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Peter Hogenkamp
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(Muss endlich mal wieder Google+ nutzen. Sieht ja alles schon total anders aus.)

Frage: Zu welchen Konferenzen geht Ihr bzw. würdet Ihr im nächsten Jahr gehen als Medienmanager? 

Eine wichtige Grundlage aller Überlegungen für mich ist eine Aussage der geschätzten und verehrten +Katharina Borchert, die sie mir 2011 in Luzern anvertraut hat: «Ich gehe sowieso nicht an Medienkonferenzen, nur an Tech-Konferenzen.» 

Also, ganz wenige Vorgaben von mir:

Tech:
- SXSW, Austin, Interactive Track (März)
- Le Web, Paris (Dezember)

Medien:
- GEN News Summit, wechselnde Orte (http://www.globaleditorsnetwork.org/gen2013/, war noch nie, höre immer nur super Sachen)
- Swiss Media Forum, Luzern (Mai): immer zwei bis drei sehr gute Referenten.
- Die beiden Veranstaltungen (Dreikönigstagung, Medienkongress) des Verbands Schweizer Medien sind für unsere Branche eh gesetzt.
- allenfalls weitere Veranstaltungen mit Spezialfokus wie Open Journalism, Datenjournalismus etc. 

Hybrid / anderer Fokus:
- re:publica, Berlin (Mai)
- LIFT, Genf (Februar)

US-Wahlen sind immer blöd für europäische Zeitungen wegen des Zeitunterschieds: Die Zeitung vom Mittwoch ist garantiert veraltet.

Das lässt sich heilen mit guter Online-Berichterstattung. Die Kollegen von der Redaktion machen ein «Live-Dossier», unterstützt von «meinen» Leuten +Florian Steglich und +Thom Nagy

Habe eben die Frontseiten der Zeitung von heute und 2008 verglichen. Der Verweis auf die Online-Berichterstattung ist schon mal deutlich ambitionierter. 

http://static.blogs.nzz.ch/1352185823/nzz-front-2008.pdf
http://static.blogs.nzz.ch/1352185821/nzz-front-2012.pdf

(Ein bisschen Äpfel mit Birnen verglichen, weil die 2012er-Ausgabe die Frontseite vom Dienstag – heute – ist, die 2008er dagegen die vom Mittwoch. Aber am Dienstag stand damals keine Silbe über die US-Wahl auf der Front, konnte es fast nicht glauben.)

Via @turi2:

Spiegel startet heute ohne große Begleit-PR das wöchentliche Wissensmagazin "New Scientist" sowohl in der Print- als auch in der digitalen Version. Auf 68 Seiten will Chefredakteur Lothar Kuhn mit seinem Team jeden Freitag ein breites Themenspektrum "kritisch und hintergründig, aber immer mit etwas Humor" abdecken. Die ersten drei Ausgaben kosten 2 Euro, der reguläre Preis liegt bei 4,50 Euro.
www.new-scientist.de

Ich hab auch nach einigem Suchen auf der Website und bei iTunes die digitale Ausgabe bisher nicht gefunden.

Auf der Website steht: "Gleichzeitig mit dem Start der Printausgabe ist auch die digitale Version des New Scientist verfügbar. Damit kann das Wissensmagazin auch auf dem PC, Laptop oder Tablet-Rechner gelesen werden, angereichert mit Links, Bildstrecken und interaktiven Elementen." -- aber ohne jeden Link. Oje.

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Hm. Bin im frühen Morgen gerade etwas unsicher, wie ich so bin. Die neue Ausgabe vom «Schweizer Journalist» liefert eine bunte Auswahl von Eigenschaften: 

Hogenkamp:
- «…twittert, was das Zeug hält» (geht so, finde ich, war schon mehr)
- «…exponiert sich mit schrägen Meinungen» (das stimmt aus Sicht eines Printredaktors vermutlich, wobei ich schon gern ein Beispiel für eine solche schräge Meinung erfahren hätte) 
- «…tritt auf wie der Elefant im Porzellanladen» (das kann man natürlich immer über mich sagen; mich wundert, dass eine subtile Anspielung auf den Körperumfang fehlt, mit dem durch ich den Porzellanladen streife. Ich finde übrigens, ich trete nett auf und bin immer maximal verbindlich – aber das ist natürlich Geschmackssache.)

- «Seine Stärke ist zweifellos zu kommunizieren. Er steht hin, argumentiert und beantwortet E-Mail-Anfragen, ohne zu zögern.» 
Das stimmt. Schön, sagt es mal einer.

-- «Der Optimismus von Peter Hogenkamp kann begeistern und anstecken, vor allem diejenigen, die von der Technik hinter dem E-Business wenig Ahnung haben.»
Wow!

-- «Dazu gehört natürlich auch CEO Polo Stäheli, der dem Deutschen ergeben folgt.»
Ziemlicher Unsinn, ich bin ihm natürlich deutlich ergebener als er mir, insbesondere die ganze Paywall-Geschichte hab nun wirklich nicht ich als Idee reingetragen. Aber kann man natürlich mal so schreiben.

Fazit: Erstmal loslegen mit ein paar wüsten Behauptungen, dann ein paar Nettigkeiten hinterherschieben, so dass am Ende ein maximal ambivalenter Eindruck stehen bleibt.

Zuletzt noch ein schönes Beispiel für Zurechtbiegen einer dieser Aussagen, die der Autor ohne zu zögern per Mail bekommen hat:

«Aber ist es richtig, dass die Kosten angesichts der Komplexität einer eigens zu entwickelnden Paywall-Lösung aus dem Ruder gelaufen sind? Hogenkamp: „Wir investieren sicher derzeit vergleichsweise viel, bewegen uns aber 2012 im Rahmen des geplanten Budgets." Bereits läuft der neue Budgetprozess. Und angesichts der schlechten Zahlen für das erste Halbjahr lässt sich jetzt schon sagen: Nicht nur Hogenkamp lebt über die Verhältnisse.»

Ah ja. Eine klare logische Argumentationskette.

Was ich merke: Ich werde abgebrühter. Vor zwei Jahren hätte mich so ein Artikel noch in eine Spontandepression gestürzt, heute denke ich: «Gar nicht so schlimm, steht ja nicht mal was wirklich Falsches drin.»

Angehängt als PNG die dritte und letzte Seite des Artikels «Wallungen in den Wechseljahren». Das ganze Magazin gibt's hier http://www.schweizer-journalist.ch/ oder auf dem iPad via Springers «iKiosk» für CHF 10.-
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Bei der SBB wird demnächst wird der Leiter des Informatikbereichs Mitglied der Konzernleitung. Wichtig wäre zu wissen, wie der Mann seine Rolle interpretiert – als oberster Serverchef oder wirklich als «Chief Information Officer»? 
http://www.hogenkamp.com/2012/09/01/der-unterschied-zwischen-it-und-informationsmanagement-am-beispiel-sbb/
Mit kurzem Schlenker zu +Patrick Comboeuf 

Ein Mitarbeiter übermittelt das Ergebnis einer statistischen Analyse unserer Nutzerdatenbank:

«26'000 Benutzeraccounts haben nicht-eindeutige E-Mail-Adressen eingetragen – darunter mein eigener Vater! Dass ich das noch erleben muss…»

(Wir hatten im alten System MyNZZ, das wir im Juni abgelöst haben, keine Eindeutigkeitsprüfung der Mailadresse. Im Nachhinein ungeschickt.)

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Also ganz ehrlich, wenn sich jemand bei uns als «Senior Online Marketing Manager» bewirbt mit einer Bluewin-Mailadresse, die er aufgrund der Adresse offenbar mit seiner Frau teilt, dann läuft in meinem Kopf ein Film mit dem «Bluewin ADSL Starter Kit» von 2002 ab (inkl. Einrichtung der Mailadresse und Konfiguration von Outlook -- wir haben damals mit Zeix Usability-Tests gemacht), der leider dem Bewerber nicht zum Vorteil gereicht.

Ein «Senior Online Marketing Manager» sollte eigentlich seine Online-Affinität mit einer eigenen Domain zum Ausdruck bringen. Und wenn nicht, halt mit einer Gmail-Adresse. Aber bitte nicht Bluewin, GMX oder Hotmail. 

http://nzzmediengruppe.ch/offene-stellen/senior-online-marketing-manager-mw-100/
(Dass wir die Stellenanzeige als PDF posten, ist mindestens genauso uncool. Aber das macht das HR, und es war mir bisher zu anstrengend, mich dort reinzuhängen.)

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Das deutsche Medienmagazin «journalist» schreibt einen langen Paywall-Riemen, der Mediendienst turi2 schreibt daraus nicht das wichtigste Zitat ab, und ich drehe nach wie vor die Gebetsmühle: Die Zukunft der Zeitung ist - Überraschung! - ungewiss.

http://hogenkamp.com/2012/05/05/die-s-kurve-in-meinem-zitat-im-paywall-artikel-im-journalist/

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Bei Adria Airways bekommt man ohne viel Umschweife ein Sendvič im weissen Plastikbeutel überreicht.
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