Die Mauerpark-Stiftung bekundet volle Solidarität mit der “Wall Parade” – Demonstration gegen Teilabriss der East Side Gallery und Luxuswohnbebauung am Spreeufer
Start: Sonntag 3.3.2013, 14 Uhr
Ort: East Side Gallery / Höhe Daimler-Gebäude zwischen O2 Arena und Ostbahnhof

Wir empfehlen zum Wiederlesen den unbeantworteten Offenen Brief der AnliegerInitiativeMarthashof AIM an den Regierenden Wowereit anlässlich des Richtfests eines Projekts des Investors Hinkel aus dem Jahr 2008: http://marthashof.org/pub/Offener_Brief_-_AIM.pdf

Wir empfehlen das Unterschreiben dieser Petition gegen die Abrissarbeiten an der #EastSideGallery:
https://www.change.org/de/Petitionen/herr-wowereit-east-side-gallery-retten-keine-luxuswohnbebauung-auf-dem-ehemaligen-todesstreifen#

Wir weisen auf den inneren Zusammenhang zur geplanten Mauerpark-Nord-Bebauung durch das Unternehmen von Investor Klaus Groth hin: die geschichtsvergessene Gier nach den Filetstücken auf dem ehemaligen Todesstreifen: 
http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=505918696120784&id=119596738104285

Deshalb weisen wir auf wichtige Veranstaltungen zur Mauerpark-Rettung am 6.3 und 11.3.2013 hin: http://www.welt-buerger-park.de/index.php?id=4#c228

Wir empfehlen heute dabei zu sein, und auch größte Wachsamkeit ab morgen walten zu lassen, wenn die Firma LIVING BAUHAUS von Maik Uwe Hinkel mit dem Abriss fortfahren will: http://wirbleibenalle.org/?p=379

Wir vermissen übrigens auch einen TAZ-Artikel zum Thema, der mitsamt der Kommentare aus dem Internet verschwunden ist: 
"Mediaspree: Ein Hochhaus als Hassobjekt" http://www.taz.de/!111702/ 

Wir bitten Sie diesen Brief von Herrn Richard zu lesen, der den Kontext um die Opferung der Eastside-Gallery in hervorragender Weise auf den Punkt bringt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

die East Side Gallery ist eine der wenigen Abschnitte, die nach dem Abriss der Mauer noch im Originalzustand erhalten wurden. Sie ist ein historisches Zeugnis der Teilung, ein Mahnmal der Geschichte, das aus guten Gründen unter Denkmalschutz steht. Nun werden Teile der East Side Gallery abgerissen. Der Abriss, der für diesen März geplant ist, macht Platz für 45 Luxuseigentumswohnungen ab 7.800 Euro pro Quadratmeter.

Auf dem ehemaligen Todesstreifen hinter der East Side Gallery ist der Bau eines 14-geschossigen, 63 Meter hohen Hochhauses geplant. Realisiert werden soll das Bauvorhaben durch den Vogtländer Unternehmer Maik Uwe Hinkel und einen Berliner Investor, der unter dem Namen "Living Bauhaus" firmiert, den aber nichts mit dem Erbe des Bauhauses verbindet: Statt sozialem Wohnungsbau entsteht Luxus-Eigentum.

Bebauung trotz Bürgerentscheid und Denkmalschutz

Der Bau eines Turmes im Gebiet der Mediaspree verstößt gegen das erfolgreiche Votum des Bürgerentscheids "SPREEUFER FÜR ALLE!" von 2008, wonach dort überhaupt keine Hochhäuser entstehen sollen! Und: Als Sinnbild für die Teilung Berlins steht die East Side Gallery seit 1991 unter Denkmalschutz!

Wir BürgerInnen Berlins stellen uns mit dieser Petition vor die denkmalgeschütze East Side Gallery und rufen Ihnen laut zu:

+ Kein Abriss von Teilen der denkmalgeschützten East Side Gallery für private Luxusbebauung

+ Keine Luxuswohnbebauung hinter der East Side Galerie auf dem ehemaligen Todesstreifen

+ Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtplanung, die durch soziale und ökologische Kompetenz mit dem Ziel der Erhaltung der sozialen Strukturen und der kulturellen Vielfalt geprägt ist

+ Für eine besondere Berücksichtigung des Ökosystems der Spree, das für das Klima der Stadt wichtig ist

Das längst überholte Konzept von Privatisierung und Gewinnmaximierung durch Verdichtung und Bebauung mit Büros, Einkaufszentren und Luxus-eigentumswohnungen sollte zugunsten einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtplanung über Bord geworfen werden.
Mit freundlichen Grüßen"
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