Shared publicly  - 
 
"Ein staatlich aufgesetztes und betriebenes System, auf dem Lehrer online kollaborativ eigene, gemeinfreie Lehrmaterialien entwickeln und miteinander tauschen könnten. Das wäre ein Projekt, bei dem alle, Lehrer, Schüler und der Staat als Geldgeber, gewinnen würden. Es wäre quasi eine bildungsinterne Wikipedia für Schulmaterialien.

Die einzigen Verlierer wären die Lehrbuchverlage, die in ihrer heutigen Form dann niemand mehr bräuchte.

Ich würde bezweifeln, dass das Betreiben eines solchen Systems auch nur annähernd 370 Millionen Euro im Jahr [= der jährliche Umsatz der Lehrbuchverlage in Dtl.] kosten würde."
Translate
Marion Schmidt in der Financial Times Deutschland über Digitales Lernen: Copy and Pay in der Schule: Doch die Schule selbst, sagt Schaumburg, “ist beinahe der letzte analoge Raum”. Denn obwohl mittler...
44
22
Frank Hillemann's profile photoOlcay Hasanoglu's profile photoDaniel Bulheller's profile photoAndré Henneicke's profile photo
40 comments
Translate
 
Tja aber das wäre ein guter schritt in die Zukunft. Ich würde das befürworten und auch spenden wenn nötig, denn es gibt auch Erwachsenen die gern mal wieder was nachlesen möchten, also alle würden was davon haben. Sehr gute Idee! Auf You Tube versuchen einige das schon umzusetzen aber die sind halt keine Lehrer und daran scheitert der gute Wille.
Translate
 
+Vladimir Pantelic Mein Server ist sehr shaky in letzter Zeit, dank diverser Trafficspitzen. Wahrscheinlich muss ich nochmal umziehen oder so.
Translate
Translate
Translate
 
+Markus Beer ja, die gibt es schon lange, aber sind leider noch nicht so in die öffentlichkeit gekommen, wie sie eigentlich sollten.
Translate
 
“…staatlich aufgesetztes und betriebenes System…” Thanks, but no thanks!
Translate
 
Vielleicht aufgesetzt von der Privatwirtschaft, von denen die sich am besten damit auskennen, so wie die Lehrbuchverlage vielleicht? :)
Translate
 
+Basti Hirsch wenn es nicht vom staat kontrolliert wird, dann wird es wohl leider nicht angenommen, ... zur zeit.

es ist die frage, wenn man das als verein oder so aufzieht, funktioniert das dann schneller? und wie wird die akzeptanz bei den lehrern sein ?

+Vladimir Pantelic ich kann keinen fehler darin sehen, absolut keinen ;)
Translate
 
+Basti Hirsch Es sollte nur ein nonprofit-Anbieter sein. Da er offiziell sanktioniert sein sollte, kommt man am Staat wohl nicht vorbei. Der Staat sollte aber nur Infrastrukturanbieter sein. Was wäre denn eine Alternative?
Translate
 
Für die Lehrer, die die Mehrarbeit leisten müssten, wäre es ein Nachteil. Zwar haben Lehrmaterialien privilegierten Zugang zu geschützten Materialien, aber allein der Verwaltungsaufwand wäre enorm.
Translate
 
Wäre doch mal was! Wenn der Staat wieder anfangen würde sich um sein Volk zu kümmern. Und sogar um die Kinder-das "wertvollste" - was wir haben
Translate
 
Gute idee,
allerdings müsste man auch Arbeitsblätter und so im Internet bekommen können, die auf die digitalen Lehrbücher abgestimmt sind. Und Übungsschulaufgaben, die ein Lehrer für seine Schüler ausdrucken kann...

Aber allem in allem eine echt gute Idee!!
Translate
 
Was nu? Frei, oder staatlich aufgesetzt und betrieben?
Beides gleichzeitig geht nicht.
Translate
Translate
 
Die Probleme sind weder mangelnde Macher noch fehlende technische Infastruktur.
Bestehende Projekte scheitern kontinuierlich an mangelnden Lehrern, die mitmachen und am förderalen Bildungssystem mit x-verschiedenen Lehrplänen. Für Bücher und und Arbeitshefte kommt noch hinzu, dass sie von den jeweiligen Kultusministerien in den Bundesländern abgesegnet werden müssen.
(Tipp: Einfach mal bei einer Buchmesse sich von einem Vetreter eines Schulbuch-Verlags den Weg einer Idee zum fertigen Buch erklären lassen.)
Translate
Translate
 
...solange es nicht mal klappt in Deutschland die Lehrpläne so abzustimmen, dass es keine Nord-Süd unterschied mehr gibt, solange wird es mit der Idee auch nichts.
Der Vorschlag ist sehr gut, und wenn er richtig durchdacht wird und konsequent alle möglichen (bezahlbaren) Mittel miteinander agieren läßt ist es eine feine Sache, die den Kindern alles ermöglicht um an "geführtes" Wissen zu kommen. "Spinnt" man die Sache weiter, so profitieren die Eltern auch davon, in dem sie auch Zugriff auf das Material haben.
Es würde ja keiner alles Umsonst wollen. e-Arbeitsblätter und e-Books bezahlen, das sehe ich für selbstverständlich. Zudem könnte man dann die e-Books schneller aktualisieren oder online referenzieren lassen....
...je länger ich darüber nachdenke....desto mehr Ideen kommen mir...
Translate
 
+Marcel Weiß Es ist einfacher, wenn man den Kampf an der richtigen Stelle führt. Und das ist eben nicht der Mangel an Ideen, Technik oder irgendwelche Verlags-/Urheberrechtsprobleme. Das wird in der Diskussion um das Thema nur immer wieder übersehen.
Translate
 
@Marcel: würdest Du Honnecker, Kim Jong Un, Stalin, Hitler oder Mao ein Zwangsbildungsmonopol überlassen wollen?
Reicht es nicht, daß die freie Bildungswahl hier schon illegal ausgehebelt wird?
Bildung liegt im Entscheidungsbereich der Familie, der Staat hat das zu akzeptieren und sich danach zu richten, wie es ja auch rechtlich und gesetzlich vorgeschrieben ist.

Eine staatliche Einheitsbildung ist Feind jeglicher sozialer Grundbildung. Wenn da noch die Zwangskita ab 3 Jahren, nach der Forderung der Grünen, hinzukommt, herrschen hier nordkoreanische Verhältnisse.

Nein Danke!
Translate
 
Interessanter Artikel!
+Carsten Sulzberger sehr richtig, ich sehe noch ein anderes Problem: Habe vor 3 Jahren Abi gemacht, unsere Schule versuchte ein Schulforum durchzusetzen. Ein paar Lehrer haben ihre selbsterstellen Dokumente reingestellt und dies angekündigt, die meisten Mitschüler "wie? Forum? Ach können Sie es nicht einfach normal ausdrucken?"
Selbst nach fast einem Jahr, behaupteten die meisten noch, sie hätten keine Ahnung, keinen Zugang und finden es "irgendwie komisch", man "will normal Hausaufgaben machen".
Finde ich sehr schade, dass man nicht nur ältere Leute, die das "böse Internet" nur aus den Zeitungen kennen, als Gegner mit teils haarsträubenden Argumenten hat, sondern auch die Schüler selbst.
Translate
 
Soll es ein offenes System wie Wikipedia sein, zu dem jeder beitragen kann? Dann haben es die Schüler schneller als die Lehrer raus, dass man da die Übungen vorher runterladen kann.
Oder nur für Lehrer zugänglich? Dann fehlen die Anregungen von außen und die Qualitätskontrolle. Und damit der Inhalt nicht urheberrechtlich geschützt ist, müssten die Bücher quasi alle neu geschrieben werden, was deutlich mehr Arbeit ist, als einen Wikipediaartikel zu verfassen. Wer tut das schon ohne Bezahlung?
+Ralph H. hat oben zwei Links eingestellt. Es gibt also schon etwas in der Richtung. Die Frage ist, warum es nicht besser angenommen wird.
Translate
 
Ein staatlich betriebenes, aufgesetztes und somit kontrolliertes BS, das gleichzeitig offen und wie Wikipedia sein soll, ist ein nichtauflösbarer Widerspruch in sich. Keine Chance.
Würdet ihr die Auklärungsarbeit zu Drogenproblematiken der Opiummafia überantworten?
Lächerlich!
Translate
 
+Stefanie Heidbrink es wird von den medien immer nur als kleiner wikipediaableger gesehen und wikimedia bewirbt es imho auch nicht stark genug.
Translate
 
+Gordian Bartel Ja, wenn man selbst viel im Internet unterwegs ist, vergisst man leicht, wieviele Leute damit auch heute noch nichts am Hut haben. Man kann nach wie vor auch ohne Internet wunderbar zurechtkommen. Ist ja eigentlich auch nicht schlecht, wenn es noch Menschen gibt, die ein reales Leben haben. ;-)
Translate
 
+Stefanie Heidbrink klar, kann ja jeder machen, in meinem Beispiel haben aber alle Internet genutzt, wenigstens für Facebook und ICQ.
Auf der anderen Seite will ich niemandem Internet aufdrängen, es nervt mich nur allmählich ständig Kommentare zu hören wie "wir sind früher ohne Internet ausgekommen! Und ohne Handys!". Ich erzähle ja auch keinem Pendler "früher gab es auch keine Autos! Such dir mal einen Arbeitsplatz in der Nähe, wo du hinlaufen kannst!"
Und für mich ist das Internet ein Teil meines realen Lebens, oder welchen Mehrwert hätte ich, auf das Internet zu verzichten? ;)
Translate
 
Das sich neue Formen von Bildung zunehmend entwickeln und durchsetzen werden steht - auf kurz oder lang - ausser Frage. Welche Modell(e) richtig oder falsch sind, kann man sicherlich heute noch nicht bestimmen. Es gibt aber schon ganz interessante Ansätze, wie unter dem folgenden Link:
http://www.khanacademy.org/
Ist zwar aus der USA und eine Privatinitiative, aber sehr interessant. Erstaunlich wie viele Lektionen (in zum Teil hoher Qualität) schon vorhanden sind.
Translate
 
+Gordian Bartel Stimmt schon. Der Vergleich mit dem Fahrrad ist gut. Da gibt es die Hardcoreradler, die bei Wind und Wetter auf dem Drahtesel sitzen und auf die Autofahrer schimpfen, die je-nach-Laune-Fahrrad-oder-Autobenutzer und die, die selbst zum nächsten Briefkasten das Auto nehmen. Und keiner will sich die Transportgewohnheiten des anderen aufzwingen lassen. Die Frage ist, inwieweit es gerechtfertigt, je nach Gelegenheit Fahrrad- bzw Autobenutzung vorzuschreiben?
Translate
 
Genau hier liegt der Hase begraben. Alles geht nicht von heute auf morgen. Und daran kann man erkennen, wie weit die IT in den Familien angekommen ist. Solange es keine Firma anbietet geeignete Endgeräte oder Software anzubieten, solange werden wir noch in dieser Richtung am Papier hängen. Das iPad ist ein Anfang, und andere Hersteller werden nachziehen.
Erst die nächste Generation nach 2010 wird es eher akzeptieren und auch sinnvoll nutzten können. Solange die selbstverständliche IT Nutzung über eine PowerPoint Präsentation und '... sucht mal im Internet was über Feldhasen...' wird sich nichts ändern. Ob es gleich ein ganzes Betriebsystem sein muss ist eine andere Frage. Ein Linux/Windows/OSX mit einen sinnvollen AppStore für Education wäre der richtige Anfang.
Translate
Translate
 
+Andreas J. Eisner: So wie bisher auch, es ändert sich doch nur die Art der Verbreitung. Das Offline-Medium Buch ist dann die lokale Kopie auf dem 'System' der Schüler. Das für ein Lehr- oder Schulbuch weiterhin bezahlt wird steht hier sicher nicht zur Debatte. Es muss jeder dazulernen... dann klappt jede Innovation ;)
Translate
 
+Stefanie Heidbrink ich würde sagen, jeder macht, wie er will. Die Verlage können ja die Materialien entsprechend aufbereitet drucken, haben so auch etwas zu tun und zu verkaufen und Schüler ohne Internet bzw die etwas in der "Hand halten wollen", können sich weiterhin ein echtes Buch kaufen.
Ich für meinen Teil hätte damals gerne auf 5-6 Schulbücher im Rucksack plus 5-6 Hefte verzichtet und stattdessen wie im Studium nur ein leichtes Netbook eingepackt.
+Carsten Sulzberger http://www.edubuntu.org/ fällt mir dazu ein
Translate
 
Und wer versorgt die Schüler mit Netbooks? Das ist für viele Familien eine große Ausgabe. Und dann werden sie geklaut oder fallen runter und sind kaputt und schon ist der Schüler vom Lehrstoff abgeschnitten.
Translate
 
+Andreas J. Eisner klar sollte es die Schüler nicht davon abhalten sich auch Notizen auf Papier zu machen. All das muss erhalten bleiben. Es würde aber nicht ausschließen, das neue Medien effizient einzusetzen.
Translate
 
Ich bleib einfach mal dabei. Bildung öffentlich zu finanzieren, okay. Aber das ohnehin angestrebte und defakto schon fast vorhandene staatliche Bildungsmonopol zu forcieren ist schlechtweg ein geht-gar-nicht.
Kurz, ein staatlich betriebenes Edubuntu verletzt wesentliche Grundrechte.
Translate
 
Das ist, mit Verlaub, Bernd, unabhängig von einer möglichen
technischen Ähnlichkeit, ein politisch und rechtlich völlig anderer Ansatz. Den ich im übrigen begrüßen würde, sofern er vernünftig gehandhabt würde, was, Deinen knappen Worten nach, ja möglw. nicht ganz geklappt zu haben scheint.
Translate
Add a comment...