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Väterplattform

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Halbe Halbe heißt auch Doppelresidenz!
( = Kinder sollen bei beiden Eltern zu gleichen Teilen leben dürfen)
Die österreichische Väterplattform stellt klar:
Väter fordern Halbe Halbe!
„Aus entwicklungspsychologischer Sicht spricht nichts dagegen und
einiges dafür, Doppelresidenz unter bestimmten Voraussetzungen künftig als zusätzlichen Betreuungskontext für getrennte Familien vorzusehen.“
Ass-Prof. Mag. Dr. Harald Werneck, Universität Wien, Qualitative Studie zum Modell Doppelresidenz


Wir fordern:
1) Die Streichung des verpflichtenden hauptsächlichen Aufenthalts.
Es soll Eltern erlaubt sein, ihre Kinder zu gleichen Teilen zu betreuen.
2) Die gesetzliche Verankerung einer gleichteiligen Betreuung der Kinder durch beide Elternteile als den anzustrebenden Regelfall.
3) Aufnahme der Möglichkeit einer Doppelresidenz ins Gesetz. Väter haben derzeit keine Möglichkeit sich zur Betreuung ihrer Kinder zu verpflichten, ihnen kommt nur die Rolle eines Spaßpapas zu, der keine Rechte und keine Pflichten hat. Vätern
soll die rechtliche Möglichkeit gegeben werden, Verantwortung zu übernehmen.
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Endlich wird einem Schergen der Scheidungsindustrie und Väterentfremdung der Prozess gemacht.
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Richard Maier's profile photo
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Mit dem 1. Februar 2013 tritt das neue Familienrecht in Kraft. Es bringt keine echte Gleichberechtigung, aber ab heute kann jeder Vater den Antrag auf gemeinsame Obsorge für sein Kind stellen. Das sollten die Väter auch tun, weil sie damit zeigen, dass sie mehr als nur ein Bankomat sein wollen. Wer nicht gemeinsame Obsorge hat, ist rechtlich gesehen wie ein Fremder zum eigenen Kind, wenn die Mutter zum Beispiel bei einem Unfall stirbt, kommt das Kind in ein Heim anstatt zum eigenen Vater. Daher sollte die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, genützt werden. Man muss sich an das Gericht wenden, aber man braucht keinen Anwalt. Der Antrag kann formlos sein, aber die Väterplattform hat einen Musterantrag vorbereitet, den jeder verwenden kann.
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Memoth Mathew Kanniakonil's profile photoPetra Claus's profile photoDipl. Ing. Oliver P. Hoffmann 霍夫曼's profile photo
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Gratulation an den Sohn, +Petra Claus , und auch Gratulation an sein Kind! Schade, dass in unserem, System so eine Selbstverständlichkeit erst mit so viel Aufwand erkämpft werden muss.
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Väterplattform originally shared:
 

Kundgebung im Oktober

Veranstalter: die Väterplattform

Wir fordern eine vernünftige Familienreform
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Die österreichische Väterplattform setzt sich für gleichwertige Elternschaft ein, ein europäischer Trend mit guten Erfahrungen aus den fortschrittlichen Ländern Europas.
Die SPÖ-Frauen haben aktuell durch ihre Geschäftsführerin eine überraschend rückschrittliche Position eingenommen, siehe:
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1270757/Die-gemeinsame-Obsorge-ist-eine-Waffe-fuer-den-Machtkampf
Hannes Hausbichler, der Sprecher der österreichischen Väterplattform, ist verwundert: Warum sprechen die SPÖ-Frauen von "Machtkampf" und "Waffen"? Findet die SPÖ-Familienpolitik denn schwerbewaffnet im Schützengraben statt?
Wenn Andrea Mautz die erbitterten Streitigkeiten zwischen Eltern beklagt, begründen sich diese auf dem Status Quo. Sie beweist damit selbst, dass eine Änderung dringend notwendig ist.
Eine Automatik abzulehnen, kann jedoch auch die Väterplattform etwas abgewinnen: "Die faktische Automatik der alleinigen Obsorge für die Mutter ist tatsächlich eine Grundlage für Streitigkeiten!" stellt der Sprecher klar.
"Schliesslich sind wir uns mit den SPÖ-Frauen einig, dass eine Partnerschaft auf Augenhöhe Ziel sein soll. Doch gerade deshalb ist die gleichwertige Elternschaft so dringend notwendig. "
Die Ablehnung der Gemeinsamen Obsorge als Regelfall in ihrer Teilorganisation stellt die SPÖ vor eine Entscheidung: "Will die SPÖ zu einer Art von Mütterrechtlern werden, die sich letztlich  auf die Seite von Besuchsverweigerinnen stellt, oder will sie für alle Menschen, Mütter, Väter und Kinder, faire Familienpolitik betreiben?" fordert Hannes Hausbichler die SPÖ zu einer Stellungnahme auf.
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mann·schafft - bei Trennung und Scheidung's profile photo
 
Ich hab für mannschafft diesen Kommentar verfasst und ursprünglich auf unserer facebook Seite ab heute aber auch hier veröffentlicht.

http://plus.google.com/b/102560417705259714114/102560417705259714114/posts/XQUdWi6WkCS
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Ab 1. Februar 2013 haben alle ledigen Eltern in Österreich automatisch die gemeinsame Obsorge für ihre Kinder. Die längst überfällige Gleichstellung der Väter (bisher hatte die Mutter automatisch die Obsorge und der Vater war automatisch von der Obsorge ausgeschlossen) wurde leider nicht durch die Einsicht der Bundesregierung bewirkt, sondern durch den Verfassungsgerichtshof. Damit ist die unsägliche Blockadehaltung der SPÖ-Frauen gegen die Gleichstellung der Väter sinnlos geworden und auch die ÖVP hat keine Ausrede mehr. Bei der Obsorge heisst es ab jetzt: Zeit für Gerechtigkeit.
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Ab 1. Februar 2013 haben alle ledigen Eltern in Österreich automatisch die gemeinsame Obsorge für ihre Kinder. Die längst überfällige Gleichstellung der Väter (bisher hatte die Mutter automatisch die ...
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Väterplattform in Salzburg am 22. und 23.2.2014 aktiv.
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Eine Sammlung engagierter Menschen um die österreichische Väterplattform fordert, zum internationalen Tag gegen häusliche Gewalt, das Gesamtphänomen familiärer Gewalt umfassend zu behandeln. Folgende Formen von Gewalt im familiären Bereich ergeben sich Hand in Hand:

Seelische Gewalt, mit Drohungen über Scheidung, Unterhaltsausbeutung und Kindesentzug verbunden, bringen Familienmitglieder in emotionale Not – die Spirale ist losgetreten

Schwere emotionale Misshandlungen und Grausamkeiten an Kindern oder Elternteilen durch Kontaktverweigerung oder Vater/Mutterentfremdung im Trennungsfall – rasant eskaliert die Lage weiter.

Wirtschaftliche Gewalt durch Abhängigkeit vom Partner und hemmungslose Ausnutzung ungerechter Unterhaltsgesetze, können vor allem Unterhaltszahler in Existenznöte bringen – nun sind alle Türen zugeschlagen.

 Missbrauch der Staatsgewalt durch bewusstes Benutzen falscher Vorwürfe über Kindesmissbrauch, körperlicher oder sexueller Gewalt – der Staat wird nun selbst in der Gewaltspirale mitgerissen.

Körperliche Gewalt in jeder Form und von Personen beiderlei Geschlechts ist abzulehnen – die Spirale dreht sich weiter.
Die Unterstützer dieser Erklärung stellen klar: Gewalt hat viele Akteure. Weder gilt die Kampfparole, Gewalt sei männlich, noch ist Unterhaltsausbeutung, Vaterentfremdung, Besuchsverweigerung und Missbrauch der Staatsgewalt immer weiblich.
Nur Differenzierung, ohne Vorurteile gegen Männer oder Frauen, führt zu gerechtem Gewaltschutz.

Die Väterplattform und ihre Unterstützer werden gemeinsam für Bewusstsein sorgen, um Gewalt wirkungsvoll und umfassend entgegenzutreten. Ihre Darstellung des vollen Spektrums familiärer Gewalt stellt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu umfassender Gerechtigkeit dar.
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Memoth Mathew Kanniakonil's profile photoGerald Seidl's profile photo
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Nein du bist nicht der Einzige!!!! Aber die Realität hat gelehrt dass du am Ende alleine das stehst und das Einzige was dich überleben lässt ist - Du schließt damit ab und akzeptierst... Im Grunde interessiert sich niemand dafür - das hat keine Medienwirksamkeit, bringt dem Staat nichts - im Gegenteil das kann dem Staat sogar was kosten - also warum und wozu - mit der gängigen Regelung braucht niemand heiße Kartoffeln aus dem Feuer holen und niemand begibt sich auf Glatteis...und Vordergründig bemüht man sich eh um Fairness für "Alle"
Und das Wohl des Kindes ist immer mit dem Wohl und Willen der Mutter gleich zu setzen. Ich habe eine gute und solide Basis zu meinen Kindern das hat glücklicherweise die uns gestohlenen/fehlenden Jahre überdauert. Nachholen kannst das nie - aber du kannst danach wenigstens weitermachen -  das klingt jetzt vielleicht nach Resignation - mir half es zu überleben ....und was haben Kids von Wracks?
Ich selber habe alles Menschen- und Rechtsmögliche getan - aber egal was ich tat oder nicht tat - am Ende war ich der Böse oder ich sollte verstehen das es um das Wohl der Kinder geht. Ich wurde oft und nachweislich falsch beschuldigt - Konsequenzen für die Kindesmutter gab es da keine - man hatte Verständnis dafür dass sie um die Kinder Kämpfte - und mir sagte man immer wieder ich soll verstehen....
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Infostände in Salzburg am 20.April 2013

Rechtzeitig vor der Landtagswahl setzen sich gemeinsam die Vereine der Väterplattform angehören für die Rechte der Kinder ein.

Hier im Bild:

links: Infostand - Verein Kindergefühle
rechts: Infostand - Väter ohne Rechte
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Peter Daschka's profile photo
 
Hoffentlich kann man die Gesetze die die Männer in diesem Land sooo degradieren bald ändern und den Männer wieder Gleichberechtigung und Stolz geben.
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Der ORF traut sich, die Trennungsindustrie zu erwähnen!
(ab 3:11)
Guido Löhlein von der Väterplattform nimmt zum neuen Familienrecht Stellung: "Es gibt kleine Fortschritte, aber ein Antragsrecht heißt noch nicht, dass die Beschlüsse entsprechend fallen"
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Gerald Steinbach's profile photo
 
War zufällig anwesend bei dieser og. Demo. Unglaublich das anwesende Polizeiaufgebot in Form von Polizeibussen, Polizeimopeds, Zivilpolizisten, zu Fuß gehende Polizisten usw. Auf jeden Demonstranten kamen ca 4 Polizisten. Es war unglaublich, die Leute haben sich das schmunzeln nicht verkneifen können am Stephansplatz und die Japaner knipsten fleißig!
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"Nun bringt der Verfassungsgerichtshof Schwung in die festgefahrenen Verhandlungen", hofft Hannes Hausbichler, Sprecher der österreichischen Väterplattform:
Der § 166 AGBG ist nun amtlich festgestellt diskriminierend: Ledige Väter dürfen künftig, endlich, die Obsorge beantragen. Ein gemeinsamer Erfolg der Mitglieder der Väterplattform, deren Drängen zu diesem Ergebnis geführt hat.
Jetzt ist die Regierung gefordert: Die Aufforderung, Väter künftig nicht mehr zu diskriminieren, darf nicht in einer Suche nach Schlupflöchern enden.
Gemeinsame Obsorge hat zum Regelfall zu werden, gleichwertige Elternschaft soll durchsetzbar sein, auch wenn ein Elternteil blockiert, die gemeinsame Obsorge hat durchsetzbares Besuchsrecht und echte Mitbestimmung zu inkludieren.
Die Väterplattform wird den Verlauf der Verhandlungen weiterhin gemeinsam überwachen und mahnt die Regierung zu Konsequenz und Ehrlichkeit.
 
Kontakt:
Hannes Hausbichler
hannes.hausbichler@papagibtgas.at
Tel. +43/664/7867456
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ivili ivili's profile photo
 
endlich! Gratuliere! Ich wünschte mir hier wäre das geliche geschehen, aber leider es wird immer noch "rumgefummelt" als ob wir alle irgedwie nicht zu der ensteheung eines menschen gehören und müssen immer noch mit anträge "betteln" um das was eigentlich selbstverständlichkeit sein muss!
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Story
Tagline
Interessensvereinigung für Väter und ihre Kinder
Introduction
Interessensgemeinschaft für Väter und ihre Kinder

Die Plattformpartner sind bereits etablierte Organisationen mit Schwerpunkt Familienrecht:

Väter ohne Rechte
Kindergefühle
Papa gibt Gas
Männerpartei

Plattformsprecher werden von den Partnern gestellt (Rotation alle 6 Monate), von Jan bis Jun 2012 ist Guido Löhlein (Väter ohne Rechte) Plattformsprecher, ab Juli 2012 Hannes Hausbichler (Papa gibt Gas), ab 1.1.2013 Richard Maier (Kindergefühle).

Die +Väterplattform  setzt sich für die *Gleichstellung von Vätern und Müttern* ein. Die Gleichstellung umfasst die *allgemeine rechtliche Gleichstellung* von Vater und Mutter und die *Gleichbehandlung* getrennter Eltern bei allen mit Obsorge und Unterhalt verbundenen *Rechten und Pflichten*. Abgesehen von offenkundigen medizinischen, geschlechtsspezifischen Unterschieden im direkten Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sollen alle arbeitsrechtlichen und familienrechtlichen *Gesetze geschlechtsneutral* formuliert und umgesetzt werden.

KARENZ

1. Ab Meldung einer Schwangerschaft ist die werdende Mutter vor Kündigung geschützt. Der *werdende Vater* soll schon während der Schwangerschaft der Mutter seinen Anspruch auf Karenz anmelden können und ab diesem Zeitpunkt ebenfalls *Kündigungsschutz* geniessen.

2. Beide *Eltern* eines Kindes sollen zu *gleichen Teilen Anspruch auf Karenz* für ihr gemeinsames Kind. Die Aufteilung der Karenz kann in Form einer Teilzeitarbeit beider Eltern oder in Form der ganztätigen Karenz jeweils eines Elternteils erfolgen. Im Fall der ganztätigen Karenz soll jeder Elternteil Anspruch auf die Hälfte der Karenz (derzeit also auf 18 Monate Karenz) haben. Dieser Anspruch soll unabhängig vom Familienstand der Eltern gelten und unabhängig davon, ob die Eltern im gemeinsamen Haushalt miteinander wohnen.

3. Beide Eltern eines Kindes sollen Anspruch auf *Elternurlaub* in gleichem Ausmass erhalten.

4. Die *Ersatzzeiten* für die Berechnung der *Pension* sollen jenem Elternteil zugerechnet werden, der in Karenz war beziehungsweise nach Ablauf der Karenz beiden Eltern zu gleichen Teilen.

OBSORGE 

1. Die Eltern eines Kindes sorgen gemeinsam für ihr Kind. Die *gemeinsame Obsorge* umfasst Rechten und Pflichten gegenüber dem gemeinsamen Kind und soll unabhängig vom Familienstand der Eltern zueinander gelten. Daher soll die gemeinsame Obsorge ab Feststellung der Elternschaft der *gesetzliche Normalfall* bei *verheirateten* und *unverheirateten*, *geschiedenen* und getrennt lebenden Eltern sein.

2. *Wichtige* das Kind betreffende *Entscheidungen* (Schulwahl, Ausbildung, Operationen, Wechsel des Wohnorts etc.) sollen die gemeinsam obsorgeberechtigten Eltern grundsätzlich *einstimmig treffen*. Einfache Entscheidungen des täglichen Lebens für das Kind kann jeder Elternteil selbst treffen. Können sich die Eltern bei wichtigen Entscheidungen nicht einigen, soll das Gericht entscheiden.

3. Beide gemeinsam obsorgeberechtigten Eltern und alle das Kind betreffenden Einrichtungen (Behörden, Schulen, Ärzte und so weiter) sollen verpflichtet werden, jeweils beide Eltern über alle das Kind betreffenden *Informationen* am Laufenden zu halten. Beide Eltern sollen berechtigt sein, solche Informationen einzufordern und sich in allen Belangen des Kindes gegenüber diesen Einrichtungen zu äussern.

4. Bei gemeinsamer Obsorge getrennt lebender Eltern soll das Kind grundsätzlich *zwei gleichberechtigte Hauptwohnsitze* (bei jedem Elternteil ein Hauptwohhnsitz) haben. Wenn sich die Eltern nicht auf eine Regelung für die Einteilung der Betreuungszeiten und die Übergabe des Kindes einigen können, soll das Gericht eine möglichst ausgeglichene Regelung verordnen. Dabei soll nach Möglichkeit (z.B. Entfernung der Wohnsitze voneinander und von Arbeitsplatz bzw. Kindergarten oder Schule) eine Regelung gefunden werden, die eine *gleichberechtigte Teilnahme* beider Eltern am *Leben des Kindes* ermöglicht.

5. Vom Normalfall der gemeinsamen Obsorge soll nur auf Gerichtsbeschluss und nur bei Vorliegen von gewichtigen Gründen abgegangen werden. Eine fehlende Bereitschaft eines Elternteils zur gleichberechtigten gemeinsamen Obsorge soll für so einen Beschluss als Grund nicht ausreichen. Im Fall unkooperativer Eltern soll das Gericht Massnahmen zur Herstellung von Kooperationsbereitschaft ergreifen. Bei objektiv *nachweisbarer Gefährdung des Kindeswohls* soll das Gericht die Gefährdung zu dokumentieren und kann entsprechende Massnahmen bis hin zum *Entzug der Obsorge* treffen.

UNTERHALT

1. Eltern sorgen gemeinsam materiell und finanziell für ihr Kind. Daher soll die *gemeinsame Unterhaltspflicht* gemeinsam obsorgeberechtigter Eltern der gesetzliche Normalfall für unverheiratete, verheiratete, geschiedene und getrennt lebende Eltern sein.

2. Wenn sich unverheiratete, geschiedene oder getrennt lebende Eltern nicht auf die Aufteilung der Unterhaltspflicht einigen können, können die materiellen Rechte und Pflichten der Eltern von einem Gericht festgelegt werden. Bei einer Entscheidung über *finanzielle Ausgleichszahlungen* soll das Einkommen beider Eltern berücksichtigt werden.
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