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Thomas Stiegler
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Huhn Marengo

Nur zögerlich konnten sich die alten Mächte auf ein gemeinsames Vorgehen gegen das revolutionäre Frankreich einigen. Nachdem die „erste Koalition“ durch geschicktes Taktieren der Franzosen zum Frieden gezwungen wurde, dauerte es Jahre, bis sich Russland, Großbritannien und das Reich der Habsburger wieder gegen Frankreich vereinten.
Nach anfänglichen Erfolgen in Norditalien standen sie wieder dem General Napoleon gegenüber, den schon damals der Nimbus der Unbesiegbarkeit umwehte.

In der Schlacht bei Marengo, einem Dorf in der Provinz Alessandria, schlug er schließlich am 14. Juni 1800 seine Gegner vollständig.

Nach dem Kampf war der siegreiche General hungrig, doch in den Wirren der Schlacht war der Küchenwagen und alle Vorräte verloren gegangen. So schickte Durant, der persönliche Koch Napoleons, einige Soldaten aus, die ihm irgendetwas Essbares herbeischaffen sollten. Der Legende nach brachten sie ihm ein Huhn, Pilze, Zwiebeln und einige Flusskrebse.

Aus diesen zauberte der Meister ein Gericht, das noch heute unter dem Namen „Huhn Marengo“ weltweit bekannt ist.

Napoleon mundete das Gericht so sehr, dass Dunant es immer wieder zubereiten musste. Die Zutatenliste durfte dabei nicht verändert werden und im Laufe der Zeit wurde es zu einer Art Glücksbringer für Napoleon.

Nach einer Überlieferung bereitete man dem Kaiser vor der Schlacht von Waterloo das Gericht ohne Flusskrebse zu. Das Ergebnis ist bekannt …

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Chicken Marengo

Only hesitantly could the old powers agree on a common action against revolutionary France. After the "first coalition" was forced to peace by clever tactics of the French, it took years for Russia, Great Britain and the Habsburg Empire to reunite against France.
After initial successes in northern Italy, they faced General Napoleon again, who was already then surrounded by the nimbus of invincibility.

In the Battle of Marengo, a village in the province of Alessandria, he finally defeated his opponents completely on 14 June 1800.

After the battle, the victorious general was hungry, but in the confusion of the battle, the kitchen cart and all supplies were lost. So Durant, Napoleon's personal cook, sent some soldiers to get him something to eat. According to legend, they brought him a chicken, mushrooms, onions and some crayfish.

From these the master conjured up a dish that is still known worldwide today under the name "Chicken Marengo".

Napoleon so savoured the dish that Dunant had to prepare it again and again. The list of ingredients was not allowed to be changed and in the course of time it became a kind of lucky charm for Napoleon.

According to the legend the emperor got the dish prepared without crayfish before the battle of Waterloo. The result is known ...

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Jahresende. Wie immer bin ich voller Melancholie, Wehmut und Trauer über das Vergehen der Zeit. Aber auch voll vor Freude über das, was da kommen mag.

Was immer auch bei euch überwiegen mag, ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Natürlich wieder mit etwas Musik, diesmal gespielt von der vietnamesischen Gitarristin Thu Le.

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https://www.youtube.com/watch?v=kjL863sX3Ao
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Jahresende. Wie immer bin ich voller Melancholie, Wehmut und Trauer über das Vergehen der Zeit. Aber auch voll vor Freude über das, was da kommen mag.

Was immer auch bei euch überwiegen mag, ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Heute habe ich eine kleine Geschichte über Österreichs heimliche Nationalhymne, den Donauwalzer von J. Strauss!

Er ist das wohl bekannteste Werk aus der Feder von Johann Strauss. Das liegt unter anderem daran, dass er zu jedem Jahreswechsel im österreichischen Hörfunk und im Fernsehen kurz nach Mitternacht gesendet wird und auch fixer Bestandteil und Höhepunkt der Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker ist.

Komponiert wurde er im Winter 1866/67 in zwei Fassungen: Für Männerchor und als Orchesterstück.

Nach der Uraufführung durch den Wiener Männergesang-Verein beeilte sich Strauss, dem Werk noch eine Introduktion und Coda zu geben und schrieb die vollständige Orchesterfassung. Diese wurde dann am 10. März 1867 im k.k. Volksgarten aufgeführt.

Das Werk fand aber keine große Beachtung, und so soll Johann Strauss nach der ersten Aufführung gegenüber seinem Bruder Josef gesagt haben: „Den Walzer mag der Teufel holen, nur um die Coda tut’s mir leid – der hätt’ ich einen Erfolg gewünscht.“

Im selben Jahr reüssierte J. Strauss jedoch auf der Pariser Weltausstellung und spielte dort auch diesen Walzer, der unter dem Namen „Le beau Danube bleu“ durchschlagenden Erfolg hatte.

Alleine die Verlagsausgaben des Walzers, insbesondere die Klavierfassung zu vier Händen, verkauften sich in kurzer Zeit fast eine Million Mal.

Bis heute erfreut sich dieser Walzer, den der Musikkritiker Eduard Hanslick schon 1874 als eine „wortlose Friedens-Marseillaise“ bezeichnet hatte, ungebrochener Beliebtheit.

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https://www.youtube.com/watch?v=iOD2tvNuzig
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End of the year. As always I am full of melancholy, nostalgic and sadness about the passing of time. But also full of joy about what is to come.

Whatever may predominate with you, I wish you in any case a happy new year!

Today I have a little story about Austria's secret national anthem, the Danube Waltz by J. Strauss!

It is probably the most famous work written by Johann Strauss. One of the reasons for this is that it is broadcast on Austrian radio and television shortly after midnight at every turn of the year and is also a fixed component and highlight of the Vienna Philharmonic's New Year's concerts.

It was composed in two versions in the winter of 1866/67: For male choir and as orchestral piece.

After the premiere by the Wiener Männergesang-Verein, Strauss hurried to give the work an introduction and coda and wrote the complete orchestral version. This was premiered on 10 March 1867 at the Vienna Volksgarten.

However, the work did not receive much attention, and Johann Strauss is said to have said to his brother Josef after the first performance: "The devil may fetch the waltz, I'm only sorry for the coda - I would have wished him a success."

In the same year, however, J. Strauss was successful at the Paris World Exhibition, where he also played this waltz, which had a resounding success under the name "Le beau Danube bleu".

The publishing editions of the waltz alone, especially the piano version for four hands, sold almost a million copies in a short time.

To this day this waltz, which the music critic Eduard Hanslick had described as a "wordless peace marseillaise" as early as 1874, continues to enjoy unbroken popularity.

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https://www.youtube.com/watch?v=iOD2tvNuzig&fbclid=IwAR0asge95DuSVZDm44lTx1EnswdwwOQo4TzxQn37OQgRizLPLFScbF_WQsM
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"Das Angenehme dieser Welt"

Das Angenehme dieser Welt hab' ich genossen,
Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen,
April und Mai und Julius sind ferne,
Ich bin nichts mehr, ich lebe nicht mehr gerne!

(F. Hölderlin)

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The old master and his guitar ...

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https://www.youtube.com/watch?v=x2z_wzkmMAc
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When Napoleon Bonaparte gave a ball to celebrate the re-conquest of Milan, he told his Italian guests that so many works of art had been stolen in the meantime.

He said in Italian: "Glie italiani sono tutti ladroni" ("All Italians are thieves").

Countess Caracciolo pointedly remarked: "Not everyone, Your Excellency, ma buona parte" ("only a good part").

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