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Indigo Fitness - Fairer Umgang mit Fitnessinstruktoren?

http://mastermeli.ch/2014/04/indigo-fitness-fairer-umgang-mit-fitness-instruktoren/

Nach einer Beschwerde bezüglich der fehlenden monatlichen Lohnabrechnung folgt 2 Wochen später die Kündigung. Zufall..?
Meine Geschichte im Indigo Fitness Club als Fitnessinstruktor
Das Indigo Fitness ist bekannt für die hohe Qualität, die dem Kunden geboten wird. Ich habe dort regelmässig eine Group Fitnessstunde (Hot Iron – Langhanteltraining) am Freitagabend durchgeführt. Das Unterrichten mache ich aus Leidenschaft und es bereitet mir sehr viel Freude mit anderen Menschen zusammanzuarbeiten.
 
Seit der Eröffnung des Indigo Fitness im September 2013 war ich dabei. Ich war von Beginn an mit vollem Elan bei der Sache und habe das Arbeitsklima Indigo Fitness als positiv befunden. Mir fiel jedoch auf, dass ich jeweils zum Ende des Monats keine Lohnabrechnung erhalten habe, was mich doch ein wenig erstaunt hat. Mitte März 2014 habe ich die für die Sozialversicherungsbeiträge zustädige Person im Indigo Fitness betreffend dieser Thematik kontaktiert.


Person X antwort:
Es ist so, dass gesetzlich bis zu einem Jahreslohn von CHF 2300.00 (gilt für das Jahr 2014) es keine AHV-Abzüge gibt. Wir handhaben es so, dass wir im Dezember die Endabrechnung machen und wenn ein Instruktor diesen Betrag von Fr. 2300.00 überschreitet, ziehen wir mit dem Januarlohn die 6,25% AHV/ALV-Abzüge rückwirkend ab. Wir verzichten deshalb auf monatliche Abrechnungen und haben keinen Trainer der eine verlangt.”
 
Tatsächlich kennt das Gesetz die Befreiung von AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge wenn a) der Lohn 2’300 Franken pro Jahr nicht übersteigt und b) die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer die Beitragsentrichtung nicht verlangt. An diesem Vorgehen ist also soweit nichts auszusetzen. Für 2013 war ich nicht AHV-Beitragspflichtig. Für das Jahr 2014 hätte ich jedoch bei gleichbleibendem Pensum Anspruch auf die Beitragsentrichtung erheben können. Weiter unten ist eine eine detaillierte Auflistung ersichtlich:


Stundenansatz: CHF 70

Anzahl Stunden in der Woche: 1

Total Wochen (abzüglich 5 Wochen Ferien): 47

47*70 = CHF 3’290 pro Jahr
 
Ich habe der Person auf die E-Mail geantwortet und habe Sie gebeten, mir eine monatliche Lohabrechnung zukommen zu lassen. Aus dem einfachen Grund, weil ich damit einen besseren Überblick habe, was mir monatlich abgezogen werden würde und mir diese Art symphatischer ist, als eine einmalige Abrechnung Ende Jahr. Daraufhin bekam ich folgendes zu lesen:
Da wir diese Art des Ablauf’s vor 3 1/2 Jahren bewusst gewählt haben und sich mittlerweile über 40 Instruktoren (Basel und Zürich) daran gewöhnt haben, möchte ich jetzt nicht wegen einer Person alles durcheinanderbringen. Wenn man die Abzüge nur einmal im Jahr macht, dann ist es sehr einfach für den Instruktor zu checken ob der Monatslohn stimmt, denn er weiss ja wie viele Stunden er gegeben hat und wie viel er pro Std. erhält und somit wie viel Lohn er auf dem Konto erhalten sollte. Und man muss ja sowieso auf dem Konto checken ob der Lohn drauf ist. Und diese Fr. 200-300 die anfangs Jahr rückwirkend abgezogen werden, tun normalerweise niemandem weh.

Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Bereich und weiss wie es in anderen Fitnessclubs mit den Abrechnungen der Group Fitness Instruktoren läuft. Meistens werden keine Abzüge gemacht geschweige denn einen Lohnausweis erstellt oder gar eine monatliche Abrechnung. Bei uns läuft gesetzlich gesehen alles korrekt ab. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Abwicklungen. Der Asia Spa hat seine und wir haben die unsere. Wenn du auf eine monatliche Abrechnung bestehst, dann ist das für mich selbstverständlich, dass ich dir so eine erstellen werde. Wenn ich nichts mehr diesbezüglich von dir höre, dann werde ich das so handhaben wie wir das besprochen haben, mit Jahresendabrechnung und einem Lohnausweis.
 
Gesetzlich habe ich einen Anspruch auf eine schriftliche Lohnabrechnung. Auf dieser müssen alle Abzüge und Zuschläge aufgleistet sein. Ich kann jedoch die Antwort nachvollziehen, dass der administrative Aufwand geringfügig höher sein wird, wenn für eine Person monatliche eine Lohnabrechnung erstellt werden soll. Daher habe ich auch dem Vorschag zugestimmt, dass eine Jahresabrechnung für mich in Ordnung wäre.

Soweit so gut. Für mich war die Sache gegessen und ich habe mich wieder auf das wesentliche konzentriert; die Betreuung der Groupfitness Teilnehmer. Die böse Überraschung folgte jedoch 2 Wochen später. Völlig unerwartet und aus heiterem Himmel folgt eine (mündliche) Kündigung seitens Indigo Fitness. Ich wollte jedoch eine schriftliche Kündung, die ich dann auch erhalten habe:
Die Begründung des Kündigungsschreiben:
- Vermehrte negative Kunden Feedbacks betreffend seines Unterrichtsstil während seiner Hot Iron Lektion.

- Herr Meli konnte die teilnehmende Mitgliederzahl an seiner Hot Iron Lektion nicht entscheiden erhöhen.
 
Zu den im Kündigungsschreiben erwähnten Vorwürfen nehme ich folgendermassen Stellung:
Vermehrte negative Kunden Feedbacks betreffend seines Unterrichtsstil während seiner Hot Iron Lektion.
Die Ansprüche der Kunden im Indigo Fitness sind hoch. Das wusste ich aber und habe mich auch bewusst für dieses Fitnessstudio entschieden. Ich kann dieser Kritik nur teilweise zustimmen. Im November 2013 wurde ich aufmerksam gemacht, dass gewisse Kunden mit meinen Stunden nicht komplett zufrieden sind. Ich habe mir diese Kritik sehr zu herzen genommen, habe noch härter an mir gearbeitet und mich noch mehr ins Zeug gelegt, damit auch die Teilnehmer weiterhin Freude haben. Bis zu meier Kündigung habe ich keine weiteren negativen Feedbacks zu meinen Stunden erhalten. Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältnis zu den Teilnehmern.
Herr Meli konnte die teilnehmende Mitgliederzahl an seiner Hot Iron Lektion nicht entscheiden erhöhen.
Die Begründung mit der Mitgliederzahl halte ich persönlich für unfair. Meine Stunde erfolgte jeweils am Freitagabend von 18.00 – 19.00 Uhr. Freitagabendstunden unterliegen gewöhnlichen Schwankungen. Dies ist nicht nur im Indigo Fitness der Fall, sondern auch in anderen Fitnessstudios. Beipielsweise hat das Asia Spa die Freitagsabendstunden abgeschafft, das es zu wenig Teilnehmer gab. Dies ist auch nicht weiter erstaunlich, da die viele Fitnessbesucher den Freitagabend anders gestalten möchten.Zudem möchte ich festhalten, dass die nach mir folgende Spinningstunde in etwa die gleiche Anzahl Teilnehmer aufzuweisen hat.
 
Nach meiner Kündigung habe ich das Gespräch mit den Mitarbeitern und Kunden gesucht. Ich habe die Kunden nach deren Meinung zu den von mir geführten Stunden gefragt. Interessanterweise gab es keine negativen Feedbacks. Auch eine Nachfrage beim Emfpang, welche allfällige Kritik seitens der Kunden entgegen nehmen, ergab nichts negatives.
 
Seit März 2013 bin ich Hot Iron Instructor. Zudem bilte ich mich in anderen Bereich (Deepwork und Body Art) weiter. Mir ist insbesondere wichtig, dass meine Teilnehmer Ihre Übungen korrekt ausführen und gleichzeitig mit einem Lächeln das Studio verlassen können. Gewiss hatte ich, vor allem zu Beginn, Kritik einstecken müssen, zurecht! Jede konstruktive kritik ist aber gerechtfertigt und trägt zur Entwicklung eines Menschen bei. Lebenserfahrung ist die Summe der Fehler, die man glücklicherweise macht. Diese Summe der Fehler trägt zur Entwicklung bei – auch meiner.

Ich habe die Kritik ernst genommen und habe von da an nichts negatives mehr zu hören bekommen. Kurz nach meiner Kündigung wurde meine Stunde von einem Master Trainer vorgeführt. Dieser teilte mir mit, dass ich meine Stunden jeweils korrekt ausgeführt habe.

Durch ihn habe ich auch erfahren, dass ein generelles Problem bestehe. Fitnessinstruktoren seien leicht ersetzbar. Diese gäbe es wie Sand am Meer. Es würde vorkommen, dass wegen Kleinigkeiten, ja wegen Nichtigkeiten, Instruktoren ersetzt würden. Beschwerden von Kunden sind ernst zunehmen. Nicht umsonst ist der Kunde der König. Es kommt vor, dass eine einzele Beschwerde ausreicht, um eine Kündigung auszusprechen. Ich möchte nicht nur den Entertainer im Fitnessstudio sein. Mein Fokus gilt vielmehr der Sicherheit und der korrekten Ausführung der einzelnen Übungen.

Dieser Blogeintrag soll keine Abrechnung mit Indigo Fitness sein. Mit diesem Kapital habe ich abgeschlossen. Es gilt vielmehr euch darauf aufmerksam zu machen, dass nichtige Gründe ausreichen, um jemanden loszuwerden. Ich persönliche halte die Kündigung, respektive die Begründung der Kündigungen für fadenscheinig, unglaubwürdig, durchschaubar und schwach. Zudem wurde mir ja anfänglich die Kündigung nur mündlich mitgeteilt. Erst auf mein Insistieren erfolgte die Kündigung schriftlich.
Ich möchte explizit erwähnen, dass ich mit fast allen Beteiligten im Indigo ein sehr gutes Verhältnis hatte. Leider gilt dies nicht unbedingt für alle. Da gilt insbesodere für die Person, welche für die Abrechnungen zuständig ist und dem Inhaber. Letzterer hatte mit grosser, sehr grosser Wahrscheinlichkeit, auf Verlangen von der ersten Person die Kündigung vorangetrieben.
Mein Fazit:

Ich möchte klarstellen, dass das Indigo Fitness nicht repräsentativ sein sollte. Ich habe persönlich habe sehr gute Erfahrungen im Asia Spa gemacht. Die Arbeitsbedingunge sind optimal und Achtung: die monatliche Abrechnung erfolgt jeweils ohne langes Zureden von den Instruktoren.
 
Hohe Qualität für den Kunden,  ob das auch für Fitness Instruktor zutrifft?
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SHIPI

http://mastermeli.ch/2014/04/online-shop-fuer-albaner-auf-shipi-ch/

Online Shop für Albaner auf SHIPI.ch
Nein, das Wort „shipi“ ist keine Beleidigung!
„shipi“ ist eine Abkürzung für das albanische Wort „shqiptar“, welches auf Deutsch so viel wie Albaner heisst. Daher auch der kurze und knappe der Name SHIPI.ch für den Onlineshop für Albanische Artikel. Der Begriff „shipi“ ist sozusagen der schweizerdeutsche und somit „integrierte“ Begriff für Albaner, welcher mittlerweile auch von den Albanern selbst gebraucht wird.

Seit den 1990er Jahren sind in der Schweiz zahlreiche Vereine, wie Bashkimi.ch, studenti-zh.ch oder aber auch die Fussballclubs FC Kosova und FC Albania entstanden, welche unter anderem die Repräsentation der albanischen Diasporagemeinde zum Ziel haben.
 
Bist du gerade auf der Suche nach Fan- oder Dekoartikeln für eine grössere Veranstaltung, wie einem Konzert oder einer Nationalfeier? Oder aber einfach nur für deinen persönlichen Gebrauch oder als kleines Geschenk für den netten Shipi nebenan? Dann bist Du bei SHIPI.ch  goldrichtig.


 


Albaner, Online shop, Verkauf
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