Profile cover photo
Profile photo
Dipl.Psych.Hans-Joachim Steiner
5 followers -
Man ist immer der "Herr" im eigenen Haus, aber man muss bereit sein, etwas dafür zu tun, auch, wenn es zunächst unbequem ist
Man ist immer der "Herr" im eigenen Haus, aber man muss bereit sein, etwas dafür zu tun, auch, wenn es zunächst unbequem ist

5 followers
About
Posts

Post has attachment

Post has attachment

Post has attachment

Post has attachment
Elternkrieg - die Entfremdung der Kinder gegenüber einem Elternteil
Hirnlose Machtspiele auf dem Rücken der Kinder ausgetragen, leider sehr häufig aus Unwissenheit, aber auch aus Ignoranz der "Helferindustrie" nicht rechtzeitig und adäquat beachtet und gegengesteuert! Wann wird die Gesetzgebung endlich auf diese seit Jahren bekannte Problematik reagieren, und z.B. mit gesetzlichem Wechselmodell, bei dem derjenige, der (die) sicherstellt, dass das Kind BEIDE Eltern regelmässig sehen kann und sieht, das Sorgerecht  und Aufenthaltsbestimmungsrecht erhält?
Vereinzelt gibt es solche Urteile bereits, aber hemmungslose Anwälte bringen solche - eigentlich vernünftige - Regelungen juristisch zu Fall... und wem schadet es? 
Add a comment...

Post has attachment
Natürich kann ein Richter kein Mediator in Personalunion sein, bereits die häufige Tätigkeit von Juristen/Rechtsanwälten als Meditoren ist aus vielerlei Gründen zu kritisieren. EIN Aspekt ist, dass Juristen in "Rechthaber"-Kategorien zu Denken gewohnt sind und nicht in "ausgleichende Gerechtigkeit" fokussieren. Also Entscheidungen vor Hintergundvereinbarungen sehen. Auch, dass Güterichter mit Mediatoren verwechselt werden, was man in der Führung und im Ablauf einer Güterichter-Medition unschwer feststellt, ist sicherlich dem  Gedanken der Mediation nicht zuträglich 
Add a comment...

Post has attachment
Durch eine Mediation können Mißverständnisse ausgeräumt und eskalatives Hochjazzen von Emotionen in Trennungs-Krisensituationen vermieden werden. Leider sehen viele Paare die Vorteile nicht bzw schauen nur auf die zunächst hoch erscheinenden Beratungskosten - in den meisten Fällen wird die rechtsanwaltliche beratung kostenmässig unterschätzt. Einen Gerichtskostenrechner findet man auf meiner website zum Thema Mediation http://psychologe-erding.de/mediation.html
Add a comment...

Post has attachment
Kommunikationsverhalten verändert sich - "Kein Schwein ruft mich an..." - fast jeder kennt diesen ironischen Song von Max Rabe aus den 90 er Jahren (https://www.youtube.com/watch?v=VK7qqU_W3Ug)
Die WELT publizierte nun Auszüge aus einer Studie der Royal Sovcial Society über "Sex differences in social focus across the life cycle in humans" ( http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/royopensci/3/4/160097.full.pdf)
Die deutschen Auszüge kann man hier nachlesen: http://www.welt.de/wissenschaft/article154191532/Studie-zeigt-wann-Sie-Ihre-Freunde-verlieren.html

Demzufolge liegt in Zeiten des Smartphones die Kommunikation in jungen Jahren bei beiden Geschlechtern sehr hoch, reduziert sich dann über die Jahre durch familiäre Entwicklungen, um dann bei Frauen in den 40ern wieder massiv anzusteigen, wohingegen Männer erst viel später wieder intensivere Sozialkontakte pflegen.
Add a comment...

Ein einerseits gruseliger Film über Gutachten und Sachverständige, der aber als Fazit letztendlich unausgesprochen für die gesetzlich zwingend vorzunehmende Anordnung des Doppelresidenz/Wechselmodells ist: sehr sehenswert ZDF ZOOM
https://youtu.be/jorrfRK5W8k  

Aus dem Film zitiert, gegen Ende sagt die Gutachter-Ausbilderin Katharina Behrend: " ... wenn die hochstrittig sind. Und da zeigt sich ja, dass alles (übereinstimmendes Ergebnis der Scheidungsforschung) was den  Konflikt zwischen den Eltern befördert, weiter anheizt oder auch nur bestehen lässt, den Kindern langfristig schadet" !
Sie bezieht sich auf die deeskalierend ausgelegte Ausbildung der Familiensachverständigen, aber auf die Effekte des Wechselmodells angewendet bedeutet das: da viele Konflikte auf der "Entmachtung" eines Elternteils erst entstehen (überweigend des Vaters), kann eine Deeskalation durch Veränderung der MACHTverhältnisse gelingen! Wird also beim Wechselmodell der/diejenige sanktioniert, welche/r das gelingen des geregelten und möglichst gleichmssigen und kinderfreundlichen Umgangs sabotiert, gefährdet, wird ihm MACHT entzogen, statt (wie bisher) Macht gegeben! Dadurch werden die Eltern gegenseitig um ausgleichende Verhaltensweisen bemüht sein (bis auf unvermeidbar unerreichbare Eltern, das wird immer leider der Fal sein). Der Großteil, der Eltern kann aber in solch einem deeskalierend und konstruktiv statt destruktiv machtverschiebeed konstruierten Setting viel besser auf das Kindswohl eingehen!

Fazit des Berichts: "..es hapert mit der praktischen Umsetzng ..." (der gerichtlichen und gesetzlichen guten Intentionen bezüglich des Kindswohls) 

Keine "Sieger und Besiegte" - am Ende gewinnt das Kind!!!
Und EIN Weg dorthin wäre ein Doppelresidenzmodell bei ausgeglichenen Machtverhältnissen!
Add a comment...

Post has attachment
Doppelresidenz für Trennungskinder - am 22.3.16 fand in Nürnberg ein interessanter Vortrag zum Doppelresidenzmodell (Wechselmodell) statt. Frau Professor Sünderhauf trug vor, nach an der Lebensrealität und der unglaublichen Rechtssprechung und Vorgehensweisen von Anwältinnen und Anwälten mit äusserst zweifelhaften "Ratschlägen", die juristisch "richtig", aber ethisch und moralisch und hinsichtlich ihrer Auswirkungen unfassbar menschenverachtend sind, da diese Auswirkungen auf auch bislang relativ intakte (oft schwierige, aber dennoch per se eigentlich intakte) Familienkonfigurationen und Lebenskonzepte sowie Umgangsregelungen für die Kinder haben.

Unter dem Vorwand des ohne genaue Definition verwendeten Totschlagbegriffs "Kindswohl"  werden unklare aber existentiell einschneidende Konsequenzen definiert. 

Frau Professor Walper referierte über einige statistisch und empirisch erforschte Ergebnisse und kam erstaunlicherweise der referierten (auf Grundlage der vielfach veralteten bzw uralten Datengrundlagen) Ergebnisse IMMER zu negativen Auslegungen, wohl deswegen, weil es ihrer Meinung eher entspricht : es ist zwar noch 50% des Wassers im Glas, aber weil 50% des Restes fehlen (von denen man ja auch nicht weiß, ob die je da waren...), MUSS der Rest des Wassers ungeniessbar sein. Man weiß auch nicht : war das jetzt noch befindliche Wasser schon immer da, oder war es womöglich gar nicht da? Und wozu braucht´s dann eigentlich ein Glas? (Henne/Ei) 
 
Ausgeblendet blieb in diesem Zusammenhang die Frage nach der Entfremdung der Kinder von einem Elternteil, der m.E. untrennbar mit der Frage nach dem Sinn eines Wechselmodelles verbunden sein muss.

Wenn Frau Prof. Walper (auch in ihren Büchern) davon spricht, dass (nur) 10% aller Hochkonfliktfamilien 90% der Kapazitäten belasten, dann muss man sich fragen, warum man die 90% unproblematischen Fälle behandelt, als seien die problematisch.
Und wenn sie die Frage "Henne oder Ei" stellt, also sich fragt, ob erst der Konflikt da war oder zuerst die Umgangsregelung, ob die Kinder womöglich das befriedende Moment waren oder sind (was ja eigentlich egal ist, Hauptsache, der Umgang klappt, im Sinne der Kinder wäre das allemal), dann muss ich aus der Praxis sagen, dass ich WEISS, dass die "Helferindustrie" (sicher oft gut gemeint - gut gemeint ist auch hier selten gut gemacht - , häufig also ungewollt, aber immerhin fahrlässig, manchmal anscheinend auch selbstherrlich und bewusst) Konflikte erst generiert oder sogar befördert.

Würde man aber ein Doppelresidenzmodell zwingend einführen, und demjenigen, der die Durchführung dieses ohne zwingend Grund torpediert oder sabotiert, die Umgangsrechte beschneiden, also die "Macht" davon abhängig machen, dass unter den Eltern gegenseitig sinnvollerweise Wohlverhalten hinsichtlich der Kinder herrscht, könnte sich Frau Prof. Walper wahrscheinlich wohl  90% ihrer Ausführungen sparen, und sich auf die WIRKLICH 10% hochkonflikthaften Fälle konzentrieren! 

Natürlich wird es immer Menschen geben, die aus jedweder Regelung eigene Vorteile zu schlagen suchen (auch Dank "findiger" (skrupelloser) Anwälte) dies wird man kaum verhindern können. Ebenso wird man eine heute getroffene Regelung über die zeit eben  nachkallibrieren müssen. Bei welcher Regelung ist das NICHT der Fall?
Auch hochkonflikthafte familiäre Konflikte wie Gewalt, Drogen, Alkohol, Mißbrauch etc. muss man kritisch betrachten. Aber wegen einiger weniger Fälle das Gros der eigentlich friedfertigen Eltern und vor Allem Väter unter Generalverdacht zu stellen, und diesen jegliche Rechte an und MIT ihren Kindern zu versagen, stellt DAS doch erst die WIRKLICHE Kindswohlgefährdung dar.

Dirk Hornikel schreibt im Buch Hochkonflikthafte Trennungsfamilien (Sabine Walper u.a. Hrsg): eines der grössten Probleme ist die Entfremdung. (S. 56)
Und diese Entfremdung generiert Frustration beim Entfremdeten = Eskalation, es generiert Übermachtgefühle bei der Betreuungsperson und Loyalitätskonflikte bei den Kindern!

Nur: genau DAS generiert aber das althergebrachte Verhalten bzw genau das wird durch Eskalation und damit einhergehende Trennung , (da ja erst das Kindswohl langwierig via Gutachten usw. festgestellt werden muss) erst evoziert!!  

Ein sehr interessantes Urteil, auch argumentativ, findet sich auf der website www.vaeteraufbruch.de . Dort wird ein Urteil des hanseatischen OLG referiert, welches klarstellt: " Eine wissenschaftliche Grundlage für diese „Lebensmittelpunkthypothese“ gab es nicht. " und weiter "„Es ist vielmehr empirisch belegt, dass Kinder sehr gut mit zwei Elternhäusern leben können“. (…) „ Jedoch zeigt der Umstand, dass eine paritätische Aufteilung der Betreuungsanteile in vielen Ländern mittlerweile Gang und Gäbe und teilweise sogar gesetzliche Regelfall ist, zumindest für eine absolute Offenheit in der individuellen Entscheidungsfindung“. 
Nachzulesen hier: http://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews%5Btt_news%5D=17373&cHash=4da874067789b97ce138e62db3053bd6  und www.jurion.de/Urteile/OLG-Hamburg/2015-12-17/2-UF-106_14
Add a comment...

Post has attachment
Paarfragen - woran scheitern Beziehungen?  Ein wichtiger Aspekt in Paarbeziehungen ist sicherlich die erotische/sexuelle Beziehung der Partner. Recht differenziert setzt sich Beckman in dieser TV_Reportage auseinander - liefert einige ganz gute Denkansätze über die Generationen hinaus:  http://daserste.ndr.de/beckmann/sendungen/Wie-liebt-Deutschland-,liebe328.html
Wie liebt Deutschland?
Wie liebt Deutschland?
daserste.ndr.de
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded