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Mark Bartalmai
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Danke für weit mehr als 1 Million Aufrufe. Danke.
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Der russische UN-Botschafter Vitali Churkin (bekannt für seine hochklassigen Duelle mit seinem US-Gegenüber Samantha Powers) ist tot. Das ist sehr traurig.

Ich frage mich, wer diesen Teufelskerl von Diplomaten ersetzen soll. Er ist plötzlich im Alter von 65 Jahren verstorben.
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Russland hat die neu geschaffenen Pässe und Kennzeichen der (selbsternannten und nichtanerkannten) Republiken im Donbass (Donezker und Lugansker Volksrepubliken) offiziell anerkannt.

Der Präsident der RF hat (Zitat) "im Namen des Schutzes von Menschen- und Bürgerrechten und unter Bezug auf die Regeln und Normen der internationalen humanitären Rechte" ein entsprechendes Dekret unterzeichnet.

Damit können Bürger der o. g. Republiken mit ihren neuen Pässen und Kennzeichen der jeweiligen Republik offiziell nach Russland einreisen und sich dort frei bewegen. Die Dokumente sind anerkannt. 
Указ о признании документов, выданных гражданам Украины и лицам без гражданства, проживающим на территориях отдельных районов Донецкой и Луганской областей Украины
Президент подписал Указ «О признании в Российской Федерации документов и регистрационных знаков транспортных средств, выданных гражданам Украины и лицам без гражданства, постоянно проживающим на территориях отдельных районов Донецкой и Луганской областей Украины».
kremlin.ru

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Nächste Vorführung und Diskussionsabend:
23. Februar 2017, 19.30 Uhr in Leipzig
Studio Lounge, Hardenbergstr. 64
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1. Preisfrage:
Wie hieß doch gleich dieser Platz in Kiew, von wo aus sie alle direkt in einen Krieg gehopst sind? Richtig, Maidan!

2. Preisfrage
Wie heißt der Platz in Minsk (Weißrussland), wo sie jetzt rumhopsen (8.000 Demonstranten mit verdächtig schwarz-roten Fahnen), um gegen Lukaschenko zu protestieren?

Wenn ihr Minsk noch nicht kennt, kann es sein, dass euch die Mainstream-Medien bald "erklären", was da passiert.

Ein 2 Jahre altes Dekret zu "Arbeitslosen" hat die "total spontanen" Proteste angeblich ausgelöst.

Ich sprach über diese Entwicklung und die Zusammenhänge bereits auf den letzten Filmvorführungen in der Diskussionsrunde (wer da war, wird sich erinnern, wer nicht da war ... 😉). Das ist übrigens einer der Hauptgründe, warum Russland die Grenze nach Weißrussland für Ausländer dicht gemacht hat.

Etwas Bildmaterial von den ersten Gehversuchen des weißrussischen "Maidan"-Zwillings-Versuchs gibt es hier:
https://www.rusdialog.ru/news/97134_1487349146
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Rezension
(bemerkenswert ist dabei, dass der Autor dieser Rezension zu den kremlkritischen Journalisten in Russland gehört)

Deutsche Übersetzung (Original als Link)
Ein Tropfen Wahrheit im Ozean der Lügen

"Journalist Igor Malzew - Wie in Deutschland Filmemacher unerwünscht sind, die Dokumentarfilme über Donezk drehen

Im Berliner Kino Babylon fand kürzlich die Premiere des Filmes “Frontstadt Donezk - Die unerwünschte Republik” von Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh statt. Dieser zweistündige Dokumentarfilm, den die Autoren 2 Jahre gefilmt haben, ist eine ausführliche Geschichte über das Leben in Donezk und die nicht anerkannte Republik.

Ehrlich gesagt, wollte ich diesen Film aus privaten Gründen nicht gerne sehen. Ich erinnere mich an Donezk zwischen den 60er und 90er Jahren, als es eine reiche Stadt war, voll von Musik, Studenten und Rosen. Und weil ich auch ohne einen Film weiß, was dort passiert, wenn der Beschuss anfängt.

Aber das, was die deutschen Filmemacher während ihrer 2 Jahre des Lebens in Donezk gedreht haben, ist eine ausführliche Enzyklopädie der Republik. Sie zeigen, wie das Leben in der Frontstadt organisiert ist, von Einkaufszentren und Bergwerken bis zur Polizei und den Schulen. Es sind Gespräche mit dem Leitern der Oper, die ihre Arbeit fortsetzt, mit der Jugend auf der Straße, mit den Rentnern auf der Bank - wir sehen einen breiten Querschnitt der dortigen Gesellschaft.

Man redet nicht viel über die Politik. Aber aus dem ganzen Filmt ergibt sich trotzdem die Erkenntnis: weder die Ukraine noch Russland brauchen diese Menschen. Obwohl gerade Russland während der schweren Zeiten die humanitären Konvois dorthin geschickt hat. Im Film wird übrigens das Entladen der Lebensmittel aus so einem Konvoi gezeigt. Wenn man diese Bilder anschaut, möchte man gern die Gesichter der Moskauer Schreiber sehen, die erzählt haben, wie in diesen LKWs in eine Richtung die russische Soldaten und zurück ihre Särge transportiert wurden.

Der Film macht ersichtlich, dass die Leute versuchen ihr altes Leben wie vor dem Krieg zu führen, das sehr viele Ähnlichkeiten mit der Sowjetunion aufwies. Eigentlich kannten sie kein Anderes. Man erkennt aber auch, dass der Point of no Return für die Rückkehr zum alten Leben innerhalb der Ukraine schon längst überschritten ist und diese Menschen jetzt nur noch mit Panzern platt gewälzt werden können.

Die Darstellung von Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh unterscheidet sich erheblich von dem, was die hiesige Presse präsentiert. Prinzipiell nutzt die Anti-Donezker-Propaganda in Russland genauso das Fehlen der unpolitischen Quellen in der Frontzone, wie die andere Seite.

Als z. B. der stv. Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine, Herr Hug, am Ende des Filmes in die Kamera sagt: “Ich arbeite in der Ukraine und für die Ukraine”, konnten die Menschen im Kinosaal ihren Unmut nicht mehr zurückhalten.

Natürlich konnte die große Arbeit des Tandems Bartalmai/Oystrakh beim Festhalten dessen, was auf den nicht anerkannten Territorien passiert, nicht ohne “Anerkennung” in der Heimat bleiben. Mindestens zwei der zentralen Fernsehkanäle in der BRD haben sie als “Kreml-Propagandisten” bezeichnet und eine Hetze gegen die Filmemacher begonnen. Das passierte gleich nach der Premiere ihres ersten Filmes “Ukrainian Agony. Der verschwiegene Krieg” und trotz dem, dass der Film beim Filmfestival “Prisma. Demokratie in Flammen” den ersten Preis gewonnen hat.

“Den Autor rettet nur der Fakt, dass er für keinen Verlag oder Fernsehkanal arbeitet und alle Filme entweder selbst oder über Spenden finanziert.”, sagt Nelja Oystrakh.
Warum macht er das? Weil er sieht, dass all diese Menschen anderen egal zu sein scheinen."

Igor Malzew

Unser Hinweis:
Der Film kann auf DVD (Deutsch/Russisch) bestellt werden unter:
http://www.nuovisoshop.de/collections/startseite/products/frontstadt-donezk-die-unerwuenschte-republik-ein-film-von-mark-bartalmai

Worauf man so rumdenkt - eine Essenz

Trump-Berater Flynn reicht seinen Rücktritt ein, nachdem der Geheimdienst-Tiefstaat sein Gespräch mit dem russischen Botschafter abgehört und ihn diffamiert hat. Flynn ist kein Russland-Liebhaber, aber Realist genug, dass es mit den Russen irgendwie besser geht, als gegen sie. Das Hässliche an dieser Nachricht ist, dass Trump seinen Rücktritt akzeptiert hat und nun nur noch von ideologisierten Hardlinern umgeben ist. Schwerer Fehler von Trump und ein deutliches Zeichen für seinen "Charakter". Die Neocons haben sich die USA von Trump zurückgeholt.
Währenddessen rüstet die ukrainische Armee die Front in nie gekanntem Ausmaß auf und gab in den letzten Tagen einen Vorgeschmack auf das, was ich 2014 an Horror da drüben sehen musste und was jetzt wieder droht. Gleichzeitig stehen 2 NATO-Manöver in dem mittlerweile vor Waffen starrenden Land bevor.
Und der russische Regierungssprecher kommentiert: "Wir zählen nicht die Munition im Donbass auf seiten der Republiken. Aber wir hoffen, sie haben genug, um gegen Kiew zu widerstehen.". Missverständnisse sind bei der russischen Position ausgeschlossen. Die Rhetorik ist klar.

Wenn die D|EU(S)kraine nicht zur Vernunft kommt (unwahrscheinlich bei Merkels neoliberalimperialistischem Kurs und nicht mit DIESEM Bundespräser, aber nicht unmöglich), wird das ein sehr heißer Tanz 2017.

Und er wird hässlich.

Und blutig, sehr blutig ...

"Frontstadt Donezk" gestern in Berlin im Kino UNION.

Ähm, ja...
Kino UNION in Berlin doppelt ausverkauft (im Ernst - doppelt soviel Besucher wie verfügbare Karten).

Zusätzliche Stühle halfen nur zu 10%.

Die 1,5 Stunden Diskussion waren wieder interessant - positiv und kritisch.

Das Kino und ich haben wegen der Nachfrage eine weitere Vorstellung vereinbart.

Ich bin sprachlos!

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Baltische Wut und Freitag ist wieder Kinotag!

Gestern hat mir ein in Deutschland lebender baltischer, russophober (bis aufs Blut) EU- und NATO-Fanboy, der für westliche Medien arbeitet und die "europäischen Werte" vergöttert (u. a. Meinungspluralismus und "keine Zensur" 😂) - also der hat mir erklärt, dass er den Film nicht angeschaut hat, weil ich bei der Krimfrage nicht seine Sicht teile (in den ersten 3 Minuten des Films gibt 30 Sekunden Fakten zur Krim). Von da an hat er nicht weitergeschaut.

Ich konnte ihm nicht begreiflich machen, dass der Film sich nicht mit der Krim, sondern dem Leben im etwas anders gelagerten Donbass beschäftigt.

Er meinte, dass wäre perfide und ich dürfe das nicht. Aha! 😂

Freitag gibt es die nächste Gelegenheit, sich das anzusehen. Kommt, sonst frage ich mich, warum wir solche Filme drehen.

Support your local Kino!!!! Guckt Film! G+ funktioniert danach auch noch und geht nicht währenddessen kaputt! Versprochen!

https://goo.gl/M49aat

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Was es noch zum Film "Frontstadt Donezk" zu sagen gibt, außer: "Schaut ihn euch an!".
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