Profile cover photo
Profile photo
Bazon Brock
1,327 followers -
Denker im Dienst, tapfer und theoretisch
Denker im Dienst, tapfer und theoretisch

1,327 followers
About
Posts

Post has attachment
HEUTE ABEND

Mein Bild als neuer Mensch
Idee und Schicksal eines Jahrhundertprojekts

Dienstag, 18.09.2018, 18:30 Uhr, Berlin, Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin

Ausstellung von Poul R. Weile (Kopenhagen/Berlin) & Vortrag von Bazon Brock

Seit 100 Jahren hat man von Russland bis in den vorderen Orient, in England, Deutschland, Frankreich, USA, Italien etc. den neuen Menschen futuristisch, sowjetisch, konstruktivistisch, analytisch-kubistisch, lebensreformerisch, bauhäuslerisch zu entwerfen versucht.

Dieser Spur folgt Poul Weile mit seiner Methode, aus den gescannten Körperteilen der Probanden diese als neue Menschen zu synthetisieren.

Die Synthesemodelle, die an den Wänden der Denkerei präsentiert werden, lassen sich nach Verabredung mit dem Künstler auch fürs eigene Selbstbild der Zukunft erstellen.

Bazon Brock wird sich Mühe geben, das Konzept des neuen Menschen in der hundertjährigen Geschichte nachzuzeichnen.

Die Ausstellung ist bis zum 28.09.18 nach Verabredung zu besichtigen.

Ausstellungseröffnung mit Vortrag von Bazon Brock: 18.09.2018, 18:30 Uhr

und Performance von Poul R. Weile & Tanja Huld Levy Gudmundsdottir
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...

Post has attachment
Lorenz Jäger: Martin Heidegger, die Sprache und die Krise der Intensität
Dienstag, 24.04.2018, 18:30 Uhr, Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin
Add a comment...

Post has attachment
Lässt sich das deutsche Wesen bauen?
Zwei Tage mit dem Kunsthistoriker Martin Warnke und Bazon Brock in Berlin

27.03.18, 18:30 Uhr, Vortrag & Gespräch, Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin
28.03.18, 10 Uhr, Exkursion, Treffpunkt: Haus des Rundfunks, Masurenallee 8–14, 14057 Berlin (in der Eingangshalle)
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...

Post has attachment
Ulrike Eichler: „Auf das Opfer darf keiner sich berufen.“
Der Mythos vom Opfer – eine der folgenreichsten Ideen des Christentums
20.03.2018, 18:30 Uhr, Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin

http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1266

Der Begriff vom Opfer oder Selbstopfer Christi gehört zum klassischem Repertoire der Christologie. Virulent geworden ist er als Antwort auf die Frage nach einem möglichen Sinn des zunächst schlicht als katastrophal erlebten Todes des Messias, des Todes Jesu. Im Laufe der Geschichte christlicher Theologie ist der Begriff des Opfers zum Zentrum eines vollständigen Theorems geworden, das das Opfer nicht nur als sinnvoll sondern geradezu als notwendig versteht, notwendig für nichts geringeres als die Rettung von Menschheit und Welt.
Diese Konstruktion des Opfers wirkt bis tief in die Gegenwart hinein, ja, sie hat vielleicht gerade heute höchste Aktualität. Wer den Status des Opfers für sich in Anspruch nehmen kann, hat den Krieg fast schon gewonnen.
Die evangelische Theologin Ulrike Eichler will die christliche Geschichte des Opfer-Begriffs ebenso erhellen wie seinen aktuellen Gebrauch. Dabei geht es ihr schließlich um eine Kritik der Opferlogik, wie sie in der Formulierung Ingeborg Bachmanns zum Ausdruck kommt: Auf’s Opfer darf keiner sich berufen.
Die Berufung auf das Opfer ist in unserer Kultur ein extrem hoher moralischer Wert. Ihn weist die österreichische Dichterin, die lebenslange Freundin Paul Celans, die Mitglied der Gruppe 47 war und deren gesamtes Werk unter dem Eindruck der überwältigenden Gewalt des Nationalsozialismus und der Shoah steht, zurück: Die bereits zum Opfer gewordenen würden erneut für Zwecke gebraucht, die jenseits ihres eigenen Wollens liegen. Sie würden ein zweites Mal zu Opfern.
Denn, so Bachmanns Gedanke, die Berufung auf die Opfer gibt ihnen nachträglich einen Sinn, eine Bedeutung, ja eine Notwendigkeit, die es schließlich rechtfertigt, dass ein Mensch zum Opfer geworden ist. Demgegenüber wäre aber mit Ingeborg Bachmann nichts anderes zu sagen, als das eine: – dass es keine Opfer geben darf.
Was bedeutet das für die Christologie, zu deren klassischem Repertoire die Rede vom Opfer und vom Selbstopfer des Christus gehört, die in der Frage nach dem Sinn des Todes Jesu virulent geworden ist?
Was bedeutet es, wenn die christologischen Formulierungen so weit gehen, dass sie schließlich die Notwendigkeit des gewaltsamen Todes Jesu begründen?
Add a comment...

Post has attachment
Ich glaube, ein Dreieck zu sehen. Ich weiß, dass es eine optische Täuschung ist. Das Wissen hebt die Täuschung aber nicht auf: Das ist die Realität des Zaubers, objektiver Geist unseres Gehirns.

Über die Einheit von Glauben und Wissen
Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin
6.03.2018, 18:30 Uhr
http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1265
Photo
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded