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Thomas Stiegler
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„Am ersten Schöpfungstag schuf Gott die Geige. Und sie blieb seither praktisch unverändert.“ (Louis Kentner)

Beim Klavier war das nicht so, denn das Instrument, das wir heute kennen, hat eine 300-jährige Entwicklungsgeschichte hinter sich.

Die ersten Tasteninstrumente wurden bereits im 15. Jahrhundert entworfen, etwa das Cembalo oder das Clavichord. Bei diesen Instrumenten wurden die Saiten noch nicht angeschlagen sondern gezupft, wodurch ein Variieren der Lautstärke noch nicht möglich war.

Die erste wirkliche Vorform des Klaviers entwickelte Bartolomeo Christofori im Jahre 1698. Er nannte es: „apricembalo che fa il piano e il forte“, also wörtlich übersetzt: „Ein Cembalo das laut und leise spielen kann“.

Auf verschlungenen Wegen bekam der deutsche Klavierbauer Gottfried Silbermann einen Bericht in die Hände, der die Mechanik dieses Instruments beschrieb. Dadurch inspiriert konstruierte er das erste Hammerklavier.

Damit war der Grundstein für den Siegeszug des Klaviers in der abendländischen Musik gelegt.

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In dieser Aufnahme merkt man, dass das Cembalo zu keiner Lautstärkenänderung fähig ist. Die Komponisten waren dadurch gezwungen, ihre musikalischen Gedanken auf andere Art und Weise umzusetzen, etwa durch stärkere Kontraste in den benutzten Tempi.

https://www.youtube.com/watch?v=r9jV4_tEtXQ

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Ich weiß jetzt nicht ob das hier erlaubt ist, aber ich würde euch gerne in eine Gruppe zur europäischen Kultur einladen.

Um uns über Literatur, klassische Musik und Geschichte auszutauschen.

Vielleicht hat ja jemand Interesse daran.

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Zur Zeit des 30 – jährigen Krieges gab es eine Unzahl an faszinierenden Individuen. Meiner Meinung nach mehr als in jedem anderen Konflikt unserer Geschichte.

Vielleicht hat das mit seiner Länge zu tun. Oder damit, dass im Laufe der Zeit fast jeder europäische Staat darin verwickelt war. Und dass deshalb mehr Staatsmänner und Soldaten daran beteiligt waren als in allen anderen Kriegen.

Vielleicht war aber auch die Zeit so verschieden von unserer und es gab damals einfach eine enorme Anzahl an voneinander stark unterschiedlicher Menschen.

Jeder kennt wohl Wallenstein oder Gustav Adolf von Schweden. Oder den Reitergeneral Pappenheim, bekannt durch das geflügelte Wort: „Ich kenn doch meine Pappenheimer“.

Aber es gibt daneben noch unzählige Persönlichkeiten, die interessant sind. Der bayrische Feldherr Tilly, der schwedische Kanzler Oxenstierna, Christian IV von Dänemark (der Winterkönig) und so weiter.

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Snayers_Einnahme_Neunburg.jpg

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Auf dieser Karte sieht man die Verteilung der Konfessionen zu Beginn des 17. Jhdt.

Im Süden die Gebiete Steiermark und Österreich unter der Herrschaft des Kaisers Matthias. Und das Fürstentum Bayern unter Maximilian I.

Im Norden gab es die wichtigen protestantischen Länder wie etwa das Fürstentum Sachsen.

Aber auch wenn der Glauben ein bestimmender Faktor im Leben der Menschen war, so ging es bei den Kämpfen nicht nur um ihn. Sondern es war immer auch ein Machtkampf um die Vorherrschaft im Herzen Europas.

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0f/HolyRomanEmpire_1618.png
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