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Sabine Krömer. Ich schreibe für Sie
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Wähle kluge Wörter!

Wenn ein Unternehmen auf seiner Website schreibt: „…wir wollen Ihnen Ängste nehmen….“ seufze ich innerlich und schlage ihm stattdessen: „… wir wollen eventuelle Bedenken zerstreuen“ vor.

Warum ich das mache?

Wer das Wort „Ängste“ liest, spürt sie im selben Moment, auch wenn er zuvor keinerlei Ängste hat. Zudem können Ängste nicht „genommen“ werden. Ängste kann nur der überwinden, der sie hat. Ein Fremder kann sie niemals nehmen, auch wenn er es noch so gut meint. Das wissen Menschen mit Ängsten. Folge: der Leser spürt „Angst“ und „Unglauben“ – eine katastrophale Wirkung, die das Unternehmen mit Sicherheit so nicht gewollt hat.

Sie finden das zu „psychologisch“?

Sprache IST auch immer Psychologie. Stellen Sie sich vor: Sie wollen ein Mineralwasser kaufen. Auf einem Produkt steht: „In unserem Wasser sind keinerlei Verunreinigungen oder bedenkliche Substanzen. Wir verwenden reines Quellwasser.“ Auf dem zweiten Produkt steht: „Frisches, klares, sauberes Quellwasser.“ Welches kaufen Sie?

Mein Appell: Wählen Sie immer kluge Wörter!
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Ich warne vorab: Dieses Buch ist keine leichte Kost! Der Klappentext beschönigt nichts. Eine Mutter schreibt Briefe an ihren Ehemann und rollt darin die Geschichte der Familie auf. Eine Geschichte, die das Vorher und Nachher eines bestimmten Donnerstages beschreibt, an dem der 15-jährige Sohn in seiner Schule 9 Menschen tödlich verletzte. Ich hätte vermutlich nie nach diesem Buch gegriffen, wäre die Autorin mir nicht so ans Herz gewachsen. Ihre anderen Bücher haben mich gefesselt und mitgenommen, sprachlich, inhaltlich und emotional. Das war der Grund für meine Wahl.

Vielleicht hoffte ich, eine Antwort auf die große Frage WARUM zu finden, die man angesichts einer solchen Tat unweigerlich stellt. Eine Antwort auf die Frage, was vorher schief gelaufen war und wer letzten Endes die Verantwortung – oder Schuld – trägt. Denn einen Schuldigen wollen wir ja alle immer gern benennen können. Vielleicht vertraute ich der Autorin, dass – wenn überhaupt – sie es schafft, eine solche Antwort zu geben.

Obwohl ich es nicht ertragen würde, dieses Buch noch einmal zu lesen, ist es definitiv eine Empfehlung wert. Ich mag Bücher, die nachhallen. Die einen noch lange beschäftigen. Über die man das fast zwanghafte Bedürfnis verspürt, darüber zu reden. Und es nicht kann. Jedenfalls mit niemandem, der die Zusammenhänge nicht genau so gut kennt wie man selbst durch die Lektüre.

Wer also gnadenlose Ehrlichkeit verträgt und meiner Buch Empfehlung folgt und die Geschichte von KK liest, ist herzlich willkommen, mit mir darüber zu reden. Wenn er mag. Und kann.
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Trau Dich - Sei einzigartig

Der Fachverband Wasserbett feiert zum 50. Geburtstag des Wasserbettes eine Kampagne mit dem provokanten Slogan „Schlafen ist Zeitverschwendung“. Auf der gleichnamigen Website präsentieren sich die teilnehmenden Händler mit einem kurzen Text sowie Bildern ihres Geschäftes. Was beim Text auffällt: Alle versprechen hochwertige Produkte, erstklassigen Service, individuelle Beratungen und langjährige Erfahrungen. Aus der Sicht des Händlers sind dies sicher wichtige Kriterien, aus der Sicht des Kunden wird dies spätestens nach dem dritten Text ähnlicher Art eine Plattitüde. Die Entscheidung für oder gegen einen Händler wird vermutlich ausschließlich aus räumlichen oder preislichen Gründen getroffen. Aus Sicht des Händlers gewiss nicht das, was er sich wünscht. Aus Sicht des Kunden völlig logisch, da Einzigartigkeit fehlt.

Was bei den kurzen Texten aus obigem Beispiel noch nachvollziehbar sein mag, ist es bei längeren Texten auf den Unternehmenswebsites ganz sicher nicht mehr. Dabei spielt die Branche keine Rolle – es zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Kaum ein Unternehmen nutzt die Möglichkeit, seine Einzigartigkeit herauszustellen. Woran mag das liegen? Weiß das Unternehmen vielleicht nicht, was es von seinen Mitbewerbern unterscheidet oder gibt es schlicht keine Unterscheidung? Ist es die Angst davor, nicht ALLE Kunden anzusprechen? Aber geht das überhaupt und vor allem – will man das überhaupt?

Wenn ich für Unternehmen Texte schreibe, kitzele ich aus meinem Gesprächspartner immer heraus, was ihn von allen anderen unterscheidet und hebe dies hervor.

Beispiel: Beim Pressetext für ein Unternehmen anlässlich eines Jubiläums wollte ich von der Inhaberin wissen, in welcher Position sie seinerzeit in das Unternehmen eintrat. Ihre Antwort: „Als Mädchen für alles … so wie heute auch noch.“ Diese ehrliche Antwort zeigt mir – und damit allen Lesern – so viel mehr als die reinen Worte! Es zeigt zwischen den Zeilen, dass im Unternehmen niedrige Hierarchien herrschen, Verantwortung großgeschrieben und der Teamgeist ausgeprägt ist. Der Kunde bekommt beim Lesen ein Gespür für die Philosophie des Unternehmens. Gefällt sie ihm, geht er hin. Gefällt sie ihm nicht, geht er nicht hin. Aber ist das für das Unternehmen nicht mehr Vor- als Nachteil?

Anderes Beispiel: Eine Werbeagentur, für die ich Texte schreibe, sagt ihren Kunden unverblümt, wenn eine Idee des Kunden nicht funktioniert und tut dies auch auf ihrer Website kund. Sind die vielleicht verrückt oder nur arrogant? Weder noch. Die Agentur verspricht ihren Kunden sehr viel und kann dies Versprechen nur einlösen, wenn ihre Arbeit so exzellent ist wie sie versprechen. Wenn der Kunde die Arbeit vorgibt und die Agentur nur ausführendes Organ ist, wird dies nicht immer funktionieren. Deswegen traut sich die Agentur, auch mal zu sagen: „Lieber Kunde, so funktioniert das nicht aus dem und dem Grund. Wir haben eine bessere Idee, die nachweislich aus dem und dem Grund besser funktioniert“. Klar wird es Kunden geben, die den Weg nicht mitgehen wollen, aber nochmal: Ist das für das Unternehmen nicht mehr Vor- als Nachteil? Besagte Werbeagentur hat ausschließlich positive Referenzen, Weiterempfehlungen in Hülle und Fülle und Folgeaufträge bestehender Kunden. Wäre dies auch so, wenn sie ihre Einwände und eigene Ideen runterschlucken und gemäß dem Motto „der Kunde ist König“ nur liefern würden, was dieser will?

Ich bin überzeugt: Einzigartigkeit zahlt sich aus. Sie zieht Kunden an, die zu genau diesem Unternehmen passen. Sie stärkt das Unternehmen und macht aus Auftraggebern und Auftragnehmern eine gleichberechtigte Partnerschaft zu beiderseitigem Nutzen.

Trau Dich – Sei einzigartig!

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💌 In eigener Sache 💌

Die Freude und der Schmerz,
die stritten um die Wette,
wer an des Menschenherz
das größte Anrecht hätte.
Da trat die Lieb` hinzu und sprach:
Oh, lasst das Streiten!
Mein ist das Menschenherz,
ihr sollt es nur begleiten."

- Pauline Hoffmann -
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💌 Jung bleiben - aber wie? 💌

Aus meinem Blog:

Jung bleiben – aber wie?

Wir alle möchten gern jung bleiben, wobei es weniger um das tatsächliche Alter geht, als vielmehr um körperliche und geistige Fitness, unabhängig von der Anzahl der Lebensjahre.
Was muss und kann man dafür selbst dafür tun?

Zwei für mich persönlich höchst interessante Ergebnisse aus der Forschung lauten:

ROTWEIN ❗ Alkohol ist generell ungesund scheint so nicht zu stimmen. Eine Flut von Studien bewies, dass Menschen, die wenig bis maßvoll Rotwein tranken – und zwar regelmäßig – insgesamt gesundheitlich weit besser dran waren als Abstinenzler - besonders im Hinblick auf ihre Herzgesundheit. Rotwein hat erwiesenermaßen förderliche Auswirkungen auf das (gute!) HDL-Cholesterin und auf den Blutdruck, außerdem scheint es vor Alzheimer zu schützen.

KAFFEE ❗ Eine Studie aus dem Jahr 2012 brachte es ans Licht der Welt: Kaffeetrinker heben tendenziell ein deutlich geringeres Sterblichkeitsrisiko als Kaffeeverächter. Die Probanden, die 4-5 Tassen Kaffee am Tag tranken, wiesen eine um 12 % geringere Gesamtsterblichkeit auf.
Wer Kaffee trinkt, lebt länger!
Zusätzlich scheint Kaffee das Risiko für den Typ-2-Diabetes zu verringern.

Ansonsten war die nüchterne Schlussfolgerung zum Thema „Jung bleiben“ aus dem gleichnamigen Buch von Bill Gifford:
„Wer rastet, der rostet – ist vorerst wohl das Beste, woran wir uns halten können."

Meine Erkenntnis daraus:
Ich koche mir jetzt erstmal einen Kaffee und heute Abend öffne ich eine Flasche Rotwein. Prost!

#sabineschreibt #cooletexte
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💌 Online Know-How 💌

Die erste Weiterbildung in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen - es hat ganz schön gedauert, war manchmal langweilig, manchmal hochinteressant - wie es eben immer so ist.

Eins ist jedenfalls sicher - ich bin jetzt schlauer als vorher und freue mich über das neu erworbene Wissen.
Wer sich da auch mal reinknien möchte, der kann sich hier informieren:
https://digitalworkshop.withgoogle.com

#cooletexte #onlinelernen
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Auf meiner Website gibt es eine neue Rubrik: BLOG

Ursprünglich hatte ich ein anderes Thema anvisiert. Einige von euch erinnern sich vielleicht noch daran (Mutmacher-Blog, Generation 50+). Bedauerlicherweise habe ich kurz darauf ein persönliches Tief erlebt und das Thema war komplett aus meinem Kopf. Stattdessen verwirkliche ich jetzt etwas anderes und fühle mich damit auch sehr wohl. Mehr dazu auf meiner Website:
http://www.ich-schreibe-fuer-sie.de/blog.html

Das Wort "Blog" ist nur eine Begrifflichkeit, eine einheitliche Definition darüber gibt es meines Erachtens nicht. Und so habe ich mir erlaubt, die neue Rubrik auf meiner Website "BLOG" zu nennen, auch wenn auf Kommentar oder Share Funktionen aus persönlichen Gründen verzichtet wurde. Wer mag und mich gern etwas persönlicher kennen lernen will, ist herzlich eingeladen, hin und wieder dort zu stöbern.
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❤ Meine Orientierung und persönliches Ziel ❤
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