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Zahnarztpraxis Dr. Mohr
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Aufhellung eines verfärbten Zahns

In unserer Zahnarztpraxis Dr. Mohr und Kollegen aus Jena stellen sich häufig Patienten mit einzeln verfärbten Zähnen vor. Dabei handelt es sich meistens um wurzelkanalbehandelte Frontzähne, die sich über die Jahre verdunkelt haben (Abbildung 1). Im folgenden Beispielfall (Abbildung 1 und Abbildung 2) wollen wir zeigen, wie ein solches absolut schmerzfreie Bleaching abläuft. Für unsere Behandlung verwenden wir Materialien der Firma Ultradent (Opalescense Endo), die sich für diesen Einsatz seit Jahren in unsrer Praxis in Jena bewährt haben. Nach einer ausführlichen Aufklärung über Art und Umfang sowie die entstehenden Kosten für den Patienten erfolgt die Eröffnung des wurzeltoten (devitalen) und einwandfrei wurzelkanalgefüllten Zahns von der Gaumen- bzw. Lippenseite. Die Wurzelfüllung wird bis ca. 2 mm unter die Schmelz-Zement-Grenze abtragen. Aus der Kavität werden sämtliche alten Restaurationsmaterialien entfernt. Die Wurzelfüllung mit einem fest angemischten Zement ca. 1-2 mm abdeckt. Anschließend wird das Aufhellungsmittel in die Kavität eingebracht und die Öffnung mit einem Material provisorisch dicht verschlossen. Der Patient wird anwiesen, den Zahn zu beobachten und die Zahnhelligkeit zu kontrollieren. Nach spätestens 3-5 Tagen ist die entsprechend gewünschte Zahnfarbe erreicht (Abbildung 2). In einer zweiten Sitzung erfolgt die Entfernung von Bleachingmittels und das Auffüllen der Zahnöffnung mit einem stabilisierenden Zement. Erst nach ca. 2 Wochen wird in einer dritten Sitzung die definitive Adhäsiv-Füllungen gelegt, um die Farbstabilisierung des Zahnes und die klebenden Eigenschaften des dentinadhäsiven Restaurationsmaterials nicht negativ zu beeinflussen. Nach dem Abschluss der Behandlung ist nicht mit einer erneuten Verfärbung zu rechnen. Die Kosten für einen Zahn spielen sich im Bereich zwischen 150-300 Euro ab (bezogen auf einen gesetzlich versicherten Patienten). #mein-zahnarzt-jena.de #Zahnaufhellung
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18.03.17
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Zahnfleischentzündungen/ Parodontitis: Zahnbestand sichern

Hin und Wieder blutet das Zahnfleisch. Es tut nicht weh, manchmal ist das Zahnfleisch etwas gerötet und leicht angeschwollen. Kommt das mal vor oder muss man sich sorgen, ist die Frage. Oder anders: Ist es ein oberflächliches Problem oder steckt die Ursache in der Tiefe?
Schwer zugängliche Stellen in der Mundhöhle, zum Beispiel die hinteren Zahnzwischenräume oder Bereiche unter Brücken, erreichen wir nur schwer beim täglichen Zähneputzen. Zahnbeläge, die an diesen Stellen nicht entfernt werden, verursachen lokal Zahnfleischentzündungen, wir Zahnärzte sprechen von einer Gingivitis.

Zahnbelag entsteht schnell

Eine Zahnfleischentzündung entwickelt sich bereits nach wenigen Tagen an den ungeputzten Stellen. Schon Minuten nach dem Zähneputzen entsteht erneut ein sogenanntes Schmelzoberhäutchen auf der Zahnoberfläche, Fachbegriff Pellikel. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang. Das Schmelzoberhäutchen entsteht aus Eiweißen im Speichel. An dieses Schmelzoberhäutchen heften sich in der Folge Bakterien an. Über Stunden und Tage wird die Bakterienschicht immer dicker, bis schließlich mit bloßem Auge eine Belagschicht zu erkennen ist. Fachleute sprechen in diesem Stadium von reifer Plaque bzw. von einem Biofilm.

Zahnreinigung hilft gegen Entzündung

Die Bakterien zirkulieren in der Belagschicht, sie verbinden sich untereinander und tauschen Stoffwechselprodukte aus. Einige dieser Stoffwechselprodukte setzten die Körperabwehr in Gang. Die Antwort des Körpers heißt: Entzündung. Typischerweise ist das Zahnfleisch gerötet, geschwollen und es blutet leicht bei der geringsten Berührung. Schmerzhaft ist das eher nicht. Die gute Nachricht: Eine intensive Zahnreinigung mittels Bürste, Zahnseide und Zwischenraumbürstchen lässt die Entzündung wieder verschwinden. Rötung und Schwellung klingen ab. Das Zahnfleisch sieht wieder rosa und gesund aus, ist fest und blutet nicht mehr.

Zerstörung lange unsichtbar

Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln. Nicht jede Zahnfleischentzündung mündet in eine Parodontitis, aber jeder Parodontitis geht eine unbehandelte Gingivitis voraus. Ist die Ursache des Zahnfleischblutens eine bereits entstandene Parodontitis, liegt das Problem tiefer, nämlich unterhalb des Zahnfleischrandes. In der Plaqueschicht ändert sich im Laufe von Tagen und Wochen bei ausbleibender Reinigung die Bakterienzusammensetzung. Aggressive, krankheitsauslösende Keime gewinnen die Oberhand. Sie zerstören den Zahnhalteapparat, also Zahnfleisch, zahntragende Fasern und Knochen, und wandern entlang der Zahnwurzel immer weiter in die Tiefe. Oft wird die Diagnose Parodontitis nicht vermutet, denn die gravierenden Auswirkungen wie Zahnlockerungen, Eiter oder freiliegende Zahnhälse treten erst spät sichtbar zu tage. Betroffene merken lange nichts, denn eine Parodontitis verläuft häufig schleichend und nicht schmerzhaft.

Warnung Zahnfleischbluten

Die Parodontitis konsequent behandeln zu lassen ist sehr wichtig, da die entzündeten Zahnfleischtaschen ein Reservoir für krankmachende Keime bilden. Die Erreger können in die Blutbahn gelangen. Viele Zusammenhänge zu Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose, Herzinfarkt, aber auch zu Frühgeburten konnten bisher in Studien belegt werden. Zahnfleischbluten ist also ein bedeutendes Warnsignal und keine Normalität.

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung,

die entsteht, wenn mehrere ungünstige Faktoren zusammenkommen. Risikofaktoren sind insbesondere eine unzureichende Mundhygiene, das Vorhandensein spezieller Allgemeinerkrankungen, oftmals einhergehend mit einer reduzierten Abwehrlage des Körpers, eine genetische Disposition, aber auch Rauchen, Übergewicht und Stress. Man kann allerdings einige der krankheitsauslösenden Faktoren bekämpfen und so zumindest das Voranschreiten der Zahnbetterkrankung deutlich beeinflussen.
Ein zerstörter Zahnhalteapparat entwickelt sich auch nach erfolgreicher Parodontitisbehandlung im Prinzip nicht wieder neu. Operativ gibt es im Einzelfall Möglichkeiten, verloren gegangenen Knochen wieder aufzubauen und freiliegende Zahnhälse abzudecken. Die Erfolgsaussichten sind allerdings sehr unterschiedlich. Die wichtigste Therapie ist daher eine langfristig angelegte, systematische Behandlung.

Ohne Beläge keine Parodontitis

Jeder Parodontitis geht eine Zahnfleischentzündung voraus, ausgelöst durch Bakterien im Zahnbelag. Hier setzt die Prävention, aber auch die systematische Therapie der Erkrankung an: In einer ersten Mundhygiene-Phase reinigt eine speziell ausgebildete Prophylaxe-Assistentin das gesamte Gebiss. Doch nicht nur das: Innerhalb mehrerer Mundhygiene-Termine bekommt der Patient genaue Pflegehinweise für zu Hause an die Hand. Dazu gehört neben dem richtigen Gebrauch der Zahnbürste auch der Einsatz von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen sowie eine regelmäßige Zungenreinigung. Der Erfolg dieser Pflegebemühungen wird bei jedem neuen Reinigungstermin überprüft. Nach dieser ersten gründlichen Hygienephase klingt die Zahnfleischentzündung meist rasch ab. Ein Indikator dafür ist die geringere Blutungsneigung des Zahnfleisches.

Von oben nach unten

Sind nach der ersten Therapiephase alle erreichbaren harten und weichen Beläge von der Zahnoberfläche entfernt worden, ist ein wichtiger Schritt vollzogen. In einer weiteren Therapiephase gilt es, die Beläge und die Entzündung in den entstandenen Zahnfleischtaschen zu entfernen. Dazu verwendet der Zahnarzt Handinstrumente oder Ultraschallgeräte zusammen mit antibakteriellen Spüllösungen unter lokaler Betäubung. Erst danach klingt auch die tiefer liegende Entzündung ab. Das Zahnfleisch schwillt ab und geht so weit am Zahn zurück, wie auch der Knochen aufgrund der Parodontitis bereits an Höhe verloren hat. Dadurch ist mehr von der Zahnwurzel sichtbar und die Zähne erscheinen länger. Dennoch ist das wichtigste Ziel erreicht: ein entzündungsfreies Gewebe.

Gezielt, aber selten: Antibiotika

Antibiotika werden während der Behandlung manchmal unterstützend eingesetzt. Im Idealfall sollte dazu vorher ein Keimprofil erstellt werden, um ein bestimmtes Antibiotikum oder eine Kombination gezielt einzusetzen. Bei manchen aggressiven Verlaufsformen wird die erste Therapiephase abgekürzt und das komplette Gebiss einschließlich der Wurzeloberflächen unter Antibiotika-Einsatz so rasch wie möglich gereinigt. Fachleute nennen dieses Vorgehen Full-Mouth-Desinfektion. Der Antibiotika-Einsatz sollte allerdings auf die schweren und aggressiven Formen der Parodontitis beschränkt bleiben.

Langfristig behandeln – nachhaltiger Erfolg

Nach dem Abklingen der Entzündung kontrolliert der Zahnarzt in regelmäßigen Abständen den Zustand des Zahnfleisches und den des Zahnhalteapparates. Treten erneut Entzündungszeichen wie Zahnfleischbluten auf, müssen die Pflegebemühungen mit Unterstützung des zahnärztlichen Fachpersonals intensiviert werden. Auf Reinigungs- und Kontrolltermine – unter Umständen sogar alle drei Monate – müssen sich Patienten nach einer Parodontitistherapie einstellen. Bleibt der Status quo über einen längeren Zeitraum stabil, können die Kontrollintervalle auch verlängert werden. Erst bei stabilen entzündungsfreien Verhältnissen ist es sinnvoll, an weitere Behandlungen wie Zahnersatz oder Implantate zu denken. Denn auch Implantate sind vor Parodontitiserregern nicht gefeit: Setzen sich Bakterien zwischen Knochen und Zahnimplantat, bildet sich auch hier ein größer werdender Spalt und das Implantat kann sich lockern.
Risiko: chronische Allgemeinerkrankungen
Menschen mit chronischen Allgemeinerkrankungen haben grundsätzlich ein höheres Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Diabetiker. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt kleinste Blutgefäße auch im Zahnfleisch. Dadurch wird die Abwehrlage lokal geschwächt und schädliche Keime können sich leichter vermehren.
Menschen mit transplantierten Organen müssen Medikamente nehmen, die das eigene Immunsystem unterdrücken. Dieser Umstand begünstigt ebenso das Parodontitisrisiko. Neuesten Studien zufolge haben auch Rheumapatienten ein erhöhtes Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken. Betroffene sollten sich vorsorglich bei ihrem Zahnarzt untersuchen lassen. Denn oft wirkt sich die Behandlung der Parodontitis wiederum günstig auf den Verlauf der vorliegenden Allgemeinerkrankung aus.

Quelle: proDente e.V.
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Parodontologie in Ihrer Zahnarztpraxis in Jena

Für gesunde Zähne ist auch gesundes Zahnfleisch äußerst wichtig.
Entzündungen am Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat - die so genannte Parodontitis - können Ihr Gebiss bis hin zum Zahnverlust schädigen. Damit das nicht passiert, widmen wir schon bei der Erstuntersuchung Ihrem Zahnfleisch höchste Aufmerksamkeit. Werden erkrankte Veränderungen festgestellt, setzen wir rechtzeitig mit einer Therapie ein, um den Prozess zu stoppen und Ihre Zahngesundheit so dauerhaft zu bewahren.

Ihre Vorteile
Unsere Praxis besitzt einen zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Zahnfleischentzündungen
Ausführliche Beratung über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten der Zahnfleischentzündung
Bestimmung des Keimspektrums im Mund mittels Keimanalyse
intensives Training zur Optimierung der Mundhygiene, ggf. mittels professioneller Zahnreinigung - Prophylaxe
Einbindung in ein enges Wiedervorstellungskonzept/ Recall
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Ihr Zahnarzt in Jena für eine professionelle Prophylaxe

Wir sorgen mit unseren Präventions- und Prophylaxe-Maßnahmen für einen dauerhaften Gesunderhalt von Zahnfleisch, Zähnen, Mundschleimhaut und Implantaten. Wir entwickeln sowohl für Kinder als auch für Erwachsene maßgeschneiderte Prophylaxe-Konzepte. Wir beraten Sie gerne über Verfahren und Produkte zur regelmäßigen Zahnpflege. Ergänzend zur Beratung über alltägliche Prophylaxemaßnahmen bieten wir nach Vereinbarung professionelle Mundhygienesitzungen (Zahnreinigung) bei einer eigens dafür ausgebildeten Mitarbeiterin in unserer Praxis in Jena an.
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In unserer Zahnarztpraxis Dr. Mohr und Kollegen aus Jena stellen sich häufig Patienten mit einzeln verfärbten Zähnen vor. Dabei handelt es sich meistens um wurzelkanalbehandelte Frontzähne, die sich über die Jahre verdunkelt haben (Abbildung 1). Im folgenden Beispielfall (Abbildung 1 und Abbildung 2) wollen wir zeigen, wie ein solches absolut schmerzfreie Bleaching abläuft. Für unsere Behandlung verwenden wir Materialien der Firma Ultradent (Opalescense Endo), die sich für diesen Einsatz seit Jahren in unsrer Praxis in Jena bewährt haben. Nach einer ausführlichen Aufklärung über Art und Umfang sowie die entstehenden Kosten für den Patienten erfolgt die Eröffnung des wurzeltoten (devitalen) und einwandfrei wurzelkanalgefüllten Zahns von der Gaumen- bzw. Lippenseite. Die Wurzelfüllung wird bis ca. 2 mm unter die Schmelz-Zement-Grenze abtragen. Aus der Kavität werden sämtliche alten Restaurationsmaterialien entfernt. Die Wurzelfüllung mit einem fest angemischten Zement ca. 1-2 mm abdeckt. Anschließend wird das Aufhellungsmittel in die Kavität eingebracht und die Öffnung mit einem Material provisorisch dicht verschlossen. Der Patient wird anwiesen, den Zahn zu beobachten und die Zahnhelligkeit zu kontrollieren. Nach spätestens 3-5 Tagen ist die entsprechend gewünschte Zahnfarbe erreicht (Abbildung 2). In einer zweiten Sitzung erfolgt die Entfernung von Bleachingmittels und das Auffüllen der Zahnöffnung mit einem stabilisierenden Zement. Erst nach ca. 2 Wochen wird in einer dritten Sitzung die definitive Adhäsiv-Füllungen gelegt, um die Farbstabilisierung des Zahnes und die klebenden Eigenschaften des dentinadhäsiven Restaurationsmaterials nicht negativ zu beeinflussen. Nach dem Abschluss der Behandlung ist nicht mit einer erneuten Verfärbung zu rechnen. Die Kosten für einen Zahn spielen sich im Bereich zwischen 150-300 Euro ab (bezogen auf einen gesetzlich versicherten Patienten).
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21.02.17
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Unsere Praxis befindet sich seit über 20 Jahren erfolgreich in Lobeda-Ost, einem der bevölkerungsreichsten Gebiete der Stadt Jena unweit des Universitätsklinikums.

Ihre Zähne gemeinsam mit Ihnen gesund zu erhalten - im Idealfall ein Leben lang - das ist unser oberstes Ziel.

Wir nehmen die Sorgen unserer Patienten sehr ernst und verstehen uns als kompetenter Problemlöser. Es ist uns wichtig, dass wir auf Augenhöhe diskutieren und ihnen die Möglichkeit geben, qualifiziert eigene Entscheidungen für Ihre Zahngesundheit zu treffen. Die Beratung und Wertschätzung unserer Patienten und die Vermittlung von Vertrauen, Orientierung und Sicherheit prägen dabei unseren Arbeitsstil.

Jeder Patientenfall wird daher bei uns individuell analysiert und die Wünsche des Patienten mit den unterschiedlichen Versorgungsmöglichkeiten umfassend besprochen.

Anerkannte und erprobte wissenschaftliche Standards bilden die Grundlagen unserer Therapien. Den konstant hohen Qualitätsgrad unserer Arbeit gewährleisten wir durch fortwährende Weiterbildungen. Die Grundvoraussetzungen einer modernen Zahnmedizin sind in unserer volldigitalisierten Praxis vorhanden. Wir verstehen uns als Dienstleister der Zahnheilkunde insbesondere in den Bereichen Oralchirurgie, Parodontologie sowie der ästhetischen Gebissrestauration und Implantation. Wir bieten Ihnen eine angstfreie Behandlung, regelmäßige Vorsorge und strahlungsarmes digitales Röntgen.

Mit unserem breiten Tätigkeitsspektrum leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur lokalen Gesundheitsversorgung in Lobeda-Ost und werden dabei durch speziell ausgebildeten und hochmotivierten Kollegen und Mitarbeiterinnen unterstützt.

Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Patienten, das uns täglich aufs Neue entgegen gebracht wird und stehen bei Bedarf auch für zahnmedizinische Zweitmeinungen zur Verfügung .
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Wie entsteht die Karies? Fragen Sie Ihren Zahnarzt in Jena!

Karies ist ein durch Bakterien verursachender Prozess, der über eine örtliche Entkalkung und der Zersetzung der Zahnhartsubstanz zu einer Kavität (= kariöse Läsion) des Zahnes führt. (Theorie von W.D. Miller)

Kariesentstehung

Karies entsteht, wenn Mikroorganismen sich auf dem Zahn bei vorhandenem Substrat für längere Zeit festsetzen. Durch den Bakterienstoffwechsel wird die Nahrung dabei zu Säuren abgebaut, die eine Entkalkung der Zahnhartsubstanz verursachen.

Auf dem Zahnschmelz sowie in der gesamten Mundhöhle befinden sich zahlreiche Bakterien (z.B. Streptokokken). Die meisten vermehren sich in feuchtwarmer Umgebung. Die Schmelzkaries wird hauptsächlich von Streptokokkus mutans,
Streptokokkus salvarius und Streptokokkus sanguis verursacht. Diese Bakterien gewinnen Lebensenergie durch Verstoffwechslung von Kohlenhydraten.
Für die Bakterien leicht verdauliche Nahrung besteht aus niedermolekularen Kohlenhydraten.

Dazu gehört Saccharose (= Doppelzucker, Glukose + Fruktose).
Der Bakterienstoffwechsel ist in der Lage Saccharose aufzuspalten und zur Energiegewinnung abzubauen , dabei entsteht Säure.
Säure entzieht Hydroxylapatit das Kalzium (= Endmineralisierung) und der Zahnschmelz wird zerstört. Gleichzeitig bilden Bakterien eine zähklebrige Masse, diese festigt die Plaque.

Kariesverlauf

Initialkaries

Beginnende Entkalkung (= Demineralisation) unterhalb der intakt erscheinenden Zahnoberfläche. Man erkennt einen weißen Fleck (white spot). Durch die Speichelzusammensetzung (Kalzium, Phosphat, Flurid) ist es reversibel.

Schmelzkaries (caries superficialis)

Ist ein Schmelzdefekt, welcher sich durch bräunliche Verfärbungen zu erkennen gibt.

Dentinkaries (caries media)

Unbehandelt breitet sich die Karies bis zum Dentin aus.
Sobald die Schmelz-Dentin-Grenze überstritten wird spricht man von einer Dentinkaries. Karies breitet sich im Dentin schneller aus als im Schmelz, da mehr organische Substanzen vorhanden sind. Karies breitet sich ampullenartig unter Schmelz aus (= unterminierende Karies).

Tiefe Dentinkaries (caries profunda)

Die Karies schreitet entlang der Dentinkanälchen bis in das pulpanahe Drittel des
Dentins.
Die vorhandenen Odontoplasten werden zur Tertiärbildung angeregt und die Markhöhle der Pulpa verkleinert sich. Dies ist eine Abwehrreaktion zum Schutz vor der Karies.


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Untersuchung des genetischen Polymorphismus der N-Acetyltransferase 2 (NAT2) bei Patienten mit aggressiver Parodontitis

Mohr, Gabriel: Untersuchung des genetischen Polymorphismus der N-Acetyltransferase-2 (NAT2) bei Patienten mit aggressiver Parodontitis, 2006. - 95 Bl., Jena, Univ., Diss., 2006 Signatur(en): 2007 E 2447

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, das Erkrankungsrisiko für eine aggressive Parodontitis in Abhängigkeit vom genetischen Polymorphismus des Enzyms NAcetyltransferase 2 (NAT2) zu untersuchen. Anhand des Krankheitsverlaufs sowie der klinischen Parameter (Bluten nach Sondieren, Sondierungstiefe, klinischer Attachmentlevel und röntgenologischer Parodontalstatus) konnten 30 der 86 Probanden der Gruppe der aggressiven Parodontitis zugeordnet werden. Der Vergleich erfolgte zu einer Kontrollgruppe von 56 Probanden, die keine pathologisch parodontalen Veränderungen aufwiesen (Sondierungstiefen und Attachmentlevel < 3,5 mm, Bluten nach Sondieren < 25 %). Beide Probandengruppen wurden anamnestisch auf frühere und derzeitige Rauchgewohnheiten exploriert. Bei den Parodontitispatienten und der alters- und geschlechtsspezifischen Kontrollgruppe erfolgte die Isolierung genomischer DNA aus EDTA-Vollblut und eine Genotypisierung der NAT2 mittels Polymerase-KettenReaktion (PCR) und Restriktionsfragmentanalyse. Es wurden sechs Mutationen an den Nukleotid-Positionen 282, 341, 481, 590, 803 und 857 analysiert. Auf der Basis dieser Untersuchung konnten alle 86 Personen entsprechend ihres Genotyps in NAT2 Schnell- und Langsam-Acetylierer klassifiziert werden. Die Analyseergebnisse zeigten, dass 60 % der Patienten mit aggressiver Parodontitis und 39 % der Kontrollen NAT2 Langsam-Acetylierer waren. Der Vergleich der Häufigkeitsverteilung des NAT2-Polymorphismus zwischen Patienten mit aggressiver Parodontitis und Kontrollen zeigte eine Überrepräsentation von NAT2 Langsam-Acetylierer in der Gruppe der Parodontitispatienten (p= 0,06). Es konnte für den Langsam-Acetylierungsstatus der NAT2 ein Trend zu einem erhöhten Parodontitisrisiko aufgezeigt werden (OR: 2,320; 95%- Kl: 0,936 – 6,803; p= 0,06). Die klinischen Parameter bei Patienten mit aggressiver Parodontitis wurden in den beiden Gruppen NAT2 Schnell- bzw. Langsam-Acetylierer miteinander verglichen. In der Gruppe der NAT2 Langsam-Acetylierer konnten für das Bluten nach Sondieren (p= 0,516), die mittlere Sondierungstiefe (p= 0,146) und den mittleren Attachmentlevel (p= 0,159) erhöhte Werte festgestellt werden. 6 Bei der Untersuchung der Rauchgewohnheiten wurde der Nikotinkonsum als Risikofaktor für eine aggressive Parodontitis bestätigt. Es zeigte sich, dass im Gegensatz zu den „aktuellen Rauchern“ (p= 0,462) ein signifikant höherer Anteil von „Exrauchern“ (p= 0,029) in der Gruppe der Parodontitispatienten vorlag. Das Risiko an einer aggressiven Parodontitis zu erkranken war für „Exraucher“ signifikant erhöht (OR: 3,703; 95%Kl: 1,090 – 12,658; p= 0,036). Wurde das Untersuchungskollektiv hinsichtlich der Dauer des täglichen Nikotinkonsums analysiert, konnte für Patienten, die „> 5 Jahre geraucht“ haben, ein signifikant erhöhtes Risiko für eine aggressive Parodontitis festgestellt werden (OR: 4,082; 95%-Kl: 1,304 – 12,658; p= 0,016). Neben der Dauer wurde die Gesamtzahl an gerauchten Zigaretten untersucht („Packyears“). Es konnte bei einem Konsum von „größer gleich 5 Packyears“ nachgewiesen werden, dass das Risiko für eine aggressive Parodontitis signifikant erhöht war (OR: 4,831; 95%-Kl: 1,565 – 14,925; p= 0,006). Bei der gleichzeitigen Betrachtung des NAT2-Polymorphismus und des Nikotinkonsums wurde für „NAT2 Langsam-Acetylierer, die jemals geraucht“ haben ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Untersuchungsgruppen festgestellt (p= 0,05). Die Analyse des Parodontitisrisikos ergab in der Gruppe der „NAT2 Langsam-Acetylierer, die jemals geraucht“ haben, ein signifikant erhöhtes Risiko an aggressiver Parodontitis zu erkranken (OR: 5,333; 95%-Kl: 1,334 – 21,235; p= 0,018). Darüber hinaus wurde bei der Kombination des NAT2 Polymorphismus mit der Rauchmenge für NAT2 Langsam-Acetylierer mit „größer gleich 5 Packyears“ ein signifikanter Unterschied zwischen Parodontitispatienten und Kontrollen festgestellt (p= 0,003). Das Parodontitisrisiko war für dieses Kombinationsmerkmal um das 5,7fache erhöht (OR: 5,714; 95%-Kl:1,745 – 18,868; p= 0,004). Durch die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit konnte der Einfluss des Polymorphismus der NAT2 auf die aggressive Parodontitis in Assoziation mit dem Rauchen aufgezeigt werden. Dabei führt wahrscheinlich die verlangsamte Detoxifikation in der Fremdstoffmetabolisierung zu einer Progression der aggressiven Parodontitis.

Die vollständige Dissertation ist HIER hinterlegt.

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