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HNO PHONIATRIE PÄDAUDIOLOGIE KLOSTERSTERN Dr. Rohlfs und Mohr
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Aktuelle Studie: Schwerhörigkeit verkürzt das Leben


Schwerhörigkeit führt laut einer aktuellen Untersuchung zu einer früheren Sterblichkeit. Dies zeigt eine amerikanische Studie, die kürzlich im Fachmagazin JAMA Otolaryngol Head Neck Surg veröffentlicht wurde. Die Forschergruppe von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore beobachtete 1.666 Senioren im Alter von 70 Jahren und älter, um eine mögliche Auswirkung von Höreinschränkungen auf die Lebenserwartung zu überprüfen. Zu Beginn der Untersuchungen wurde bei 1.139 Teilnehmern eine Schwerhörigkeit diagnostiziert.

Nach sechs Jahren starben 20,4% der Studienteilnehmer mit mäßig oder schwer beeinträchtigtem Gehör (>40 dB), von den Probanden mit leicht eingeschränkter Hörleistung 14,4% (>25 dB, aber <40 dB), von der Gruppe mit normalem Gehör 10,4%. Das bedeutet, dass schwere Hörprobleme die Sterblichkeit um 54% steigern. „Auch wenn weitere Studien nötig sind, um diesen Zusammenhang zu untermauern und zu klären, ob zum Beispiel das Tragen eines Hörgeräts die Lebenserwartung erhöhen kann, zeigen die Ergebnisse, dass Schwerhörigkeit ein komplexes Gesundheitsproblem ist. Unbestritten ist, dass Schwerhörigkeit zu Kommunikationstörungen führt. Letztendlich ziehen sich die Betroffenen zurück und erhalten immer weniger geistige Anreize von außen. Gleichzeitig geht der soziale Rückzug häufig mit Bewegungsmangel einher, was sich wiederum auf die körperliche Fitness auswirkt“, warnt Prof. Leif Erik Walther vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

„Wenn Sie einem Gespräch in der Gruppe oder in Räumlichkeiten mit Hintergrundgeräuschen schlecht folgen können und danach erschöpft sind, weil die Kommunikation sie sehr angestrengt hat, sollten Sie Ihr Gehör beim HNO-Arzt testen lassen. Bei Bedarf wird Ihr HNO-Arzt Sie zu einer Hörgeräte-Versorgung beraten, die an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst ist“, erklärt der niedergelassene HNO-Arzt aus Sulzbach im Taunus. Aufgrund der drohenden sozialen und mentalen Auswirkungen von Schwerhörigkeit sollten auch Angehörige den Betroffenen hinsichtlich einer HNO-ärztlichen Abklärung bestärken und ihm eventuelle Ängste vor einer möglichen Hörgeräte-Versorgung nehmen“, empfiehlt Prof. Walther.

Studie:
Kevin J. Contrera et al.: Association of Hearing Impairment and Mortality in the National Health and Nutrition Examination Survey, JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 2015; 141(10):944-94
http://archotol.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2443702http://archotol.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2443702 (Original-Abstract)

http://www.hno-aerzte-im-netz.de/news/hno-news/aktuelle_studie_schwerhoerigkeit_verkuerzt_das_leben.html
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Trockener Husten: Thymian und Efeu helfen

Verschiedene Tees aus Heilpflanzen können Patienten mit trockenem Husten Linderung verschaffen. „Bei Hustenreiz sind Aufgüsse aus Thymian und Efeu besonders empfehlenswert. Sie wirken zugleich hustenstillend und lösend. Speziell Thymian ist zudem krampflösend und entspannt damit die Bronchien", rät Dr. Wolfgang Hornberger vom Berufsverband Deutscher HNOÄrzte. „Ein weiterer Vorteil des Teetrinkens ist die Flüssigkeitsaufnahme, um die Schleimhäute zu befeuchten und der Vermehrung von Krankheitskeimen entgegen zu wirken", betont der niedergelassene HNO-Arzt aus dem saarländischen Sulzbach. Auch Tees der Eibischwurzel bzw. -blätter, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos dämpfen den Hustenreiz.

Noch wirksamer als Tees sind oft Extrakte, die entweder als Pastillen, Sirup, Saft oder Tropfen eingenommen werden - sie sind höher dosiert. „Generell ist es bei Reizhusten wichtig, viel zu trinken, die Stimme nicht zu stark zu strapazieren, das Husten nicht zu provozieren und Rauchen sowie zu kalte Luft zu meiden. Weiter sollte durch regelmäßiges Stoßlüften und durch feuchte Handtücher oder Wasserschalen auf der Heizung auf eine nicht zu trockene Raumluft geachtet werden", rät Dr. Hornberger. Wenn der unproduktive Husten vor allem nachts quält, kann man vorübergehend nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker auf so genannte synthetische Hustenstiller, die vielen aus der Werbung bekannt sind, zurückgreifen.

Hält sich ein trockener Husten mehr als eine Woche, schmerzt das Husten sehr oder treten andere Beschwerden wie Fieber oder Halsschmerzen auf, sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Er kann die Ursache des Hustens, z.B. eine Infektion der oberen Atemwege, abklären und daraufhin die Medikation optimal abstimmen

http://www.hno-aerzte-im-netz.de/news/hno-news/bei_trockenem_husten_helfen_thymian_und_efeu.html
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Frohe Festtage und ein zufriedenes und glückliches Neues Jahr!

Am 4. Januar 2016 sind wir wieder für Sie da.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 116117.

http://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/89/0/t/Notfall-Index.de-Website
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24h-Bereitschaftsdienst für gehörlose Menschen

Die Zentrale des Ärztlichen Notfalldienstes ist an Wochen-, Sonn- und Feiertagen über Fax erreichbar.

7:00 bis 24:00 unter der Faxnummer 040 / 22 802 -475
0:00 bis 07:00 unter der Faxnummer 040 / 669 554 59

http://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/89/0/t/Notfall-Index.de-Website
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Es geht nicht um Kuchen: Bienen- oder Insektenstich: Bei Übelkeit oder Atemnot sofort zum Arzt. Allergie ausschliessen. Mehr dazu im Beitrag in den HNO News.


Sommerlich Grüsse,

Ihre Katharina Rohlfs und Anabelle mehr mit Team
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Sommerbeginn - zumindest dem Kalender nach... Damit sind auch die Schul- und Sommerferien nicht mehr weit weg. Für viele Familien mit Kindern geht es "Richtung Sonne" und ans Meer oder ins Freibad.

Damit der Badespaß ungetrübt bleibt sollte entweder mit entsprechendem Ohrschutz geschwommen werden oder aber nach dem Schwimmen die Ohren mit klarem Trink-  oder Süsswasser spülen.

Vorbeugend empfehlen wir vor Ferienbeginn eine Gehörgangsreinigung durch den HNO-Arzt. Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin.


Mit Sommeranfangs-Grüssen,

Dr. Katharina Rohlfs und Anabelle Mohr mit Team
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Der Frühling beginnt - und auch die Heuschnupfen Saison.

In der Pollensaison leiden mehr als 20 Prozent der Deutschen unter Heuschnupfensymptomen: Fließschnupfen, Niesreiz, Augenjucken. Dauerschnupfen mit verstopfter Nase kann eine Allergie auf Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Tierhaare sein.

Einen gut lesebaren Überblick gibt der Beitrag in der Apotheken-Umschau:

http://www.apotheken-umschau.de/Heuschnupfen

Bleiben Sie beschwerdefrei!


Freundlich grüssen,

Dr. Katharina Rohlfs und Anabelle Mohr mit Team
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Schwindel - kein Risiko eingehen.

Schwindel, medizinisch Vertigo genannt, ist eine Störung des Gleichgewichtssinns: Der Betroffene verliert die Körpersicherheit im Raum, die Raumorientierung und hat ein Gefühl des Schwankens oder Drehens. Häufig treten weitere Störungen des Gleichgewichts auf, wie unter anderem Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen oder Schwarzwerden vor den Augen. Diese Beschwerden entstehen, weil die an das Gehirn übermittelten Informationen der verschiedenen Sinnesorgane nicht miteinander in Einklang zu bringen sind.

Schwindel ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein häufiges Symptom vieler Grunderkrankungen - vielfach ist er neurootologischer Natur, d.h. die „Sinne" betreffend wie z.B. das Gleichgewichtsorgan, aber auch Herz- und Kreislauf-Beschwerden, Erkrankungen der Wirbelsäule, des Gehirn, des Auges sowie psychische Störungen können sich dahinter verbergen. Schwindel tritt in Form von wiederkehrenden Anfällen wie auch chronisch anhaltend auf. Der Anteil der Betroffenen steigt mit dem Alter an: Je älter die Patienten, desto häufiger tritt Schwindel auf.

Der Leidensdruck der Betroffenen ist häufig hoch. Durch ihre Gangunsicherheit wirken sie wie betrunken und die Schwindelgefühle werden von Außenstehenden oft nicht ernst genommen. Patienten mit Schwindel sind zudem nicht fahrtauglich, weil jederzeit unvorhersehbar Schwindel auftreten kann! Betroffene sollten in jedem Fall ein Mobil-Telefon bei sich tragen, um in Notfällen Hilfe holen zu können.

Erleben Sie immer wieder Schwindelanfälle, können Sie Ihren HNO-Arzt zur ersten Abklärung der möglichen Ursache aufsuchen. Sollte der Auslöser Ihres Schwindels nicht in einer Funktionsbeeinträchtigung des Gleichgewichtssinns liegen, wird er Sie je nach Beschwerdebild an einen anderen Facharzt oder einen psychotherapeutisch-tätigen Kollegen überweisen.

Sonnige Frühlingsanfangs-Grüsse

Dr. Katharina Rohlfs und Anabelle Mohr mit Team
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Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie in Bochum unter dem Motto "Multidisziplinarität in der Audiologie" vom 4. - 7. März 2015 in Bochum. Fortbildung für Ihre Gesundheit.

Ein gute Woche wünschen,

Dr. Katharina Rohlfs und Anabelle Mohr mit Team
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Schrittweise ans Hörgerät gewöhnen

Wenn Menschen zum ersten Mal ein Hörgerät tragen, werden sie mit Geräuschen überflutet, die sie lange nicht mehr gehört bzw. wahrgenommen hatten. Nicht alle Geräusche sind erwünscht. Umgebungsgeräusche wie Klimaanlagen, Wind- und Hintergrundgespräche können schmerzhaft, irritierend und schwer zu ignorieren sein, so dass einige Menschen lieber auf die Verwendung ihres Hörgeräts verzichten. Viele sind nicht in der Lage, ein Hörgerät sofort ohne Probleme den ganzen Tag zu tragen.

Amerikanische Forscher der Universität von Missouri, Columbia, sind nun zu dem Schluss gekommen, dass es für älteren Menschen hilfreich sein kann, ihre Hörgeräte nach und nach mehr zu nutzen, um sich daran zu gewöhnen. 
Schwerhörigkeit ist ein häufiges Gesundheitsproblem von vielen Menschen, wenn sie älter werden. Sie kann gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität haben und das Risiko für Depressionen und Demenz erhöhen. Doch Hörgeräte helfen Betroffenen nicht sofort. Die Träger und deren Gehirne müssen sich erst an die Hörgeräte anpassen. Anders als bei einer Brille, die gleich für eine bessere Sicht sorgt, brauchen Hörgerätenutzer Geduld.

Prof. Kari R. Lane und ihre Kollegin Prof. M. Kathleen Clark untersuchten, wie zufrieden eine Gruppe älterer Erwachsener mit ihren Hörgeräten war, nachdem sie an einer Art Schulung zum Umgang mit Hörgeräten teilgenommen hatte (HEAR: Hearing Aid Reintroduction). Die Patienten dokumentierten für 30 Tage, wie lange sie die Hörgeräte nutzten. Jeden Tag erhöhten die Probanden die Zeit, während der sie ihre Hörgeräte trugen, um sich an die verschiedenen Geräusche, z.B. Haushaltsgeräte, Lärmpegel in überfüllten, öffentlichen Bereichen, zu gewöhnen. Zu Beginn der Intervention gaben viele Teilnehmer an, dass sie nicht mit ihren Hörgeräten zufrieden waren. Am Ende des Programms, das die Senioren bei der Anpassung unterstützte, konnten mehr als die Hälfte der Teilnehmer ihr Hörgerät bis vier Stunden anwenden, und 60% waren laut eigenen Angaben zufrieden mit ihrer Hörhilfe.

Bei Fragen zur Nutzung eines neuen Hörgeräts können Sie sich auch an Ihren HNO-Arzt wenden.

Quelle: EurekAltert!, Clinical Nursing Research
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