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Werner Kleine
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Gärungen

Liberale Musliminnen und Muslime hatten am 17. Juni 2017 unter dem Motto #Nichtmituns zu einer Demonstration gegen den islamistischen Terror aufgerufen. Es sollte ein starkes Zeichen der islamischen Community sein. Auch wenn viel weniger dem Aufruf gefolgt sind als erhofft, gibt das keinen Anlass zu Häme - wohl aber einen Impuls zu einem längst überfälligen offensiv-kritischen Dialog, denn der Islam ist keine Folklore, sondern - wie alle Religionen und Weltanschauung - eine lebens-, kultur- und identitätstiftende Kraft.

Mein neuer Beitrag im biblischen Weblog "Dei Verbum":
http://www.dei-verbum.de/gaerungen/

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Mein neuer Beitrag auf Dei Verbum:

Wiederbelebungsversuch

Tradition ist kein Zustand, den es zu bewahren gilt. Tradition ist ein lebendiger Prozess. Sie ist ein steter Übergang, bei dem die alte Botschaft immer neu verkündet werden muss. Wer die Tradition bewahren will, muss deshalb viele neue Sprachen lernen, um dem Wort Gottes immer neue Gestalt zu geben. Einheit bedeutet deshalb Vielfalt.

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Timewarp!

die Frage nach dem Frauenpriestertum bleibt auf der Tagesordnung - allen lehramtlichen Ordnungsrufen zum Trotz. Gleichwohl scheint der Diskurs keinen Fortschritt zu verzeichnen. Das liegt auch daran, dass immer wieder vermeintlich biblische Argumente angeführt werden, die bei genauerem Hinsehen dann doch in einem anderen Licht erscheinen. Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit jedenfalls sind keine Kategorien, die vor Gott zählen - wohl die grundlegende Gleichwürdigkeit des Menschen, der auch als Mann und Frau immer Ebenbild des Schöpfers ist.

Lesen Sie dazu meinen neuen Beitrag, den ich im biblischen Weblog „Dei Verbum“ veröffentlicht habe: http://www.dei-verbum.de/timewarp/

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Die Bibel wird von Christen als Wort Gottes verehrt. Dabei spricht Gott in menschlichen Worten nach Menschenart. Die Heilige Schrift spiegelt deshalb auch die menschliche Sprache in allen Facetten wider. Es verwundert daher kaum, dass auch Satire und Humor in der Bibel vorkommen. Gerade die Satire wird an vielen Stellen verwendet, um die Glaubenden in bedrängten Situationen neu zu ermutigen. Mancher altvertrauter Text erscheint aus dieser Perspektive in einem neuen Licht.

Mitschnitt meines Vortrages vom 15.5.2017 im Rahmen der ökumenischen Kreuz- und Quergespräche im Wuppertaler Westen.

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Wann kommt die Moral?

Moral ist kein Orden, den man sich äußerlich anheften kann. Moral ist der innerste Kern einer Haltung, die das Handeln bestimmt. Wer über eine starke Moral verfügt, kann auch in scheinbar aussichtslosen Situationen bestehen. So zeigt sich an Haltung und Handeln nicht nur, wes Geistes Kind jemand ist, sondern ob sein Streben auch der Gesellschaft, die ihn trägt, dient. Es ist notwendig, dass die Gesellschaft selbst die Moral nicht aus dem Blick verliert.

Mein neuer Dei-Verbum-Beitrag unter http://www.dei-verbum.de/wann-kommt-die-moral/

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Petrus vs. Maria von Magdala

Die Botschaft der Auferstehung des Gekreuzigten ist in Gefahr, zu belanglosen Floskel zu werden. Dabei bedeutet sie heute wie damals nicht nur eine intellektuelle Herausforderung. Auch die biblische Tradition lässt ein intensives Ringen um die Wahrheit erkennen, die die frühchristliche Diskussion über das Neue Testament hinaus prägt. Vor allem zwei Protagonisten geraten dabei in Konkurrenz - nicht ohne Folgen für die geschichtliche Manifestation der Kirche: Maria von Magdala und Petrus - wem erschien der Auferstandene zuerst?

Mein neuer Text auf Dei Verbum:

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Das Internet ist kein Ort

Der stetige Fortschritt kommunikativer Möglichkeiten stellt auch die kirchliche Verkündigung vor immer neue Herausforderung. Allerdings reicht es nicht, in Arbeitskreisen und Stabsabteilungen Strategien der Entdeckung des Neulandes zu beraten. Auch die digitale Kommunikation ist nicht Ziel, sondern Mittel einer Kommunikation, deren Gelingen sich erst in der analogen Begegnung erweist.

Mein neuer Beitrag auf Dei Verbum:

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Der Aufbruch Abrahams ist längst zu jenem pastoralen Paradigma avanciert, das im Beschwören des allein auf Gott vertrauenden Glaubens schon den Prototyp des Aufbruchs erblickt. Bei näherem Hinsehen aber zeigt die Abrahamerzählung, dass der Weg nicht nur kein Ziel ist, sondern ein klar definiertes Ziel braucht. Bereits der Aufbruch muss vom Ende her gedacht werden.

Mein neuer Beitrag im biblischen Weblog "Dei Verbum":

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Anders denken!
Der gesellschaftliche Diskurs der Gegenwart wird weniger von Informationen als von Emotionen geprägt. An die Stelle des Argumentes tritt die Schlagkraft des lauten Vortrags. Der Shitstorm verdrängt den Brainstorm. Dabei erweist sich der moderne kommunikative Darwinismus als Sackgasse, aus der es nur den Ausweg des Andersdenkens gibt. Es erscheint notwendig, das Hören neu zu lernen.
Mein neuer Beitrag auf Dei Verbum
http://www.dei-verbum.de/anders-denken/

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