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Paul Masanobu Wakai
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Aussagen wie "die Deutsche Wiedervereinigung war ein Fehler" oder "die Deutsche Einheit ist dem Kanzler Kohl zufällig in den Schoß gefallen", hört man noch ziemlich oft. Doch sind sie denn auch richtig? Solchen und anderen Fragestellungen wollen wir im dritten und letzten Teil der Artikelserie "Humanistische Reflexionspause: Wer war Helmut Kohl?" nachgehen und herausfinden, ob die Kohl-Ära auch für die heutige Zeit überhaupt eine Bedeutung hat. Auch über historische Alternativen wird nachgedacht, wie z.B.: "Was wäre, wenn es die Wiedervereinigung nicht gegeben hätte?" Eine eingehende Beschäftigung mit der Ära-Kohl erweist sich auch im aktuellen Kontext unserer gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen als äußerst aufschlussreich – die Erbschaft von Kanzler Kohl und ihre Folgewirkungen gehen uns immer noch an: politische Verwerfungen in Ostdeutschland (cfr. Pegida), allerorten zu beobachtender Vertrauensschwund der Volksparteien, kurzsichtiges Handeln der Europa-Politiker, Dissonanzen mit osteuropäischen Staaten, Euro-Krise, Brexit, etc. – überall finden sich Anknüpfungspunkte für eine einträgliche Auseinandersetzung mit dem Wirken des Einheitskanzlers. Wir müssen nur bereit sein, aus der Geschichte zu lernen – der Pfälzer Koloss hätte uns noch vieles zu sagen ...
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Im zweiten Teil der Artikelreihe wollen wir uns näher mit der externen Wahrnehmung der Bundesrepublik der 80er Jahre beschäftigen. Das positive Außenbild der Bundesrepublik hat sich nämlich damals durchaus verfestigt: "Friedensmarsch", "Grünenbewegung", "Neue Deutsche Welle"  – bis nach Japan drangen die netten, sympathischen Nachrichten und Bilder aus der Nachkriegsrepublik, und der Bundeskanzler Kohl wusste dieses freundliche Image für seine außenpolitischen Zwecke geschickt zu nutzen. Auf die Finessen der diplomatischen Kunst des Einheitskanzlers wird in diesem Artikel auch kurz eingegangen.
Ferner soll hier berücksichtigt werden, dass auch die DDR sich um ein positives Außenbild in der internationalen Wahrnehmung bemüht hat. Dies hat in der japanischen Öffentlichkeit zu kontroven Debatten über die politische Ausrichtung des Einheitskanzlers geführt. Auch der Prozess der Wiedervereinigung war in manchen Kreisen umstritten. Dennoch war in Japan die Freude über die Wiedererlangung der vollen Souveränität Deutschlands groß. Äußerst wirkungsmächtig war das positive Deutschland-Image der 80er Jahre, und die Bundesrepublik profitierte davon.
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"Architekt der Deutschen Einheit", "großer Europäer", "Spendenskandal"  –  immer mit denselben Schlagworten wird das Wirken von Helmut Kohl in den Nachrufen abgehandelt. Doch gibt es nicht weitaus mehr, worüber wir mit Blick auf das Wirken seiner Person nachdenken sollten?
Im nachfolgenden dreiteiligen Artikel wollen wir das Wirken von Helmut Kohl etwas genauer und kritischer unter die Lupe nehmen. Denn Fragen gibt es ja zuhauf: Stimmt es, dass ihm die deutsche Wiedervereinigung einfach so in den Schoß gefallen ist? Hat er der deutschen Nachkriegsdemokratie eher geschadet oder nicht? Sind die aktuellen Probleme, mit denen wir es zu tun haben, vielleicht schon in der damaligen Politik von Helmut Kohl gleichsam angelegt worden? etc.
Die Humanisten des Abendlandes legten uns einen lebendigenUmgang mit der Geschichte nahe. An diese Idee sollten wir uns nun anknüpfen, indem wir die Figuren der Vergangenheit nicht auf dem Altar der Verklärung erstarren lassen ...
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Kirche und Humanismus – in Großbritannien sehen viele darin einen Gegensatz. Wahre Humanisten seien ihnen zufolge diejenigen, „die sich von der Furcht vor Gott und dem Orcus befreit hätten“, wie der allseits bekannte Latinist Prof. Wilfried Stroh in seinem lateinischen Vortrag vom 22. Juli 2007 zum Thema Humanismus referierte: qui se a timore dei Orcique liberaverint. Offenbar herrscht in Baden-Württemberg eine andere Tradition. „Diskussionen in der Kirche: überflüssig oder notwendig?“ –  so das Thema des beachtenswerten Artikels, den Dietrich Elsner, langjähriges Mitglied des Vorstandes unserer Humanistenvereinigung, für diese Seite gepostet hat. Wir werden sehen, warum ein solcher Artikel nicht nur für die württembergischen Humanisten durchaus von Interesse sein könnte.
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Im letzten Beitrag haben wir uns mit der erstaunlichen Vielfalt der kulturellen Einflüsse aus dem Abendland auseinandergesetzt, die seit Jahrtausenden die östlichen Regionen Eurasiens entscheidend inspiriert haben: Heute erfahren wir ein wenig von der aktuellen Situation in Japan: Gibt es hier nach wie vor Leute, die sich für das Ideal des abendländisch inspirierten Humanismus erwärmen können? Die Antwort lautet: Ja, die gibt es, die Schar der Begeisterten, deren Zahl schon seit den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts anwächst – und das nicht zuletzt wegen eines großen Humanisten und mitreißenden poeta Latinus (1928 - 2008), dessen Vermächtnis heute noch fortlebt.
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Neujahrsgrüße aus dem Morgenland ・Humanistische Spaziergänge III Teil 1
„East is East and West is West, and never the twain shall meet“, schrieb einstmals ein prominenter Dichter des British Empire, Rudyard Kipling (1865 - 1936), als hätten der Westen und der Osten stets abgetrennt voneinander existiert: Können wir dem in irgendeiner Form beipflichten? Wollen wir da immer noch eine unüberbrückbare Kluft zwischen den Kulturen ausmachen? Oder lehrt uns die Geschichte vielleicht doch, die Dinge etwas anders zu sehen?
Diesen Fragen versucht der Neujahrsgruß aus dem Osten mit manchen interessanten Begebenheiten aus der Historie zu entgegnen.
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„Ganz Deutschland trauert über den Abgang von Helmut Schmidt“, stand vor einigen Tagen noch in einigen Meldungen zu lesen. Ganz Deutschland? Nein, mitnichten: Jeder Versuch, das anteilnehmende Angedenken lediglich auf eine nationale Ebene zu reduzieren, wird in keiner Weise dem Format des jüngst Verstorbenen gerecht. So wie die große Welle der Anteilnahme auch in Japan und anderen Ländern bezeugt hat, war Helmut Schmidt nicht nur in der Bundesrepublik „zu Hause“.
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Helmut Schmidt, Nachruf, Humanismus, Hanseat, Paulus Viridiputeus, Humanistische Bildung, Japaner, Helmut Schmidt und Japan, Todesstrafe, Helmut Schmidt gegen Todesstrafe, Vereinigung zur Förderung der humanistischen Bildung, eine japanische Sicht auf Helmut Schmidts Lebensleistung, auf Helmut Schmidts Spuren
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„Unser neuer Autor aus Japan stellt sich vor“: Gleich in seinem ersten lat. Artikel vom 23.10. 15, der berühmten Praefatio des T. Livius teils nachempfunden, präsentierte der Japaner überraschende Erkenntnisse zum lat. Prosarhythmus – nun erscheint der Aufsatz in deutscher Übersetzung, vom Autor noch um eine einleitende u. eine abrundende Bemerkung (Exordium & Additamendum) erweitert.
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So fein ist Latein!
„Unser neuer Gast-Autor aus Japan stellt sich vor – komplett auf Latein!“
„Darf ich mich vorstellen: Ich heiße Paul M. Wakai, geboren in Japan.  ‚Werde ich etwas ausrichten, was dem Aufwand gebührt? ‘, diese Frage überkam mich, als ...“,  so der Auftakt des Vorstellungstextes, der hier in der altehrwürdigen Sprache der Humanisten vorliegt – in „lingua Latina“, vom Autor persönlich eingesprochen!
(http://humanistischebildung.blogspot.de/)
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