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Thorsten Breustedt
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wenn man lange nicht hier war, ist man richtig überrascht, dass bei google+ noch was gepostet wird.

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u.U. von Interesse: "Mit dem aktiven Vorantreiben der digitalen Selbstbestimmung im Bereich der Bildungsdaten könnte die Schweiz einen Gegenpol zum amerikanischen Modell aufstellen, in dem die Studierenden mit ihren Daten bezahlen und somit die Kontrolle darüber aufgeben, wie diese verwendet werden."
http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/meine-bildungsdaten-gehoeren-mir-1.18575426

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Die Dokumentarfilmerin Astra Taylor hat mit The People´s Platform ein Buch geschrieben, das bei einigen Beobachtern des Technologie- und Internetdiskurses bereits als No Logo für Digital Natives ins Spiel gebracht wird.

http://www.thorstena.de/?p=6346

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"Das Internet ist wie kein anderes Medium geeignet, veröffentlichte Meinung zu kontrollieren und zu steuern."

Max Otte denkt Überwachungsstaat, Finanzkapitalismus + Netzwirtschaft zusammen (Solange die Jubelperser der Netzgemeinde google als goldenes Kalb feiern, wird die faz leichtes Debattenspiel haben.)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/digitaldebatte-je-groesser-die-mythen-vom-netz-desto-kleiner-der-mensch-12945685.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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Wer gern mein Buch unterstützen will: #Crowdfunding beginnt JETZT. Ihr könnt jetzt subskribieren (eBook und/oder Hardcover) bzw. getrennt davon den Schreibprozess direkt unterstützen.
http://bit.ly/bildungsbuch

Und dazu gibt es auch das ganz neue, offizielle Crowdfunding-Video (3 Minuten). Mit Pinguin.

Bitte verbreitet die Botschaft!

Reinhart Koselleck definiert #Öffentlichkeit:

"Die Öffentlichkeit, auf die ich mich berufe, ist kein Subjekt. Da sie kein Subjekt ist, kann ich mit ihr auch nicht verhandeln. Öffentlichkeit ist ein Resonanzboden für diejenigen, die Stimmen einspeisen und reflektorisch Stimmen zurückerhalten. Das wäre meine Metapher. 

Die Gretchenfrage lautet: Was wird veröffentlicht – und was bleibt geheim? Das ist die Testfrage. Was wird bei dieser Art von Öffentlichkeit nicht gesagt? Das ist das Entscheidende. Das weiß man als Historiker so wenig wie als Journalist. Die Frage ist, wie man an die Informationen herankommt, die nicht öffentlich sind...

Natürlich ist Öffentlichkeit eine Projektion derer, die sie definieren wollen. Sie wird gemacht, im Sinne der Urheberschaft seitens der Intellektuellen, das sind die Presseleute, die Professoren, Priester, alle, die heute PR betreiben, die sechs großen Ps – Professoren, Pastoren, PR-Leute, Presse, Poeten und natürlich die Politiker. Das sind die, die sagen, was die öffentliche Meinung zu sein hat. 

Der theoretische Anspruch von Öffentlichkeit ist natürlich universal. De facto ist die Öffentlichkeit begrenzt durch die Fähigkeit der Sprache und durch die kulturelle Basis, von der Sprache lebt und auf die sie Bezug nimmt, und da besitzt die arabische Welt, die ja in sich gebrochen ist, die ja keine einheitliche ist, sicher eine andere Art von Öffentlichkeit, so wie früher die chinesische und die japanische eine andersartige hatten und bis heute haben, oder die Inder und Pakistani. Aber der Anspruch des Öffentlichkeitsprinzips, dass nämlich alles kommunizierbar sein sollte, ein normativer Anspruch, den Habermas mit großer moralischer Emphase vorträgt, der ist natürlich universal gedacht. Nur in der Empirie ist er immer gebrochen, da hat sich noch nicht viel geändert. Es sind eben verschiedene Konfessionen, verschiedene Religionen, verschiedene Nationen, verschiedene Wirtschaftssysteme – alles mögliche Subjekte, die in der Öffentlichkeit sich artikulieren."

geistige Strafkolonie - Bedrängung, Gruppenzwang und Drangsalierung - die dunkle Seite der digitalen Freiheit - Massen-Erregungen - ungehemmte Triebabfuhr - Erregungsexzesse und Skandalisierungen - epidemische Zunahme von Skandalen - Gefahr der öffentlichen moralischen Vernichtung  - Existenz-Trauma - wütende Mobber - pöbeln in rüdester Form - das Aufbrechen kulturell erlernter Scham- und Höflichkeitsregeln - beinahe omnipräsentes Marodeurstum - Schamlosigkeit - vom Volkszorn inkriminierte Sätze - psycho-pathologische Aussetzer - Diffamierungen - Triebabfuhr - immer ungehemmtere Triebabfuhr auf Knopfdruck - epidemische Ausmaße derartiger Attacken

Erst dachte ich, Thymian Bussemer pathologisiert einfach das Web (oben seht Ihr eine Auswahl seiner Formulierungen). Inzwischen, nach mehrmaligen Lesen seines Textes, halte ich es aber für möglich, dass er  seinen Hund gerne in eine U-Bahn koten lassen würde, aber Angst hat, dabei gefilmt und hinterher gestalkt zu werden.
Vielleicht irre ich mich aber auch.

http://www.carta.info/72138/uberwachung-und-exzess/

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Thomas Steinfeld von der SZ hält Thomas Pikettys Vorschlag einer weltweiten progressiven Steuer auf Vermögen für utopisch und findet, dass der französische Wirtschaftswissenschaftler unsauber und überheblich argumentiert. Außerdem erklärt er, warum seine empirische Studie gerade in den USA so viel Beachtung findet:

"Thomas Piketty kann belegen, dass der Glaube [an das Wirtschaftswachstum zum Wohle aller] ]in die Irre geht: Etwa sechzig Prozent des Zuwachses an Produktivität, der von den frühen Siebzigerjahren bis heute erreicht wurde, kam keineswegs denen zugute, die ihn hervorgebracht hatten, sondern wurde von Investoren und ihren Managern eingezogen. Pikettys Erfolg in den USA geht auf diesen Nachweis zurück: Er argumentiert nicht wie ein linker Moralist, der die Ungleichheit als solche anprangert. Stattdessen nimmt er den Idealismus der Rechten zumindest scheinbar ernst. Und dass sich mehr Leistung für die meisten Menschen nicht lohnen soll: Das rührt an die Grundlagen dieser Gesellschaft."

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/buch-ueber-kapitalismus-kapitalrendite-schlaegt-wirtschaftswachstum-1.1940636
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