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Peter Elzenheimer
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Einblicke …
In die Welt von Markus Lüpertz, Grafiken und Skulpturen …

Führungen mit Bildbesprechung, von exemplarisch ausgesuchten Werken, durch die Ausstellung mit Werken von Markus Lüpertz.

„Denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden …“

Mit Stefanie Blumenbecker Kunsthistorikerin.

Sonntag: 22. Januar 13:00 Uhr
Sonntag: 05. Februar 15:00 Uhr
Sonntag 19. Februar 15:00 Uhr

Ausstellungsdauer bis Sonntag den 26. 02. 2017

Die Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch und Samstag von: 14:30 bis 17:30 Sonntag von 11:30 bis 17:30 Uhr

Individuelle Sonderführungen: Für Gruppen und Schulklassen ab Jahrgangsstufe 4. Klasse nach Termin Vereinbarung, Mail: info@galerie-elzenheimer.de I Telef. 06196 82121

Aussteller: Galerie Elzenheimer, Schwalbach/Bad Soden, in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Soden, Amt für Kultur und Veranstaltungen.

Ort :Stadtgalerie Bad Soden, Badehaus im Alten Kurpark, Königsteiner Str. 86,
65812 Bad Soden am Taunus.
www.galerie-elzenheimer.de
www.bad-soden.de
www.facebook.com/stadtgaleriebadsoden

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Galerie Elzenheimer hier: Stadtgalerie Bad Soden am Taunus.
1 Std. · Bad Soden ·

Einführende Worte: Stefanie Blumenbecker, Kunsthistorikerin Ma

Markus Lüpertz

„Denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden …“

In dieser Ausstellung der Galerie Elzenheimer sehen wir Grafik und Skulptur von Markus Lüpertz, keine Malerei. Dabei ist Lüpertz als einer der sogenannten „Big Five“ der deutschen Malerei bekannt. Anselm Kiefer, A.R. Penck, Anselm Richter und Sigmar Polcke sind seine bekannten Kollegen, die stets mit ihm in einem Atemzug genannt werden und deren Bilder in den Sammlungen der Bundesrepublik nebeneinander hängen. Aber hier und heute keine Malerei. Vielleicht können wir uns auf diese Weise dem „unbekannten“ Lüpertz annähern. Gerade die Grafik erlaubt ja immer den intimeren und näheren Blick auf den Künstler als die großformatige Malerei.

Aber - wer ist Markus Lüpertz eigentlich? Er ist unbestritten einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Maler des 20. Jh. Sein Name wird genannt, wenn man von den „Jungen Wilden“ spricht. Er wurde groß in der Berliner Künstler-Szene der 70er Jahre und prägt in dieser Zeit den Neuen Expressionismus. Obwohl auch Lüpertz ein Pflänzchen des Berliner Biotop der BRD war, lag er mit der Studentenbewegung und ihren politischen Ideen stets über Kreuz. Zu keinem Zeitpunkt vertritt er anarchistische oder linkspolitische Ideen. Später singt er zum Ärger mancher Kunstfreunde ein Loblied auf das aggressive Kapital, denn wo kein Geld, da - so Lüpertz – auch keine Kunst.

Bekannt wurde Markus Lüpertz zu Beginn mit der Darstellung von Gegenständen, also einer figürlichen und symbolisch aufgeladenen Malerei in einer Zeit. In der die Abstraktion und vor allem der Minimalismus regelrecht als Heilsbringer verstanden wurde. In seinen Bildern finden sich vor allem Objekte, die unmittelbar mit deutscher Geschichte assoziiert werden. Ein berühmtes Beispiel ist der Stahlhelm. Auf die irritierte Fragen mancher Betrachter, was die Dinge denn bedeuten sollen, antwortete er stets: doch der Künstler erklärt: „Mir gefallen einfach Formen wie Boot, Helm, Rüstung oder Schneckenhaus, ich trage sie schon ein Leben lang mit mir herum, denn sie erzählen Geschichten.“ Darüber hinaus bedeuten sie dem Künstler nichts, der Maler male nur, alles andere entstehe im Kopf des Betrachters.

Wie auch immer Lüpertz mit den Reaktionen seines Publikums kokettiert, es findet in seinem Werk eine Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Vergangenheit statt. Mit diesen wuchtigen und monumentalen Bildern wird Lüpertz bis heute stark assoziiert. 1988 wurde er als Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie berufen, einen Posten, den er über 20 Jahre innehatte. Die Titel, die mit dieser Position einhergingen, waren ihm durchaus wichtig und er ist der Auffassung, dass der Künstler (also er selbst)„das Beste, Schönste und Großartigste (sei), was die Gesellschaft hat“.

Markus Lüpertz ist bis heute und trotz der zahlreichen Kritiken an ihm und seinem Werk wahnsinnig erfolgreich. Schon in den 60er-Jahren, als in Deutschland die Abstraktion angesagt war, provozierte Lüpertz zusammen mit seinen Weggenossen durch konsequente Gegenständlichkeit. Einige Skandale fallen in diese frühe Zeit: (braucht jeder erfolgreiche Künstler), so z.B. der Rausschmiss aus der Düsseldorfer Kunstakademie Ende der 60er Jahre wegen einer Schlägerei. Ab 1962 war er dann in Berlin ansässig und widmete sich seiner expressiven „dithyrambischen Kunst“, - „eine Kunst, die im Wege steht“ und von der „Anmut des 20. Jahrhunderts“ erzählte. Der Begriff „dithyrambisch“ bezieht sich auf einen Leitbegriff aus Friedrich Nietzsches Dionysos-Dichtungen.

Das Kunstverständnis von Markus Lüpertz speist sich aus seinem Selbstverständnis als Künstler. Er bezeichnet sich als Genie und wünscht sich bewundert und verehrt zu werden. Kunst ist für ihn Ausdruck höchster Intelligenz und sein Werk spricht von einer großen Energie: Malerei in wuchtigen Formaten, Skulpturen in teilweise monumentaler Größe. Wie kaum ein anderer Gegenwartskünstler beschäftigte sich Lüpertz mit unterschiedlichsten Techniken und verschiedensten Genres; er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für mehrere Opern-Inszenierungen und gestaltete mehrmals Glasfenster für Sakralbauten. Er improvisierte am Piano in Free Jazz, publizierte Lyrik-Bändchen.

In unserer Ausstellung hier in Bad Soden wird der Betrachter mit mehreren Themen konfrontiert. Ein Gutteil davon stammt aus der griechischen Mythologie. Wir finden verschiedene griechische Helden: Herkules, Odysseus, Paris und Jason. Außerdem eine Grafikserie unter dem Titel Arkadien. Mit diesen so klassischen Themen des Bildungsbürgertum befasst sich der Künstler schon seit Mitte der 80er Jahre. Ein schönes Beispiel für die frühen Arbeiten ist die Holzschnittserie Mykenisches Lächeln, die 1986 geschnitten, 2013 neu gedruckt wurden. Es hat also schon lange neben dem Maler der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts den Künstler gegeben, der sich mit den klassischen Topi der Kunstgeschichte befasst.

Arkadien ist vielleicht das bekannteste Beispiel dafür, wie sich ein mythologischer Begriff zu einem Sehnsuchtsort des gebildeten Kunstliebhabers entwickelte. Denn die abgeschiedene Landschaft auf dem Peloponnes wurde zum Ort des Goldenen Zeitalters, der paradiesischen Verhältnisse verklärt, wo Menschen in idyllischer Natur glücklich zusammenleben. Kaum ein Künstler des Barock, der sich nicht dem einfachen Leben in der freien Natur gewidmet hat, kaum ein Adliger, der nicht auf seinem Landsitz die Nähe der Natur suchte und sich dabei in den Liebesgarten Rubens hineinträumte.

Markus Lüpertz jedoch kokettiert mit den Bedeutungen der Geschichte. Er spielt mit ihnen, schmückt sich mit ihrer Tradition und Bedeutung und behauptet dann, es sei nur „ein Eigenname, den ich als Leimrute ausgeworfen habe, Anlass für poetische, fantasievolle, inspirierende Geschichten, die Bilder erfordern“. Natürlich ist es mehr. Lüpertz zitiert nicht nur die große Geschichte europäischer Arkadiensdarstellungen, sondern auch den großen Franzosen Gustav Courbet, indem er dessen populären Rückenakt der Badenden zur zentralen Figur in seinen Landschaften macht. Die sonderbare Geste, die Courbet dabei seine wuchtige Frauenfigur ausführen lässt, wird bei Lüpertz zu einer Art Abschied: Auch die anderen Figuren in seinen wilden Landschaften sehen wir von hinten. Boote werden zu Wasser gelassen, ist es Odysseus oder Jason, der hier verabschiedet wird? Auf einem anderen Blatt fügt Lüpertz der Szene Soldaten in Stahlhelmen hinzu, da blitzt dann wieder sein eigenes Werk hindurch.
Natürlich sind diese Zitate Bröckchen, die er dem Connaisseur zuwirft, eben die Angelrute, die die Bildungsbürger an Land zieht. Es ist aber gleichzeitig auch der Boden, auf dem er an seiner eigenen Bedeutung baut.

„Ich habe mich immer mit der Antike auseinandergesetzt, die ja zum Bildungsstandard in der bildenden Kunst gehört; unsere ganze Kultur hat dort ihre Wurzeln“, sagt er. Doch in seinen Arbeiten geht es dem Maler um die „Peinture“ im klassischen Sinne. „Ich male Bilder, die wie Bilder aussehen, ich baue eine Bildsprache auf, um Bilder lesbar zu machen – und das gegen den grassierenden Dilettantismus, der sich Avantgarde nennt.“

Viele der Männer vom Schiff Argo finden sich auf Lüpertz’ Gemälden wieder: es sind muskulöse archaische Gestalten, mit kraftvollem Pinselduktus auf die Leinwand geworfen. Ebensolche Figuren finden sich in der Kunst der beiden anderen Alphatiere der Malerei im 20. Jahrhundert – Max Beckmann und Pablo Picasso. Gerade mit Picasso hat Lüpertz vieles gemeinsam, die ungeheure Schaffenskraft, die Aura der Selbstinszenierung, den bewussten Bruch mit der Ästhetik des Schönen und ein doch immerwährendes Kreisen um die Klassik der alten Griechen.

Um mit Lüpertz eigenen Worten zu schließen: „Ich gehöre dem europäischen Glauben der Kunst an, die die Kunst soweit führt, dass sie scheitert. Und alle Künstler, die ich verehre, hatten das Problem, dass sie scheiterten. Und dieses Scheitern ist letzten Endes das, was ich unter Genie verstehe. Das man sich in eine Situation bringt, in der man auf hohem Niveau scheitert. Das Spannende daran ist, wo man sich seine Niederlage abholt – in der Gosse oder auf dem Hügel. Und dann lieber so hoch, wie es eben geht.“

Eine Ausstellung von Galerie Elzenheimer Schwalbach/Bad Soden in der Stadtgalerie Bad Soden am Taunus mit Werken von Markus Lüpertz.

Galerie Elzenheimer, Wiesenweg 12, 65824 Schwalbach am Taunus, 06196 8 21 21
www.galerie-elzenheimer.de
www.facebook.com/galerieelzenheimer

Rede von Stefanie Blumenbecker, Kunsthistorikerin MA,
15.Januar 2017

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Galerie Elzenheimer

17. Januar um 20:06


Einführende Worte: Stefanie Blumenbecker, Kunsthistorikerin MA

Markus Lüpertz

„Denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden …“

In dieser Ausstellung der Galerie Elzenheimer sehen wir Grafik und Skulptur von Markus Lüpertz, keine Malerei. Dabei ist Lüpertz als einer der sogenannten „Big Five“ der deutschen Malerei bekannt. Anselm Kiefer, A.R. Penck, Anselm Richter und Sigmar Polcke sind seine bekannten Kollegen, die stets mit ihm in einem Atemzug genannt werden und deren Bilder in den Sammlungen der Bundesrepublik nebeneinander hängen. Aber hier und heute keine Malerei. Vielleicht können wir uns auf diese Weise dem „unbekannten“ Lüpertz annähern. Gerade die Grafik erlaubt ja immer den intimeren und näheren Blick auf den Künstler als die großformatige Malerei.

Aber - wer ist Markus Lüpertz eigentlich? Er ist unbestritten einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Maler des 20. Jh. Sein Name wird genannt, wenn man von den „Jungen Wilden“ spricht. Er wurde groß in der Berliner Künstler-Szene der 70er Jahre und prägt in dieser Zeit den Neuen Expressionismus. Obwohl auch Lüpertz ein Pflänzchen des Berliner Biotop der BRD war, lag er mit der Studentenbewegung und ihren politischen Ideen stets über Kreuz. Zu keinem Zeitpunkt vertritt er anarchistische oder linkspolitische Ideen. Später singt er zum Ärger mancher Kunstfreunde ein Loblied auf das aggressive Kapital, denn wo kein Geld, da - so Lüpertz – auch keine Kunst.

Bekannt wurde Markus Lüpertz zu Beginn mit der Darstellung von Gegenständen, also einer figürlichen und symbolisch aufgeladenen Malerei in einer Zeit. In der die Abstraktion und vor allem der Minimalismus regelrecht als Heilsbringer verstanden wurde. In seinen Bildern finden sich vor allem Objekte, die unmittelbar mit deutscher Geschichte assoziiert werden. Ein berühmtes Beispiel ist der Stahlhelm. Auf die irritierte Fragen mancher Betrachter, was die Dinge denn bedeuten sollen, antwortete er stets: doch der Künstler erklärt: „Mir gefallen einfach Formen wie Boot, Helm, Rüstung oder Schneckenhaus, ich trage sie schon ein Leben lang mit mir herum, denn sie erzählen Geschichten.“ Darüber hinaus bedeuten sie dem Künstler nichts, der Maler male nur, alles andere entstehe im Kopf des Betrachters.

Wie auch immer Lüpertz mit den Reaktionen seines Publikums kokettiert, es findet in seinem Werk eine Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Vergangenheit statt. Mit diesen wuchtigen und monumentalen Bildern wird Lüpertz bis heute stark assoziiert. 1988 wurde er als Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie berufen, einen Posten, den er über 20 Jahre innehatte. Die Titel, die mit dieser Position einhergingen, waren ihm durchaus wichtig und er ist der Auffassung, dass der Künstler (also er selbst)„das Beste, Schönste und Großartigste (sei), was die Gesellschaft hat“.

Markus Lüpertz ist bis heute und trotz der zahlreichen Kritiken an ihm und seinem Werk wahnsinnig erfolgreich. Schon in den 60er-Jahren, als in Deutschland die Abstraktion angesagt war, provozierte Lüpertz zusammen mit seinen Weggenossen durch konsequente Gegenständlichkeit. Einige Skandale fallen in diese frühe Zeit: (braucht jeder erfolgreiche Künstler), so z.B. der Rausschmiss aus der Düsseldorfer Kunstakademie Ende der 60er Jahre wegen einer Schlägerei. Ab 1962 war er dann in Berlin ansässig und widmete sich seiner expressiven „dithyrambischen Kunst“, - „eine Kunst, die im Wege steht“ und von der „Anmut des 20. Jahrhunderts“ erzählte. Der Begriff „dithyrambisch“ bezieht sich auf einen Leitbegriff aus Friedrich Nietzsches Dionysos-Dichtungen.

Das Kunstverständnis von Markus Lüpertz speist sich aus seinem Selbstverständnis als Künstler. Er bezeichnet sich als Genie und wünscht sich bewundert und verehrt zu werden. Kunst ist für ihn Ausdruck höchster Intelligenz und sein Werk spricht von einer großen Energie: Malerei in wuchtigen Formaten, Skulpturen in teilweise monumentaler Größe. Wie kaum ein anderer Gegenwartskünstler beschäftigte sich Lüpertz mit unterschiedlichsten Techniken und verschiedensten Genres; er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für mehrere Opern-Inszenierungen und gestaltete mehrmals Glasfenster für Sakralbauten. Er improvisierte am Piano in Free Jazz, publizierte Lyrik-Bändchen.

In unserer Ausstellung hier in Bad Soden wird der Betrachter mit mehreren Themen konfrontiert. Ein Gutteil davon stammt aus der griechischen Mythologie. Wir finden verschiedene griechische Helden: Herkules, Odysseus, Paris und Jason. Außerdem eine Grafikserie unter dem Titel Arkadien. Mit diesen so klassischen Themen des Bildungsbürgertum befasst sich der Künstler schon seit Mitte der 80er Jahre. Ein schönes Beispiel für die frühen Arbeiten ist die Holzschnittserie Mykenisches Lächeln, die 1986 geschnitten, 2013 neu gedruckt wurden. Es hat also schon lange neben dem Maler der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts den Künstler gegeben, der sich mit den klassischen Topi der Kunstgeschichte befasst.

Arkadien ist vielleicht das bekannteste Beispiel dafür, wie sich ein mythologischer Begriff zu einem Sehnsuchtsort des gebildeten Kunstliebhabers entwickelte. Denn die abgeschiedene Landschaft auf dem Peloponnes wurde zum Ort des Goldenen Zeitalters, der paradiesischen Verhältnisse verklärt, wo Menschen in idyllischer Natur glücklich zusammenleben. Kaum ein Künstler des Barock, der sich nicht dem einfachen Leben in der freien Natur gewidmet hat, kaum ein Adliger, der nicht auf seinem Landsitz die Nähe der Natur suchte und sich dabei in den Liebesgarten Rubens hineinträumte.

Markus Lüpertz jedoch kokettiert mit den Bedeutungen der Geschichte. Er spielt mit ihnen, schmückt sich mit ihrer Tradition und Bedeutung und behauptet dann, es sei nur „ein Eigenname, den ich als Leimrute ausgeworfen habe, Anlass für poetische, fantasievolle, inspirierende Geschichten, die Bilder erfordern“. Natürlich ist es mehr. Lüpertz zitiert nicht nur die große Geschichte europäischer Arkadiensdarstellungen, sondern auch den großen Franzosen Gustav Courbet, indem er dessen populären Rückenakt der Badenden zur zentralen Figur in seinen Landschaften macht. Die sonderbare Geste, die Courbet dabei seine wuchtige Frauenfigur ausführen lässt, wird bei Lüpertz zu einer Art Abschied: Auch die anderen Figuren in seinen wilden Landschaften sehen wir von hinten. Boote werden zu Wasser gelassen, ist es Odysseus oder Jason, der hier verabschiedet wird? Auf einem anderen Blatt fügt Lüpertz der Szene Soldaten in Stahlhelmen hinzu, da blitzt dann wieder sein eigenes Werk hindurch.
Natürlich sind diese Zitate Bröckchen, die er dem Connaisseur zuwirft, eben die Angelrute, die die Bildungsbürger an Land zieht. Es ist aber gleichzeitig auch der Boden, auf dem er an seiner eigenen Bedeutung baut.

„Ich habe mich immer mit der Antike auseinandergesetzt, die ja zum Bildungsstandard in der bildenden Kunst gehört; unsere ganze Kultur hat dort ihre Wurzeln“, sagt er. Doch in seinen Arbeiten geht es dem Maler um die „Peinture“ im klassischen Sinne. „Ich male Bilder, die wie Bilder aussehen, ich baue eine Bildsprache auf, um Bilder lesbar zu machen – und das gegen den grassierenden Dilettantismus, der sich Avantgarde nennt.“

Viele der Männer vom Schiff Argo finden sich auf Lüpertz’ Gemälden wieder: es sind muskulöse archaische Gestalten, mit kraftvollem Pinselduktus auf die Leinwand geworfen. Ebensolche Figuren finden sich in der Kunst der beiden anderen Alphatiere der Malerei im 20. Jahrhundert – Max Beckmann und Pablo Picasso. Gerade mit Picasso hat Lüpertz vieles gemeinsam, die ungeheure Schaffenskraft, die Aura der Selbstinszenierung, den bewussten Bruch mit der Ästhetik des Schönen und ein doch immerwährendes Kreisen um die Klassik der alten Griechen.

Um mit Lüpertz eigenen Worten zu schließen: „Ich gehöre dem europäischen Glauben der Kunst an, die die Kunst soweit führt, dass sie scheitert. Und alle Künstler, die ich verehre, hatten das Problem, dass sie scheiterten. Und dieses Scheitern ist letzten Endes das, was ich unter Genie verstehe. Das man sich in eine Situation bringt, in der man auf hohem Niveau scheitert. Das Spannende daran ist, wo man sich seine Niederlage abholt – in der Gosse oder auf dem Hügel. Und dann lieber so hoch, wie es eben geht.“

Eine Ausstellung von Galerie Elzenheimer Schwalbach/Bad Soden in der Stadtgalerie Bad Soden am Taunus mit Werken von Markus Lüpertz.

Galerie Elzenheimer, Wiesenweg 12, 65824 Schwalbach am Taunus, 06196 8 21 21
www.galerie-elzenheimer.de
www.facebook.com/galerieelzenheimer

Rede von Stefanie Blumenbecker, Kunsthistorikerin MA,
15.Januar 2017
Galerie Elzenheimer



Markus Lüpertz ART-TIPP 2017 In Region Rhein Main
Eine Ausstellung von Galerie Elzenheimer in der Stadtgalerie Bad Soden am Taunus

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https://www.facebook.com/events/212892829163530/
Markus Lüpertz Skulptur, "Herkules", Bronze-Edition 2016 by www.galerie-elzenheimer

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Markus Lüpertz ist eine schillernde Persönlichkeit und ein begnadeter Künstler. Mit seinen Gouachen, Farblithografien, Holzschnitten und Skulpturen eröffnet die Bad Sodener Stadtgalerie gemeinsam mit der Galerie Elzenheimer den Ausstellungsreigen 2017 im historischen Badehaus mit einem Paukenschlag.

„Ich bin nicht bekannt für meine Grafik“
( O.T. Markus Lüpertz )

11. Januar bis 26. Februar 2017 Stadtgalerie Bad Soden

Dennoch, und für uns ist es ein Ansporn, wird sein grafisches Werk neben den Plastiken ein Schwerpunkt in der Ausstellung sein. Präsentiert werden Arbeiten zu Arkadien, zu Themen, wie Mykenisches Lächeln und Figuren aus den griechischen Mythologien, wie Odysseus und Herkules. Sie alle werden auch als Grafik zu sehen sein.
Bei den Plastiken sticht die neueste Skulptur „Herkules“ aus Markus Lüpertz Bronze-Edition 2016 hervor. Verletzt, zerrissen, oft mit deformierten Körperpartien lässt Lüpertz seinen Herkules oder Odysseus, seine Susanna oder seinen Mozart im Raum stehen, akzentuiert seine Bronze-Protagonisten durch intensive Bemalung. Abstrahiert und kombiniert so Erdachtes mit Realem. Auf der Suche nach seinem irdischen Paradies moduliert Lüpertz barocke Frauenkörper auf der Leinwand mit kräftigem Pinselstrich. Lässt seine Figuren gleichsam wie im Traum dahinschweben, um ihnen plötzlich Widerstand entgegenzusetzen. Die Interpretation seiner Arbeiten überlässt Lüpertz einzig dem Betrachter „… er muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden …“ - konsequent steht dieses Motto über der Ausstellung.
Es ist ein langer und intensiver Weg, den der 1941 in Reichenberg (dem heutigen Liberic in Tschechien) geborene Markus Lüpertz gegangen ist. Von klein auf habe er gewusst, dass er Künstler werden wollte, hat das „Genie im Gehrock“ in einem Interview verraten. An der Kunstakademie in Düsseldorf hat Lüpertz studiert. An der gleichen Akademie, die er später 20 Jahre lang als Rektor führen sollte. Mit seinem Dithyrambischem Manifest „Kunst die im Wege steht“ hat er schon 1966 seine kritische Haltung dem Zeitgeist gegenüber deutlich gemacht. War es die Aufarbeitung der deutschen Geschichte, der sich der Maler Lüpertz mit großformatigen Wandbildern gewidmet hat, so wendet er sich Ende der 1980er Jahren antiken Themen zu. Die Plastik „Titan“ entsteht. Für die Frankfurter Kunstwelt setzt die Bronzeplastik „Apoll“ einen wichtigen Akzent, die 1989 in der Alten Oper aufgestellt wird. In Augsburg sorgt Lüpertz 2001 mit seiner Brunnenfigur „Aphrodite“ für einen veritablen Skandal. Für das Bundeskanzleramt in Berlin gestaltet er das Wandbild „Die sechs Tugenden“. Eine echte Herausforderung gelingt dem Bildhauer mit seinem „Herkules“. Die 18 Meter hohe und 23 Tonnen schwere Skulptur aus Aluminium ragt seit 2010 von einem ehemaligen Zechenförderturm im Nordsternpark, Gelsenkirchen. Gekrönt wird das künstlerische Schaffen des 75-jährigen Malers und Bildhauers, der sich mittlerweile auch als Dichter und Musiker einen Namen gemacht hat, durch die Auseinandersetzung, die er mit seinen Werken immer wieder herausfordert und die Anerkennung, die er gleichsam weltweit erfährt.
www.galerie-elzenheimer.de
www. facebook.com/stadtgaleriebadsoden


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Galerie Elzenheimer-Ausstellungen 2017
„Wir lieben Kunst – Machen Sie sich und anderen ein Geschenk und verzichten Sie auf Massenware“, werben Karin und Peter Elzenheimer für ihre Galerie. Und in der Tat. Wer in den beschaulichen Wiesenweg in Schwalbach einbiegt, dessen Blick wird unweigerlich von den hell erleuchteten Räumen in der Galerie Elzenheimer angezogen. Plastiken und Gemälde zieren die loftartigen Ausstellungsräume. Bronzeplastiken von Carin Grudda, Arbeiten von Helmut Lander, Grafiken von Objektkünstler Heinz Mack, Plastiken von Eberhard Szejstecki sowie Skulpturen und Lithografien von Markus Lüpertz sind zu sehen. Mit ihren vorwiegend skulpturalen Arbeiten bekannter Künstler haben sich die Schwalbacher ein Alleinstellungsmerkmal in der Main-Taunus-Region erobert. Während des Sommers können die Werke im eigenen Skulpturengarten präsentiert werden, desweiteren steht ein Showroom in Bad Soden, Zum Quellenpark 22b, zur Verfügung. Mehrere Skulpturen-Ausstellungen – von Helmut Lander und Carin Grudda - hat Elzenheimer auf „Hof Hausen vor der Sonne“ in Hofheim organisiert.
Die wirklich großen Ausstellungen finden in den historischen Räumen der Stadtgalerie im Alten Kurpark in Bad Soden statt. Mit Skulpturen von Jagna Weber und figürlich gemalten Bildern von Gabriela Beck-Schäfer setzte die Galerie Elzenheimer dort im Jahr 2016 Akzente. Abstrakte Malerei von Greet Helsen und Andreas Durrer zusammen mit den Holzskulpturen von Daniel Eggli bildeten ein weiteres Highlight. Und die nachfolgende Ausstellung „Business People, drinnen & draußen“ mit Holzarbeiten aus Egglis gleichnamiger Werkgruppe sowie Fotografien von Stephan Morgenstern zum Thema „Mei goldisch Frankfurt“ fand breiten Zuspruch.
Mit dem Markus Lüpitz startet die Galerie Elzenheimer in Bad Soden nun in das Jahr 2017. Am Standort Schwalbach, werden im Sommer neue Skulpturen von Künstlern der Galerie präsentiert und im Herbst ist eine Ausstellung mit dem Bildhauer Eberhard Szejstecki geplant. Die neue Grafik-Mappe “12 Stunden“ von Objektkünstler Heinz Mack präsentiert Elzenheimer in seiner Galerie erstmals exklusiv im GroßraumTaunus.
Den Künstler und sein Werk zu fördern“, sagt Peter Elzenheimer, das liege ihm am Herzen. „Zeig was du kannst“, gebe er jedem Künstler vor seiner Ausstellung mit auf den Weg. Und dass diese Ermunterung zum Erfolg führt, hat der gemeinsame Weg mit der Künstlerin Carin Grudda gezeigt: Von der ersten Ausstellung 1998, als die Elzenheimers in der Taunusstraße noch einen Kunsthandel mit eigener Rahmfachwerkstatt betrieben, bis zum Umzug 2001 in die Galerie-Räume in den Wiesenweg 12. Ihren größten Erfolg erlebten die Künstlerin und der Galerist, als Carin Grudda 2011 zur 54. Biennale in Venedig berufen wurde. Das geschah just als Grudda ihre Ausstellung mit Bronzeplastiken, Malerei, Grafiken und Objekten in der Bad Sodener Stadtgalerie im Alten Kurpark eröffnete. www.galerie-elzenheimer.de

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Galerie Elzenheimer, Meilensteine einer über 28Jährigen Galerietätigkeit…

Ende der 1980 Jahre Beginn der Galerie Tätigkeit vorerst als reiner Kunsthandel geführt..

1992 Umzug in größere Räume Taunusstraße1,Schwalbach am Taunus anschließend erste Ausstellungen ….noch als Galerie Bild und Rahmen
(Kunsthandel mit eigener Rahmenfachwerkstatt)

1996 Beginn der Zusammenarbeit, Galerie Elzenheimer- Carin Grudda …

1998 erste gemeinsame Ausstellung Taunusstraße1 in Schwalbach/Taunus

2001 Neubau-Galerie-Umzug in größere Räume mit Skulpturengarten, Wiesenweg 12, Schwalbach/Taunus

Zur Neu-Eröffnung der Galerieräume: Ausstellung mit Künstler der Galerie Elzenheimer im neuen Skulpturengarten Performance von Carin Grudda in Ihrem Holzpfahlkreis.

2003 Erste Skulpturen Ausstellung als Galerie Elzenheimer

„Carin Grudda trifft auf Salvador Dali „ Eine Ausstellung in der Galerie Elzenheimer, und Ihrem
Skulpturengarten, sowie im gesamten Stadtgebiet von Alt-Schwalbach am Taunus.

Diese Ausstellung war mit einer der ersten Skulpturen Ausstellungen von Carin Grudda im öffentlichen Raum. Ausgestellt waren über 50 Bronzeplastiken der Künstlerin.

Diese Ausstellung war der Auftakt für eine Neuorientierung der Galerietätigkeit…Im Fokus der Galerietätigkeit stehen nun Künstler die sich nicht nur zweidimensional malerisch grafisch künstlerisch
ausdrücken sondern auch skulptural, dreidimensional tätig sind ….

2005 Exklusive Eigene- Galerie-Fotoeditionen

2007 Werkschau Helmut Lander, Skulpturen Ausstellung auf Hof Hausen vor der Sonne, Hofheim am Taunus ( 2010 in der Stadtgalerie und im Alten Kurpark, Bad Soden.)

2009 Große Ausstellung, mit Skulpturen von Carin Grudda, auf Hof Hausen vor der Sonne, Hofheim am Taunus

2009 Erste Ausstellung in der Stadtgalerie im "Badehaus" Bad Soden am Taunus

2011 Grafik-Ausstellung mit Werken von Heinz Mack in Schwalbach am Taunus

2011 Werkschau, Ausstellung Carin Grudda in der Stadtgalerie sowie im Alten Kurpark, Bad Soden am Taunus, Bronzeplastiken, Malerei, Grafiken und Objekte.

Kurz vor Ausstellungseröffnung erreichte Carin Grudda die Nachricht ihrer Berufung zur 54.Biennale
Venedig 2011, dort wurde ihre Bronzeskulptur „La Grande Donna Solare“, vor dem italienische Kunst-
Pavillon präsentiert, ihre Schwesterfigur „Große Frau“ war zeitgleich in Bad Soden am Taunus vor
dem Badehaus ausgestellt. Diese Skulptur wurde anschließend vom Verschönerungs-Verein
Schwalbach e.V. erworben und steht heute vor der „Alten Schule“ in Schwalbach am Taunus.

Das war mit eines der schönsten Ereignisse in meiner Galerietätigkeit, es macht Freude und Stolz den Erfolg des Künstlers, den man schon über 15 Jahre als Galerie und auch privat auf seinem Weg begleitet, mit zu erleben.


2011 die Galerie Elzenheimer bekommt den Kulturförderpreis der Stadt Bad Soden, für Ihr Rahmen-Programm „Pegasus und seine Freunde“ ein Programm für Kinder zur Ausstellung „Über die Liebe und andere Dämonen“, Carin Grudda in der Stadtgalerie Bad Soden.

Ab 2012 Dependance, gemeinsam mit Torsten Hegner, in Bad Soden zum Quellenpark 22 b


Die Galerie macht bis heute wechselnd als Galerie oder Kunsthandel Kunst-Ausstellungen mit anerkannten Künstlern, Künstlerinnen, in eigenen sowie auch in öffentlichen Räumen ….

2017 "Denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden"
Markus Lüpertz, Gouachen, Skulpturen, Farblithografien, Eine Ausstellung in Stadtgalerie Bad Soden "Badehaus"

Galerie Elzenheimer, Werte von morgen …..

Galerieprogramm:

Leben mit Kunst …
„Von der Abstraktion zur Figuration „

Originale-Kunstwerke des 21. Und 20. Jahrhunderts von anerkannten Künstlern/innen







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...und anschließend bei dem Rundgang durch die Höchster Porzellan Manufaktur ..... die Künstleredition "Main Frankfurt" Espressotassen und Kaffeebecher mit modernen Fotomotiven von Frankfurt Main des Fotokünstlers Gernot C. Wohl entdecken.
 
Eine Kooperation von Galerie Elzenheimer und der Höchster Porzellan-Manufaktur. www.galerie-elzenheimer.de

11..1. – 26.2.2017

Markus Lüpertz – Gouachen, Skulpturen, Farblithografien


Der 1941 in Reichenberg (heute Liberic in Tschechien) geborene Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Darstellungen zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus. Die Ausstellung in der Stadtgalerie Bad Soden am Taunus steht unter dem Motto „Denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich tragen …“ Für die gezeigten Gouachen, Skulpturen und Farblithografien gilt wie für das Gesamtwerk des Künstlers, dass er darauf dringt, den Darstellungsgegenstand mit einer archetypischen Aussage seines Daseins festzuhalten. Sonntags kann die Ausstellung bereits ab 11:30 Uhr besichtigt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen zur Matinee am Sonntag, 15. Januar 2017, 11:00 bis 17:30 Uhr. Begrüßt werden die Gäste von Stadträtin Renate Richter, einführende Worte zur Ausstellung spricht Stefanie Blumenbecker, Kunsthistorikerin MA die auch nachmittags um 15:00 Uhr durch die Ausstellung führt. Die Ausstellung in der Stadtgalerie Bad Soden am Taunus wird präsentiert von: Galerie Elzenheimer Schwalbach/Bad Soden in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Soden am Taunus.

Stadtgalerie Bad Soden, Badehaus im Alten Kurpark,
Königsteiner Str. 86, 65812 Bad Soden am Taunus.

Die Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag von 14:30 bis 17:30 Uhr
Sonderöffnungszeiten:
Sonntag von 11:30 bis 17:30 Uhr

Stefanie Blumenbecker führt durch die Ausstellung:
Am Sonntag den: 22.Januar um 13:00 Uhr,
05.Februar und 19.Februar jeweils um 15:00 Uhr


Individuelle Führungen nach Vereinbarung:
Galerie Elzenheimer Telf.06196 8 21 21
Mail : info @galerie-elzenheimer.de

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.bad-soden.de
http://www.galerie-elzenheimer.de
http://www.facebook.com/stadtgaleriebadsoden








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Galerie Elzenheimer
Die Galerie im Main Taunuskreis/Frankfurt Main für Kunst !
Wir stellen in wechselnden Ausstellungen originale Kunst von anerkannten Künstlern/innen des 21. und 20. Jahrhunderts aus.......Werte von morgen.
Ausstellungsorte sind neben der Hauptgalerie mit ihrem Skulpturengarten in Schwalbach am Taunus unser Showroom in Bad Soden am Taunus, zum Quellenpark 22b.
http://www.facebook.com/galerieelzenheimer Zusätzlich stellen wir in der Stadtgalerie Bad Soden, Badehaus im alten Kurpark, www.facebook.com/stadtgaleriebadsoden, sowie Skulpturen auf Hof Hausen vor der Sonne in Hofheim am Taunus aus.

http://www.galerie-elzenheimer.de
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