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Reinhard Karger
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Fotos vom DFKI in Kaiserslautern für Google Maps
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Carl Duisberg Centren in Saarbrücken im Sommer 2013.
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Sommerfotos vom DFKI in Saarbrücken
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Der CeBIT 2013 lab talk wird der beste CeBIT 2013 lab talk ever. Hier die Broschüre mit allen Talks und allen Ausstellern: http://www.dfki.de/web/aktuelles/cebit2013/cebit-lab-talk-broschure

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Hat Spaß gemacht: "Wider den Innovationsekel - Wer die Gegenwart verpasst, kommt auch für die Zukunft zu spät!" - mein Gedankentanken-Beitrag bei der 2. Kölner Rednernacht, 25.01.2013.
http://www.gedankentanken.com/wer-die-gegenwart-verpasst-ist-zu-spat-fur-die-zukunft/

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Rezensiert: "Was man für Geld nicht kaufen kann", Michael J. Sandel. Klare Lese- und Geschenkempfehlung. Hier meine Rezension:

Der Markt hat seinen eigenen Preis

Die Wertvorstellungen des Marktes prägen zunehmend das gesamte gesellschaftliche Leben. "Inzwischen gilt die Logik des Kaufens und Verkaufens nicht mehr nur für materielle Güter - sie lenkt zunehmend das Leben insgesamt. Es wird Zeit, uns zu fragen, ob wir so wirklich leben wollen." 

Das ist die Frage von Michael Sandel. Er ist Harvard-Professor, sein Stil ist amerikanisch, essayistisch und sehr gut lesbar. Sandel hat eine Fülle konkreter Beispiele aus Wirtschaft, Familie, Politik, Recht, Bildung, Sport, Kultur und Medien zusammen getragen, anekdotisch zugespitzt. Man merkt, dass die Diskussionen in seinen Seminaren einen großen Beitrag geleistet haben. "In welcher Gesellschaft wollen wir leben?", fragt Michael Sandel. Die Ökonomisierung der Gesellschaft ist eine Entwicklung, die in den letzten drei Jahrzehnten eine atemberaubende Dynamik erfahren hat. Die Durchdringung ist in allen Lebenslagen erfahrbar. Das wirtschaftliche Handeln bietet zunehmend die Metapher für die Betrachtung nahezu sämtlicher Beziehungen.

Was man für Geld kaufen kann, aber vielleicht nicht kaufen können sollte: das Recht auf Einwanderung, die Position in einer Warteschlange, eine Leihmutterschaft, das Recht CO2 zu emittieren, die schnellere Abfertigung im Flughafen, die Benutzung von Fahrspuren, die eigentlich für Fahrgemeinschaften vorgesehen sind.

Was man für Geld nicht kaufen kann: ein Prüfungsergebnis, eine Promotion, Freundschaft, Liebe, ein Gerichtsurteil oder einen Nobelpreis. Und Sandel ist nie um Konkretisierungen verlegen: Wer den OSCAR eines Schauspielers kauft, besitzt nur die Statue, die äußere Form, aber nicht die Ehrung.

Die Vorteile von Märkten stellt Sandel nicht in Frage. Auf freien Märkten handeln Anbieter und Nachfrager Waren im gegenseitigen Einverständnis und zum beiderseitigen Vorteil. Aber hat der Markt einen eigenen Preis? Michael Sandel betrachtet die gesellschaftlichen Auswirkungen, zeigt die emotionale und soziale, die nicht monetäre Gewinn- und Verlustrechnung. Er fragt sich, wann der Markt eine sozial zersetzende Rolle einnimmt. Als Richtschnur für das Nachdenken bietet er zwei Dimensionen an: Fairness und Korrumpierung. Soll heißen: selbst wenn ein Geschäft, eine Transaktion fair ist, wenn sie aus freiem Willen und ohne Zwang erfolgt, keinen Beteiligten benachteiligt, wenn keine Notsituation ausgenutzt wird, kann sie den Gegenstand, den Inhalt beschädigen. Sie kann einen Gefallen zu einer Ware machen. Sie kann das Verhalten der Teilnehmer korrumpieren, zersetzen und einen negativen Einfluß auf das gesellschaftliche Klima haben. Beispiele: Wenn man Kindern für ein schriftliches Dankeschön einen Dollar bezahlt, dann wird aus Dankbarkeit Akkordarbeit. Wenn man Zweitklässler in Dallas dafür bezahlt, dass sie Bücher lesen - zwei Dollar pro Buch -, dann verändert das ihre Einstellung zum Lesen und macht es zu einem Geschäft.

Die Diskussion ist überfällig. Wir zahlen einen gesellschaftlichen Preis durch die Ökonomisierung der Lebenswelten. Sandels Dimensionen - Fairness und Korrumpierung - sind ein guter Kompass, seine Reflektionen sind anregend und ein exzellenter Diskussionsbeitrag.

https://itunes.apple.com/de/book/was-man-fur-geld-nicht-kaufen/id577772325

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Mal eine famose Idee: Blogg Dich ins Silicon Valley! Bloggerchallenge rund um den IT-Gipfel. Thema: "Vom Start-up zur Global Brand!?" Zehn Blogger können mitmachen, der Gewinner fliegt an die Westküste. 
Infos:
http://www.it-gipfel.de/IT-Gipfel/Navigation/bloggerchallenge.html
Teilnahmeanmeldung bis 15.10. unter:
http://www.it-gipfel.de/IT-Gipfel/Navigation/Blogger-Challenge/jetzt-mitmachen.html
Fragen und Antworten unter:
http://www.it-gipfel.de/IT-Gipfel/Navigation/Blogger-Challenge/faqs.html

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In der kommenden Woche sind meine 9/11-Fotos Teil der Ausstellung: „Berlin/New York - Tales of two Cities", in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin, In den Ministergärten 4, Berlin - 12.09.2012 bis 14.09.2012, täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
http://www.patton-trust.org/projekte/aktuell/newsdetail/artikel/269/berlinne.html

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