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Rezepte und Ernährungstipps für eine gesunde Ernährung.
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Antibiotika-Einsatz bei Mensch und Tier
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/07/antibiotika-einsatz-bei-mensch-und-tier/
„Antimikrobielle Resistenz ist eine weltweit wachsende Bedrohung, und wenn wir jetzt nicht mehr unternehmen, dann könnte sie bis 2050 mehr Todesfälle verursachen als Krebs“. So die provokante Aussage des EU-Gesundheitskommissars Vytenis Andriukaitis im Juni dieses Jahres (1). Mit seiner Forderung nach einem vorsichtigeren Einsatz von Antibiotika steht er nicht allein da. Die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften entwickelte 2014 eine Leitlinie für einen sachgemäßeren Umgang mit Antibiotika in Krankenhäusern. Der Initiator der Leitlinie Professor Dr. med. Winfried Kern warnt, dass Ärzte oftmals schon bei einer Erkältung ein Breitspektrum-Antibiotika verschreiben, und erklärt: „Die Ursachen für die zunehmenden Resistenzen liegen auch im großflächigen Antibiotikaeinsatz in der Tiermast und dem leichtfertigen Gebrauch in Human- und Veterinärmedizin“ (2) .
 
Warum ist ein erhöhter Antibiotika-Einsatz problematisch?
 
Antibiotika sind antimikrobielle Substanzen, die im Allgemeinen zur Bekämpfung bakterieller Infektionen wie Tuberkulose oder Lungenentzündung eingesetzt werden. Sie töten die Bakterien ab und verhindern so eine weitere Ausbreitung im Organismus. Wenn sich Bakterien im Gegenzug so verändern, dass das Antibiotikum ihnen nichts mehr anhaben kann, spricht man von „Antibiotika-Resistenz“. Diese resistenten Keime werden im Rahmen einer Antibiotika-Behandlung nicht mehr angegriffen und haben so einen Vorteil gegenüber nicht-resistenten Keimen. Sie können sich also noch besser vermehren. Dies gilt gleichermaßen für Tiere wie für Menschen.
 
Es sind vor allem zwei Ursachen, die zu einer erhöhten Antibiotika-Resistenz in der Bevölkerung führen:
 

Zu schnelle und unbedachte Verschreibung von Antibiotika in der Humanmedizin
Flächendeckender Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung

 
Einsatz finden auch vermehrt sogenannte β-Laktam-Antibiotika. Diese Medikamente sollten  eigentlich ein Mittel der letzten Wahl sein und  nur dann eingesetzt werden, wenn kein anderes Antibiotikum mehr wirkt. Grund für den zunehmenden Einsatz ist das vermehrte Auftreten von Infektionen mit multiresistenten Keimen, vor allem in Krankenhäusern. Die gehäufte Einnahme dieser Reserveantibiotika (wie den Carbapenemasen) führt jedoch zur Ausbreitung von Bakterienstämmen, die oftmals auch gegenüber anderen Antibiotikagruppen resistent sind. Ein Teufelskreis.
 
Auch in der Landwirtschaft wird das Thema immer relevanter. Die industrielle Nutztierhaltung, bei der die Tiere auf engem Raum zusammenstehen, fördert die Ausbreitung von Erregern und Infektionen. Um den Erkrankungen der Tiere und den damit verbundenen ökonomischen Einbußen der Landwirte vorzubeugen, werden Antibiotika prophylaktisch verabreicht, oftmals auch bei den gesunden Tieren. Derzeit werden in Deutschland im Zuge der Produktion von günstigem Fleisch im Jahr etwa 837 Tonnen Antibiotika eingesetzt, damit die Tiere die Mastzeit überstehen. Die Menge ist hierbei seit 2011 um etwa die Hälfte gesunken, dafür werden jedoch vermehrt Reserveantibiotika eingesetzt, was aufgrund der Bedeutung dieser Antibiotika in der Humanmedizin als kritisch zu bewerten ist.
 

2011 wurden erstmals auch in der Mastschwein- und Masthuhnzucht Keime nachgewiesen, die gegen Carbapeneme resistent sind. Seither wurden solche Keime immer wieder bei Nutztieren nachgewiesen, und das, obwohl der Einsatz dieser Wirkstoffklasse in der Europäischen Union zur Behandlung von Tieren nicht zugelassen ist. Woher diese Erreger kommen, ist bis dato noch unklar.
 
Eine intensive Überwachung ist erforderlich, damit das Fleisch solcher Tiere nicht in den Handel gelangt. Durch den Verzehr könnten Verbraucher die Resistenz-Eigenschaften übernehmen und in Folge Probleme bekommen, wenn wichtige Medikamente gegen bakterielle Infektionen nicht mehr wirken (3).
Antibiotika, die der Leistungs- und Wachstumsförderung dienen, sind in der EU seit 2006 in der Nutztierhaltung verboten. Seit April 2014 gilt zudem das geänderte Arzneimittelgesetz (16. AMG-Novelle), nach dem der Antibiotikaeinsatz ab einer bestimmten Bestandsgröße gemeldet werden muss. Bei einer zu häufigen Antibiotika-Anwendung müssen Maßnahmen zur Reduzierung ergriffen werden (4).
Neben den zunehmenden Resistenzen scheint eine vermehrte Antibiotika-Einnahme im Zusammenhang zu stehen mit dem Auftreten chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, Zöliakie, Allergien und Übergewicht. Auch bei der Initiation und Promotion von Tumorerkrankungen könnte der erhöhte Konsum von Antibiotika beteiligt sein (5).
 
Existiert eine Verbindung einer erhöhten Antibiotika-Einnahme und Tumorerkrankungen?
Die menschliche Mikrobiota ist ein sehr gut ausbalanciertes System verschiedener Bakterienstämme. Ist diese Balance jedoch – beispielsweise durch die wiederholte Einnahme von Antibiotika – gestört, könnte dies zu einem erhöhten Risiko für Dickdarm-, Lungen- und Pankreaskrebs führen, das legt zumindest das American Institute for Cancer Research (AICR) nahe (6).
Eine finnische Studie von Kilkkinen A et al zeigte einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Einnahme von Antibiotika und der Wahrscheinlichkeit, an Dickdarmkrebs zu erkranken, auf (7). Auch eine kürzlich erschienene Studie von Cao, Y et al. konnte ein erhöhtes Risiko für Dickdarmkrebs bei einer langfristigen Gabe von Antibiotika detektieren. Die Gabe von Antibiotika führt hier zumindest zeitweilig zu einer Veränderung der Darm-Mikrobiota, resultierend in einem Verlust an Diversität und einer veränderten Zusammensetzung der Bakterienstämme. Dies erleichtert es unter anderem Pathogenen, sich an der Darmschleimhaut anzusiedeln und so Entzündungen hervorzurufen.
Vor allem die erhöhte Antibiotika-Einnahme im frühen bis mittleren Erwachsenenalter scheint mit einem erhöhten Dickdarmkrebs-Risiko einher zu gehen (5).
 
Was tun? – Der Praxis-Tipp
Vor allem beim Einkauf von Lebensmitteln tierischer Herkunft ist die Lebensmittelauswahl ausschlaggebend. Um Fleisch möglichst kostengünstig zu produzieren, wird leider häufig auf die so genannte Massentierhaltung zurückgegriffen, bei der Antibiotika gehäuft eingesetzt werden. Der Einkauf von Fleisch, Milch und Eiern aus Betrieben, die ihre Tiere artgerecht und mit genügend Auslauf halten, kann dazu beitragen, weniger Antibiotika und Antibiotika-resistente Bakterien mit diesen Lebensmitteln aufzunehmen. Auch Zuchtfische sind übrigens oftmals stark mit Antibiotika belastet.
Ein weiterer Punkt ist eine erhöhte Küchenhygiene, die die Übertragung von Krankheitserregern verhindert.
In der Humanmedizin sollten Dauer und Dosis einer Therapie mit Antibiotika auf ein Minimum begrenzt werden. Zudem hilft eine frühe und gezielte Behandlung mit erregerspezifischen Wirkstoffen.
 
Quellen:
(1) EU-Kommission nimmt sich Antibiotika-Resistenz vor. s.l. : Springer Medizin, 30. Juni 2017, Ärzte Zeitung online.
(2) Gezielter und intelligenter Antibiotikaeinsatz kann Bakterien-Resistenzen mindern. Pressemitteilung. s.l. : Thieme-Verlag, 2014. https://www.thieme.de/de/neurologie/gezielter-intelligenter-antibiotikaeinsatz-kann-bakterien-resistenzen-mindern-61290.htm.
(3) Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Antibiotikaresistenz: Carbapenemase-bildende Keime in Nutztierbeständen – Aktualisierte Mitteilung Nr. 036/2016 des BfR vom 23.12.2016. www.bfr.bund.de. [Online] 23. Dez 2016. http://www.bfr.bund.de/cm/343/antibiotikaresistenz-carbapenemase-bildende-keime-in-nutztierbestaenden.pdf.
(4) Bundesinstitut für Risikobewertung. Fragen und Antworten zu den Auswirkungen des Antibiotika-Einsatzes in der Nutztierhaltung. Aktualisierte FAQ des BfR vom 03. August 2016. [Online] August 2016. http://mobil.bfr.bund.de/de/faq/fragen_und_antworten_zu_den_auswirkungen_des_antibiotika_einsatzes_in_der_nutztierhaltung-128153.html#id.
(5) Long-term use of antibiotics and risk of colorectal adenoma. al., Cao Y et. 0, april 2017, Gut, S. 1-7. doi: 10.1136/gutjnl-2016-313413. .
(6) American Institute for Cancer Research (AICR). Investigating the Power of Bacteria. [Online] 2014. http://www.aicr.org/publications/newsletter/2014/124-winter/newsletter-investigating-the-power-of-bacteria.html?_ga=2.21791931.1226885447.1499355911-64783804.1499355911.
(7) Antibiotic use predicts an increased risk of cancer. al, Kilkkinen A et. 123, 2008, Int J Cancer , S. 2152–5.

Nina Maria Beutler
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Seidentofu, Lachstatar, Gurke und Kamut –ein Rezept von Tohru Nakamura
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/07/seidentofu-lachstatar-gurke-und-kamut-ein-rezept-von-tohru-nakamura/
Pünktlich zum Beginn der Gurken-Saison besticht diese Gericht mit einer sommerlichen Leichtigkeit, gepaart mit der gesunden Küche Asiens. Der Khorasan-Weizen, auch Kamut© genannt, gehört zu den ältesten Getreidesorten, die von Menschen angebaut wurden. Er ist mit dem heutigen Hartweizen verwandt. Zwar liefert er geringere Erträge, ist dafür aber widerstandsfähiger und anspruchsloser.

Der Seidentofu besitzt auf Grund seines hohen Feuchtigkeitsgehalts eine weiche, samtige Konsistenz. Er ist vom Geschmack her sehr mild und vielseitig einsetzbar.
 
Zutaten für 4 Personen:

1 Päckchen Seidentofu

200g Lachsfilet (sehr frischer Fisch!)

1 Gurke

3 EL Olivenöl

1 Zitrone (unbehandelt)

100g Kamut

200 ml – 300 ml Gemüsefond

½ kleine Schalotte

100ml Soja-Ponzu (Traditionelle Würzsoße aus Japan im Asialaden erhältlich)

40g Reisessig

1 Limette (unbehandelt)

70 ml Olivenöl

Salz, Pfeffer

Etwas Gartenkresse zum Garnieren
 
Tipps von Tohru Nakamura:

Durch das Antoasten des Kamuts kommt sein Aroma stärker zur Geltung.
Das Tatar kann für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es sollte noch am gleichen Tag verzehrt werden.

 
Zubereitung (circa 1 Stunde):
Den Kamut in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze ohne Öl etwas anrösten. Anschließend mit etwa 200 ml dem Gemüsefond ablöschen, aufkochen und mit einer Prise Salz auf schwacher Hitze für etwa 45 Minuten sieden lassen, bis er weich ist. Dabei eventuell noch Fond nachgießen, sodass der Kamut stehts bedeckt bleibt. Nach dem Garen abseihen und kaltstellen.
Den Tofu vorsichtig entnehmen und der Länge nach in vier gleichmäßige Scheiben portionieren.
Den Lachs von eventueller Haut befreien und in kleine feine Würfel schneiden. Ein Drittel einer geschälten Gurke zusammen mit der Schalotte ebenso fein würfeln wie den Lachs. Lachs, Gurke und Schalotte mit 1 EL Olivenöl vermengen und mit Salz, Pfeffer und Abrieb der Zitronenschale abschmecken und kühlstellen.
 
Soja-Ponzu mit Reisessig, etwas Limettensaft und Abrieb der Schale sowie 2 EL Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren und abschmecken. Die restlichen zwei Drittel der Gurke mit einem Sparschäler zu langen Streifen schälen, gleich lang portionieren und mit etwas von der Ponzu-Vinaigrette beträufeln. Den lauwarmen Kamut ebenfalls mit Ponzu-Vinaigrette marinieren. Beides für kurze Zeit ziehen lassen.
Anrichten:

Die Scheibe Tofu in die Mitte des Tellers platzieren, das Lachstatar darauf verteilen und den marinierten Kamut wiederum auf dem Tatar platzieren. Die marinierten Gurkenscheiben zu Schlaufen aufrollen und auf dem Kamut anrichten. Zum Schluss mit etwas Gartenkresse ausgarnieren.
 
 

Tohru Nakamura
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Kichererbsen-Eintopf mit Gemüse - ein Rezept von Eckart Witzigmann
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/06/kichererbsen-eintopf-mit-gemuese-ein-rezept-von-eckart-witzigmann/
Kichererbsen sind vielfältig einsetzbar und erfreut sich vor allem im Orient großer Beliebtheit, ob als Brotaufstrich und Dip (Hummus), Falafel oder Eintopf. Auch in der deutschen Küche erhalten diese leicht nussig schmeckenden Eiweißlieferanten immer mehr Zuspruch.
 
Zutaten für 4 Personen:

2 Gläser  Kichererbsen (Glas brutto à 350g)

1 ½ l       Wasser

1             rote Paprikaschote

1             gelbe Paprikaschote

4             Tomaten

2             kleine Zucchini

2             Zwiebeln

2             Knoblauchzehen

10 EL      Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 TL        mildes Paprikapulver

1 TL        Currypulver, Madras (eine würzige, südindische Mischung aus Chili, Korianderkörnern, Kumin, Senfsaat, schwarzem Pfeffer, Kurkuma, Ingwer und Curry-Blättern, die auch gut selbst hergestellt werden kann)

1 TL        Zitronenschale von einer unbehandelten Zitrone

½            gehackte Pfefferschote

½            Bund Petersilie

½            Bund Basilikum

etwas   Ingwer

evtl. frisch geriebener griechischer Hartkäse
 
Noch ein Tipp:
In einem verschlossenen Glas lässt sich die Suppe im Kühlschrank etwa 3-4 Tage aufheben. Die Suppe kann auch eingefroren werden.
 
Zubereitung (Zubereitungszeit: 50 Minuten):
Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen, Paprikaschoten halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen, die Hälften schälen und in Würfel schneiden.
 
Die Tomaten häuten, entkernen und vierteln, die Zucchini in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, in kleine Würfel schneiden und in 5 EL Öl glasig dünsten.
 
Das vorbereitete Gemüse sowie die Kichererbsen dazugeben und andünsten. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Pfefferschote würzen und mit ½ l Wasser aufgießen. Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Curry und Ingwer würzen.
 
Petersilien- und Basilikumblätter mit dem restlichen Olivenöl im Mixer fein pürieren und kurz vor dem Servieren unter den Eintopf ziehen.
 
Frisch geriebenen griechischen Hartkäse getrennt dazu reichen.
Guten Appetit.

Eckart Witzigmann
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Selen – aus der Küche in die Therapie
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/06/selen-aus-der-kueche-in-die-therapie/
In unserem Blogbeitrag über Vitamin D haben wir neulich kommentiert, dass der Vitamin-D-Gehalt von Lebensmitteln beim Einkauf kaum eine Rolle spielt. Ähnlich ist es beim Selengehalt: außer bei Kartoffeln, bei denen ausdrücklich darauf hingewiesen wird, findet dieses Argument meist wenig Beachtung. Es wäre wünschenswert, wenn die Verbraucher hier etwas aufmerksamer wären. Denn in letzter Zeit häufen sich die Erkenntnisse über die Bedeutung einer ausreichenden Selenversorgung für die Gesundheit, während der Selengehalt mittel- und nordeuropäischer Nahrungsmittel oft auffallend gering ist.
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Hintergrund
Das essentielle Spurenelement Selen wurde 1817 von dem schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckt. Es erhielt seinen Namen wegen seines mondschein-ähnlichen Glanzes, abgeleitet vom griechischen Wort „selene“ (Mond) (1). Essentiell bedeutet, dass Selen nicht vom Körper selber hergestellt wird, sondern über die Ernährung aufgenommen werden muss.
Selen ist zentraler Bestandteil von Enzymen (wie z.B. der antioxidativ wirkenden Glutathionperoxidase) und fördert den Schutz des Organismus vor Zellschädigungen durch Radikale. Unter Radikalen versteht man potentiell das Erbgut schädigende Zellstoffwechselprodukte (Oxidantien). Bei der Eliminierung der Sauerstoffradikale wirken die Glutathionperoxidasen eng mit Vitamin E zusammen. Selen spielt zudem im Haushalt der Schilddrüsenhormone oder als Baustein von Spermien eine wichtige Rolle (2).
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) schwankt der tägliche Selenbedarf zwischen 10 µg bei Säuglingen und 75 µg bei Stillenden. Für Männer beträgt der Referenzwert für die Zufuhr von Selen 70 µg, bei Frauen 60 µg pro Tag (2). Europaweit wird für Erwachsene täglich 70 µg Selen empfohlen (3).
Offenbar ist es hierzulande – insbesondere bei vorwiegend vegetarischer oder veganer Ernährung – nicht selbstverständlich, dass die empfohlene tägliche Menge Selen aufgenommen wird (2) (4).
In unserer Beratungsstelle für Komplementärmedizin am Tumorzentrum München stellen wir fest, wenn auch nur stichprobenartig und somit nicht repräsentativ, dass ratsuchende Tumorpatienten ohne gezielte Selenzufuhr selten die empfohlene Blutserumkonzentration zwischen 90-100 µg /L (5) erreichen.
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Selenquellen
Selen findet sich sowohl in pflanzlichen (Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse) wie tierischen Nahrungsmitteln (Fleisch, Eier, Innereien).
Der Selengehalt pflanzlicher Lebensmittel ist abhängig vom Selengehalt der Böden. In Europa sind die Böden und damit die meisten pflanzlichen Lebensmittel tendenziell selenarm. Daher dienen hierzulande vor allem tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Fisch als Selenquellen –vorausgesetzt, das Tierfutter wurde mit Selen gereichert. Tabellen zum Selengehalt von pflanzlichen Nahrungsmitteln sind selten zuverlässig, da dieser vom Anbaugebiet, der Anbauweise oder dem Jahr der Probenentnahme abhängt. Die DGE hat dennoch eine Tabelle mit Lebensmittelvorschlägen erstellt, aufgrund derer man die Versorgung mit Selen relativ gut steuern kann (2).
 
Selensupplemente werden in Form von Tabletten, Kapseln, und Lösungen zur oralen Verabreichung angeboten. Selen-Monopräparate enthalten in der Regel 50 -300 µg Selen pro Einzeldosis, die Kombipräparate meist 30 -50µg (5).
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Selen in der Krankheitsvorbeugung und Therapie
Es ist mittlerweile erwiesen, dass Selen eine indirekte oder direkte Beteiligung bei verschiedenen Gesundheitsproblemen haben kann. Neben männlichen Fertilitätsstörungen und einem gestörten Schilddrüsenhormonhaushalt führt ein extremer Mangel unter Umständen zu Herzmuskelerkrankungen oder Gelenkknorpeldegeneration (4).
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Erkrankungen, die nach der neuesten Forschung mit einer Selenunterversorgung (teilweise in Verbindung mit anderen Mangelzuständen) in Verbindung gebracht wurden:

Down-Syndrom (6)
Demenz (7)
Verschiedene virale oder bakterielle Infektionen wie HIV oder Influenza A(8)
Autoimmune Schilddrüsenentzündungen (9)
Koronare Herzerkrankung (10)
Übergewicht (11)
Neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie oder Schlaganfall (12)

 
Eine Selenüberversorgung (zusätzliche Einnahme bei eigentlich guten Selenausgangswerten im Blut) kann langfristig zu Diabetes mellitus Typ 2 (13) oder Prostatakrebs (14) führen. Eine akute Überdosierung  verursacht zudem neurologische Störungen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Durchfall bis hin zu akutem Herzversagen (2).
Daher ist eine unkontrollierte, hohe und langfristige Seleneinnahme unbedingt zu vermeiden!
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Selen bei Tumorerkrankungen
Da Selen von elementarer Bedeutung für ein funktionstüchtiges Immunsystem ist und potentiell krebserregende Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber bindet, überrascht es nicht, dass ein Zusammenhang zwischen dem Ausbrechen einzelner Tumorerkrankungen und einem langfristigen Selenmangel gefunden wurde. Insbesondere gilt das für das Prostata-, Lungen-, Kolorektal-, Blasenkarzinom (15) und den Brustkrebs (16). Darüber hinaus gibt es Studienergebnisse, die bei Selensubstitution nach Eintreten einer Tumorerkrankung auf einen günstigeren Verlauf der Krebserkrankung hinweisen, das gilt speziell bei Prostata-, Lungen- und Kolorektalkarzinom (17).
 
Zahlreiche weitere Studien stellen dar, dass eine optimale Selenversorgung die Toxizität (Nebenwirkungen) von Chemotherapie und Bestrahlung vermindern kann, ohne die Behandlung zu beeinträchtigen (18).
Ähnlich wie bei Vitamin D spielt das Thema Selen in der komplementärmedizinischen und ernährungstechnischen Beratung des Tumorzentrums München eine zunehmende Rolle. Hierbei wird auch auf die Frage eingegangen, wann eine Verabreichung von Selen als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist.
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Unsere Empfehlungen im Umgang mit Selen bei Tumorerkrankungen

Spätestens bei Auftreten eines Prostata-, Lungen-, Kolorektal- oder Blasenkarzinoms beziehungsweise von Brustkrebs sollte man sich mit dem Thema Selen beschäftigen.
Je nach Tumorsorte, Ernährungsgewohnheiten und Vorerkrankungen, die zu Selenmangel führen können (wie chronisch entzündliche Darmkrankheiten, Mukoviszidose oder Niereninsuffizienz und chronische Dialyse), empfiehlt sich eine Blutkonzentrationsbestimmung.
Aber auch bei ausgeprägten Nebenwirkungen der Therapie kann durch genaue Dosierung eine Lösung gefunden werde.
Ob Selen über eine gezielte Nahrungsmittelauswahl und/oder die Einnahme eines Supplements zusätzlich eingenommen werden sollte, hängt von der individuellen Ausgangssituation und den Laborresultaten ab.

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Wir empfehlen vor der Einnahme eines Selenpräparates eine kompetente Beratung aufzusuchen und mindestens einmal jährlich ein Kontrollgespräch zu führen, um zu klären, ob die Versorgung mit Selen nach medizinischen Kriterien wie vor richtig ist. Hierfür bietet das Tumor-Zentrum München eine kostenfreie Beratung an.
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Referenzen

Trofast, J. https://www.iupac.org/publications/ci/2011/3305/5_trofast.html. Berzelius‘ Discovery of Selenium. [Online] Sept. 2011.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/selen/. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Selen. [Online] Feb. 2015.
EFSA Panel on Dietetic Products. Dietary reference values for potassium. EFSA Journal . Oct 2016, Bd. 14, 10.
Stoffaneller, R und et al. A Review of Dietary Selenium Intake and Selenium Status in Europe and the Middle East. Nutrients. Mar. 2015, Bd. 7, 3, S. 1494–1537. doi: 10.3390/nu7031494.
Duffield, AJ und al., et. An estimation of selenium requirements for New Zealanders. Am J Clin Nutr. Nov. 1999, Bd. 70, 5, S. 896-903.
Saghazadeh, A und et al. Systematic review and meta-analysis shows a specific micronutrient profile in people with Down Syndrome: Lower blood calcium, selenium and zinc, higher red blood cell copper and zinc, and higher salivary calcium and sodium. PLoS One. Apr. 2017, Bd. 12, 4, S. e0175437. doi: 10.1371/journal.pone.0175437. eCollection 2017..
Killin, LO und et al. Environmental risk factors for dementia: a systematic review. BMC Geriatr. Oct 2016, Bd. 16, 1, S. 175.
H, Steinbrenner und al., et. Dietary selenium in adjuvant therapy of viral and bacterial infections. Adv Nutr. Jan 2015, Bd. 6, 1, S. 73-82.
Guastamacchia, E und al., et. Selenium and Iodine in Autoimmune Thyroiditis. 2015, Bd. 15, 4, S. 288-92.
Alehagen, U und Aaseth , J. Selenium and coenzyme Q10 interrelationship in cardiovascular diseases–A clinician’s point of view. J Trace Elem Med Biol. 2015, 31, S. 157-62. doi: 10.1016/j.jtemb.2014.11.006. Epub 2014 Nov 27..
Hosseini, B, Saedisomeolia, A und Allman-Farinelli, M. Association Between Antioxidant Intake/Status and Obesity: a Systematic Review of Observational Studies. Biol Trace Elem Res. Feb 2017, Bd. 175, 2, S. 287-297. doi: 10.1007/s12011-016-0785-1. Epub 2016 Jun 22..
Dominiak, A und al., et. Selenium in the Therapy of Neurological Diseases. Where is it Going? 2016, Bd. 14, 3, S. 282-99.
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Lopez-Saez JB, Senra-Varela A, Pousa-Estevez L. Selenium in breast cancer. Oncology. 2003, Bd. 64, 3, S. 227-31.
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Gröber, U und al., et. Micronutrients in Oncological Intervention. Nutrients. Mar 2016, Bd. 8, 3, S. 163. doi: 10.3390/nu8030163.


Wolfgang Doerfler
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Sepia, Quinoa, Blumenkohl und Erdnuss – ein Rezept von Tohru Nakamura
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/05/sepia-quinoa-blumenkohl-und-erdnuss-ein-rezept-von-tohru-nakamura/
Quinoa, auch Reismelde genannt, war bereits vor 6000 Jahren ein wichtiger Nahrungsbestandteil in den  hochgelegenen Andenregionen Südamerikas. Es gehört zu den Pseudo-Getreiden und liefert hochwertiges Eiweiß.

Die Sepia ist die bei uns gängigste Tintenfischart und beliebter Bestandteil der asiatischen- und Mittelmeer-Küche.
 
Zutaten für 4 Personen:

400g Sepia, geputzt

100g weißer Quinoa

200 ml Brühe (Gemüse- oder Geflügelbrühe)

½ kleine Schalotte

½ Blumenkohl

Olivenöl

1 Zitrone (unbehandelt)

50g Erdnüsse

4 Zweige Koriander

Salz, Cayennepfeffer
 
Tipps von Tohru Nakamura:

Den Blumenkohl als Scheibe in der Pfanne zuzubereiten hat den Vorteil gleichmäßig angebraten Röschen zu erhalten. Zudem bekommt das Gemüse durch das Braten, im Vergleich zum Kochen, viel mehr Geschmack.
Die Mischung aus Quinoa und Blumenkohl kann auch im Kühlschrank aufbewahrt und erst am nächsten Tag verzehrt werden.

 
Zubereitung (circa 45 Minuten):
Die Sepia mit einem scharfen Messer in hauchdünne Streifen schneiden und kaltstellen.
Den Quinoa in einem kleinen Topf ohne Öl bei mittlerer Hitze etwas anrösten. Einen Esslöffel Olivenöl hinzufügen und die in feine Würfel geschnittene Schalotte zugeben. Alles zusammen kurz anbraten lassen, mit der Brühe ablöschen, kurz aufkochen und bei schwacher Hitze weichgaren. Dir Brühe abseihen und den Quinoa kaltstellen.
 
Den Blumenkohl so portionieren, dass eine 2 bis 3 cm dicke Scheibe entsteht, wobei alle Röschen noch am mittleren Strunk hängen sollten. Diese Scheibe bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten.
 
Die einzelnen Röschen des restlichen (nicht gebratenen) Blumenkohls fein hacken, um in etwa die gleiche Größe wie Couscous zu erhalten. Wie dies geht, zeigt das Video „Blumenkohl Couscous“.
 
Die Erdnüsse vorsichtig in einer Pfanne goldbraun braten oder im 160 Grad heißen Ofen rösten und nach dem Abkühlen fein hacken. Mit dem „Blumenkohl Couscous“, dem gehackten Koriander (ein paar Korianderblätter für die Dekoration aufbewahren) und dem Quinoa vermengen. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl sowie Zitronensaft und Abrieb der Zitronenschale abschmecken.
 
Die Sepia in einer heißen Pfanne kurz anbraten und entnehmen. Mit Salz, Cayennepfeffer und einem Spritzer Zitronensaft würzen.
 
Anrichten:
Auf einem flachen Teller den Blumenkohl Couscous anrichten und die gebratenen Blumenkohlröschen (aus der Scheibe herausgenommen), sowie den Sepia hinzufügen. Mit frischen Korianderblättern garnieren.
Guten Appetit!
 
 
Video „Blumenkohl Couscous“


[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=7opPLcMTbyo[/embedyt]

Tohru Nakamura
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Hinter den Kulissen: In Südtirol auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/05/hinter-den-kulissen-in-suedtirol-auf-der-suche-nach-neuen-geschmackserlebnissen/
Es herrscht Aufbruchsstimmung in der Redaktion des Tumorzentrums München. Um Sie Woche für Woche mit immer neuen Rezepten zu versorgen, sind wir pausenlos auf der Suche nach Köchen und Köchinnen, die unsere strengen Kriterien erfüllen: Absolute Liebe zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten und ein Gespür für Rezepte, die sich gesund und relativ leicht nachkochen lassen. All das haben wir bei unserer neuesten Köchin gefunden: Frau Anna Matscher.

Die Sterneköchin lebt und wirkt in dem kleinen Ort Tisens in Südtirol. Hier liegt das Restaurant „Zum Löwen“ idyllisch inmitten der Weinberge. Das umgebaute Bauernhaus steht mit seinen lichtdurchfluteten Räumen für die ideale Verbindung von Tradition und Moderne, die sich auch in der Küche wiederspiegelt.
 
Die Rezepte von Frau Matscher sind neu und inspiriert von der mediterranen Küche – eine der gesündesten Küchen überhaupt. Wenn sie jedoch beginnt, von der hohen Qualität ihrer Tomaten und Auberginen zu schwärmen, muss man sie sich einfach mit einem Weidekörbchen auf dem italienischen Bauernmarkt vorstellen.
 
Für derlei Romantik hatten wir indes keine Zeit. Gleich nach der Ankunft wartete ein straffes Programm auf uns, immerhin wollten 18 neue Rezepte gekocht und fotografiert werden. In der Küche standen schon die Köche – allesamt Italiener – bereit, uns beim Projekt „Frühlings- und Sommer-Rezepte fürs TZM“ zu unterstützen. Nudelteig wurde geknetet, Fische filetiert und Zucchini gehobelt. Wir kamen kaum hinterher, und in kürzester Zeit verloren wir den Überblick. Dann hieß es nur noch: draufhalten mit der Kamera, um ja nichts zu verpassen.
 
Der angenehmste Teil der Arbeit kam immer dann, wenn ein Gericht fertig angerichtet und fotografiert war. Um zu überprüfen, ob die Rezepte auch schmecken, „mussten“ wir sie natürlich probieren. Und erst jetzt wurde uns wirklich klar, was Frau Matscher damit meinte, dass Lebensmittel am besten schmecken, wenn sie frisch geerntet und zu ihrer natürlichen Reifezeit auf den Teller kommen. Ein einfaches Gericht wie „Bruschetta mit Tomaten“ wird zum besten Essen der Welt, wenn sich das Aroma der Tomaten noch bis zuletzt am Strauch entfalten konnte, wenn das Brot frisch und selbstgebacken ist und wenn das Ganze mit Knoblauch und Basilikum direkt aus dem Garten verfeinert wird.

Zum Verdauen half nur ein Spaziergang durch die Weinberge – und ein kleines Glas Weißwein aus
der Gegend. Auch das ist Regionalität. Allzu schnell war das letzte Bild geknipst und das letzte Rezept probiert. Wir packten wieder unsere Sachen, um die neuen Eindrücke mit nach Deutschland zu nehmen, wo wir sie an gewohnter Stelle Woche für Woche an Sie weitergeben werden.
Nach Tisens werden wir bestimmt noch öfter fahren –  wenn auch nur als Gäste.

Nina Maria Beutler
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Mediterranes kurzgebratenes Fleisch – ein Rezept von Herbert Hintner
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/05/mediterranes-kurzgebratenes-fleisch-ein-rezept-von-herbert-hintner/
Das traditionell-mediterrane Essen lässt nicht nur Urlaubsgefühle aufkommen, es gilt auch als besonders gesund. Gründe dafür sind der hohe Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln, eine vielfältige Gemüseauswahl und viele Hülsenfrüchte, frische Kräuter, Gewürze und der reichliche Einsatz von Olivenöl und Knoblauch sowie der regelmäßig Genuss von frischem Meeresfisch. Ein bisschen rotes Fleisch, wie in diesem Gericht, ist hin und wieder ebenfalls dabei. Ergänzen Sie das Gericht beispielsweise mit frischen Frühlings-Gemüse wie Spargel oder jungem Spinat, um so noch mehr für Ihre Gesundheit und Ihren Gaumen zu tun.
 
Zutaten für 4 Personen

4 Stück Rindslende á 180 g

100 g geschmorte Zwiebel (s. Basisrezept)

12 Stück Datteltomaten, geschält (ca. 15 g pro Tomate)

12 Oliven, entkernt (10 Stück ca. 30 g)

20 Kapern

Salz, Pfeffer

etwas Olivenöl

Kräuter nach Belieben (z.B. Basilikum, Oregano, Thymian)

Sprossen nach Belieben (zum Garnieren)
 
Tipps von Herbert Hintner

Es ist wichtig, das Fleisch nach dem Braten ruhen zu lassen, damit sich der Saft im Inneren gleichmäßig verteilt und es rundum zart und saftig wird.
Sie können beispielsweise ein Kartoffelpüree oder Kartoffelcroutons dazu servieren.

 
Zubereitung (circa 35 Minuten):
Die Rindslenden salzen und pfeffern, in Olivenöl auf beiden Seiten gut anbraten (circa 5 Minuten) und anschließend bei 60 Grad (z.B. im Ofen) 15 Minuten ruhen lassen.
 
In der Zwischenzeit, die geschälten Tomaten in Olivenöl bei mittlerer Hitze circa 10 Minuten anschmoren. Kapern, geschmorte Zwiebeln und die Oliven dazugeben, salzen und pfeffern. Je nach Belieben geschnittene Kräuter hinzufügen.
 
Zum Anrichten, die Rindslende in Scheiben schneiden und auf das mediterrane Gemüse geben, mit Kräutern und Sprossen ausgarnieren.

Herbert Hintner
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Risotto – eine Variation von Eckart Witzigmann
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/05/risotto-eine-variation-von-eckart-witzigmann/
Risotto ist eines der vielfältigsten Gerichte der italienischen Küche. In der Basisversion werden Zwiebeln klein geschnitten, mit Risotto-Reis angedünstet und in Wasser oder Brühe so lange gegart, bis das Risotto eine sämige Konsistenz hat, die Reiskörner aber noch bissfest sind. Ein gutes Risotto erfordert vor allem zwei Zutaten: Aufmerksamkeit und Zeit. Das ständige Rühren mit allenfalls kurzen Pausen entscheiden darüber, ob ein Risotto gelingt.
 
Zutaten für 4 Personen:

20 g Butter

30 g fein geschnittene Schalotten

½ TL klein gewürfelte Knoblauchzehen

etwa 0,7 l heißer Geflügelfond

etwas frisch geriebene Muskatnuss

20 g eiskalte Butterflocken

30 g fein geschnittene Lauchzwiebeln

1 Möhre, klein gewürfelt

4 EL Olivenöl extra vergine

150 g Risottoreis

1 Orange

Saft von 1 Orange

1 EL feine Streifen von einer unbehandelten Orange

½ Limette,  Saft von ½ Limette

1 TL feine Streifen von einer unbehandelten Limette

Etwas weißer Pfeffer aus der Mühle

60 g frisch geriebener Parmesan
 
Tipps von Eckart Witzigmann:

Meine Empfehlung: Als Risotto-Reis „Vialone nano“ verwenden. Man kann aber auch einen anderen guten Rundkornreis nehmen, etwa „Arborio“.
Für dieses Basisrezept gibt es zahllose Variationen: Das Risotto lässt sich verfeinern mit jeglichen Arten an Gemüse, Pilzen, Meeresfrüchten, Fleisch oder Käse –  versuchen Sie doch mal ein frühlingshaftes Risotto mit Spargel und Erbsen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

 
Zubereitung (Zubereitungszeit: 40 Minuten):
Orange schälen und filetieren.
 
Butter und Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten, Lauchzwiebeln sowie Knoblauch darin glasig dünsten. Karottenwürfel beimengen, Reis zufügen und unter Rühren bei mittlerer Hitze glasig werden lassen. Mit heißem Geflügelfond ablöschen.
 
Orangen- und Limettenschalen sowie deren Saft hinzufügen und umrühren. Immer wieder so viel Geflügfelfond dazugießen, dass der Reis bedeckt ist. Unter ständigem Rühren etwa 17 Minuten garen.
Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Parmesan und Butterflocken behutsam unterheben.
 
Risotto auf tiefen Tellern anrichten. Orangenfilets darauf verteilen.
 
Guten Appetit.

Eckart Witzigmann
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Vitamin D (25-Hydroxyvitamin D)
http://news.tumorzentrum-muenchen.de/2017/05/vitamin-d-25-hydroxyvitamin-d/
Auch wenn der Vitamin-D-Gehalt bei der Auswahl der Zutaten in der Küche wohl eher selten den Ausschlag gibt, lohnt es sich, dieses besondere Vitamin etwas genauer zu betrachten. Insbesondere, da die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) davon ausgeht, dass etwa 60 % der Bevölkerung bei uns nach internationalen Kriterien eine unzureichende Vitamin D-Versorgung aufweist. Dabei gibt es immer mehr Nachweise dafür, dass ausgerechnet dieses Vitamin bei vielen Stoffwechselvorgängen, in den meisten Organen, in der geregelten Zellteilung und somit indirekt auch in der Vorbeugung von (chronischen) Erkrankungen eine zentrale Rolle spielt (1).
 
Hintergrund – Vitamin D oder das „Chamäleon-Vitamin“

Die Bezeichnung „Chamäleon-Vitamin“ hat mit seiner besonderen Anpassungsfähigkeit zu tun: Vitamin D wird vom Körper durch Sonnenbestrahlung gebildet, kann aber auch über die Nahrung aufgenommen werden. Je nach Zielorgan ist es an ganz unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Das hat damit zu tun, dass fast jede Körperzelle einen so genannten  Rezeptor („Schloss“) für Vitamin D („Schlüssel“) besitzt (VDR), der ganz spezifische Reaktionen in den jeweiligen Zellen bzw. in den Organen auslöst (2).
Das Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Vitamin D3 (Cholecalciferol, Colecalciferol oder Calciol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol). Ersteres wird in der Haut gebildet oder über tierische Lebensmittel aufgenommen, Vitamin D2 hingegen nehmen wir über pflanzliche Lebensmittel zu uns. Beide Formen wandeln sich in der Leber zu 25-Hydroxyvitamin D, um anschließend in der Niere und anderen Geweben zur aktiven Form 1,25-Dihydroxyvitamin D (Calcitriol) zu werden (1).
 
Die Vitamin-D-Versorgung wird anhand der 25-Hydroxyvitamin-D-Serumkonzentration eingeschätzt. Hierbei ist laut DGE der gewünschte Wert mindestens 50 nmol/l (entspricht 20 ng/ml). Um dieses Ziel zu erreichen, muss – unter Annahme einer fehlenden körpereigenen Bildung – etwa 20 µg (entspricht 800 internationalen Einheiten, IE) Vitamin D pro Tag zugeführt werden.
Da üblicherweisenur etwa 2 bis 4 µg Vitamin D pro Tag über die Ernährung aufgenommen werden, muss die Differenz zwischen Zufuhr und tatsächlichem Bedarf über die Vitamin D-Bildung in der Haut oder über die Einnahme eines Vitamin D-Präparates ausgeglichen werden. Man geht davon aus, dass bei häufigem Aufenthalt im Freien mit ausreichend großen Bereichen unbedeckter Haut (etwa bei hochgekrempelten Ärmeln) die gewünschte Vitamin-D-Versorgung ohne Einnahme eines Vitamin-D-Präparats erreicht werden kann (1).

In unserer Beratungsstelle für Komplementärmedizin stellen wir jedoch fest, dass (zumindest bei Tumorerkrankten) häufig selbst eine großzügige Sonnenexposition nicht ausreicht, um den gewünschten Vitamin-D-Wert von mindestens 50 nmol/L zu erreichen.
 
Vitamin D Quellen



UVB – Sonneneinstrahlung(80 – 90 % des Bedarfs)

Die Dauer der geeigneten Sonnenbestrahlung variiert nach Jahreszeit und Breitengrad. In Deutschland reicht es laut DGE „für ungefähr die Hälfte des Jahres für Erwachsene aus, pro Tag ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) zwischen 12 und 15 Uhr je nach Hauttyp und Jahreszeit 5 bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen“ (3)

.
Lebensmittel (10 – 20 % des Bedarfs):

Lebensmittel mit höherem Anteil an Vitamin D sind Hering, Makrele und Lachs, in geringerer Ausprägung auch Hühnereigelb (bzw. ganzes Ei), mit Vitamin D angereicherte Margarine oder Speisepilze (1)

.
Vitamin-D-Präparate (nur in ausgewählten Situationen, siehe weiter unten): Es gibt eine Vielzahl teilweise frei verkäuflicher Vitamin-DPräparate, wobei man bei der Auswahl auf Apothekenqualität achten sollte. Präparate mit einer Tagesdosis von über 400 IE sind in Deutschland ohnehin apothekenpflichtig. Ab einer Dosierung von 1000 IE gilt die Verschreibungspflicht (4).

 
Vitamin D in der Krankheitsvorbeugung und Therapie

Neben der gut erforschten Bedeutung von Vitamin D für die Knochenbildung und den Calcium- und Phosphatstoffwechsel lieferten aktuelle Forschungsergebnisse Hinweise auf eine Rolle von Vitamin D bei der Vorbeugung (und teilweise auch bei der Behandlung) chronischer Erkrankungen. Hierzu zählen auch ein erhöhtes Risiko für Stürze, Knochenbrüche sowie Kraftverlust, Mobilitäts- und Gleichgewichtseinbußen. Diese Beeinträchtigungen können sogar zu vorzeitigem Tod führen(Ableben vor dem erwarteten Sterbealter) (1).
Spannend ist, dass in den letzten Jahren auch eine unmittelbareEinwirkung von Vitamin D auf das Immunsystem nachgewiesen werden konnte (5).In der Vitamin-D-Forschung und Therapie richtet sich daher der Fokus verstärkt auf Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (6), rheumatoide Arthritis (7), entzündliche Darmerkrankungen (8) sowie Diabetes vom Typ 1 (9).
 
Vitamin D bei Tumorerkrankungen

Die immunologische Bedeutung von Vitamin D und dessen Mitwirkung bei geregelten Zellteilungsvorgängen lässt auch eine Verbindung zwischen einem Mangel an Vitamin D und Tumorerkrankungen vermuten. Tatsächlich konnte man mittlerweile solche Zusammenhänge feststellen. Insbesondere gilt das für Dickdarm (10, 11, 12, 13) und Brustkarzinom (14, 15, 16) sowie für Prostatakrebs (13, 16). Darüber hinaus lässt sich wissenschaftlich eine Beziehung zwischen Vitamin-D-Mangel und Eierstock- bzw. Bauchspeicheldrüsenkrebs darstellen (13).

Das Thema Vitamin D spielt daher sowohl in der komplementärmedizinischen Beratung als auch in der Ernährungsberatung des Tumorzentrums München eine zunehmende Rolle. Einige Patienten legen vom Hausarzt oder Onkologen erhobene Messwerte zur Diskussion vor, andere erfahren von uns erstmalig von möglichen Zusammenhängen zwischen Vitamin D und einigen Tumorarten.
 
Diese Diskussion ist nicht immer leicht zu führen, denn es gibt vier noch nicht abschließend gelöste Aspekte bei der Bewertung sowohl der aktuellen Forschungslage als auch der individuellen Krankheitssituation:
 

Bestand vor der Erkrankung ein Vitamin-D-Mangel?
Könnte der Mangel ursächlich mit der (Krebs-) Erkrankung in Zusammenhang stehen?
Oder hat im Gegenteil die (Tumor-) Erkrankung und/oder die Therapie erst zu einem Mangel geführt?
Kann die Gabe von Vitamin D nach Eintritt der Erkrankung zu verbesserter Lebensqualität, schnellerer Ausheilung oder reduziertem Wiedererkrankungsrisiko beitragen?

 
Unsere Empfehlungen im Umgang mit Vitamin D bei (Tumor-) Erkrankungen

Wie häufig in der Komplementärmedizin lässt sich auch bei Vitamin D nur bedingt eine allgemeingültige Empfehlung geben. Wir raten meist zu einer Kontrolle der Vitamin-D-Konzentration im Blut und nur im Falle eines Wertes unter 50 nmol/L zu einer gezielten Substitution bei folgenden Situationen:
 

Personen, die zu den bekannten Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel zählen. Hierzu gehören Menschen, die sich aus Krankheitsgründen bei Sonnenschein kaum oder nur vollständig bekleidet im Freien aufhalten können, Personen mit dunkler Hautfarbe oder solche, die über 65 sind. Bei diesem Personenkreis erweist sich ein Vitamin-D-Präparates meist als sinnvoll.
Ratsuchende mit den oben erwähnten Tumorerkrankungen, da man aus den vorliegenden Forschungsergebnissen generell ableiten kann, dass eine Unterversorgung oder auch nur suboptimale Werte eher schaden als nutzen.
Patienten unter aktiver Krebstherapie, da diese zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin D führen kann und es zudem Hinweise gibt, dass ein ausgeglichener Vitamin-D-Wert die Wirkung der Therapie verbessern könnte (17).

 
Je nach Messwert wird entschieden, ob der Vitamin-D-Wert durch die natürlichen Quellen Sonnenbestrahlung und Lebensmittel verbessert werden kann, oder ob die kontrollierte Nutzung eines Vitamin-D-Präparates bessere Resultate erzielt.
In beiden Fällen ist eine Kontrolle nach einigen Monaten sinnvoll, um eine weiter bestehende Unterversorgung oder gar Überbehandlung auszuschließen. Im Idealfall wird die Konzentration von Vitamin D im Blut jeweils im Sommer und im Winter bestimmt, um ein Maximal-/Minimalprofil zu erstellen.
Wichtig ist es zudem, auf die Nieren- und Calciumwerte zu achten, um frühzeitig einer Nierensteinentwicklung vorzubeugen, die eine sehr unangenehme Nebenwirkung einer Vitamin-D-Substitution sein kann.
Wir empfehlen vor der Einnahme eines Vitamin-D-Präparates eine kompetente Beratung und mindestens einmal jährlich ein Nachgespräch, in dem geklärt werden sollte, ob der eingeschlagene Weg unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten wie vor der richtige ist.
Gerne können Sie sich hierfür zu einer kostenfreien Beratung an das Tumor Zentrum München wenden!
 
Kontaktdaten:
Beratungsstelle Komplementärmedizin und Naturheilkunde am Tumorzentrum München in Kooperation mit der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. Pettenkoferstrasse 8a, 3. Stock, Zimmer 3.06 80336 München Tel.: 089/4400-57417 Fax: 089/4400-57432
wolfgang.doerfler(at)med.uni-muenchen.de

 
 
Referenzen

DGE-Stellungnahme: Vitamin D und Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten
Maestro MA, Molnár F, Mouriño A, Carlberg C. Vitamin D receptor 2016: novel ligands and structural insights. Expert OpinTher Pat. 2016 Nov;26(11):1291-1306. Epub 2016 Aug 12.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D – Gemeinsame FAQ des BfR, der DGE und des MRI vom 2012 Oktober 22.
Borsch, J. Schwierige Abgrenzung – Wann ist Vitamin D ein Arzneimittel? Deutschen Apotheker Zeitung. 2016 Mai 31. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/31/wann-ist-vitamin-d-ein-arzneimittel
Dankers W, Colin EM, van Hamburg JP, Lubberts E. Vitamin D in Autoimmunity: Molecular Mechanisms and Therapeutic Potential. Frontiers in Immunology. 2016;7:697. doi:10.3389/fimmu.2016.00697.
Kampman MT, Steffensen LH, Mellgren SI, Jorgensen L. Effect of vitamin D3 supplementation on relapses, disease progression, and measures of function in persons with multiple sclerosis: exploratory outcomes from a double-blind randomised controlled trial. MultScler (2012) 18(8):1144–51.10.1177/1352458511434607
Dehghan A, Rahimpour S, Soleymani-Salehabadi H, Owlia MB. Role of vitamin D in flare ups of rheumatoid arthritis. Z Rheumatol (2014) 73(5):461–4.10.1007/s00393-013-1297-4
(A) Raftery T, Martineau AR, Greiller CL, Ghosh S, McNamara D, Bennett K, et al. Effects of vitamin D supplementation on intestinal permeability, cathelicidin and disease markers in Crohn’s disease: results from a randomised double-blind placebo-controlled study. United European Gastroenterol J (2015) 3(3):294–302.10.1177/2050640615572176
Dong JY, Zhang WG, Chen JJ, Zhang ZL, Han SF, Qin LQ.Vitamin D intake and risk of type 1 diabetes: a meta-analysis of observational studies. Nutrients (2013) 5(9):3551–62.10.3390/nu5093551
Aggarwal A, Kállay E. Cross Talk between the Calcium-Sensing Receptor and the Vitamin D System in Prevention of Cancer. Front Physiol. 2016 Oct 18;7:451. eCollection 2016.
Feskanich D, Ma J, Fuchs CS, Kirkner GJ, Hankinson SE, Hollis BW, Giovannucci EL. Plasma vitamin D metabolites and risk of colorectal cancer in women. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2004;13:1502–1508.
Ananthakrishnan AN, Cheng SC, Cai T, Cagan A, Gainer VS, Szolovits P, Shaw SY, Churchill S, Karlson EW, Murphy SN, et al. Association between reduced plasma 25-hydroxy vitamin D and increased risk of cancer in patients with inflammatory bowel diseases. ClinGastroenterolHepatol. 2014;12:821–827.
Moukayed M, Grant WB. The roles of UVB and vitamin D in reducing risk of cancer incidence and mortality: A review of the epidemiology, clinical trials, and mechanisms.
Zhang X, Harbeck N, Jeschke U, Doisneau-Sixou S. Influence of vitamin D signaling on hormone receptor status and HER2 expression in breast cancer. J Cancer Res ClinOncol. 2016 Dec 26. doi: 10.1007/s00432-016-2325-y. [Epub ahead of print]
Jolfaie NR, Rouhani MH, Onvani S, Azadbakht L. The association between Vitamin D and health outcomes in women: A review on the related evidence. J Res Med Sci. 2016 Sep 1;21:76. eCollection 2016.
Jacobs, Elizabeth T. et al. “Vitamin D and Colorectal, Breast, and Prostate Cancers: A Review of the Epidemiological Evidence.” Journal of Cancer 7.3 (2016): 232–240. PMC. Web. 27 Apr. 2017.
Duffy MJ, Murray A, Synnott NC, O’Donovan N, Crown J. Vitamin D analogues: Potential use in cancer treatment. Crit Rev Oncol Hematol. 2017 Apr;112:190-197. doi: 10.1016/j.critrevonc.2017.02.015. Epub 2017 Feb 22.


Wolfgang Doerfler
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