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Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e. V.
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Ärzte sind konfrontiert mit immer mehr Patienten, für die immer weniger Zeit zur Verfügung steht, mehr Bürokratie, wirtschaftlichem Druck und einer medizinisch-wissenschaftlichen Informationsflut, die verarbeitet werden will. Ärzte sind daher nicht selten gestresste Menschen im weißen Kittel, die jeden Tag mehrfach zwischen Therapieoptionen auswählen und Verordnungsentscheidungen treffen müssen. Diese Entscheidungen für oder gegen bestimmte Arzneimittel sind nicht nur existentiell im Hinblick auf das Wohlergehen der Patienten, sondern tragen letztlich auch zu Erfolg und Umsatzrenditen der pharmazeutischen Industrie bei.

Das Entscheidungsverhalten der Ärzte – emotional durchdacht und reflektiert gefühlvoll?

Wie werden im ärztlichen Hochdruckalltag Verordnungsentscheidungen gefällt, und welche psychologischen, medizinsoziologischen Befunde bzw. Erkenntnisse der Pharmamarktforschung liegen dazu vor? Welche Rolle spielen Daumenregeln, Routine, rationales Kalkül, Spontaneität und Bauchentscheidungen dabei? Diese BVM-Fachtagung fokussiert die spezielle Zielgruppe der Ärzte in Klinik und Praxis, und geht der Frage nach, welche typischen Erlebens- und Verhaltensweisen sich auf Verordnungen auswirken und wie diese im Rahmen von moderner state-of-the-art Marktforschung valide erfasst werden können. Vorgestellt und diskutiert werden z.B. Befunde der Hirnforschung (mit Ärzten als Forschungsobjekten!), Anwendungen der Behavioral Economics und ganzheitliche Ansätze in Theorie und Praxis der Pharmamarktforschung.

Werden ärztliche Entscheidungen in nicht allzu ferner Zukunft von intelligenten Maschinen getroffen?

Die Ärzteschaft befindet sich in Deutschland derzeit noch im Spannungsfeld zwischen Papier-Patientenakten einerseits und digitaler Videosprechstunde andererseits. Wie werden sich Verordnungsentscheidungen der Ärzte zukünftig durch die fortschreitende Digitalisierung verändern? Wie trägt die Digitalisierung dazu bei, dass ärztliche Diagnostik genauer und verzerrungsfreier erfolgen kann? Werden Online-Kanäle den traditionellen Pharma-Außendienst ersetzen und zu einem anderen Entscheidungsverhalten führen? Mit Umfragedaten und Fallstudien zu diesen und ähnlichen Fragen wird der Blick in die Zukunft geöffnet und die Veranstaltung abgerundet.
Es referieren

- Michael Siewert, Geschäftsführender Gesellschafter, medpirica GmbH
- Dr. Kai-Markus Müller, CEO, The Neuromarketing Labs
- Anna Ostermeier, Director, MI Germany, Kantar Health GmbH
- Anthony Rowbottom, Brand Scientist, Branding Science (UK) Limited
- Prof. Dirk Frank, Managing Director, ISM GLOBAL DYNAMICS GmbH
- Akash Degan, Senior Account Director, SERMO, und José Ma. Guido Avila, International Product Manager, Boehringer Ingelheim
- Heike Tombrink, Account Director, GfK SE / Consumer Experiences, Health, und Annika Singer, Senior Manager, GfK SE / Consumer Experiences, Market Opportunities & Innovation

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Viele kennen die Situation bei qualitativen Studien, wenn auch aus unterschiedlicher Perspektive: Dem Moderator ist Frau Müller in der Deo-Gruppe bereits wohl bekannt, denn letzte Woche erst hat er sie zum Thema Rückenschmerzen interviewt. Die Kundin fragt sich, wie Peter durch den Screener für teure Headphones gekommen ist, obwohl er sie sich offensichtlich nicht leisten kann – und die Studios kämpfen mit immer schwierigeren Anforderungen zu unrealistischen Konditionen.
Wie können wir es schaffen, frische und motivierte Teilnehmer zu finden? Teilnehmer, die passen – und einen hilfreichen Beitrag liefern können? Teilnehmer, die nicht primär wegen des Incentives mitmachen, sondern wegen des Themas?
Was können wir gegenseitig voneinander lernen und welche neuen Ideen gibt es, um nicht nur im Bereich der Methode, sondern auch im Feld der Rekrutierung innovativ und „out of the box“ zu denken?
Mit kurzen Impuls-Beiträgen starten wir und öffnen dann die Diskussion in Form eines World Cafés: An Stehtischen werden wir gemeinsam diskutieren und erste Ideen entwickeln, wie wir eine zukunftsfähige Perspektive für die Rekrutierung der Zukunft schaffen.
Referenten: Dr. Stephan Telschow (GIM Berlin), Martina Scherpner (Freyer Berlin), Barbara Götz (I+E Berlin) Madleen Hensel (TEVA/Ratiopharm), Storck (angefragt)

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Data Science Cup - dieser Preis wird erstmalig vom BVM zum 52. Kongress der Deutschen Marktforschung ausgeschrieben. Damit möchte der BVM mehr Aufmerksamkeit auf das für die Marktforschung immer wichtiger werdende Thema Data Science richten und Mitglieder sowie Nicht-Mitglieder für das Thema begeistern. Für die inhaltliche Konzeption und Betreuung des Data Science Cups konnte das „Competence Center for Scalable Data Services and Solutions Dresden/Leipzig“ (ScaDS), eines der beiden nationalen Big Data-Kompetenzzentren, gewonnen werden. Bis zum 28. April kann man am Wettbewerb teilnehmen:
http://bvm.org/dsc/

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Siri, Cortana, Google Now oder Amazon Echo - Künstliche Intelligenz & digitale Assistenten. Die aktuelle Trendfrage der BVM-Fachgruppe "NEON" widmete sich derer Bekanntheit und Nutzung.
Die BVM-Fachgruppe NEON spürt in regelmäßigen Abständen aktuellen digitalen Trends nach. Dazu gehören ab 2017 auch regelmäßige Konsumentenbefragungen. Im Blickfeld: Wie nehmen Konsumenten Themen war, die im Marketing bereits intensiv diskutiert werden oder gar als gesetzt gelten.
Die Ergebnisse: http://bvm.org/neon-trend/

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Design Thinking ist mittlerweile in großen Unternehmen verankert

In fast allen größeren Unternehmen wird Design Thinking eingeführt, in manchen gelebt, in vielen pilotiert. Neben SAP, das in der Szene als Vorbild gilt, haben IBM, die Deutsche Bank, die Deutsche Telekom und Bosch (um nur einige prominente Beispiele zu nennen) Design Thinking einen Platz in ihrer Unternehmenskultur eingeräumt.

Aber was ist eigentlich Design Thinking und was hat das mit Marktforschung zu tun? Laut Wikipedia ist Design Thinking „ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht (Nutzersicht) überzeugend sind.“

Den Einsatz von Design Thinking im Marktforschungskontext aufzeigen

Gerade der letzte Teil “Lösungen aus Anwendersicht“ hat dazu geführt, dass in vielen Unternehmen kundenzentrierte Unternehmensführung oder zumindest Innovation wieder neu gedacht wird oder neu auflebt. Und genau das ist in vielen Bereichen auch die Mission von uns Marktforschern: Unternehmen zu unterstützen zielgruppengerechte Produkte und Leistungen auf den Markt zu bringen. Von daher ein brandheißes Thema.

Mit der Fachtagung „Design Thinking – Kundenorientierung neu gedacht/gemacht!“ möchten wir den aktuellen Stand der Praxis im Einsatz von Design Thinking im Marktforschungskontext aufzeigen. Dies geht von neuen qualitativen Methoden, die durch Design Thinking inspiriert wurden, über Beispiele, wo Design-Thinking-Ansätze klassische Methoden ersetzt haben bis hin zur Verbindung bzw. Rolle von quantitativer Marktforschung und Design.

Design Thinking hilft dabei, die Unterschiede von heute und morgen sichtbar zu machen und mitzugestalten, anstatt sich von ihnen überraschen zu lassen. Renommierte Experten von Unternehmens- und Agentur- bzw. Institutsseite zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele ihre Sichtweise auf das Thema auf. Sie skizzieren in Praxisvorträgen die Erfolge und Chancen, aber auch die Grenzen von Design Thinking im Kontext der Marktforschung.

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In dieser Woche fand das BVM-Symposium mit 35 Teilnehmern statt. Ziel war es, der Qualitätsdiskussion in der Markt- und Sozialforschung neue Impulse zu geben und eine Grundlage für weitere Aktivitäten in diesem Bereich zu schaffen.
Im Rahmen der Vorträge wurden bereits spannende Gegensätze deutlich, die im anschließenden WorldCafé-Workshop kontrovers diskutiert wurden. Mit den erhaltenen spannenden Ergebnissen und Anregungen werden nun weitere Veranstaltungen und Veröffentlichungen des BVM vorbereitet.
Eine Nachlese zum Symposium gibt es auf der BVM-Website: http://bvm.org/symposium-qualitaet-nachlese/ 

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Ganz gleich auf welcher Seite oder Stufe des Marktes für Marktforschung, juristische Fragen haben Hochkonjunktur. Neue Medien, Big Data, stärkere Partizipation, neue Gesetze, sich permanent entwickelndes Richterrecht, Anpassungen in den standesrechtlichen Regeln - es fällt schwer, den Überblick zu behalten.

Wir möchten zur Orientierung beitragen und haben dafür die hochspezialisierte Rechtsanwältin Andrea Schweizer aus München gewinnen können. Frau Schweizer wird Themen wie das Vertragsrecht (auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenübermittlung ins Ausland) und Einwilligungen (nach TMG und BDSG) erläutern. Ein wichtiger Teil des Regionalabends wird die Klärung von Fragen aus dem Zuhörerkreis sein. Hier können auch individuelle Probleme aus dem marktforscherischen Alltag diskutiert werden.

Referentin: RAin Andrea Schweizer, Geschäftsführerin, Kanzlei Prof. Schweizer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München

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Qualität in der Markt- und Sozialforschung zeitgemäß definieren und sicherstellen

Zunehmender Preis- und Konkurrenzdruck sowie neue, digital basierte Untersuchungsansätze machen das Thema Qualitätssicherung und definition in der Markt und Sozialforschung so aktuell wie nie zuvor.
Wie läßt sich das Qualitätsverständnis in der Marktforschung aus akademischer, Anbieter- und Kundensicht perspektivisch reflektieren, weiterdenken und entwickeln? Einblicke in die Newsbranche, die mit vergleichbaren Umbrüchen und Herausforderungen konfrontiert ist, geben hierzu Inspiration.

Welche Qualitätskriterien sind in der Markt und Sozialforschung nicht verhandelbar, welche können adaptiert werden, welche sind neu oder nicht mehr relevant? Die Diskussion und die Zusammenführung der unterschiedlichen Blickwinkel soll die Basis für eine Neudefinition sein - während des Symposiums und danach.

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Für alle, die sich 2017 weiterentwickeln wollen - BVM-Seminarprogramm mit vielen neuen Themen der Marktforschung! http://bit.ly/2ggp9mQ
Und die Earlybirds sollten sich den 27. Januar in den Kalender eintragen :-)
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+++ Preis der Deutschen Marktforschung 2017 +++
DIE Auszeichnung für hervorragende Marktforschung!
Ab sofort kann man sich in den Kategorien "Innovationspreis 2017" und "Nachwuchsforscher 2017 - BVM/VMÖ/vsms" bewerben. Die Verleihung des Preises findet anlässlich des 52. Kongresses der Deutschen Marktforschung am 19./20. Juni 2017 in Berlin statt. Alle Kriterien und genaue Bewerbungsfristen -> http://bvm.org/award/ 
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