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Christian Krause
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Christian Krause

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Sandkisten sind irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren...
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Christian Krause

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Big Bada Boom...
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Christian Krause

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Markus Hansen's profile photoChristian Krause's profile photoEva Schlehahn's profile photo
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Oh noes! XD
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Christian Krause

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+Dennis Horn hat die Frage aufgeworfen, ob Facebook und Google (und andere "systemrelevante" Dienste) nicht reguliert werden müssten. Ja, denke ich. Wenn wir uns das Bankwesen ansehen, erkennt man leider leicht, dass "Systemrelevanz" mitnichten bedeutet, dass derjenige nach verschärften Regeln spielen muss. Aber das ist ja eine andere Geschichte.

Im Falle der Online-Dienste kommt immer mal wieder das Argument auf, man könne "ja auch woanders hingehen". Klar. Nur ohne das soziale Schlepptau eben. Die meisten bleiben zurück. Und das ist genau das Problem: Das "Friss oder Stirb"-Prinzip bedeutet "Behalte deine Kontakte oder verliere sie". Darum haben viele keine Lust, ein soziales Netzwerk zu verlassen.

Der Niedergang der VZ-Netzwerke ist ein Beispiel dafür, dass soziale Netze eben doch volatil sein können, wenn nur genug Coolness, Features oder was auch immer auf der anderen Seite lauern. Jedoch geschah der Schwenk zumeist durch Parallelbetrieb, bis alle wichtigen Leute das alte VZ-Netz ebenfalls verlassen hatten.

Nun also Regulierung. Aber was denn? In meinen Augen kann dies nur eine Regulierung der API sein. Facebook und Google müssen gezwungen werden, interoperable Schnittstellen zu schaffen. Oder besser: Eine dritte Instanz schafft diese Schnittstellen und die großen Jungs müssen sie einbauen. Jeder Nutzer muss Nutzer anderer Netzwerke erreichen können. Nur so kann die Verwendung von Alternativen gefördert werden. Diaspora und Friendika wären schlagartig auf Augenhöhe, wenn sich der Freundeskreis nicht nach der Wahl des Primärnetzwerks richtet. Dann könnten Nutzer den Anbieter wählen, der ihnen die tollsten Gimmicks, die beste "User Experience" oder auch den umfassendsten Datenschutz bietet (vermutlich wäre das auch die Prioritätenfolge beim Aussuchen...). Das Beispiel der VZ-Netzwerke hat gezeigt, dass Datenschutz alleine kein Kriterium ist. Die anfänglichen Skandale haben komischerweise keine Nutzer verschreckt. Und als die Nutzer dann (aus anderen Gründen) weg waren, haben die VZ-Netze kräftig aufgeräumt und unter anderem die Datenschutzfunktionen deutlich verbessert. Zurückgekommen ist deshalb aber niemand. Warum auch?

Der Nachteil einer allgemein verbindlichen API liegt allerdings auch auf der Hand: Die Erreichbarkeit über eine standardisierte API verteilt die Daten des einzelnen Nutzers natürlich bis zu einem gewissen Umfang in alle Netze.

Der entscheidende Punkt bei einer Regulierung sozialer Netzwerke muss eine Erleichterung der Nutzerwanderung sein. Je leichter Nutzer die Netzwerke wechseln, desto höher ist der Anreiz, sie zu halten.

Wir kennen das von der Liberalisierung des Telefonmarktes: Plötzlich sind da Mitbewerber, die die Netze der Telekom nutzen dürfen. Und Kunden dieser Mitbewerber können sogar Telekom-Kunden anrufen! Plötzlich war da Wettbewerb auf dem Telefonmarkt. Bei sozialen Netzwerken findet momentan kein echter Wettbewerb statt. Google konnte G+ vor allem etablieren, weil bereits eine erkleckliche Nutzerbasis aus anderen Diensten bestand. Ein vollkommener Neuling auf dem Parkett hat keine Chance.

Aber die muss er bekommen.


Memo an selbst: Endlich Blog einrichten...
1Live-Link via +Nina Diercks
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Nina Diercks's profile photoEva Schlehahn's profile photo
 
I like. Besonders aber auch: "Memo an selbst: Endlich Blog einrichten..." :-)
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Christian Krause

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Der Aufsatz von Alma Whitten ist lustig. Und eine Lüge. Ein Satz wie "Von der neuen Richtlinie für alle Google-Dienste profitiere der Nutzer, nicht das Unternehmen." ist so eine Lüge. Es mag sein, dass Nutzer von den Änderungen profitieren können. Dass Google davon nicht profitiert, ist dreist gelogen. Warum sollten sie das sonst einführen? Google ist kein Verein von Altruisten, sondern ein börsennotierter Konzern.

Whitten beklagt weiter, dass Google bisher ja keine Verknüpfung zweier Dienste durchführen und damit die Einzeldienste nicht verbessern konnte: "Dies hatte zum Beispiel zur Folge, dass wir Ihnen keine Videos mit Kochtipps auf YouTube empfehlen konnten, obwohl Sie auf Google.de bereits nach “Kochen” gesucht haben."

Das ist mit den neuen Richtlinien zweifellos möglich. Was Whitten verschweigt, ist der Umstand, dass das nun zwingend ist. Und andersherum ausgedrückt: Künftig teile ich Google immer mit, was ich - Christian Krause - im Netz suche, nur weil ich eben mein Google+ Konto angesehen habe. Das Bild, das entsteht, wenn man alle meine Suchanfragen über Monate und Jahre hinweg in einer langen Liste sieht, ist ein Abbild meiner Interessen und Neigungen. Das möchte ich nicht in dieser Detailtiefe mit Google teilen. Ob ich das will, dass nämlich alle meine Suchanfragen mir persönlich zugeordnet werden, das werde ich nicht gefragt.

Und das ist das eigentliche Problem. Das ist nicht "für den Nutzer".
Es ist für Google. Für "bessere" Werbung. Mehr Profit.

Es wäre schön, wenn Leute wie Alma Whitten ehrlich wären.
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Christian Krause

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Mit dem aktuellen Release unterstützt Google Chrome endlich Profile. Damit lässt sich nun leicht eine isolierte Umgebung erzeugen, um zum Beispiel Google+ nicht zwingend am eigenen Surfverhalten teilhaben zu lassen.

Chrome scheint jedoch Profile, die über die eingebaute Profilverwaltung erzeugt werden, nicht direkt starten zu können.

Legt man Chrome-intern ein neues Profil an, wird dies im Standardverzeichnis für Profile abgelegt. Unter Windows ist dies:

%LOCALAPPDATA%\Google\Chrome\User Data

Das Standard-Profil liegt unter Default, weitere werden mit "Profile X" schlicht durchnummeriert. Die "Profile X"-Verzeichnisse lassen sich jedoch nicht separat beim Programmstart ansprechen. Wenn man jedoch einen solchen Pfad als Parameter aufruft, führt das NICHT dazu, dass das Profil verwendet wird. Stattdessen wird in dem Profilordner ein neues "Default" benanntes Profil erzeugt!

Um Chrome mit einem bestimmten Profil zu starten, reicht eine Verknüpfung mit folgenden Parametern:
%LOCALAPPDATA%\Google\Chrome\Application\chrome.exe --user-data-dir="%LOCALAPPDATA%\Google\Chrome\User Data\Profil"

Dabei wird in dem Verzeichnis ein neues Default-Profil erstellt. Das erkennt man daran, dass das Chrome-Fenster kein User-Icon zeigt. In den Optionen weist Chrome den Nutzer als eizigen Nutzer aus.

Wie und ob überhaupt die Chrome-Profile, die der Browser selbst erzeugen kann, beim Öffnen vorausgewählt werden können, ist mir momentan noch schleierhaft.

Aber es funktioniert grundsätzlich, Chrome mit getrennten Profilen zu starten. So kann man
Google+ in einem eigenen Profil öffnen und im anderen Fenster surfen, ohne dass über Google-Cookies eine direkte Verbindung hergestellt werden kann. Selbiges gilt natürlich auch für facebook und alle anderen Gangster im Netz.

Ach ja, wenn man z.B. G+ ohne Browserbuttons (als "WebApp") starten möchte, hängt man einfach
--app=https://plus.google.com/

an den Programmaufruf an.
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Christian Krause's profile photoSven Thomsen's profile photo
 
Wie meinen? Zwei Profile (z.B. Default und G+) parallel öffnen geht auf jeden Fall. Zwei Instanzen lässt Chrome von sich aus nicht zu.
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Christian Krause

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Die aktuelle Wahlwerbung der CDU für die #piraten

Das Licht der Transparenz - es schmerz so viele dunkle Gestalten in den Augen.
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Berlin (Reuters) - Die Unionsfraktion will einem Zeitungsbericht zufolge eine zentrale Forderung der Pharma-Industrie erfüllen und die zwischen Herstellern und Krankenkassen vereinbarten Preise für ne...
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Christian Krause

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Jetzt neu: ACTA doch nicht so schlimm!

Könnte ich nicht einfach irgendjemandem glauben, oder muss ich jetzt tatsächlich dieses verdammte Abkommen selber lesen?!?
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Sven Thomsen's profile photoEva Schlehahn's profile photo
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Denke ich auch. Wirf ruhig mal selbst einen Blick hinein, schaden wirds nicht. M. E. ist das Werk unfassbar mies geschrieben und läßt etliche Auslegungen zu.
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Christian Krause

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Die Sache mit dem Wahlprogramm der Piratenpartei SH hat mich schon geärgert. Weniger das Kopieren, vielmehr dass da Leute über Unsinn abgestimmt haben ohne es zu merken.

Was ich aber wirklich lustig finde, ist ja die Guttenberg'sche Argumentation von +Torge Schmidt :

"[Wir] Gehen noch mal drüber und korrigieren die Fehler. Wir werden dann die geänderte und korrigierte Version dem nächsten Landesparteitag zur Abstimmung geben."

Vgl. KTzG:

"Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob [...] Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen."

Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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Markus Hansen's profile photo
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Christian Krause

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fliegenpflicht für quadratköpfe

Wow. Selten so eine Überdosis Einfallsreichtum gesehen.

fliegenpflicht für quadratköpfefertig, untertitelbettie
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Markus Hansen's profile photo
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Christian Krause

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Ich versteh's nicht. Erst der +Kristian Köhntopp hier: http://blog.koehntopp.de/archives/3178-Datenschutztheater-Die-informierte-Zustimmung.html und nun der +Mario Sixtus dort:
https://plus.google.com/u/0/104849340488933629464/posts/6PsyW5tyXJ5

Da wird mit dem ganz großen Löffel in der Datenschutz/Post-Privacy-Suppe gerührt und ganz viele Sachen wild durcheinandergewürfelt. So kommen wir nicht weiter. Der eine wirft Kassenbons, Analytics und IVW in einen Topf, der andere hält Kontrollmechanismen für unsinnig, wenn sich Pornoseiten-Betreiber nicht dran halten.

Bei allem Respekt: Das ist der Sache nicht dienlich. Weder den Post-Privacy-Advokaten noch den "Aluhüten". Das Durcheinanderwürfeln verschiedenster Themen bringt am Ende nur eins: Verhärtete Fronten. Was wir brauchen ist eine Diskurs, der auch elementare Aspekte erfasst. Zum Beispiel den Unterschied zwischen der IVW und Facebook. Oder die Frage, ob Schutztechnologien auf Nutzer- oder Anbieterseite sinnvoll sind.

Aber ich habe seit längerem den Verdacht, dass es den wenigsten um eine Findung des künftigen Weges unserer Gesellschaft in Bezug auf personenbezogene Daten geht. Die meisten aktiven in diesem Bereich haben bereits jeweils ihre Wahrheit gefunden.

Gut. Belächeln wir uns also weiter.
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Eva Schlehahn's profile photo
 
In dem Blog von Sixtus waren auch viele Kommentare gegenteiliger Auffassung, und das mit meist ziemlich guten Argumenten. Ich finde es schon interessant, dass diese aber so gar nicht angenommen werden und starr auf der eigenen Position beharrt wird.
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Christian Krause

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Tomomi Imura originally shared:
 
LMAO!!!! Newly opened-sourced webOS on github... supposedly
https://github.com/hpwebos/webos I don't think you get to call this "open source" until the source is open.
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    Sie sollten mich aber nicht deshalb einkreisen. Dies ist ein privates Konto., present
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