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Thorsten Breustedt
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Thorsten Breustedt

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Die Dokumentarfilmerin Astra Taylor hat mit The People´s Platform ein Buch geschrieben, das bei einigen Beobachtern des Technologie- und Internetdiskurses bereits als No Logo für Digital Natives ins Spiel gebracht wird.

http://www.thorstena.de/?p=6346
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Thorsten Breustedt's profile photoBernhard Maier's profile photo
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cool ... jetzt mit drei ISBNs bei amazon ...
978-0805093568

dazu passt dann noch:
"Er rationalisiert und verschlankt, in den Läden geht der Trend zu «Short Tail», die Vielfalt verschwindet. In Buchhandlungen zum Beispiel finden Sie nur noch Bestseller."
Gunter Dueck
«Innovation geht anders!»
http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Trend-News/Detail-Page/Innovation-geht-anders!

werd's mir erst am dienstag bei meinem buchhändler vor ort bestellen können - aber danke für die hinweise! :)
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Thorsten Breustedt

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Siggi Becker's profile photoFrank Denecke's profile photo
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Ja
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Wer gern mein Buch unterstützen will: #Crowdfunding beginnt JETZT. Ihr könnt jetzt subskribieren (eBook und/oder Hardcover) bzw. getrennt davon den Schreibprozess direkt unterstützen.
http://bit.ly/bildungsbuch

Und dazu gibt es auch das ganz neue, offizielle Crowdfunding-Video (3 Minuten). Mit Pinguin.

Bitte verbreitet die Botschaft!
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Thomas Steinfeld von der SZ hält Thomas Pikettys Vorschlag einer weltweiten progressiven Steuer auf Vermögen für utopisch und findet, dass der französische Wirtschaftswissenschaftler unsauber und überheblich argumentiert. Außerdem erklärt er, warum seine empirische Studie gerade in den USA so viel Beachtung findet:

"Thomas Piketty kann belegen, dass der Glaube [an das Wirtschaftswachstum zum Wohle aller] ]in die Irre geht: Etwa sechzig Prozent des Zuwachses an Produktivität, der von den frühen Siebzigerjahren bis heute erreicht wurde, kam keineswegs denen zugute, die ihn hervorgebracht hatten, sondern wurde von Investoren und ihren Managern eingezogen. Pikettys Erfolg in den USA geht auf diesen Nachweis zurück: Er argumentiert nicht wie ein linker Moralist, der die Ungleichheit als solche anprangert. Stattdessen nimmt er den Idealismus der Rechten zumindest scheinbar ernst. Und dass sich mehr Leistung für die meisten Menschen nicht lohnen soll: Das rührt an die Grundlagen dieser Gesellschaft."

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/buch-ueber-kapitalismus-kapitalrendite-schlaegt-wirtschaftswachstum-1.1940636
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Die Reichen werden reicher, und die Armen bleiben arm: Der französische Ökonom Thomas Piketty belegt in seinem Buch "Kapital im 21. Jahrhundert" das, was das Volk längst weiß. Nur: Er will mit seinem empiristischen Werk die Volkswirtschaftslehre neu begründen. Nun wird er herumgereicht, als habe er die Weltformel entdeckt.
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Thorsten Breustedt's profile photoSiggi Becker's profile phototorsten licht's profile photo
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Sogar im linken Lager ist man ein wenig angepisst und moppert rum das er keine politischen Lösungen anbietet die realistisch seien. Die Rezeption scheint mir von einer gewissen Verwirrung geprägt zu sein, wozu ich auch Begeisterung ala Krugman zählen würde. Ein echter Pickel in der Landschaft. Fein.
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Thorsten Breustedt

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Diese Gier, zur Mehrheit zu gehören, ist das Opium des Prekariats.

„Mehrheit“ ist eine mediale Simulation (natürlich begleitet von ideologischen Parasiten), die sofort zusammenbricht, wenn man sich selber und seinen Mitmenschen nur einmal genauer ansieht. Also muss „Mehrheit“-bilden genau darin bestehen, das nicht zu tun. Mehrheitsfähig sind demnach alle Rituale, Symbole, Narrative, Events usw., welche geeignet sind, uns von der Betrachtung der eigenen sowie der Lebenssituation des Nächsten abzuhalten. Eine Bild-Zeitung sagt vor allem Anderen (noch vor den klammheimlichen Wünschen) etwas über die Gier ihrer Konsumenten aus, „Mehrheit“ zu sein. (...)

In der zerfaserten Gesellschaft des Finanzkapitalismus wird die Herstellung der Mehrheitssimulation immer schwieriger, das Bedürfnis danach freilich auch immer größer. Daher laden sich zwangsläufig die Rituale der Mehrheitssimulation mit immer mehr Regression und mit mehr Aggression auf. Mehrheitsfähig auf dem deutschen Büchermarkt, nur zum Beispiel, sind nur noch Bücher, die fundamentale Regression (der eigene Körper, die eigene Küche, die eigene Familie) oder fundamentale Aggression (Hasspredigten, wie die von Sarrazin oder Pirinçci) bieten, und am besten beides miteinander verbunden. Verkauft werden immer nicht nur „böse Gedanken“ (aus dem Gestus: „Wird man doch wohl noch mal sagen dürfen.“), sondern die Illusion einer Mehrheit anzugehören bzw. sich ihr zugehörig machen zu können (und sei es durch die richtige Mischung aus Küchenkunst und Diätplan).

Das „Wir“, das die ökonomische und politische Praxis pausenlos weiter auflöst (jeder ist Konkurrent von jedem; jeder muss für sich selber sorgen) wird medial und kulturell wieder erzeugt und von genau jener Politik instrumentalisiert, die es zuvor zerstört hat."

http://www.seesslen-blog.de/2014/04/07/notiz-ueber-mehrheit/
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Thorsten Breustedt's profile photoBruno Jennrich's profile photoMartin Lindner's profile photoBernhard Maier's profile photo
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das ist ja genau das, was +Constantin Seibt hier so großartig auseinandernimmt. (eigentlich handelt das ja von der ganzen gesellschaft, nicht nur von den zeitungen.) http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/33333/pitbulls-der-demokratie/
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"Das Internet ist wie kein anderes Medium geeignet, veröffentlichte Meinung zu kontrollieren und zu steuern."

Max Otte denkt Überwachungsstaat, Finanzkapitalismus + Netzwirtschaft zusammen (Solange die Jubelperser der Netzgemeinde google als goldenes Kalb feiern, wird die faz leichtes Debattenspiel haben.)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/digitaldebatte-je-groesser-die-mythen-vom-netz-desto-kleiner-der-mensch-12945685.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
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Die vom produktiven Wirtschaftsleben entkoppelten Finanzmärkte und die Meinungsmacht des Netzes sind zwei Seiten ein und derselben Entmündigung. Dagegen muss Europa aufstehen.
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Thorsten Breustedt

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Umgekehrt wäre auch lustig. (Mir fällt gerade auf, dass sich 80% meines Denkens als versuchsweise Umkehrung beschreiben lassen: Geheimnisse meines Misserfolgs #432)
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Reinhart Koselleck definiert #Öffentlichkeit:

"Die Öffentlichkeit, auf die ich mich berufe, ist kein Subjekt. Da sie kein Subjekt ist, kann ich mit ihr auch nicht verhandeln. Öffentlichkeit ist ein Resonanzboden für diejenigen, die Stimmen einspeisen und reflektorisch Stimmen zurückerhalten. Das wäre meine Metapher. 

Die Gretchenfrage lautet: Was wird veröffentlicht – und was bleibt geheim? Das ist die Testfrage. Was wird bei dieser Art von Öffentlichkeit nicht gesagt? Das ist das Entscheidende. Das weiß man als Historiker so wenig wie als Journalist. Die Frage ist, wie man an die Informationen herankommt, die nicht öffentlich sind...

Natürlich ist Öffentlichkeit eine Projektion derer, die sie definieren wollen. Sie wird gemacht, im Sinne der Urheberschaft seitens der Intellektuellen, das sind die Presseleute, die Professoren, Priester, alle, die heute PR betreiben, die sechs großen Ps – Professoren, Pastoren, PR-Leute, Presse, Poeten und natürlich die Politiker. Das sind die, die sagen, was die öffentliche Meinung zu sein hat. 

Der theoretische Anspruch von Öffentlichkeit ist natürlich universal. De facto ist die Öffentlichkeit begrenzt durch die Fähigkeit der Sprache und durch die kulturelle Basis, von der Sprache lebt und auf die sie Bezug nimmt, und da besitzt die arabische Welt, die ja in sich gebrochen ist, die ja keine einheitliche ist, sicher eine andere Art von Öffentlichkeit, so wie früher die chinesische und die japanische eine andersartige hatten und bis heute haben, oder die Inder und Pakistani. Aber der Anspruch des Öffentlichkeitsprinzips, dass nämlich alles kommunizierbar sein sollte, ein normativer Anspruch, den Habermas mit großer moralischer Emphase vorträgt, der ist natürlich universal gedacht. Nur in der Empirie ist er immer gebrochen, da hat sich noch nicht viel geändert. Es sind eben verschiedene Konfessionen, verschiedene Religionen, verschiedene Nationen, verschiedene Wirtschaftssysteme – alles mögliche Subjekte, die in der Öffentlichkeit sich artikulieren."
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Thorsten Breustedt

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geistige Strafkolonie - Bedrängung, Gruppenzwang und Drangsalierung - die dunkle Seite der digitalen Freiheit - Massen-Erregungen - ungehemmte Triebabfuhr - Erregungsexzesse und Skandalisierungen - epidemische Zunahme von Skandalen - Gefahr der öffentlichen moralischen Vernichtung  - Existenz-Trauma - wütende Mobber - pöbeln in rüdester Form - das Aufbrechen kulturell erlernter Scham- und Höflichkeitsregeln - beinahe omnipräsentes Marodeurstum - Schamlosigkeit - vom Volkszorn inkriminierte Sätze - psycho-pathologische Aussetzer - Diffamierungen - Triebabfuhr - immer ungehemmtere Triebabfuhr auf Knopfdruck - epidemische Ausmaße derartiger Attacken

Erst dachte ich, Thymian Bussemer pathologisiert einfach das Web (oben seht Ihr eine Auswahl seiner Formulierungen). Inzwischen, nach mehrmaligen Lesen seines Textes, halte ich es aber für möglich, dass er  seinen Hund gerne in eine U-Bahn koten lassen würde, aber Angst hat, dabei gefilmt und hinterher gestalkt zu werden.
Vielleicht irre ich mich aber auch.

http://www.carta.info/72138/uberwachung-und-exzess/
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metastatisches tourette-syndrom - haha
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Ganz entgegen der gängigen Vorurteile hat Europa sehr wohl eine #Öffentlichkeit, meint Harald Schumann.

http://www.cicero.de/weltbuehne/demokratiedefizit-europa-hat-eine-oeffentlichkeit/57368
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In der sei Demokratie nicht möglich, weil es keine gemeinsame europäische Öffentlichkeit gebe, behaupten Nostalgiker des Nationalstaates gerne. Diese nationale Borniertheit ist überholt: Europaweite Bewegungen beweisen das mit Erfolg. Ein Beitrag in Kooperation mit dem Tagesspiegel
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#Kommunikationsguerilla #öffentlichkeit  

Sehr nette Aktion: Wie Hamburger Hedonisten den öffentlichen Diskurs hackten, indem sie Argumentationsschmemate aus den üblichen Sarrazin- und Matussek-Debatten nutzten, um mit Unsinn in die Mainstream-Medien zu kommen.

https://www.taz.de/Hamburger-Hedonisten-enttarnen-sich/!135912/
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Andreas Riddering's profile photoJens Sandmann's profile photo
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"Es hilft, sich bei jedem Satz über die Krim-Krise und die ukrainische Revolution zu fragen, wie er in Warschau, Kiew, Riga und Tiflis klingen mag."

http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-zu-ukraine-krise-wessen-blut-auf-wessen-boden-1.1925562
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Putins Politik ist eine Feinderklärung an die EU, Verständnisäußerungen für Russlands Vorgehen missachten die historischen Fakten.
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