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Terra Iguana
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Rentenbürde fast doppelt so hoch wie Staatsschulden -
30-03-2016 - Welt

Mit seinem Rentenproblem steht Deutschland allerdings nicht allein da. Rund um den Globus schieben die Staaten einen rasant wachsenden Berg an Rentenzusagen vor sich her, von denen kein Mensch weiß, wie sie je eingelöst werden sollen.

Die Welt steuert auf eine globale Renten-Krise zu, die die amerikanische Finanzkrise, die Euro-Krise oder sogar die Flüchtlingskrise in ihrer Dimension bei weitem in den Schatten stellen könnte. Damit aber gerät der Wohlstand von Generationen in Gefahr.

Wie gewaltig die Dimensionen dieser heimlichen Schulden gegenüber der Bevölkerung mittlerweile sind, zeigt eine aktuelle Studie der Citigroup. Demnach beträgt das Volumen der nicht gedeckten oder unterfinanzierten staatlichen Rentenansprüche in 20 OECD-Staaten zusammengerechnet 78 Billionen Dollar (rund 70 Billionen Euro). Die Rentenbürde ist damit fast doppelt so hoch wie die kumulierten Staatsschulden in Höhe von derzeit 44 Billionen Dollar (knapp 40 Billionen Euro).

http://www.welt.de/wirtschaft/article153774064/So-schlimm-steht-es-wirklich-um-die-deutsche-Rente.html

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"Die Sandräuber der Kapverden: Ökokatastrophe der Neuzeit | 09.2016 Tagesschau HD Bericht"

Blaues Meer und endlose Strände. Es scheint, als ob es auf den Kapverden eines im Überfluss gibt: Sand. Doch der kostbare Rohstoff wird immer weniger. Grund sind die Sandräuber. Einige Strände sind mittlerweile komplett verschwunden.

Das Meer ist heute stürmisch. Maria und die anderen beobachten die Wellen: Können sie rein oder nicht? "Wenn wir nicht reingehen", sagt Maria, "verdienen wir nichts." Also riskieren sie es. Die Sandräuber beginnen ihre Arbeit: Mit Schaufeln und mit bloßen Händen graben sie Sand vom Meeresboden ab.

Hier, in der Bucht von Ribera da Barca auf der kapverdischen Insel Santiago, kann der Atlantik richtig gefährlich werden. Dann beten sie, dass das Meer sie nicht verschluckt, sagt Maria, und beeilen sich. Jeder Eimer mit dem nassen Sand wiegt etwa 50 Kilo. Eine unglaubliche Belastung für ihre Körper.

Die Arbeit von der Mutter geerbt

Maria hat nie etwas anderes gemacht, so wie ihre Mutter. Doch die musste damals wenigstens nicht ins Wasser: "Früher war das hier ein Sandstrand. Den Felsen da hinten, den hast du nicht gesehen, weil alles komplett mit Sand bedeckt war. Wir haben alles abgebaut, bis die Steine, die darunter lagen, zum Vorschein kamen."

Eimer für Eimer tragen sie ihre Insel ab und verkaufen den Sand. Als Rohstoff zum Bauen ist Sand unverzichtbar und wird gebraucht, um Beton herzustellen. Auf den Kapverden entstehen mit dem Sand der Strände immer mehr große Luxushotels und schöne neue Wohnungen für die, die damit Geld verdienen. Die Touristen aus England, Deutschland oder Portugal bekommen davon nichts mit. Die Strände für sie bleiben unangetastet.

Raubbau an den Stränden

Was sich auf den Kapverdischen Inseln abspielt, passiert fast überall auf der Welt: Strände im Senegal oder in Vietnam, Malaysia oder Indonesien verschwinden. Ihr Sand steckt zum Beispiel in den künstlichen Inseln vor Dubai oder in den Hochhäusern von Boom-Städten in China. Und da Wüstensand zu glatt ist, um daraus Beton herzustellen, werden die Strände geplündert.

Auf den Kapverden ist der Sandklau eigentlich verboten. Doch Sand zu importieren wäre für den Inselstaat zu teuer. Deshalb drücken die Behörden beide Augen zu. Und wie hier in Ribera da Barca gehen Maria und die anderen mittlerweile ins Wasser, weil am Strand kaum noch ein Sandkorn übrig ist.

Marias Kinder sitzen oft mit am Strand. Die beiden beobachten jede Bewegung ihrer Mutter. Und wenn Maria von einer Welle erwischt wird, halten auch sie vor Sorge die Luft an. Marias Mutter hat damals ihr Geld mit dem Sandklau verdient, um Maria ein besseres Leben zu ermöglichen. Das hat nicht geklappt. Maria hofft, dass es ihr gelingt: "Meine Kinder sollen zur Schule gehen, sie sollen mal studieren und einen guten Job finden. Wenn sie nicht zur Schule gehen, werden sie so enden wie ich."

Kampf um die Zukunft der Kinder

Der Gedanke macht sie sehr traurig, vor allem weil die Arbeit ihren Rücken und ihre Lunge ruiniert. Sechs Tage die Woche kommen sie hier her, umgerechnet 45 Euro verdient jede von ihnen, im Monat!
Rund die Hälfte der 530.000 Einwohner der Kap Verden leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Die Arbeitslosigkeit ist hoch auf den Inseln. "Wir wissen, dass wir gegen die Natur arbeiten", sagt Maria. "Gegen unsere Insel, die wir so lieben." Aber sie wüssten nicht, was sie sonst machen sollen.

Maria und ihre Familie leben in einem Rohbau. Das Geld fehlt, um das Haus fertig zu stellen. Das ist nicht ungewöhnlich hier.

Fließendes Wasser haben sie nicht, Trinkwasser und Wasser zum Duschen müssen sie kaufen. Marias Mann ist Fischer, deshalb kann er etwas von seinem Fang mit nach Hause bringen. Doch die Ausbeute wird immer spärlicher. Und sogar für die kleinen Fische müssten sie viel weiter rausfahren als früher: "Früher sind die Fische bis an die Küste gekommen. Aber jetzt ist da ja kein Sand, nur Felsen. Da wächst nichts mehr. Deshalb kommen auch keine Fische."

Raubbau an der Natur

Franscisco und Maria sind in Ribeira da Barca geboren und aufgewachsen. 4000 Einwohner hat der Fischerort. Kaum jemand hat eine feste Arbeit. Die Männer fischen, die Frauen holen den Sand. Die Konsequenzen sind überall zu sehen. Früher hat der Sand die Stadt wie ein Deich geschützt. Jetzt nagt das Meer an den Fundamenten der Häuser. Ein Stück der Mauer ist bereits eingebrochen – und die ersten Häuser. Franscisco erinnert sich: "Das war hier überall ein Sandstrand. Und da hinten, das, was so aussieht wie ein Stück Felsen, das war mal ein Haus; das ist vom Meer zerstört worden. Wir wissen, dass das die Folgen des Sandabbaus sind."

- weiterlesen -

Quell: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/kapverden-sandraeuberinnen-100.html

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"Unsichtbare Hände: Sklaverei im 21. Jahrhundert | 3Sat 2015 HD Doku"

Sklaverei ist heute erschreckend aktuell und weltweit ein boomendes Geschäft, denn ohne Sklavenarbeit wäre ein Großteil unsere Produkte, die wir im Alltag konsumieren erheblich teurer.

Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklavenexperte Professor Kevin Bales von der University of Roehampton in London rechnet mit ca. 27 Millionen klassischen Sklaven weltweit. Neuere Schätzungen sprechen von 35 Millionen. Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in sklavereiähnlichen Verhältnissen leben.

Die Wenigsten vermuten, dass Produkte, die sie in Supermärkten und Warenhäusern kaufen, direkt oder indirekt aus einer Sklavereikultur stammen. In Wirklichkeit ist es aber so.

Kevin Bales erklärt:"Sklaven in Pakistan haben möglicherweise die Schuhe gefertigt, die Sie tragen, und den Teppich gewirkt, auf dem Sie stehen. Sklaven in der Karibik könnten dafür gesorgt haben, dass in Ihrer Küche die Zuckerdose gefüllt ist und Ihre Kinder Spielzeug haben. In Indien wurde vielleicht das Hemd genäht, das Sie am Leib tragen, und der Ring an Ihrem Finger poliert. Lohn erhalten diese Menschen dafür keinen.

Auch indirekt spielen Sklaven eine Rolle in Ihrem Leben. Sie haben die Ziegel für die Fabrik gebrannt, in der Ihr Fernsehapparat angefertigt wurde. In Brasilien haben Sklaven die Holzkohle hergestellt, mit der man den Stahl für die Federung Ihres Autos und die Schneide Ihres Rasenmähers härtete. Sklaven haben den Reis angebaut, von dem die Frau sich ernährt, die den wunderschönen Stoff für Ihre Vorhänge gewebt hat. Ihr Effektenportefeuille und Ihre Lebensversicherung werden von Unternehmen verwaltet, die Aktien von Firmen besitzen, die in den Entwicklungsländern Sklaven für sich arbeiten lassen. Sklaven halten Ihre Kosten niedrig und steigern die Rendite Ihrer Anlagepapiere."

Die Liste von Bales lässt sich beliebig fortsetzen. Ob Smartphones, Playstation, Baumwolle oder Kakao. Die Elfenbeinküste ist der größte Kakaoproduzent der Welt. Rund 80% des Kakaos der Schokolade, die in europäischen Supermärkten verkauft wird, stammt von dort. Geerntet von Kindersklaven. Laut einem UNICEF -Bericht sollen in Westafrika pro Jahr rund 200 000 Kinder verschleppt werden. Viele davon in Sklaverei.

War es früher vor allem Zwangsprostitution, so stoßen Ermittler heute immer öfter auf Sklaverei-Verhältnisse im Industrie - und Dienstleitungssektor. In der Fleisch verarbeitenden Industrie, in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, in asiatischen Massagesalons und Nagelstudios. Die Strukturen ähneln der Zwangsprostitution. Falsche Versprechungen. Die Papiere werden ihnen genommen. Sie werden mit Gewalt bedroht. Fliegen sie auf, werden sie abgeschoben und durch neue Sklaven ersetzt. Der deutsche Rechtsstaat fühlt sich nicht zuständig. Allzu schnell wird die Schuld dem Verbraucher zugeschrieben, der in seiner "Geiz-ist-geil" -Kultur scheinbar der Nutznießer moderner Sklaverei sei.

Ein politisches Problem
Sklaverei ist weltweit geächtet und verboten, aber die Zahlen der Sklaven steigen trotzdem weiter. Es ist vor allem ein politisches Problem. Die USA verabschiedeten bereits unter Bill Clinton ein Gesetz, das Ländern, die nicht aktiv gegen Sklaverei vorgehen, mit Sanktionen drohte. Angeprangert wurden aber nur politisch unliebsame Regierungen. Sanktionen gegen Japan, das nichts gegen die rund 120.000 Sexsklavinnen im Land unternimmt oder die Vereinigten Arabischen Emirate, die als strategischer Partner zählen, wurden abgelehnt.

Auch hierzulande mangelt es an politischem Willen. Das Bundeskabinett hat erst im Juni 2011 den Entwurf eines Zustimmungsgesetzes zum Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels beschlossen. Nach sechs Jahren Beratungen. Denn bereits 2005 waren alle EU Länder aufgefordert worden, das Gesetz zu ratifizieren. Zähes politisches Prozedere um die elementarsten Rechte. Das Gerangel um eine gemeinsame europäische Strategie zur Bekämpfung der Sklaverei hält bis heute an – mit offenem Ende?

"3Sat Thema: Unser Wohlstand, Eure Not"
Quelle: http://www.3sat.de/page/? source=/specials/3sat_thema/184208/index.html

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Illegale Abholzung in Mexiko

Unser Heißhunger auf Avocados - und die dramatischen Folgen
Ob als Dip, Salat oder Beilage - die Avocado ist in aller Munde. Im weltgrößten Anbauland Mexiko hat der Boom allerdings Schattenseiten.

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Wie konntet Ihr nur? – Abrechnung mit einer Generation - 16-11-2013 - The Intelligence

Die Richter einer jeden Generation sind die nachfolgenden. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Was werden unsere Kinder und Enkel dereinst über uns sagen? Werden Sie mit uns und unserem Leben, unserem Denken und unserem Handeln zufrieden sein? Oder werden sie hart mit uns ins Gericht gehen, uns Vorwürfe machen und unser Leben nicht verstehen? Und wie werden wir darauf reagieren? Können wir reinen Gewissens vor die folgenden Generationen treten und sagen, dass wir alles getan haben, was in unserer Macht stand, um das Beste aus uns, aus unserem Leben und aus der Gesellschaft zu machen?

„Wie konntet ihr nur?“ – so begannen regelmäßig die Fragen, welche die 68-er Generation ihren Eltern stellte. „Wie konntet ihr nur diesem Hitler hinterher laufen?“ „Wie konntet ihr nur die Augen davor verschließen, dass Millionen von Menschen verfolgt, verschleppt und ermordet wurden?“ „Wie konntet ihr euch nur für diesen mörderischen Krieg missbrauchen lassen?“ Im Nachhinein scheint alles so klar, so offensichtlich und es scheint unvorstellbar, dass die Generation der 30-er und 40-er Jahre nicht erkennen konnte, was richtig und was falsch war.

„Wie konntet ihr nur?“ – so beginnen auch regelmäßig die Fragen, die Westdeutsche Ostdeutschen stellen, wenn es um deren DDR-Vergangenheit geht. „Wie konntet ihr nur glauben, dass eure Planwirtschaft der freien Marktwirtschaft überlegen ist?“ „Wie konntet ihr euch dreißig Jahre lang einsperren lassen?“ „Wie konntet ihr nur glauben, was in der Zeitung stand?“

„WIE KONNTET IHR NUR?“

Genau so werden die Fragen beginnen, die unsere Kinder und Enkel unserer Generation stellen werden. Und die Fragen werden härter als die der 68-er enden.

„Wie konntet ihr nur zulassen, dass eine klitzekleine Elite, die nicht einmal gewählt war, über das Wohl und Wehe der Welt entschied?“ „Wie konntet Ihr euch ein Geldsystem andrehen lassen, das nicht einmal theoretisch funktioniert?“ „Wie konntet Ihr auf die Idee kommen, dass wir ständiges Wachstum brauchen? Wo wolltet ihr hinwachsen – zum Mond?“ „Wie konntet ihr nur glauben, dass Euch ein Mehr an materiellen Gütern glücklicher macht?“

Und das sind nur die angenehmen Fragen.

„Wie konntet ihr dieses unsägliche 9/11-Märchen glauben, obwohl JEDER, der sich mal einen Abend vor das Internet setzt, erkennen MUSS, dass diese Geschichte von vorn bis hinten erstunken und erlogen ist?“ „Wie konntet Ihr diese Wir-haben-Osama-bin-Laden-Geschichte glauben? Keine Leiche, kein Foto, kein Video und Ihr glaubt das?“ „Wie konntet ihr zusehen, dass in eurem Namen ein Krieg nach dem anderen angezettelt wird? Balkan, Afghanistan, Irak, Libyen um nur ein paar prominente Beispiele zu nennen? Wo war euer Aufschrei?“

Wie werden unsere Antworten aussehen? Werden wir überhaupt Antworten haben oder werden wir betreten auf den Boden schauen wie ein Schulkind, dass beim Lollis klauen erwischt wurde? Und wir sind immer noch im angenehmen Teil.

„Wie konntet ihr nur zulassen, dass JEDEN TAG 30.000 Menschen an Hunger starben, obwohl weltweit genug Nahrungsmittel vorhanden waren?“ „Wie konntet ihr nur zulassen, dass die Erde in eine Kloake verwandelt wurde? Die Wälder abgeholzt, die Meere überfischt, die Flüsse vergiftet! Dass täglich Tier- und Pflanzenarten ausgerottet und ganze Ökosysteme in Wüsten verwandelt wurden? Habt dabei mal an uns gedacht? An uns, die wir noch etwas länger auf dieser Erde sind?“

Was werden wir dazu sagen? Wahrscheinlich nichts.

„Wie konntet ihr nur all diesen Schwachsinn glauben, den euch die Massenmedien aufgetischt haben? Konntet ihr nicht selbständig denken? Wisst ihr was? Ihr seid noch viel schlimmer als die Nazijünger und die Kommunistenmitläufer zusammen. Und wisst ihr auch warum? Weil ihr die Möglichkeit hattet, es besser zu wissen. Jede Information war nur ein paar Klicks entfernt! Ihr hättet nur mal den Fernseher aus- und euer Gehirn einschalten müssen! Warum um Gottes Willen habt ihr das nicht getan?“

Und wir? Wir werden mit leerem Blick durch unsere Nachfahren hindurchschauen und uns fragen:

WIE KONNTEN WIR NUR?

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/86-kommentare/4819-wie-konntet-ihr-nur-abrechnung-mit-einer-generation.html

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Studie der NASA: Die Menschheit ist am Ende - 19-03-2014 - N24

Alle Modelle, die die NASA-Forscher durchspielten, prophezeien den Untergang der Zivilisation. Berücksichtigt wurden Faktoren wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Bevölkerungswachstum.

Das Modell "Menschheit" hat ausgedient, jetzt ist es amtlich. Unvermeidlich sei der Untergang unserer Zivilisation, egal welchen Weg wir beschreiten, so sagt es eine von der NASA veröffentlichte Studie voraus. Der Grund für diese aussichtslose Lage liegt nicht im Verhalten bestimmter Personengruppen sondern in der Natur unserer Gesellschaft, sagen die Forscher und vergleichen die heutige Situation mit frühen Zivilisationen, die untergingen.

Hochkulturen gingen immer unter

"Der Prozess des Aufstiegs und Kollapses ist ein immer wiederkehrender Prozess wie die Geschichte zeigt", heißt es in der Forschungsarbeit, die vom NASA Goddard Space Flight Center finanziert wurde. Für die interdisziplinäre Studie arbeiteten Mathematiker, Soziologen und Ökologen zusammen. Auch sehr hoch entwickelte Kulturen waren demnach immer wieder stark anfällig für existenzielle Krise.

"Der Niedergang des römischen Reiches und die einst ähnlich weit entwickelten Dynastien von Han, Maurya und Gupta sowie die mesopotamischen Hochkulturen sind Beispiele für die Tatsache, dass hoch entwickelte, fortschrittliche, komplexe und kreative Zivilisationen sowohl zerbrechlich als auch nicht von Dauer sind“, heißt es in der Studie.

Fünf Faktoren wirken fatal zusammen

Fünf Risiko-Faktoren für den Kollaps der menschlichen Zivilisation haben der Mathematiker Safa Motesharrei und sein Team ausgemacht. Die Analyse der Entwicklung von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch gibt Rückschlüsse auf die Stabilität unseres Wohlstandes.

Wenn diese fünf Faktoren so zusammenwirken, dass zwei bestimmte Entwicklungen einsetzen, ist der Kollaps unausweichlich. Diese beiden Entwicklungen sehen die Forscher als bereits eingetreten an: die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und den armen Rest. Beim Untergang aller großen Hochkulturen in den letzten fünftausend Jahren haben diese beiden Dynamiken eine zentrale Rolle gespielt.

Letztes Jahr nutzte der Mensch mehr Ressourcen als auf der Erde nachwachsen. Auch die Ungleichverteilung der vorhandenen natürlichen Güter nimmt weltweit zu. "Der angehäufte Überfluss ist in der Gesellschaft nicht gleich verteilt und wird stattdessen von einer Elite kontrolliert. Der Großteil der Menschen, der den Wohlstand produziert, bekommt nur den Bruchteil von dem, was die Elite bekommt", heißt es in der Studie, wobei mit Elite die westlichen Industriestaaten gemeint sind.

Technologischer Fortschritt wird uns nicht retten

Die Studie befasst sich ebenfalls mit dem Argument, der technologische Fortschritt könnte diese Probleme durch gesteigerte Ressourcen-Effizienz lösen. Dem halten die Forscher entgegen: "Technologischer Fortschritt kann die Effizienz in der Ressourcen-Nutzung steigern. Aber er steigert ebenfalls die Ressourcennutzung durch diejenigen, die Kapital besitzen und erhöht damit wieder den Verbrauch von Ressourcen durch diese Elite. Wenn die Politik nicht einschreitet, kompensiert das die Einsparung an Ressourcen durch den technologischen Fortschritt."

Zusammenbruch der Zivilisation unvermeidlich

Ausgehend von verschiedenen Modellen kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch unserer Kultur kaum zu vermeiden ist und warnt: "Während einige in der Gesellschaft darauf hinweisen, dass wir auf einen Kollaps zusteuern und grundlegende Veränderungen einfordern, um das Schlimmste zu verhindern, sind es die Eliten, die genau diese Veränderungen verhindern."

Trotz ihrer düsteren Prognose betonen die Forscher, dass der Versuch, den Kollaps zumindest hinauszuzögern dringend unternommen werden sollte. Die notwendigen Maßnahmen dafür geben sie der Menschheit mit an die Hand: sparsamer mit den natürlichen Ressourcen umgehen, alternativen Quellen nutzen und die Ressourcen fairer unter allen gesellschaftlichen Schichten verteilen.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/4455836/die-menschheit-ist-am-ende.html

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… warum wir Deutschen unbedingt untergehen wollen - 22-04-2015 - cicero

Die Erde erwärmt sich, der Meeresspiegel steigt, die nächsten Flüchtlinge kommen. Trotzdem gehen die Deutschen dem Untergang entspannt entgegen, wundert sich unsere Kolumnistin Amelie Fried

Die Welt ist dem Untergang geweiht. Der Termin ist zwar schon ein paar Mal verschoben worden, aber das ändert nichts daran, dass wir der Apokalypse entgegentaumeln. In 30 bis 40 Jahren werden wir – wenn alles läuft wie bisher, und danach sieht es aus – in weiten Teilen der Welt nicht mehr genügend Trinkwasser haben, andere Gegenden werden überschwemmt sein.

Bis 2050 werden allein in Bangladesch 10 Prozent der Landfläche verschwinden und 5,5 Millionen Menschen auf der Flucht sein. Steigt die Durchschnittstemperatur weiter, wird anderswo das Land versteppen, Flüsse werden austrocknen, Seen verschwinden. Wer sich in Deutschland über die „Flüchtlingsflut“ beschwert, kann seine Kinder schon mal darauf einstimmen, dass sie in ihren Reihenhäuschen Platz für Millionen Klimaflüchtlinge aus Asien und Afrika einplanen sollen.

Sigmar Was-geht-mich-mein-Geschwätz-von-gestern-an-Gabriel möchte nur so viele Kohlekraftwerke abschalten, dass seine neuen Freunde in der Wirtschaft nicht böse auf ihn werden. Den Wind für die Energiewende macht er einfach selbst.

Es gibt keine größere Plage für die Erde als den Menschen

Was mich wundert: Wir nehmen das alles entspannt zur Kenntnis, legen die Zeitungen und Bücher weg, in denen wir von den zukünftigen Horrorszenarien lesen können (zum Beispiel Karen Duves „Warum die Sache schiefgeht“), und buchen den nächsten Ferienflug auf die Malediven. Ach, die Klimakatastrophe betrifft schon unsere Kinder und Enkel? Tja, jede Generation muss eben ihre eigenen Herausforderungen meistern. Unsere Eltern haben das Land ruiniert und wieder aufgebaut, wir müssen mit dem Wohlstand fertig werden, der unseren Cholesterinspiegel hochtreibt und uns zwingt, immer mehr sinnlosen Plunder zu produzieren und zu konsumieren – das ist auch kein einfaches Schicksal!

Wer heute die Welt regiert, wird tot sein, wenn die Erde kein bewohnbarer Ort mehr ist. Nach uns die Sintflut, wie schon Madame de Pompadour zu sagen pflegte. Nie stimmte dieser Ausspruch mehr als heute – und den meisten von uns geht das am Arsch vorbei.

Vielleicht sollten wir die Sache einfach positiv sehen: Es gibt keine größere Plage für die Erde als den Menschen. Wäre eigentlich prima, wenn es den nicht mehr gäbe.

http://www.cicero.de/berliner-republik/frau-fried-fragt-sich-warum-wir-deutschen-unbedingt-untergehen-wollen/59156#comments-add

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Konsumfaschismus - 15-05-2010 - Martin Reiter

Banken-Skandale, Immobilien-Spekulanten, Militär-Diktaturen, US-Imperialismus, Rassismus, Irak-Krieg, Öl-Desaster … bis zu Massen-Tierhaltung, Gen-Manipulation und moderner Sklaverei. Einige Begriffe scheinen aus der Sicht einer möglichst sozial orientierten Gesellschaft nicht motivierend. Da wundert es nicht, dass plötzlich ein [zu] kurzer Ansatz über Konsum und Macht in neoliberalen Strukturen logischerweise schnell sehr deutlich wird. Von Martin Reiter

“Konsumfaschismus bezeichnet das “neoliberale Regime” der unsichtbaren Hand im freien Markt. Diese “Hand” hat ihre Arbeitslager in der “dritten Welt”, ihre Paladine in From von freiheitlichen Politikern in der “ersten Welt” und die randalierenden bzw. mordenden “Massen” sind die von Gier und Wettbewerb getriebenen Konsumenten …

Faschistisch ist daran die Hierachiepyramide und die quasi miltiärische Organisation der Märkte und Produktionsprozesse … etc. … etc. … aber labern hilft da gar nix, das ist dann eben nur Mittäterschaft getarnt als unterlassene Hilfeleistung …

Aktion ist angesagt … von Konsumverweigerung, Bildungsarbeit, Aufklärung bis zu … ?”

http://www.cc4.de/blog/2010/05/presse/konsumfaschismus

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Konsumterror – der neue Faschismus? - 05-01-1979 - Die Zeit

Da freilich der Konsumismus keineswegs die Klassengegensätze aufzuheben willens oder in der Lage ist, können sich die von ihm infizierten Massen nur zu Karikaturen, zu Karikaturen der vom Zentrum zur Norm erhobenen Modelle verwachsen, zu Konsumopfern in einem – wie es Agathe Haag in ihrem Nachwort zum vorliegenden Band formuliert – „einzigen Konsumgüter-KZ“. Die Folgen, derentwegen Pasolini diesen Konsumismus zu Recht als „neue Form des Totalitarismus erklärt, der „die Entfremdung bis zur äußersten Grenze der anthropologischen Degradierung“ treibt, sind neurotische Ängste und permanente Frustration als „kollektive Gemütsverfassung“, die wiederum zu Entladungen führen muß, also zu allgemeiner Verrohung, zur Zerstörung aller moralischen Übereinkünfte, zur Zerstörung der Religion und jeder individuellen Kultur und individuellen Sprache (der Dialekte vor allem), zur Zerstörung der Natur, kurz: zur Zerstörung eben aller jener Werte, die einst für die Armut entschädigten.

http://www.zeit.de/1979/02/konsumterror-der-neue-faschismus

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"Inselkrieg im Chinesischen Meer oder warum unsere Zivilisation am Ende ist (ARTE 2016) HD Doku"

Künstliche Landgewinnung, gewalttätige Übergriffe, militärische Provokationen: Seit Jahren häufen sich die Zwischenfälle im Chinesischen Meer. In der Gegend herrschen zahlreiche Territorialkonflikte zwischen China einerseits, und Japan, Vietnam und den Philippinen andererseits. Die Dokumentation beleuchtet die neuen geopolitischen Herausforderungen in der rohstoffreichen Region.

Das Chinesische Meer ist nicht nur eines der größten Meere, sondern gilt aufgrund seiner strategischen Lage, seiner Rohstoffvorkommen und reichen Fischgründe heute als eines der Gebiete mit dem weltweit größten Konfliktpotenzial. China festigt seine Stellung als Weltmacht und breitet sich in den Gewässern immer weiter aus, auf die Gefahr hin, andere Anrainer, wie Japan, Vietnam oder die Philippinen, zu brüskieren.

Wie auf den Spratly-Inseln, wo China kurzerhand Riffe mit Landebahnen zubetonierte, woraufhin die USA Ende 2015 einen ihrer Zerstörer vor den Inseln kreuzen ließen. Denn Chinas Ambitionen konkurrieren vor allem mit der zweiten großen Macht in der Region, den Vereinigten Staaten. Die USA pochen auf das Prinzip des freien Schiffsverkehrs. Sie betrachten die künstlichen Inseln, die China angelegt hat, als Behinderung der internationalen Schifffahrt. Durch die Gewässer führen die wichtigsten Handelsrouten der Welt. Obamas Strategie des "Schwenks nach Asien" soll den wachsenden Einfluss Chinas in der Region bremsen.

Auch Japan, Vietnam und die Philippinen verstärken ihre Armeen, um ihre Meeresgrenzen und die Herrschaft über die von ihnen kontrollierten Inselgruppen zu verteidigen. Immer wieder kommt es zu territorialen Streitigkeiten, gewalttätigen Übergriffen und handfesten militärischen Provokationen.

Was die Nachbarländer - ebenso wie die Vereinigten Staaten - am meisten beunruhigt, ist der chinesische Anspruch auf Vorherrschaft über die gesamte Meeresfläche. Im Jahr 2009 erklärte China vor der UNO, dass 80 Prozent des Südchinesischen Meeres chinesisches Hoheitsgebiet seien. Peking erklärt heute mit Nachdruck, das Chinesische Meer stehe im Zentrum seiner lebenswichtigen Interessen, ebenso wie Tibet und Xinjiang.

Die Dokumentation beleuchtet die geopolitischen Herausforderungen in der Region. Neben den Herrschaftskonflikten um Inselgruppen zwischen den regionalen Akteuren betreffen die Streitigkeiten in erster Linie die militärische Rivalität zwischen China und den USA, die seit ihrem Sieg im Pazifikkrieg zahlreiche Militärbasen im pazifischen Raum halten.

Quelle: http://www.arte.tv/guide/de/054777-000-A/inselkrieg-im-chinesischen-meer
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