwerk befindet, im Eigentum der Bahn oder der Immo AG?"
das steckt nach unseren Informationen dahinter:
Augenblicklich wollen Senat und CA Immo eine zusätzliche Erschließung von der Schwedter Straße nördlich des Kletterfelsen auf der Trasse des bereits bestehenden Geh-, Fahr- und Leitungsrechtes der Deutschen Bahn führen. Die DB hat dieses Fahrrecht, um zu ihrem elektronischen Stellwerksgebäude gleich neben dem Kletterfelsen zu gelangen (gelegentlich fahren da mal Wartungsfahrzeuge). Allerdings muss bei dieser Variante nicht nur der Bezirk Pankow mitspielen, sondern auch die DB. 
Nicht nur wegen des gemeinsamen Wegerechts, sondern vielleicht auch, weil die Verlängerung dieses Wegerecht auch über Flächen der Bahn gehen müsste. Das Gefährliche ist derzeit, dass sich Berlin offenbar vertraglich dazu verpflichten will, wenn diese Variante nicht klappt eine andere Fläche für diese Zusatzerschließungsstraße zur Verfügung zu stellen. Und da bliebe wegen des Höhenversprungs nur die am Kinderbauernhof!
Einer öffentlichen Erschließungsstraße wohnt zwar nicht per se ein Wegerecht inne, kann aber  baurechtlich eine Erschließung darstellen. In welcher Materialität dieses Wegerecht ausgestaltet werden soll, ist noch nicht benannt. Aber wenn dort Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge, sowie Baufahrzeuge drüber fahren sollen, dann muss dieser Weg, massiver ausgebaut werden, als die gegenwärtige Zufahrt für die DB!

In den für das Mauerpark-Beton-Projekt bedeutsamen  Entscheidungen muss auf geschilderter wackliger Grundlage, wie gesagt auch Pankow mitspielen, insbesondere der grüne Stadtrat Jens-Holger Kirchner:
Ihm könnte drohen  dass er qua Amtseid "um Schaden von Berlin abzuwenden", der Zuwegung zustimmen MUSS! welch zynische Absurdität: ein solcher Schaden ist gemeint, der durch die "bewusste Fahrlässigkeit" des Bezirksamts Mitte von Berlin erst dieser Tage, nämlich durch den städtebaulichen Vertrag mit der CA-Immo, aktuell provoziert und produziert wird!

am Ende unserer ausführlichen Darlegungen möchten wir nicht von ungefähr eine Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen Pankow  vom 10.August 2012 auf http://www.gruene-pankow.de/ kundtun: an diesen Worten wir das künftige Tun und Lassen von Stadtrat Kirchner und der Grünen Partei gemessen werden müssen:

"Größtmöglicher Mauerpark und keine Durchwegung

SPD und CDU in Mitte wollen gemeinsam mit der CA Immo eine Bebauung im nördlichen Teil des Mauerparks mit einer Bruttogeschossfläche von 58.000 qm ermöglichen. Die Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion übergangen. Denn die wollte möglichst wenig Bauland und mehr Park.

Hierzu erklärt der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen (Kreisverband Pankow):

Die Realisierung der großtmöglichen Parkfläche – auch nördlich der Gleimstraße – ist weiterhin unser Ziel, was im Idealfall keine Bebauung und somit keine Durchwegung bedeutet. Sollte dies sowohl durch eine von CDU und SPD dominierte BVV in Mitte und den Senat scheitern, ist für uns, Bündnis 90/Die Grünen in Pankow, besonders wichtig, dass keine – wie auch immer geartete – Durchwegung über Pankower Gebiet führt. Die Wohnsituation des verkehrsberuhigten Gleimviertels, der Bestand des Kinderbauernhofs Moritzhof, des Spielplatzes mit der Kletterwand als Gesamtensemble und der Parkcharakter müssen auch im nördlichen Teil erhalten erhalten bleiben! Dies ist uns wichtig, dafür stehen wir als Partei und hierfür setzen wir uns auf allen Ebenen ein."

P.S.: zwei Jahre alte Argumente gegen den MAUERPARK-MEGA-MARTHASHOF - nie waren sie aktueller als HEUTE:
https://docs.google.com/document/edit?id=17l3gXPShaHPFqVQxC6ELs9j3GuUIbUM27tJAly-UmrY
Immer mehr Details sickern über die Hinterzimmerpolitik der Verantwortlichen des Mauerpark-Staatsstreichs ( http://bin-berlin.org/wp/?p=1524 ) durch:
"die Erschließung der Baustelle des zukünftigen Wohnquartiers im Norden wird über die derzeit bestehende Gewerbestraße auf dem Gelände der CA Immo passieren." schwadroniert SPD-Staatssekretär Christian Gaebler Nebelkerzen http://www.welt-buerger-park.de/fileadmin/user_upload/pdf/StS_Gaebler_31.07.2012.PDF via PBN-Artikel vom 10-8-12 muss er sich allerdings von Heiner Funken von der Mauerpark-Stiftung Weltbürgerpark vorhalten lassen, dass seine somit anvisierte Laster-Einfahrt auf die Mauerpark-Park-Baufelder in spe komplett ungeeignet ist: "Wir haben Informationen aus der zuständigen Senatsverwaltung, dass der Gleimtunnel diese Traglast nicht hält und ein Gutachten dieses bestätigen wird"
( http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/politik/_/mauerpark-17854.html ). Alles nur Ablenkungsmanöver vom eigenlich geplanten Laster-Korso durchs Gleimviertel?
Falls doch nicht, haben die Bewohner des Brunnenviertel im Wedding auch noch einige Fragen, wie diese uns vorliegende, auf deren Beantwortung wir gespannt sind:

 Sehr geehrter Herr Gaebler,
 
Ihrem Schreiben vom 31.7.12 konnte ich entnehmen, dass "die Erschließung der Baustelle des zukünftigen Wohnquartiers im Norden [] über die derzeit bestehende Gewerbestraße auf dem Gelände der CA Immo" passiert. Könnten Sie mir als Anwohner bitte mitteilen, ob es sich um die Straße handelt, die von der Bernauer Str. parallel zur Wolliner nach Norden führt? Damit wäre das Brunnenviertel weiterhin auf Jahre vom Zugang zum Mauerpark abgeschlossen. Wie soll damit die "zügige Umsetzung einer mindestens 2-ha großen Erweiterungsfläche" möglich sein?
 
Außerdem bitte ich Sie, mir mitzuteilen, wo die Ergebnisse einer im Rahmen der Bauleitplanung durchgeführten Umweltprüfung einsehbar sind.
 
Mit bestem Dank im voraus
und freundlichen Grüßen"
Solche Anfragen erreichen die PolitikerInnen nun zu hauf ( einige sind hier im MSWBP-Öffentlichkeit zu lesen: http://www.welt-buerger-park.de/index.php?id=7 ) hilflos deren Reaktion wie wir aus gewöhnlich gut informierter Quelle erfahren:
"Hab gehört das die Verordneten wohl emailadressen die immer wieder wegen Mauerpark nerven auf Spam geschaltet haben.Also neuen email account anlegen." 

Nein, das Beton-Tandem Gaebler-Spallek hat sich verschätzt:
Selbst die einst so kompromissbereite von der SPD gegründete und benutzte "Bürgerwerkstatt" verlautbart angesichts Ihrer "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan"-Marginalisierung:"Ich als Sprecher kann aber nur empfehlen, sich diesem Diktat nicht zu unterwerfen und als Reaktion auf diese neuen Voraussetzungen die konstruktive Zusammenarbeit einzustellen"

Dass weder vorgetäuschte, geschweige denn noch echte Bürgerbeteiligung gefragt ist, geht eindeutig aus der Spallek/Hanke-Vorlage - bloß zur Kenntnisnahme an die BVVmitte ! - hervor:
"Aus diesen Änderungen heraus ergibt sich für das B-Planverfahren 1-64 keine Notwendigkeit zur Wiederholung bisheriger Verfahrensschritte, d. h. der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und frühzeitigen Behördenbeteiligung."   "Formal ist gemäß BauGB für das B-Planverfahren als Öffentlichkeitsbeteiligung lediglich die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB erforderlich."  
( http://www.mauerpark.info/wp-content/uploads/2012/06/BA-Mitte-Beschluss-Mauerpark-2012.pdf# )

Auch die Mitte-Grünen kommen allmählich ins, in ihrem Rundschreiben öffentlich dargelebte, Grübeln:
"Die spannende Frage ist nun: Wie geht es weiter und welche Mittel und gemeinsamen Wege gibt es, dass der Bezirksamtsbeschluss nicht Realität wird und die BVV-Mitte einen Bebauungsplan beschließt, der die Bürgerbeteiligung aushebelt und unseren Vorstellung zur Fertigstellung des Mauerparks widerspricht."
und laden somit Parteien und Initiaitven am 15.8.2012 um 18.00 Uhr ins Rathaus Mitte, Sitzungsraum 121 (1. Etage neben BVV-Saal) ein.
"Gerüchte um den Wortlaut eines städtebaulichen Vertrages, mit dem das Vorhaben des Bezirksamtes vertraglich festgelegt wird, machen die Runde." wird von den Grünen ventiliert - hoffentlich finden sie die Kraft das geleakte Dokument auf den Tisch zu legen, damit wir endlich aus dem MAUERPARK-HORROR-SZENARIO offiziell zitieren können:
von den "Tatsachen aus dem Hinterzimmer" wie Stefan Otto im ND das beim Namen nennt, müssen wir wenigstens erfahren, wenn uns BürgerInnen schon die Mitwirkung verweigert wird.
( http://www.neues-deutschland.de/artikel/234832.tatsachen-aus-dem-hinterzimmer.html )

Dass niemand bereit ist sich diese Mitwirkung im Ernst verweigern lassen, beweisen die Landnahme-Aktionen, Beflaggungen im Gleimviertel, die illegalen Beklebungen auf BSR-Mülltonnen, das MONTAGS-FRIEDENS-FEUER 
( http://linkespankow.wordpress.com/2012/08/09/mauerpark-montags-friedens-feuer-die-zukunft-die-wir-wollen/ ) die Anfragen an die PolitikerInnen, die regen Internetaktivitäten
und JA AM 23-8-12 wird es eine DEMO vor der BVV-Mitte geben! Für Details bitte immer mal hier reinschauen: http://www.welt-buerger-park.de/index.php?id=4#c194
Und dann geht es erst richtig los, egal was da dann rauskommt:
http://www.megaspree.de/megaspree-2/fuckparade-samstag-25-august-2012/
die FUCKPARADE startet am 25-8-12 um 15 Uhr IM Mauerpark, THEMA Mauerpark, wir sind schon ab Mittag mit OPEN Art & OPEN Heart da:  da gibt es doch Synergien???
http://www.welt-buerger-park.de/index.php?id=4#c182

Und so gehen wir in den Herbst, und alles deutet darauf hin, dass es ein HEISSER HERBST werden wird: EURE Aktivitäten sind jetzt schon phantastisch und werden durch die Umtriebe der Oligarchen-Junta sogar noch angestachelt: keiner lässt nach bis das Ziel des Großen Mauerparks erreicht ist! keinen Grund zu verzagen gibt es meht, denn
UNSERE TUGEND HEISST KOMPROMISSLOSIGKEIT!

MAUERPARK IS OUR PARK
¡ OCCUPY MAUERPARK !  
WERDET WELT-BÜRGER-PARK-SCHÜTZER!  
¡No pasarán!
Venceremos, was denn sonst...
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10. August 2012 (7 Fotos)
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