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Philip Sackmann
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Borussia Dortmund nach zwei Spieltagen Tabellenführer
Der zweite Spieltag der neuen Saison hatte so einiges zu bieten. Das schnellste Tor der Bundesligageschichte, jede Menge weitere Treffer und vor allem Dingen packende Spiele. Drei Mannschaften stehen mit der optimalen Punkteausbeute ganz oben. Dortmund, Bayern und Leverkusen. Ebenfalls drei Mannschaften können keinen einzigen Zähler aufweisen. Dies sind die Teams aus Hoffenheim, Stuttgart und Mönchengladbach.
Dortmund lässt Ingolstadt keine Chance
Der Aufsteiger bot in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und hielt vor allem kämpferisch dagegen. Die spielbestimmende Mannschaft war natürlich trotzdem der BVB. Dortmund hatte durch Reus, Aubameyang, Mkhitaryan und Kagawa zahlreiche Schussmöglichkeiten. Allerdings waren die Versuche viel zu ungenau. Hochkarätige Chancen waren im ersten Durchgang Mangelware. Nach dem Seitenwechsel hatte Moritz Hartmann die erste Gelegenheit für Ingolstadt (49.). Bürki war jedoch zur Stelle. In Führung ging in der 55. Minute, Dortmund. Ginter, der an diesem Tag Rechtsverteidiger spielte schaltete sich mit nach vorne ein und traf sehenswert mit der Innenseite zur Führung. Fünf Minuten später bekamen die Schwarz-Gelben einen Elfmeter zugesprochen. Hartmann stellte sich im Zweikampf mit Schmelzer etwas ungeschickt an und holte ihn von den Beinen. Marco Reus verwandelte sicher zum 2:0 (60.). Der FCI hatte direkt danach die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Lex vergab die Chance. Die Mannschaft von Thomas Tuchel ließ es nun ruhiger angehen, bis zur Schlussviertelstunde. Da machte der BVB nochmal Druck. Reus und Hummels hatten Gelegenheiten die Führung auszubauen. Für das Endergebnis sorgten in der 84. Minute Kagawa und in der Nachpielzeit Aubameyang. Nach zwei Spielen mit 8:0 Toren setzt der BVB ein erstes Ausrufezeichen, dass in dieser Spielzeit wieder mit ihnen zu rechnen ist.
Der FC Bayern kassiert ein Rekordtor und gewinnt trotzdem
Bayern München trat an diesem Spieltag in Sinsheim gegen Hoffenheim an. Ganze 9,3 Sekunden waren gespielt als der Ball zum ersten Mal im Münchener Netz landete. David Alaba spielte einen katastrophalen Fehlpass in den Lauf von Volland, der das Geschenk dankend annahm. Vor gut einem Jahr hatte Karim Bellarabi nach 9,6 Sekunden gegen Dortmund getroffen und hielt bis dato den Rekord des schnellsten Bundesligatores. Der Rekordmeister benötigte eine kurze Zeit , um sich vom Schock des frühen Gegentores zu erholen. Douglas Costa hatte die ersten kleineren Gelegenheiten. Hoffenheim stand in der Defensive kompakt und machte den Bayern das Leben schwer. Nach 30 Minuten hatte Müller eine gute Ausgleichschance. Seinen Kopfball lenkte Baumann über den Kasten.       In der 41. Minute kam der FCB zum Ausgleich. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause. Im zweten Abschnitt hatte zunächst Douglas Costa eine Führungsmöglichkeit (52.). Das Team von Guardiola wurde von Minute zu Minute besser und kam zu immer mehr Chancen. Vidal hatte Pech, als er nur die Latte traf (66.). Vier Minuten später hatten Lewandowski und Müller weitere gute Gelegenheiten. Trotzdem drohten die Münchener auf die Verliererstraße zu geraten. Boateng foulte Volland und bekam zunächst Gelb. Beim anschließenden Freistoß riss er seinen Arm nach oben und es gab Elfmeter. Zudem flog er mit Gelb-Rot vom Platz. Bayern München kam aber, um einen Rückstand herum. Polanski versagten die Nerven und er scheiterte am Pfosten. Der Rekordmeister spielte trotz Unterzahl auf Sieg und hatte durch Lewandowski zwei Chancen. Kurz darauf scheitete Müller am Pfosten (88.). In der Schlussminute fiel dann doch noch, der verdiente Siegtreffer. 30-Millionen-Mann Douglas Costa setzte sich auf der Außenbahn gegen zwei Mann durch und brachte den Ball scharf nach innen. Lewandowski war zur Stelle und schob zum Siegtreffer ein. Bayern München ist nun Tabellenzweiter vor Leverkusen. Bayer 04 gewann gegen Hannover mit 1:0.
Stuttgart verliert in Unterzahl
Der Hamburger SV konnte gegen den VfB Stuttgart den ersten Pflichtspielsieg feiern. Lange Zeit war der VfB die bessere Mannschaft, aber am Ende steht  er mit leeren Händen da. Es war vom Start weg eine intensive Partie mit vielen Torraumszenen. Ilicevic traf bereits in der ersten Minute das Außennetz. Zwei Minuten später Gentner auf der Gegenseite ebenfalls. Nach neun Minuten hatte Didavi eine Schussmöglichkeit, aber er verfehlte seinen Abschluss. Danach prüften Jung und Schipplock Stuttgarts Torhüter Tyton (12. und 14.). Zum ersten Mal Jubeln durften die Schwaben. Didavi spielte in die Spitze zu Ginczek, der zur Führung traf (24.). Der HSV fand jedoch eine schnelle Antwort. Bei einem langen Ball von Djourou spielte die VfB-Abwehr auf Abseits und Ilicevic war frei vor dem Tor. Der Kroate blieb cool und erzielte den Ausgleich (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff spielte Gentner einen Traumpass auf Ginczek. Stuttgarts Goalgetter legte den Ball an Adler vorbei und traf mit links zur erneuten Führung. Der zweite Durchgang begann bitter für den VfB. Rechtsverteidiger Klein bekam innerhalb von einer Minute Gelb-Rot und erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst. Auch nach dem Platzverweis hatten die Schwaben die Partie im Griff, ohne sich weitere Chancen zu erspielen. Didavi hatte bei einem Freistoß eine Schussmöglichkeit, die Adler allerdings vor keine Probleme stellte. Eine folgenschwere Fehlentscheidung traf dann Schiedsrichter Günter Perl, der nach einem Foul an Harnik keinen Elfmeter gab. In den letzten zehn Minuten wachte Hamburg auf und stellte Stuttgart vor gehörige Probleme. Ilicevic sein Schuss ging noch knapp drüber (82.), aber zwei Minuten später fiel das 2:2. Ein abgefälschter Schuss kam zun Lasogga, der vor Tyton an den Ball kam und ins Tor einschob. Das sollte es noch nicht gewesen sein. Denn für den VfB kam es nun knüppeldick. Eine Minute vor Spielende gab man auch, das Unentschieden noch ab. Djourou konnte unbewacht von der Mittellinie bis in den Strafraum loslaufen und traf nach Vorlage von Lasogga zum Sieg. Stuttgart ist nach der Niederlage Tabellenvorletzter. Nur Gladbach ist noch hinter den Schwaben, die an diesem Spieltag 1:2 gegen Mainz verloren.

Bendtner sichert Wolfsburg das Remis
Lange lag der VfL gegen Köln zurück, aber am Ende wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Die ersten 25 Minuten war es ein ziemliches Mittelfeldgeplänkel mit kaum Torannäherungen. Nach 30 Minuten ging Köln etwas zufällig in Führung. Einen weiten Abschlag von Horn verlängerte Modeste in den Lauf von Zoller, der sich gegen Naldo und Casteels durchsetzen konnte und zur Führung einköpfte. Wolfsburgs Abwehrarbeit war beim Gegentor gar nicht gut. Der VfL war um eine schnelle Antwort bemüht und hatte jetzt fast 75 Prozent Ballbesitz. Die einzige Wolfsburger Chance im ersten Abschnitt hatte Kruse mit einem Aufsetzer (38.). Nach dem Pausentee war deutlich mehr Leben in der Begegnung. Simon Zoller hatte nach Vorlage von Risse in der 47. Minute, die Möglichkeit zum Doppelpack. Bei der Mannschaft von Dieter Hecking ging nach wie vor nicht viel. Köln war dem 2:0 näher als Wolfsburg dem 1:1. Modestes Schuss kratzte Casteels gerade noch aus dem Winkel (60.). Ab der 65. Minute erspielte sich auch der VfL gute Gelegenheiten. Zunächst wurde es bei einem abgefälschten Schuss von Dost gefährlich, den Horn sehenswert abwehren konnte (65.). Danach hatten Naldo und Luiz Gustavo weitere Möglichkeiten (66. und 71.). In der 83. Minute belohnte sich Wolfsburg mit dem Ausgleich. Caligiuri tanzte an der Strafraumgrenze Hector aus und suchte den Abschluss. Den Flachschuss konnte Horn nicht mehr entscheidend abwehren und der eingewechselte Bendtner staubte ab. Nach dem Ende der regulären Spielzeit hatten beide Teams noch Siegmöglichkeiten. Zuerst scheiterte Hector an einer Parade von Casteels (90.+1) und eine Minute später lief De Bruyne alleine auf den Kölner Kasten zu und scheiterte erst am Kölner Keeper und schließlich an Lehmann. Damit nicht genug. In der fünften Minute der Nachspielzeit lenkte der überragende Horn einen Dost-Kopfball an die Latte. Letztendlich blieb es beim leistungsgerechten Remis und damit stehen beide Mannschaften mit vier Punkten da. Drei weitere Partieen gingen an diesem Spieltag ebenfalls 1:1 aus. Schalke gegen Darmstadt, Frankfurt vor heimischer Kulisse gegen Augsburg und  Bremen spielte Unentschieden in Berlin.
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