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L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal
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L.I.S.A.video: Der Bibliothekar des Kaiser (Episode 3):
Als Peter Lambeck 1663 zum Bibliothekar des Kaisers wurde, lag Wien lediglich an der Peripherie der #Gelehrtenrepublik – isoliert von den großen Zentren Paris und Rom. Der Grund hierfür lag unter anderem an der politischen Lage der #Habsburger Monarchie unter Leopold I. Wissenschaftliche Bücher waren in Wien nur schwer erhältlich und entsprechend schlecht war die Hofbibliothek damals ausgestattet. Ihr Ausbau wurde daher zu einer großen Herausforderung für Peter Lambeck. Wie die Historikerin Dr. Vittoria Feola zeigen kann, wandte sich Lambeck hierzu jedoch nicht an seine Kontakte in Frankreich. Als eine wichtige Bücherquelle stellte sich vielmehr ein kaiserlicher Diplomat und Theologe in Venedig heraus.
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Als Peter Lambeck 1663 zum Bibliothekar des Kaisers wurde, lag Wien lediglich an der Peripherie der Gelehrtenrepublik – isoliert von den großen Zentren Paris und Rom. Der Grund hierfür lag unter anderem an der politischen Lage der Habsburger Monarchie unter Leopold I. Wissenschaftliche Bücher waren in Wien nur schwer erhältlich und entsprechend schlecht war die Hofbibliothek damals ausgestattet. Ihr Ausbau wurde daher zu einer großen Herausforder...
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2015 machten zwei verheerende Schiffsunglücke im Mittelmeer deutlich, dass die Vorstellung von einer „Festung Europa“ unhaltbar ist. Während Europa nicht mehr umhin kam, seine Verantwortung für das Schicksal der vor Krieg, Verfolgung und Not Flüchtenden anzuerkennen, markierte der April des Jahres 2015 zugleich den Beginn einer #Flüchtlingsbewegung, die bis Ende des Jahres über eine Million Flüchtlinge über den Balkan nach Europa tragen sollte. Wenn auch Migration und Integration in der Geschichte eher Konstanten als Ausnahmen darstellen, so führen die Dimensionen der aktuellen Flüchtlingssituation in den Gesellschaften Europas zu kontroversen Auseinandersetzungen, die unterschiedliche historische Erfahrungen und Wahrnehmungen spiegeln. Die Zeithistoriker Ulrich Herbert (Freiburg) und Michael Wolffsohn (München/Berlin) diskutieren über Migration in historischer Perspektive und wagen eine Einordnung der aktuellen politischen Debatten. Moderiert wird die Debatte von Martin Sabrow (ZZF Potsdam). #flucht #flüchtlinge
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2015 machten zwei verheerende Schiffsunglücke im Mittelmeer deutlich, dass die Vorstellung von einer „Festung Europa“ unhaltbar ist. Während Europa nicht mehr umhin kam, seine Verantwortung für das Schicksal der vor Krieg, Verfolgung und Not Flüchtenden anzuerkennen, markierte der April des Jahres 2015 zugleich den Beginn einer Flüchtlingsbewegung, die bis Ende des Jahres über eine Million Flüchtlinge über den Balkan nach Europa tragen sollte. We...
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Im aktuellen LaG-Magazin steht das Verhältnis von Geschichtspolitik und Bildungsarbeit zur #DDR im Mittelpunkt. 
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Im aktuellen LaG-Magazin steht das Verhältnis von Geschichtspolitik und Bildungsarbeit zur DDR im Mittelpunkt. Die, unter anderem aufgrund der zeitlichen Nähe zum Ende der DDR, teils heftig geführten Auseinandersetzungen um Deutungshoheiten und Interpretationen darüber wie der autoritäre und diktatorisch durchgesetzte Sozialismus zu deuten sei, wirken sich anhaltend auf die historisch-politisch Bildungsarbeit und das Geschichtslernen aus. Indirek...
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Wie funktioniert Film-Unterhaltung? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags von Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger von der Universität Leipzig. Zur Erörterung dieser Frage bezieht sich Merziger kritisch auf die bildimmanente Perspektive der Visual History. Vielmehr gelte es, aktuelle Modelle der Kommunikationswissenschaften einzubeziehen, um den historischen Kontext eines Filmes herausarbeiten zu können. In Massenmedien wie dem Spielfilm entstehe Bedeutung stets kommunikativ – "Unterhaltung" sei daher im doppelten Wortsinn zu verstehen. Diesen kommunikativen Ansatz demonstriert Merziger am Beispiel des Films Wir Wunderkinder (1958), einer der wenigen deutschen Komödien, die den Alltag im Nationalsozialismus thematisiert. Der Film wird in der Forschung kontrovers diskutiert, doch Merziger vertritt eine neue historische Lesart.
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Wie funktioniert Film-Unterhaltung? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags von Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger von der Universität Leipzig. Zur Erörterung dieser Frage bezieht sich Merziger kritisch auf die bildimmanente Perspektive der Visual History. Vielmehr gelte es, aktuelle Modelle der Kommunikationswissenschaften einzubeziehen, um den historischen Kontext eines Filmes herausarbeiten zu können. In Massenmedien wie dem Spielfilm entst...
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Was passiert wenn 'the artist is not present'? Was passiert mit einem Werk, dass man keinem konkreten Autor zuschreiben kann oder mit einer künstlerischen Position, dessen Autor nur unter einem Pseudonym arbeitet? Wie werden solche Strategien von der theoretisch-wissenschaftlichen Seite behandelt, institutionalisiert, archiviert? #camouflage #kunstgeschichte
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Was passiert wenn 'the artist is not present'? Was passiert mit einem Werk, dass man keinem konkreten Autor zuschreiben kann oder mit einer künstlerischen Position, dessen Autor nur unter einem Pseudonym arbeitet? Wie werden solche Strategien von der theoretisch-wissenschaftlichen Seite behandelt, institutionalisiert, archiviert? Bereits in meiner Bachelorarbeit interessierten mich vor dem Hintergrund der zunehmenden Institutionalisierung der sog...
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L.I.S.A.video: Der Bibliothekar des Kaiser (Episode 2):
Im Jahr 1650 kam der spätere Hofbibliothekar Peter Lambeck nach Rom. Die Stadt war ein wichtiger Standort der #Gelehrtenrepublik, doch sie war auch das Zentrum des Katholizismus. Für den protestantischen Peter Lambeck und seinen Werdegang spielten religiöse Faktoren fortan eine wichtige Rolle. Zwar wurde er durch die seine Anbindung an den Zirkel der Gelehrten und auch durch seinen Onkel Lucas Holstenius geschützt, doch sein Aufstieg in höhere Kreise wurde erst nach seiner Konvertierung möglich. Trotz der wenigen persönlichen Anmerkungen in Lambecks Korrespondenz geht die Historikerin Dr. Vittoria Feola diesen Entwicklungen nach. Im römischen Personengeflecht der 1660er Jahre findet sie auch einen Hinweis darauf, warum es Lambeck schließlich nach Wien zog.
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Im Jahr 1650 kam der spätere Hofbibliothekar Peter Lambeck nach Rom. Die Stadt war ein wichtiger Standort der Gelehrtenrepublik, doch sie war auch das Zentrum des Katholizismus. Für den protestantischen Peter Lambeck und seinen Werdegang spielten religiöse Faktoren fortan eine wichtige Rolle. Zwar wurde er durch die seine Anbindung an den Zirkel der Gelehrten und auch durch seinen Onkel Lucas Holstenius geschützt, doch sein Aufstieg in höhere Kre...
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#Nicaragua gehört zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas - auch ein Erbe der europäischen #Kolonialisation vor mehr als 600 Jahren. Die einst kulturell und wirtschaftlich hoch entwickelten Völker im heutigen Nicaragua wurden im Laufe des 16. Jahrhunderts von den spanischen Eroberern ermordet, verschleppt und versklavt. Wo noch vor der kolonialen Eroberung 600.000 Menschen siedelten, lebten gut 70 Jahre später nur noch knapp 8.000. Viele von den verbliebenen Einwohnern wurden von den Kolonialherren versklavt. Dazu kamen noch zahlreiche verschleppte #Sklaven aus Afrika. Die Historikern Dr. Regine Ahlert hat in ihrer Dissertation die Geschichte der indigenen und schwarzen Sklaven in Nicaragua erforscht und diese jüngst publiziert. Wir haben ihr dazu unsere Fragen gestellt. #sklaverei
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Nicaragua gehört zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas - auch ein Erbe der europäischen Kolonialisation vor mehr als 600 Jahren. Die einst kulturell und wirtschaftlich hoch entwickelten Völker im heutigen Nicaragua wurden im Laufe des 16. Jahrhunderts von den spanischen Eroberern ermordet, verschleppt und versklavt. Wo noch vor der kolonialen Eroberung 600.000 Menschen siedelten, lebten gut 70 Jahre später nur noch knapp 8.000. Viele von den verb...
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Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa haben ein Buch über den Hintergrund des aktuellen Aufstiegs rechter Bewegungen wie Pegida oder AfD geschrieben. Sie untersuchen Phänomene der sprachlichen Subversion im öffentlichen Diskurs. So thematisieren sie ein #Bürgertum, das autoritäres und antiliberales Denken für sich entdeckt. Bednarz und Giesa analysieren, wie die neue Rechte arbeitet, welche Strategien und welche Politik sie verfolgt.
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Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa haben ein Buch über den Hintergrund des aktuellen Aufstiegs rechter Bewegungen wie Pegida oder AfD geschrieben. Sie untersuchen Phänomene der sprachlichen Subversion im öffentlichen Diskurs. So thematisieren sie ein Bürgertum, das autoritäres und antiliberales Denken für sich entdeckt. Bednarz und Giesa analysieren, wie die neue Rechte arbeitet, welche Strategien und welche Politik sie verfolgt. ...
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Der #Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, widmet sich am 18. Mai 2016 dem Thema "Sprache". Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutierten Fragen zur Einheit und Vielfalt von #Sprache, zur #Sprachpolitik, zu Besonderheiten von Fach- und Wissenschaftssprachen sowie neue Formen von Technikkommunikation. Zudem präsentieren sich 16 sprachwissenschaftliche Projekte aus den Akademien und laden zum Mitmachen ein.
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Der Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, widmet sich am 18. Mai 2016 dem Thema "Sprache". Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutierten Fragen zur Einheit und Vielfalt von Sprache, zur Sprachpolitik, zu Besonderheiten von Fach- und Wissenschaftssprachen sowie neue Formen von Technikkommunikation. Zudem präsentieren sich 16 sprachwissenschaftliche Projekte aus den Ak...
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Fragen, wie weit staatliche Institutionen, Stiftungen oder Opferverbände normativ in die Arbeit freier Träger oder Gedenkstätten eingreifen, ob Lehrkräfte sich an eine bestimmte Deutung der #DDR, beispielsweise als „Unrechtsstaat“ zu halten haben und inwieweit der berühmte Beutelsbacher Konsens Bestand hat, stehen hier zur Debatte. 
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Im Webinar steht das Verhältnis von Geschichtspolitik und Bildungsarbeit im Mittelpunkt. Die, unter anderem aufgrund der zeitlichen Nähe zum Ende der DDR, geführten Auseinandersetzungen um Deutungshoheiten und Interpretationen darüber wie der autoritäre und diktatorisch durchgesetzte Sozialismus zu deuten sei, wirken sich anhaltend auf die historisch-politisch Bildungsarbeit und das Geschichtslernen aus. Indirekt verhandelt wird dabei unter ander...
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Der alte Widerspruch von #Ökonomie und #Kunst ist längst verschwunden. Die alte Moderne hat ihr Fortschrittsversprechen verschlissen und der ästhetische #Kapitalismus hat gesiegt. Das ist die Behauptung von Andreas Reckwitz in seinem Buch „Die Erfindung der Kreativität“. Der sonst so kapitalismuskritische Künstler zeigt dem angepassten Bürger, wie man sich als selbstausbeutender Selbstvermarkter durchschlägt, ohne dem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen. Sei kreativ, aber verkäuflich, lautet daher auch die Verheißung seit den 60er-Jahren, die den Rosenkrieg von Kunst und Ökonomie beendet. Wir fragen nach, ob diese Verheißung aufgeht und zu welchem Preis.
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Die Max Weber Stiftung und die Akademienunion haben vereinbart, die gemeinsame erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) weiterzuführen. Unter der Federführung der Max Weber Stiftung sollen jährlich mindestens zwei gemeinsame Veranstaltungen an Akademiestandorten durchgeführt werden. Geisteswissenschaft im Dialog (GiD) fördert seit fast 25 Jahren den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Die Veranstaltungsreihe trägt dazu bei, den Geisteswissenschaften eine unverwechselbare Stimme in der Diskussion gesellschaftsrelevanter und zukunftsweisender Themen zu geben. Anhand von exemplarischen Fragestellungen und im Dialog mit anderen Disziplinen macht GiD einer breiten Öffentlichkeit die Orientierungs- und Sinnstiftungskompetenz der #Geisteswissenschaften erfahrbar.
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Die Max Weber Stiftung und die Akademienunion haben vereinbart, die gemeinsame erfolgreiche Veranstaltungsreihe „ Geisteswissenschaft im Dialog “ (GiD) weiterzuführen. Unter der Federführung der Max Weber Stiftung sollen jährlich mindestens zwei gemeinsame Veranstaltungen an Akademiestandorten durchgeführt werden. Geisteswissenschaft im Dialog (GiD) fördert seit fast 25 Jahren den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Ges...
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