Wie immer meine Lieblingsbücher im Jahr (gelesen, nicht zwangsläufig erschienen 2016)
Fiction:
1.) The Adventures of Kavalier & Clay von Michael Chabon (Deutsch: Die Abenteuer von Kavalier & Clay): OK, Moderner Klassiker, also nicht wirklich überraschend, dass das Buch gut ist. Aber wie gut! Saugut! So tolle Charaktere, so dichte Geschichte, so vielseitig. Supergut!
2.) The Library at Mount Char von Scott Hawkins (Bislang nicht auf deutsch): Größte positive Überraschung - das Buch ist total abgefahren -am ehesten erinnert es an Gaimans American Gods - aber spannend mit Charakteren, wie sie sonst nur Stephenson erfinden kann.
3.) Three Body Problem von Cixin Liu (Deutsch: Die drei Sonnen): Endlich wieder ein Hugo-Gewinner, der abliefert! Sehr dichte SF, beginnt in China während der Kulturrevolution, schon fast ein historischer Roman. Tolle Ideen, tolle Wendungen. Die Nachfolger können das Niveau nicht halten, sind aber OK.
4.) Euphoria - Lily King: Klingt wie ne Schnulze, aber eine schöne Beschreibung dreier Ethnologen in den Dschungeln Papua Neuguineas in den Dreißigern. Interessante Charaktere, dichte Weltenbeschreibung.
5.) The Zero - Jess Walter (Bislang nicht auf deutsch): Memento meets 9/11 - eine schöne Interpretation der Busch-Jahre nach 9/11, im Memento-Stil. Spannend, interessant, emotional berührend.

Non-Fiction:
1)Vier Fische von Paul Greenberg (gelesen auf deutsch: Originaltitel: Four Fish): Über die Fischerei und die wichtigsten Speisefische. Nicht beleherend, ohne moralischen Zeigefinger, aber kritisch und interessant, Ein wichtiges Buch - und gut lesbar!
2)On Tennis: Five Essays - David Foster Wallace (Bislang nicht auf deutsch): Klingt doof, aber keiner schreibt über Tennis so gut wie Wallace. Auch wenn die Essays nicht "up to date" sind, habe ich viel über Tennis (was macht die guten eigentlich so gut?) und das Drumherum gelernt. Früher habe ich mal viel Tennis im Fernsehen gesehen, schade dass ich die Essays damals noch nicht kannte.
3.) Proof - The Science of Booze von Adam Rogers (Bislang nicht auf deutsch) - Chemiebücher sind immer interessant (gibt nur viel zu wenig) und dann eines über Alkohol - Super! Bereits nach wenigen Seiten war mir klar, dass ist die Art Buch, dass ich liebe: Der Autor ist interessiert in seinem Thema, stellt interessante Fragen, schreibt witzig und verständlich. Sehr gut!
4.) Red Canary - Tim Birkhead (Bislang nicht auf deutsch) Das gleiche gilt für Red Canary (und "Sting in the tale", das auch gut ist) - Hier geht es um ein abseitiges Thema, dem Züchten von toten Kanarienvögeln (bzw. der Vogelzucht überhaupt). Wenn einem so etwas merkwürdoges so schmackhaft gemacht wird, dann ist der Autor zu loben!
5.) Grunt - Mary Roach (Bislang nicht auf deutsch): Ja, ich war erst kritisch. Zu viel war zu kurz in den ersten Kapiteln von Roach´neuem Buch. Aber letztlich bietet das Militär so viel an Schreibstoff, dass mich auch das neuste Werk meiner Lieblingsschriftstellerin überzeugt hat. 
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