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Treffen muss jeder noch selber

Hannover, 22.03.2012, Y-Magazin 03/2012.
Bei den Feldjägern in Hannover steht die modernste Raumschießanlage der Bundeswehr. Y hat sich ein Bild davon gemacht, wie die digitalisierte Schießausbildung aussieht, und erklärt, wie die Anlage funktioniert.

Während der Grundausbildung bedeutete ein Tag auf der Schießbahn vor allem warten. Bei schlechtem Wetter kein Vergnügen. Eine ganz neue Qualität der Schießausbildung bietet die Raumschießanlage (RSA) an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover. Hier wird nicht mehr auf langen Bahnen unter freiem Himmel geschossen, sondern in einem Gebäude in der Emmich-Cambrai-Kaserne.

Vorbei sind die Tage von statischen Klappscheiben, heute sind die unterschiedlichsten Zieldarstellungen möglich. Oberstabsfeldwebel Thorsten Hantke kennt die Anlage ganz genau, denn er war am gesamten Konzept beteiligt. „Derzeit werden hier etwa 700.000 Schuss pro Jahr abgegeben, aber das ist erst eine Auslastung von ungefähr 70 Prozent“, sagt er. Seit Mitte 2010 ist die Anlage im Dienstbetrieb. 3,5 Millionen Euro hat sie gekostet.

Auf zwei Bahnen können jeweils vier Soldaten gleichzeitig schießen. Der scharfe Schuss in einem geschlossenen Raum ist selbstverständlich gefährlich. „Sicherheit wird beim Betrieb groß geschrieben“, erläutert Hantke. „Das Thema zieht sich auch durch die gesamte Architektur der Anlage.“ Auf einer normalen Schießbahn fängt ein mit Sand gefüllter Kugelfang die Projektile ab. Der wäre aber für die Anlage in Hannover viel zu groß.

Hier sorgt eine besondere Konstruktion für Sicherheit: „Vor der Rückwand sind 40 Zentimeter lange Stahllamellen angebracht“, erklärt Oberstabsfeldwebel Hantke. „Das Projektil zersplittert, wenn es auf den Lamellen aufschlägt. Durch die Winkelstellung der Lamellen werden die Splitter dann nach unten abgelenkt.“


High-tech zum Schießen

Die Lamellen sind aus dem Spezialstahl „Secure 500“ gefertigt, damit die eine solche Belastung aushalten. „Der Stahl würde einer Wucht von 7.000 Joule (siehe Infokasten) standhalten“, weiß Hantke. Dadurch können auf der Raumschießanlage alle Handwaffen der Bundeswehr benutzt werden. Damit keine Splitter von den Stahllamellen abprallen und zurück in Richtung des Schützen fliegen, ist vor den Lamellen eine Schicht aus Regupol angebracht, außerdem wird aus Sicherheitsgründen nur Weichkernmunition verwendet.

„Regupol ist ein Kunststoff, der dem Tartanbelag von Laufbahnen ähnelt“, erklärt Hantke. Davor ist die gesamte Rückwand mit einer weißen Kunststofffolie verkleidet. Sie ist auch wichtig für die computergesteuerte Zielerkennung. Darin liegt der eigentliche Vorteil der Anlage gegenüber einer herkömmlichen Schießbahn. Statt auf die statischen Scheiben schießen die Soldaten auf Ziele, die auf eine Papierleinwand projiziert sind. „Dafür verwenden wir pro Bahn zwei Beamer“, sagt Thorsten Hantke.

„Zwischen Leinwand und Rückwand erzeugen wir mit Infrarotscheinwerfern eine Art Käfig. Durchschlägt ein Projektil die Leinwand, registriert der Computer das einfallende Licht und der Treffer wird in Echtzeit mit einer roten Markierung angezeigt.“ Die Software ermöglicht die Darstellung von jedem denkbaren Ziel. Von der Ringscheibe, über die klassische Scheibe Nummer 7, dem stilisierten Infanteristen bis hin zu Videosequenzen. Gesteuert wird das ganze System aus einem Regieraum am anderen Ende der Bahn. „Unser Bestand wächst stetig“, bestätigt Hantke. „Oft kommen Ausbilder auf uns zu und wünschen sich eine spezielle Darstellung. Diese Szenarios können wir problemlos erstellen und in das System einpflegen.“


Beste Trainingsmöglichkeiten

Ob Zugriffsdurchsuchung, Checkpoint oder ein Szenar aus Afghanistan, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Feature, das besonders interessant für Personenschützer und andere Feldjäger mit spezialisierten Fähigkeiten ist, die auch auf der RSA trainieren.

„Es ist sogar möglich, dass in den Videosequenzen die Ziele je nach Treffer reagieren und sich entsprechend bewegen oder ausweichen. Auf einer normalen Schießbahn fallen die Scheiben einfach nur um, egal ob ich sie oben oder unten treffe“, so Hantke. Mit diesen Trainingsmöglichkeiten könnnten sich Soldaten möglichst realistisch auf Gefahrensituationen vorbereiten.

Durch eingebaute Lautsprecher ist es auch möglich, verschiedenste Geräusche einzuspielen, um so wirklichen Einsatzbedingungen nahe zu kommen. „Zudem können wir die Lichtverhältnisse kontrollieren. So können wir auch um zwölf Uhr mittags ein Nachtschießen durchführen.“


Safety first

Kameras innerhalb der RSA dienen der Sicherheit und der Videoanalyse. „Das ist sehr wichtig für die Ausbilder. So kann nach Übungsende noch eine Auswertung stattfinden. Hier zählt nicht nur das Schießergebnis, sondern auch der Weg dorthin“, erklärt Hantke. Natürlich können diese Videos auf die Leinwand geworfen werden.

Darüber hinaus kann der Schütze nach der Übung die Reihenfolge seiner Treffer und weitere Daten wie die Schussgeschwindigkeit von einer Anzeige ablesen. Trotz einer Bahnlänge von gerade mal 30 Metern ist ein Schießbetrieb in der RSA auf einer Kampfentfernung von 150 Metern möglich. Dafür werden die Ziele so verkleinert dargestellt, wie sie ein Schütze auch in der Realität wahrnehmen würde. Um die Treffer richtig anzuzeigen, hilft wieder die Computersoftware.

„Geschosse fliegen nämlich nicht geradeaus, sondern haben eine ballistische Flugbahn“, erklärt Hantke. Das Projektil fliegt in einer leicht nach oben gebogenen Kurve auf das Ziel zu. Zuerst gewinnt es an Höhe und senkt sich dann wieder ab. „Dafür korrigiert der Computer die Zieldarstellung nach oben. Täten wir das nicht, gingen alle Schüsse über das Ziel, da die Scheibe ja nicht wirklich 100 Meter entfernt ist.“ Die Korrekturen sind aber so minimal, dass sie dem Schützen nicht auffallen. Eine weitere Besonderheit der Raumschießanlage ist ihr Belüftungssystem.

„Wir erzeugen einen konstanten Luftstrom von 0,4 Metern in der Sekunde, die giftigen Pulverdämpfe werden sofort abgesaugt und herausgefiltert“, erläutert Hantke. Auch das Blei der Munition ist ein Risiko. Eine Spezialfirma reinigt vier Mal im Jahr die Rückwand, zudem werden die Pulverrückstände täglich vom Boden abgesaugt, der speziell gesichert ist: Der Sicherheitsestrich ist auch mit Regupol belegt. „Falls mal ein Schuss in den Boden geht, kann so nichts passieren“, erklärt der Oberstabsfeldwebel.
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