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Dirk Juschkat
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Mensch und Dichter: mitten im Leben, doch manchmal nicht wirklich dabei - Lyrik schreibt Leben
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Brigitte Vollenberg und Dirk Juschkat stellen vor:

Piranhas im Schlossgraben?!
Eher unwahrscheinlich. Oder?
Die Geschichten, am Wegrand des Lebens aufgelesen, sind so vielfältig wie sonderbar. Sorgfältig ausgesuchte Gedichte umrahmen die Texte, sind in ihnen integriert und unterstreichen die heiteren und skurrilen, aber auch mal ernsten und kriminellen Geschichten. Erinnerungen werden wach.
Ja, das hab ich auch schon einmal erlebt, werden Sie denken. Vielleicht hoffen Sie auch, dass Ihnen diese oder jene außergewöhnliche Begebenheit nicht widerfährt. Und genau durch diese Mischung entsteht der Spaß am Lesen. Lassen Sie sich überraschen!

ISBN-13: 978-375-282-432-2

Preis:
9,99 Euro (Print)
3,99 Euro (kurzfristiges E-Book-Angebot)

In jeder guten Buchhandlung erhältlich, aber natürlich auch im Internet:

https://www.bod.de/buchshop/piranhas-im-schlossgraben-brigitte-vollenberg-9783752824322

https://www.amazon.de/Piranhas-im-Schlossgraben-Prosa-Lyrik/dp/3752824328/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1531993543&sr=1-1&keywords=Piranhas+Juschkat
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Sternenschnuppen

Verglühende Steine sind mir gar nicht schnuppe,
bin draußen, alleine, nur mit einer Fluppe,
und schau auf die Sterne, das große Gefunkel,
und sähe so gerne, denn es ist ja dunkel,
die leuchtenden Spuren stellaren Vergehens,
das Ende von Touren des Weltraumgeschehens.

Sekunden des Sterbens zu meinem Gefallen,
der GAU des Verderbens beklatscht von uns allen
zum Wünscheerfüllen, doch nur heimlich leise,
denn erst ganz im Stillen gehen diese auf Reise,
verschwiegen von allen, nach endlosem Warten
auf kosmisches Knallen im heimischen Garten.

Die meisten der Dinger sind eh zu behende,
die Zeit rinnt durch Finger und an ihrem Ende
führt langsames Denken zu halben Ideen,
die wir nur verschenken beim Himmelbesehen;
es bleiben die Träume von Geld, Glück und Ehren,
Gedankenspielräume profaner Begehren.

© Dirk Juschkat 2018, alle Rechte liegen beim Autor, mehr Gedichte und Infos unter www.dirkjuschkat.de

P.S.: Meine Gedichte dürfen auch nichtkommerziell unter Nennung meines Namens als Urheber weiterverbreitet werden!

Piranhas im Schlossgraben - das neue Buch von Brigitte Vollenberg(Prosa) und Dirk Juschkat(Lyrik) - in jeder guten Buchhandlung, aber auch über das Internet erhältlich.
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Traumreisen

Verwunschene Wege,
verschwimmende Grenzen,
verführen Gedanken
zu spielenden Tänzen.

Geheimnisse locken
den Geist, zu probieren,
was würde, was könnte
womöglich passieren.

Der Nebel des Vagen
scheint freilich gefährlich,
doch bleiben wir tapfer,
denn, sind wir mal ehrlich,
im Wissen, dass Träume
auf Reisen nicht schaden,
genießen wir heimlich
die Nachteskapaden.

Und denken noch Tage
danach an die Stellen,
die tief aus dem Dunkeln
das Leben erhellen.


© Dirk Juschkat 2018, alle Rechte liegen beim Autor, mehr Gedichte und Infos unter www.dirkjuschkat.de

P.S.: Meine Gedichte dürfen auch nichtkommerziell unter Nennung meines Namens als Urheber weiterverbreitet werden!
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Oh, du schöne Weihnachtszeit!

Heiligabend früh um zehn,
Vater quält sich aufzustehn,
tastet blind von Wand zu Wand –
Firmenfeier: Glühweinstand!

Mutter putzt seit Stunden schon,
zwischendurch das Telefon,
Kinder quengeln, wollen Schnee,
Vater tut der Schädel weh.

Schnelles Frühstück, großer Plan,
noch ist vieles nicht getan,
letzter Einkauf, Weihnachtsbaum,
alles plappert durch den Raum.

Endlich Pflichten aufgeteilt
und ins Chaos fortgeeilt,
shoppen, bis die Karte kracht,
für die eine stille Nacht.

Kurz nach Ladenschluss zurück,
Austausch über Pech und Glück,
Vater plötzlich leichenblass,
weil er ihr Geschenk vergaß ...!

Braten brutzelt vor sich hin,
Vater trinkt den ersten Gin,
Wohnzimmer zurecht gerückt,
Kinder krummen Baum geschmückt.

Alles fertig, alles steht,
für die Kirche viel zu spät.
Wo nur die Verwandtschaft bleibt?
Bier dem Vater Zeit vertreibt.

Sippschaft klingelt, alle kau’n,
Braten grad noch dunkelbraun,
Klatsch und Tratsch von Freud und Leid,
endlich ist Bescherungszeit.

Kinderaugen leuchten auf,
Vater kippt sich Wein darauf,
erster Streit erlegt Präsent,
Vater Mutter Schuld bekennt.

Sippschaft lästert, hetzt und prahlt,
wer wofür wieviel bezahlt,
Mutter alles still erträgt,
langsam Scheidung überlegt.

Stunden später Sippschaft geht,
Kinder völlig überdreht,
Mutter säubert ihr Revier,
Vater nimmt sein zwölftes Bier.

Morgen wird zurückbesucht,
die man vorhin noch verflucht,
Vater schnarcht und lächelt breit –
Oh, du schöne Weihnachtszeit!

(aus: "Gereimte Kurzgeschichten" (eBook und Paperback), Amazon 2017;
mehr Gedichte und Infos unter www.dirkjuschkat.de)
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