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Reiterhof-Menke /Klaus Menke & Hanna Pack
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Das Zuhause für natürlich sportliche Pferde und (pferde-) freundliche Reiter aller Klassen.
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Auch kleine Rennkugeln sind mal müde.
Hier mit 110 cm unser kleinster und mit ca. 25 Jahren einer unserer älteren Aktivstallbewohner.
...seitdem er im Aktivstall lebt (Januar 2005) ist er nicht mehr ausgebrochen... vorher kam fast täglich die Anfrage: "Ich hab den Schecki da und da gefunden. Soll ich ihn in den Stall stellen?"
Danke an Sarah Mi für das Foto!
#Aktivstall #Bewegungsstall #Siesta
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Vor 2 Wochen waren die Blätter noch grüner, aber die Qualität der Siesta ist geblieben.
...und diese Pferde geniessen ihre Siesta vorzugsweise vormittags...
#Aktivstall #Bewgungsstall #Siesta
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Gestern haben hier einige Spezialisten den ganzen Tag überwiegend schwere Maschinen bewegt.
Nun steht der beschwingten Bewegung von Pferd-Reiter Paaren in beiden Reithallen nichts mehr im Weg.

Danke an die #LGS Reitplatzbau GmbH.

Statt für die bewährten Vlieshäcksel haben wir uns nach langer Überlegung für das #Sandgel der Firma #Ridcon entschieden.
Die allgegewärtige Diskussion um #Mikroplastik ist schon beeindruckend.

#Reithallenboden

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...neulich hatten wir hier ja eine Einführung in die #Masterson Methode. Hier ein spannender Beitrag: auf diese Art erworbene Losgelassenheit hat auch soziale Auswirkungen für Pferde.
#Core Touch

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Hurra, seit gestern mittag läuft unsere neue Beregung.
Danke an das kompetente Montageteam von #bowe-beregung GmbH
#Reithallenberegnung
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Unser Projekt Heuwiese mit Kräutern geht weiter...
Die Kräuter haben Hitze und Trockenheit sichtlich besser weggesteckt als die Gräser...
#Heu #Appels Wilde Samen GmbH
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#Paderborn Challenge 2018 vom 6.-9. September auf dem Schützenplatz
Stakki und Bella haben höchst erfolgreich teilgenommen:
Samstag 4. Platz Spook’s Amateur-Trophy Kombinierte Springprüfung Klasse S (international), Sonntag 8. Platz Finale Sparkassen-Trophy Springprüfung Klasse S mit Stechen. Und Bella war die einzige Amazone im Stechen...
Bei den Reiterkollegen erntet sie regelmäßig ungläubige Blicke wenn die Sprache auf die Haltung kommt...
Stakki lebt seit 3 Jahren in unserer 'Jungs-WG'
Es kann sich keiner von ihnen vorstellen wie schön es ist mitzuerleben wenn die Herde ihre 'dollen 5 Minuten' kriegt.
Die Pferde strahlen soviel Kraft und Freude aus, wenn sie so einmal täglich kreuz und quer durch Paddock und Wiese toben. Von Verletzungen keine Spur. Selten fehlt nachher schon mal ein Eisen.
Montag dann wurde Stakki's Kämpferherz zuhause mit Pizza🍕 und Sekt 🍾 für die Stallgemeinschaft gefeiert.
Bella ist immer noch sichtlich beeindruckt:
Der Stakki ist jetzt schon 15... er ist schon so lange bei mir, aber so fit, reaktionsschnell und konzentriert ist er selten.

#Turnier #Feiern #HIT-Aktivstall
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13.09.18
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...ein spannendes Thema :

http://www.bonavaletudine.ch/schmerzen_frueherkennung  

Früherkennung von chronischen Schmerzen beim Pferd

von Sonja Bucher | 10. Dezember 2017

Mit dem Winter hält auch das unvermeidliche nass-kalte Wetter wieder Einzug, das bei Pferden mit chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat (z.B. Arthrose) oder mit  Organbeschwerden (z.B. chronische Magen-/Darm-Probleme) diese leider oft verschlimmert.

Eine solche Verschlechterung geschieht allerdings häufig schleichend und wird gerne übersehen. Dabei ist es eine Frage der Lebensqualität und der Fairness (z.B. bei der Arbeit) unseren Pferden gegenüber, dass wir solche Schmerzsignale frühzeitig erkennen und somit darauf angemessen reagieren können!

In diesem Blog-Beitrag möchte ich auf die Wichtigkeit, schleichende chronische Schmerzprozesse frühzeitig zu erkennen, hinweisen und eine praktische Hilfestellunganbieten, worauf dabei geachtet werden sollte. Denn im Gegensatz zu akuten Schmerzen, die üblicherweise einfacher zu erkennen sind (starkes lahmen, gegen den Bauch treten, flehmen etc.) und auch eine wichtige Schutzfunktion für den Körper haben, entfällt bei chronischen Schmerzen diese Schutzfunktion für den Organismus und kann über Monate zu möglicherweise schwerwiegenden Gesundheitsstörungen führen.

Welche Auswirkungen können chronische Schmerzen bei meinem Pferd haben?

Schleichende chronische Schmerzprozesse beim Pferd können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und entsprechende Massnahmen ergriffen werden, über Monate hinweg zu teilweise schwerwiegenden Gesundheitsstörungen führen! Dazu zählen

negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System

negative Auswirkungen auf den Atmungsapparat

negative Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt (z.B. Magenschleimhautentzündungen oder -geschwüre)

negative Auswirkungen auf das Hormon-System (z.B. Tendenz zu Equinem Cushing Syndrom oder zu Equinem metabolischem Syndrom)

negative Auswirkungen auf Nerven und Muskeln

starke negative Auswirkungen auf die Psyche, das emotionale Wohlbefinden

Fazit: Schleichende chronische Schmerzprozesse bedeuten für das Pferd weitreichende Gesundheitsstörungen und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität!

Spricht man PferdebesitzerInnen auf Schmerzsymptome an, so hört man häufig Sätze wie:

„Also solange der auf der Wiese noch mit den anderen so rumgaloppiert fehlt dem bestimmt nichts“

oder

„ich habe ihn gerade vorhin auf dem Paddock mit einem anderen Pferd spielen gesehen, das würde er doch nicht machen wenn er Schmerzen hätte“

oder

„Auf dem Gruppenausritt geht er super vorwärts, da wären andere froh ihre Pferde wären auch so fleissig und so fit“

_________

Doch es gilt: Bitte nie vergessen, dass jegliche Art von Aufregung – sei es positiv im Sinne von Freude oder negativ im Sinne von Angst, Stress etc. – im Stoffwechsel des Pferdes zu Hormonausschüttungen führt, die schmerzstillend wirken!

Solche Momentaufnahmen sollten daher nie verallgemeinert werden oder dazu führen,
dass man denkt das Pferd könnte keine chronischen Schmerzen haben und sei fit und gesund!

Wie kann ich chronische Schmerzen bei meinem Pferd frühzeitig erkennen?

Pferde leiden oftmals trotz chronischer Schmerzen monatelang still vor sich hin, bevor sie die offensichtlichen und nicht mehr zu übersehenden Anzeichen wie Abmagerung, ein stumpfes Fell, kleine und eingesunkene Augen, Apathie und in-sich-gekehrt-sein, oder sich nicht mehr hinlegen etc. zeigen.

Durch eine Früherkennung von chronischen Schmerzsignalenkann diese stille Leidenszeit, die wie oben beschrieben mit signifikanten negativen  Auswirkungen auf die Gesundheit und auf die Lebensqualität unserer Pferde einher geht, verkürzt und geeignete Massnahmen rechtzeitig ergriffen werden.

Das Vorhandensein bzw. die Zunahme von chronischen Schmerzen zeigt sich zunächst oftmals nur in kleinen, feinen Veränderungen im Verhalten:

ein klein wenig unruhiger stehen beim Satteln

sich die Trense nicht mehr ganz so einfach ins Maul legen lassen oder den normalerweise gesenkten Kopf beim „über die Ohren ziehen des Zaums“ plötzlich anheben

ein bisschen öfter müde

ein bisschen mehr in sich gekehrt

sich nicht mehr ganz so gerne überall berühren und streicheln lassen

Auch leichte Veränderungen bei der Arbeit mit dem Pferd sollten hellhörig machen:

etwas weniger motiviert / „fauler“ bei der Arbeit

plötzliche Unruhe oder Erregtheit bei der Arbeit, die vorher nicht da war (–> oft denkt man es hätte mit Stallübermut / Ende der Weidesaison etc. zu tun, dies ist aber oftmals nicht der wirkliche Grund!)

Lektionen, die nicht mehr so geschmeidig ausgeführt werden (z.B. Biegungen, Wendungen etc.)

plötzliches und vermehrtes auf die innere oder äussere Schulter fallen in Volten und bei Seitengängen

in Übergängen vermehrtes auf die Hand legen

sich bei Übergängen aus der Anlehnung heraushebeln (insbesondere beim Angaloppieren)

vermehrtes auf dem Gebiss kauen (insbesondere bei der Handarbeit)

an der Longe vermehrtes nach innen drücken oder nach aussen weichen

an der Longe beim Antraben den Kopf plötzlich immer ein wenig anheben, obwohl beim Pferd zuvor eine konstante Dehnungshaltung erarbeitet worden war

sich in den Seitengängen im Genick verwerfen

Auch im Stall oder in der Gruppe sollten folgende Beobachtungen ernst genommen werden:

Pferd sondert sich öfter mal ab, döst häufiger

Pferd ist plötzlich aggressiv / unleidlich gegenüber Boxennachbarn oder Gruppenmitgliedern, legt neuerdings ab und zu die Ohren an, was es früher nicht machte.

Auf körperlicher Ebene können folgende Veränderungen auf chronische Schmerzen hindeuten:

da und dort sind Muskeln / Faszien schleichend verspannter als noch vor einigen Tagen / Wochen

das Pferd verliert plötzlich an Muskulatur, obwohl die Arbeitsintensität gleichbleibend ist

das Pferd hat in Ruhe oder bei der Arbeit eine leicht erhöhte Atmung und/oder Puls

Zur Erkennung von Schmerz bietet es sich auch an, die Mimik des Pferdes zu beobachten. Berührt man beim Streicheln oder Abtasten eine Stelle, die dem Pferd unangenehm ist, reagiert es meist mit:

Auge blinzeln oder

Lippen zittern oder

Atmung verändern oder

Maul anspannen oder

Leichtes Zucken, je nachdem auch an der Stelle wo man berührt

Generell gilt: Diese Verhaltensweisen müssen alle nicht „riesig“ sein. Es sollte unbedingt auch auf kleinste wahrnehmbare Veränderungen geachtet werden!



Eine wertvolle Hilfe kann auch die Pferde-Mimik-Skala (oder Horse Grimace Scale, HGS) sein. Folgende Ausprägungen weisen auf Schmerzen oder zumindest auf ein Unwohlsein hin:

Abweichen der Ohren aus der Grundstellung: Tendenz rückwärts oder sogar permanent steif rückwärts (–> Die normale Grundstellung wäre ohne Anspannung nach vorne aufgerichtet oder nach aussen, bei Müdigkeit nach seitwärts fallen gelassen)

Augen: Teilweise oder ganz geschlossene Augen, insgesamt reduziertes Augenvolumen

Stirn: Spannungszustände im Bereich der Muskulatur oberhalb des Auges, Knochen stehen dann markant hervor

Angespannte Kaumuskulatur

Maul: Zusammengepresste Lippen, angespanntes Maul, Grübchenbildung, betontes Kinn

Nüstern: Angespannt, haben nicht mehr die normale Form

Eine interessante Studie hat diese Horse Grimace Scale (HSG) als Schmerzindikator im Zusammenhang mit Kastrationen entwickelt:

➔ Development of the Horse Grimace Scale (HGS) as a Pain Assessment Tool in Horses Undergoing Routine Castration

Was kann ich machen, wenn ich bei meinem Pferd Schmerzsymptome erkenne?

Bevor offensichtliche und unübersehbare Schmerzsymptome erkennbar werden, kommt es häufig vor, dass die Vermutung, etwas könnte mit dem Pferd nicht in Ordnung sein, mit einer einzelnen Beobachtung oder auch einem „schleichenden“ Bauchgefühl beginnt.

Ist dies der Fall, hat es sich bewährt, das Pferd über mehrere Tage zu beobachtenund sich Notizen zu machen:

Was: welches Verhalten oder welche Veränderung ist konkret aufgefallen?

Wo: in welchen Situationen wird diese Auffälligkeit beobachtet? Fällt mir plötzlich auch in anderen Situationen ein auffälliges Verhalten oder eine Veränderung auf?

Wann: wie häufig beobachte ich das auffällige Verhalten? Nimmt die Häufigkeit allenfalls zu?

Wie: wie wurde das Pferd gearbeitet? Wie war beispielsweise das Wetter? Gab es weitere mögliche Einflussfaktoren?

Auch empfiehlt es sich, das Pferd regelmässig abzutastenund die Reaktionen zu beobachten (wie weiter oben beschrieben).

Zudem zahlt es sich aus, sich etwas mehr Zeit zu nehmenund sich vor oder nach der Arbeit hinzusetzen und das Pferd im Stall oder in der Gruppe ausgiebig zu beobachten.

Aus den gesammelten Informationen lassen sich dann je nach Wissenstand auch schon selber erste Rückschlüsse ziehen und allenfalls erste Massnahmen einleiten. Dazu zählen beispielsweise:

eine auffällige Muskulatur massieren

verklebte Faszien lösen

ein ausgedehnter, entspannter Spaziergang anstelle einer Longiereinheit

auf dem Ausritt zwischendurch mal absitzen

etc.

Um die Beobachtungen und die eigenen Rückschlüsse überprüfen zu lassen, für eine fachlich kompetente Diagnose sowie um geeignete Therapie- und Trainingsansätze für eine gezielte und vor allem auch nachhaltige Beseitigung der Schmerzen zu finden, lohnt es sich jedoch in der Regel, einen kompetenten und gut ausgebildeten Therapeutenoder einen spezialisierten Pferde-Tierarzt zu Rate zu ziehen. Zum Wohle des Pferdes und im Sinne der Fairness unserer geliebten Vierbeiner gegenüber!

 

Pferdegerecht zu arbeiten bedeutet für mich auch eine grosse Verantwortung des Pferdebesitzers bezüglich des Erkennens und des Behandelns von chronischen Schmerzen.

Denn Pferde leiden auch hier still vor sich hin – manchmal monate- oder sogar jahrelang – bis sie die üblichen und bestens bekannten Anzeichen wie Appetitverlust, struppiges Fell, oder Verhaltensprobleme wie beissen, steigen etc. zeigen. Der Schmerzprozess beginnt jedoch schon sehr sehr viel früher.

Wem das Wohlergehen seines Pferdes wichtig ist, wer sich feines Reiten und pferdegerechtes Arbeiten etc. auf die Fahne schreibt, der sollte ein gutes und auch sehr feines Sensorium für das Thema chronische Schmerzen entwickeln. Denn genauso wie bei den Menschen auch gibt es heute leider kaum noch Pferde, die nicht unter irgendeiner Form von chronischen Schmerzen zu leiden haben.

Pferde still leiden zu lassen, weil man die kleinen Signale übersieht, ist schlicht nicht fair! Es gibt einfache und gute Möglichkeiten und Wege, wie man den Pferden dabei helfen kann, und für das Pferd bedeuten schon kleine Verbesserungen sehr viel. Denn kennen wir das nicht auch bei uns selber, beispielsweise wenn wir einen verspannten Nacken haben und eine Massage wahre Wunder bewirkt!

Bei Fragen und Unsicherheiten helfe ich natürlich gerne mit einer ausführlichen, kompetenten Schmerzanalyse und guten praktikablen Anleitungen weiter! Zum Wohle unserer Pferde!

Sonja Bucher



1 Kommentar



Antoinette Hitzinger am 30. August 2018 um 8:26

Toller Artikel

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...bevor die ☔️- Saison beginnt.
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